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Auf einen Blick:

  • 100 % der Neueinstellungen nennen Flexibilität als Schlüsselfaktor bei der Entscheidung
  • 7-facher Anstieg der Bewerbungen seit Einführung
  • Über 95 % der Stellen sind für flexibles Arbeiten geeignet
  • 15 neue globale Einstellungsstandorte seit Implementierung hinzugefügt

Jenseits von Hybrid — Ein neu erfundenes Arbeitsmodell

Als Akamai Technologies das „FlexBase“-Modell nach der Pandemie einführte, war dies keine Notlösung – sondern eine bewusste Weiterentwicklung. 

„Wir haben kein Problem gelöst“, sagt Anthony Williams, EVP und Chief Human Resources Officer. „Wir haben einen Moment des Wandels genutzt, um etwas Nachhaltigeres zu schaffen.“

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Anstatt starre Hybridsysteme durchzusetzen, ermöglicht FlexBase der überwiegenden Mehrheit der Akamai-Mitarbeitenden, selbst zu entscheiden, von wo aus sie arbeiten – aus einem Akamai-Büro, von zu Hause oder anderswo – je nachdem, wo sie am produktivsten sind. Das Leitprinzip? Menschen befähigen, ihre Umgebung selbst zu wählen, und die Produktivität folgt.

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Skalierung gestalten: Über 95 % Flexibilität möglich

Akamai überprüfte jede Funktion im Unternehmen – nicht die darin beschäftigten Personen –, um festzustellen, ob die Präsenz vor Ort funktional erforderlich war. Ein externer Berater unterstützte bei der Bewertung der Aufgaben, und das Ergebnis war eindeutig: Mindestens 95 % der Mitarbeitenden könnten ihre Aufgaben flexibel ausführen.

Diese weitreichende Eignung ermöglichte Zugang zu neuen Märkten. 

„Wir haben in den letzten drei Jahren 15 neue globale Standorte zum Recruiting hinzugefügt“, sagt Williams. „Dadurch konnten wir spezielle Technologietalente schneller und an Orten finden, an denen wir zuvor nicht gesucht hatten.“

Talentgewinnung, Bindung & globale Chancengleichheit

Die Ergebnisse sprechen für sich:

  • 7-mal mehr Bewerbungen auf offene Stellen
  • Globale Konsistenz in der Richtlinie, mit regionaler Flexibilität für den Austausch (z.B. asiatische Mitarbeitende, die für nächtliche Calls ins Büro gehen, oder Europäer:innen, die klimatisierte Büros im Sommer nutzen)
  • Nachhaltige Diversität, wenn auch nicht beschleunigt. Die Politik hat geholfen, die DEI-Kennzahlen zu halten, ohne sie jedoch deutlich zu verändern.

Neue Mitarbeitende nennen Flexibilität durchweg als entscheidenden Grund für die Rollenwahl, und die Belegschaft profitiert sowohl von Autonomie als auch von Struktur. 

„Wir haben virtuelle Büro-Hubs für Standorte geschaffen, an denen wir keine physischen Büros haben, sodass sich Mitarbeitende quartalsweise zum Netzwerken und zur Weiterbildung treffen können“, sagt Williams.

Kultur- und Change Management

Einer der Schlüssel zum Erfolg von FlexBase war ein durchdachtes Change Management. Williams räumt ein, dass der Wandel vom traditionellen Modell gezielten Einsatz erforderte.

„Viele Führungskräfte sind in einer Präsenzkultur aufgewachsen. Wir mussten klar kommunizieren, oft zuhören und eingesparte Mittel in Mitarbeitendenprogramme reinvestieren“, so Williams.

Das Unternehmen führt außerdem quartalsweise Umfragen unter Mitarbeitenden durch – nicht nur zur Zufriedenheit, sondern auch für Anregungen. Diese Rückmeldungen beeinflussen die Weiterentwicklung von Richtlinien und Prozessen direkt.

Raum neu gedacht

Während die meisten Unternehmen die Büronutzung nicht öffentlich als Grund für die Rückkehrpflicht ins Büro angeben, zeigen Daten von Resume.org, dass rund ein Drittel der 900 befragten Geschäftsleitungen angaben, dass Mietverträge ihre Strategie zur Büro-Rückkehr beeinflussten. 

Viele haben einen strukturierten Hybridansatz angeordnet, aber am Markt zeigt sich, dass Mitarbeitende wenig mitziehen. Ein Bericht von Flex Index zeigt: Während die Zahl der verpflichtenden Präsenztage seit Q4 letzten Jahres gestiegen ist, hat sich die tatsächliche Anzahl der vor Ort im Büro gearbeiteten Tage nicht verändert.

So bleibt die Büronutzung relativ konstant, Führungskräfte stehen jedoch vor einer neuen Frage: Was tun mit dem Raum?  

Bei Akamai wurden viele Immobilienflächen umgestaltet – oder aufgegeben. 

„Etwa die Hälfte unserer Büros wurde umgestaltet, um eine mobilere Belegschaft zu unterstützen“, sagt Williams. „Wo die Nutzung die Fläche nicht rechtfertigte, haben wir Standorte geschlossen und Mittel auf das Mitarbeitendenerlebnis umgeleitet.“

Produktivität bleibt stabil oder steigt sogar

Ein Großteil der Diskussion um Remote- und flexible Arbeit hat sich auf das Thema Produktivität konzentriert. Bei LinkedIn entbrennen Debatten darüber, ob Menschen im Büro produktiver sind oder zu Hause in ihren Jogginghosen. 

Wie wir jedoch schon mehrfach in der Vergangenheit betont haben, ist dies der falsche Fokus. 

„Wenn Sie als Führungskraft darauf achten, wie die Arbeit erledigt wird, anstatt darauf, dass sie erledigt wird, konzentrieren Sie sich auf das Falsche“, sagte Chris Williams, ehemaliger VP of HR bei Microsoft, in einer aktuellen Folge des People Managing People Podcasts. „Es geht nicht darum, wo jemand die Arbeit macht oder ob das kopfüber geschieht, entscheidend ist, ob die Arbeit erledigt wird – und stimmt die Qualität?“

Auch aus Sicht der Leistung bestätigt Akamai dies. Williams beobachtet durch FlexBase mindestens einen neutralen Einfluss auf die Performance – mit wachsendem Vertrauen in einen Anstieg der Produktivität. Während das Unternehmen noch Kennzahlen entwickelt, um Ergebnisse präziser zu messen, zeigen die bisherigen Daten eine stabile Leistung ohne Qualitäts- oder Produktivitätseinbußen.

Letztlich ist die Ausrichtung für den Arbeitsplatz der Zukunft nicht an einen festen Standort gebunden, zumindest solange das nicht zwingend erforderlich ist. Untersuchungen des Stanford-Forschers Nick Bloom deuten darauf hin, dass sich der Trend zum Homeoffice zwar 2025 etwas abflachen könnte, dies aber angesichts der vielen auslaufenden Büro-Mietverträge in den nächsten drei Jahren kaum anhalten wird. 

Wenn Sie sich in dieser Situation wiederfinden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, über die Arbeitsgestaltung nachzudenken. FlexBase von Akamai ist hierbei ein Ansatz, den Sie im Auge behalten sollten. 

Wir glauben an eine flexible Zukunft. Aber diese Zukunft funktioniert nur, wenn Sie weiterhin zuhören, lernen und sich weiterentwickeln.

EVP, Chief Human Resources Officer at Akamai Technologies headshot

Anthony Williams

EVP, Chief Human Resources Officer bei Akamai Technologies

Wichtige Erkenntnisse für HR-Führungskräfte

  • Flexibilität ist ein Unterscheidungsmerkmal: Beständigkeit, nicht Extreme, zieht Talente an.
  • Veränderungsmanagement ist unerlässlich: Kommunikation, Feedback und Investitionen schaffen Vertrauen.
  • Arbeitsplatzwandel ist global: Der Kontext ist wichtig, doch Prinzipien wie Autonomie und Zugehörigkeit sind universell.
  • Räumlichkeiten sollen die Unternehmenskultur fördern: Immobilien sollten als Ressource für Zusammenarbeit und nicht für Vorschriften betrachtet werden.

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