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Key Takeaways

Relevanz von Zielen zählt: Organisationen starten oft mit Begeisterung ins Jahr, wenn es um das Setzen von Zielen geht – aber ihre Relevanz aufrechtzuerhalten hält Mitarbeitende das ganze Jahr über engagiert.

Erwachende Ambitionen wiederbeleben: Um nachlassender Motivation entgegenzuwirken, sollten Unternehmen die Mitarbeiterziele regelmäßig überprüfen und erneuern, damit diese weiter mit den Unternehmenszielen im Einklang stehen.

Inspiration fördert die Leistung: Inspirierende Ziele steigern die Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Daher sollten Organisationen bei der Zielsetzung Kreativität und Innovation gezielt fördern.

Die Ausrichtung der Mitarbeiterleistung an den Unternehmenszielen und gleichzeitig das Sicherstellen, dass die Ziele für Mitarbeitende sowohl relevant als auch inspirierend sind, kann eine Herausforderung sein.

Viele Organisationen stecken zu Beginn des Jahres voller Begeisterung Zielsetzungen ab, nur um festzustellen, dass diese im Laufe der Monate in den Hintergrund geraten.

Wenn Mitarbeitende ihre Ziele aus den Augen verlieren oder keinen Bezug dazu haben, wirkt sich das auf Motivation, Engagement und letztlich die Produktivität aus.

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Hier kann das richtige Leistungsmanagement-Tool einen großen Unterschied machen, aber es ist immer noch entscheidend, den Rahmen für das Setzen und Erreichen von Mitarbeiterzielen zu verstehen – nicht nur, um Mitarbeitende zu inspirieren, sondern auch um den Unternehmenserfolg zu sichern.

In diesem Leitfaden gehen wir auf die verschiedenen Arten von Mitarbeiterzielen ein, zeigen, wie diese mit Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden können, stellen Methoden zur Zieldefinition vor und erläutern bewährte Praktiken für eine erfolgreiche Zielsetzung.

Arten von Mitarbeiterzielen

Mitarbeiterziele können sehr unterschiedlich sein und spiegeln verschiedene Prioritäten, Rollen und Stufen der beruflichen Entwicklung wider. Jede Art von Ziel verfolgt einen eigenen Zweck im Bereich Mitarbeiterentwicklung, Leistung und persönlicher Zufriedenheit.

Kurzfristige vs. langfristige Ziele

  • Kurzfristige Ziele: Diese werden in der Regel für einen Zeitraum von Wochen oder Monaten angesetzt und zielen darauf ab, unmittelbare, schrittweise Fortschritte zu erzielen. Ein kurzfristiges Ziel könnte beispielsweise sein, den monatlichen Umsatz im kommenden Quartal um 10 % zu steigern.
  • Langfristige Ziele: Diese erstrecken sich über ein Jahr oder länger und konzentrieren sich auf umfangreichere Erfolge oder signifikante Kompetenzentwicklung. Ein Beispiel hierfür wäre die Vorbereitung auf eine Führungsposition in den nächsten zwei Jahren, indem Führungskompetenzen aufgebaut und Erfahrungen als Projektleitung gesammelt werden.

Ziele nach Kategorie

Auch der Zweck des Ziels ist entscheidend. Lassen Sie uns einige unterschiedliche Arten von Zielen je nach ihrer Zielsetzung aufschlüsseln.

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Leistungsziele

Leistungsziele sind auf spezifische, messbare Ergebnisse ausgerichtet – häufig verknüpft mit KPIs (Key Performance Indicators, zentrale Leistungskennzahlen).

Beispiele:

  • Steigerung des Umsatzes im Geschäftsjahr um 15 %.
  • Senkung der Reaktionszeit im Kundenservice auf unter eine Stunde.
  • Erreichen einer vierteljährlichen Qualitätsbewertung von 95 %.
  • Weitere Beispiele finden Sie in unserem Artikel zu Leistungsziel-Beispielen.

Entwicklungsziele

Diese Ziele konzentrieren sich auf die Erweiterung der Fähigkeiten, Kompetenzen und des Wissens der Mitarbeitenden.

Beispiele:

  • Teilnahme an drei beruflichen Weiterbildungsworkshops oder Besuch eines Kurses zur Karriereentwicklung innerhalb der nächsten sechs Monate.
  • Gewinnung von Fertigkeiten für ein neues Software-Tool bis zum Quartalsende.
  • Abschluss einer fortgeschrittenen, für die Rolle relevanten Zertifizierung innerhalb eines Jahres.

Verhaltensziele

Verhaltensziele zielen darauf ab, weiche Kompetenzen zu stärken und persönliche Verhaltensweisen mit den Unternehmenswerten in Einklang zu bringen.

Beispiele:

  • Demonstration von Führungsqualitäten, indem man sich freiwillig als Mentor:in für eine:n jüngere:n Kolleg:in anbietet.
  • Stärkung der Zusammenarbeit durch aktive Teilnahme an wöchentlichen Teammeetings.
  • Einüben von Empathie im Umgang mit Kund:innen durch Anwendung von aktiven Zuhörtechniken.

Mitarbeiterziele an Unternehmenszielen ausrichten

Die Abstimmung von Mitarbeiterzielen auf übergeordnete Geschäftsziele ist Ihr Ticket für jene Art von organisatorischem Zusammenhalt und Mitarbeiterengagement, das wirklich innovative Unternehmen antreibt.

Wenn individuelle Ziele direkt mit der Mission des Unternehmens verknüpft sind, empfinden Mitarbeitende einen stärkeren Sinn und mehr Motivation. Dazu gehört das Festlegen individueller Mitarbeiterziele oder Leistungsziele für Führungskräfte.

Warum Zielabstimmung wichtig ist

Studien zeigen, dass die Abstimmung von Zielen das Engagement und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden erhöht.

Laut einer Gallup-Umfrage sind Mitarbeitende, die verstehen, wie ihre Rolle zum Unternehmenserfolg beiträgt, 2,5-mal engagierter bei der Arbeit.

Schauen wir uns einige Beispiele für Zielausrichtung in der Praxis an. Dazu identifizieren wir ein gewünschtes Mitarbeiterverhalten und stellen kurz dar, wie es zum Unternehmensziel beiträgt. 

  • Zusammenarbeit: Ein Ziel für Softwareentwickler, gemeinsam mit anderen Stakeholdern an einem bestimmten Projekt zu arbeiten, unterstützt direkt das Unternehmensziel, Teamarbeit zu fördern und die Produktentwicklung zu beschleunigen.
  • Berufliche Weiterentwicklung: Ein Mitarbeitender, der seine Fähigkeiten im öffentlichen Reden verbessern möchte, richtet sich damit nach dem Unternehmensziel, die Markenreichweite durch Konferenzen und Veranstaltungen zu erweitern.
  • Selbstmanagement: Ziele, die Selbstdisziplin und Zeitmanagement fördern, helfen Mitarbeitenden, ihre Fristen einzuhalten und unterstützen das Unternehmensengagement für operative Effizienz.
  • Soziale Kompetenzen: Der Ausbau zwischenmenschlicher Fähigkeiten kann die Kundenbeziehungen verbessern und entspricht dem Unternehmensziel, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
  • Führungsqualitäten: Führungskräfte, die Ziele zur Teamentwicklung setzen, verfolgen damit das Unternehmensziel, Mitarbeiterbindung zu steigern und zukünftige Führungskräfte zu fördern.
  • Problemlösung: Ziele, die sich auf das Erkennen und Beheben von betrieblichen Engpässen konzentrieren, tragen zur Zielsetzung bei, Prozesse zu optimieren.
  • Kreativität und Innovation: Wenn ein Forschungs- und Entwicklungsteam beispielsweise das Ziel hat, neue Funktionen zu entwickeln, entspricht dies direkt dem Unternehmensziel, die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu sichern.

Methoden zur Zielsetzung für Mitarbeitende

Es gibt verschiedene Rahmenwerke zur Zielsetzung, die jeweils je nach Bedarf, Struktur und Unternehmenskultur unterschiedliche Vorteile bieten können. Sehen wir uns ein paar beliebte Möglichkeiten an.

SMART-Ziele

Das SMART-Rahmenwerk stellt sicher, dass Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sind. Anstatt beispielsweise ein vages Ziel wie „Kundenzufriedenheit verbessern“ zu setzen, wäre ein SMART-Ziel: „Die Kundenzufriedenheitsbewertung im nächsten Quartal durch Feedback-Initiativen um 15 % steigern.“

  • Vorteile: SMART-Ziele sind klar und messbar, was den Fokus und die Verantwortlichkeit verstärkt.
  • Nachteile: SMART-Ziele können mitunter zu starr sein, insbesondere in dynamischen oder innovativen Umgebungen.

OKRs (Objectives and Key Results)

OKRs wurden von Unternehmen wie Google und Intel populär gemacht und fokussieren sich auf ambitionierte Ziele mit messbaren Schlüsselergebnissen. Ein Beispiel wäre das Setzen eines Ziels wie „Marktdurchdringung in Asien erweitern“ mit Schlüsselergebnissen wie „Markenkampagnen in zwei neuen asiatischen Märkten starten“.

  • Vorteile: OKRs fördern große Denkansätze und sind ideal für wachstumsorientierte, innovative Unternehmen.
  • Nachteile: OKRs können bei größeren Teams schwer zu steuern sein, wenn sie nicht sorgfältig verfolgt werden.

FAST

Das FAST-Rahmenwerk ist darauf ausgerichtet, Ziele sichtbar, kontinuierlich weiterentwickelnd und motivierend zu halten – mit ehrgeizigen, aber klaren Vorgaben. Es fördert regelmäßigen Austausch, spezifische und herausfordernde Ziele sowie einen offenen Fortschrittsbericht, um eine Ausrichtung im gesamten Team zu gewährleisten.

Deshalb eignet es sich besonders für Teams, die kontinuierliche Performance-Management-Techniken nutzen.

Beispiel: Ein Unternehmen setzt sich das Ziel, die Produktinnovation zu steigern, mit konkreten Maßnahmen wie „zweiwöchentliche Fortschrittsbesprechungen durchführen“, „Fünf neue Feature-Ideen pro Quartal als Ziel setzen“ und „Stand der Umsetzung unternehmensweit teilen“.

Vorteile: FAST fördert Agilität und Transparenz und eignet sich dadurch besonders für Organisationen, die Flexibilität und regelmäßige Anpassungen benötigen. Es bringt eine Kultur der Zielstrebigkeit und Verantwortlichkeit mit sich.

Nachteile: FAST fordert häufiges Engagement und ständige Abstimmung, was zeitaufwendig sein kann und für Teams, die nicht an kontinuierliche Feedbackschleifen gewöhnt sind, herausfordernd sein kann.

Die Wahl der Methodik hängt von Unternehmenskultur, Größe und Zielsetzung ab. Kleinere Unternehmen profitieren eventuell von der Flexibilität der OKRs, während größere Organisationen mit klar definierten KPIs bevorzugt auf die Struktur der SMART-Ziele zurückgreifen.

7 Tipps für die Entwicklung von Mitarbeiterzielen

Wirksame Ziele für Mitarbeitende zu setzen, erfordert eine Strategie sowie ein klares Verständnis der individuellen und organisatorischen Bedürfnisse. 

Hier sind sieben Tipps, die Sie unterstützen sollen, wenn Sie wirkungsvolle Mitarbeiterziele entwickeln:

  1. Priorisieren Sie Klarheit und Spezifität: Unklare Ziele führen zu Verwirrung. Stellen Sie sicher, dass jedes Ziel konkret ist und klare Erwartungen definiert sind.
  2. Große Ziele in überschaubare Aufgaben unterteilen: So verhindern Sie, dass sich Mitarbeitende überfordert fühlen, und erleichtern das Nachverfolgen von Fortschritten.
  3. An Stärken und Karrierezielen ausrichten: Wenn Ziele die Stärken und die Entwicklungsperspektive der Mitarbeitenden widerspiegeln, ist die Motivation höher.
  4. Unternehmensziele stärken: Überprüfen Sie regelmäßig, ob jedes Ziel zur Erreichung der Unternehmensziele beiträgt und somit eine gemeinsame Vision unterstützt.
  5. „Ownership“ fördern: Ermöglichen Sie Mitarbeitenden, persönliche Messlatten und Meilensteine festzulegen, um Eigenverantwortung und Engagement zu stärken.
  6. Regelmäßiges Feedback geben: Fortschritte bei den Zielen sollten regelmäßig besprochen werden und nicht nur beim jährlichen Mitarbeitergespräch. Kontinuierliches Feedback ermöglicht Anpassungen in Echtzeit.
  7. Ziele bei Bedarf anpassen: In schnelllebigen Umgebungen ist Flexibilität entscheidend. Durch regelmäßige Überprüfungen können Ziele an neue Prioritäten oder Herausforderungen angepasst werden.

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