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Wir sind leidenschaftlich an der Arbeitswelt interessiert und daran, wie wir sie verbessern können. Um unsere Neugier zu stillen, haben wir eine Interviewreihe gestartet, in der wir erfahrene Führungskräfte, Unternehmer*innen, Manager*innen und Mitarbeiter*innen befragen, um ihre Gedanken darüber zu hören, wie wir gemeinsam bessere Arbeitsplätze schaffen können.

Ian Mills

Ian Mills

Im Folgenden spricht Ian Mills, Autor und CEO von Transform Performance International, mit uns darüber, wie sich eine bessere Arbeitswelt erschaffen lässt.

Wir möchten Sie gern ein bisschen besser kennenlernen. Erzählen Sie uns bitte etwas zu Ihrem Werdegang.

Ich bin nun seit über 40 Jahren berufstätig und habe dabei das Gute, das Schlechte und das Hässliche erlebt. Angefangen habe ich mit dem Verkauf für Mars Inc., dann wechselte ich in den Finanzsektor und anschließend in den Technologiesektor. Vor etwa 20 Jahren habe ich dann Transform Performance International gegründet. 

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Ich bin der Sohn eines Metzgers, lebe mit meiner Frau auf dem englischen Land, habe in 60 Ländern gearbeitet, habe Töchter, Enkelkinder, liebe Fußball (Manchester United!), Golf und Bobby, den Australian Labradoodle.

Wenn wir eine*n Freund*in bitten würden, Ihre Persönlichkeit zu beschreiben – was würden sie sagen?

Mein erster Impuls wäre zu sagen: „Das müssen Sie sie schon selbst fragen!“. Aber zahlreiche psychometrische Tests, die ich gemacht habe, weisen darauf hin, dass ich kontaktfreudig, eher formell, ergebnisorientiert, schnell und entscheidungsfreudig bin (bleiben wir hier mal bei den positiven Aspekten).

Wenn Sie auf Ihre berufliche Laufbahn zurückblicken – an welche interessante Geschichte erinnern Sie sich besonders?

Ich habe einmal für einen erfolgreichen Unternehmer gearbeitet, der eine sehr extreme Herangehensweise an Problemlösungen hatte. Einmal sagte ich ihm, ich könne jemanden nicht erreichen, weil er im Pazifik segelt. Seine Reaktion war: „Dann mieten Sie doch einen Hubschrauber und suchen ihn!“

Was ist die wichtigste Lektion, die Sie bisher im Verlauf Ihrer Karriere gelernt haben?

Ich habe gelernt, dass die Kraft unserer Überzeugungen unser Ergebnis völlig verändern kann.

Ian Mills

„Alles ist möglich“ ist ein gutes Beispiel für eine Überzeugung, die Spitzensportler*innen, Unternehmer*innen, Geschäftsleute und Eltern teilen. 

Zum Beispiel habe ich einmal Mike Tobin interviewt, der 40 Marathons an 40 aufeinanderfolgenden Tagen gelaufen ist. Unglaublich!

Vielen Dank für den Einblick in Ihre Persönlichkeit! Kommen wir zum Thema. Wenn Sie den Begriff „eine bessere Arbeitswelt schaffen“ hören, woran denken Sie?

An ein Umfeld, in dem Menschen gefordert werden und wachsen, und wo sie Dinge lernen und erreichen, von denen sie nie gedacht hätten, dass sie dazu in der Lage sind.

An eine Umgebung, die im Moment zwar anstrengend sein kann, aber auf die Menschen nach zehn Jahren voller Stolz zurückblicken können. 

Wir mussten den Hubschrauber schließlich doch nicht holen, wie sich herausstellte. Aber stellen Sie sich vor, das wäre entscheidend gewesen und ich hätte es umgesetzt... Ich wäre im Moment extrem ängstlich und gestresst gewesen, aber hätte auf mich selbst sehr stolz sein können. 

Was ist für Sie das größte Hindernis auf dem Weg zu einer besseren Arbeitswelt?

Es sind die Denkmuster vieler Führungskräfte und Manager*innen. 

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Sie glauben, dass sie motivieren, einbeziehen und ihre Teams stärken … aber manchmal fühlen sich diese Teams genau gegenteilig …

Welche Schritte empfehlen Sie, um dieses Hindernis zu beseitigen?

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Es geht darum, den eigenen Mitarbeiter*innen besser zuzuhören – und zwar über die Worte hinaus, die ausgesprochen wurden: Wirklich die Gefühle, die Stimmung, die Haltung erspüren, bis zu dem Punkt, an dem man als Führungsperson sein eigenes Verhalten neu justieren kann. So bekommt man das Beste aus dem Team heraus.

Was können wir – ganz konkret und in unserer Macht liegend – tun, um heute eine bessere Arbeitswelt zu schaffen?

Mehr Neugier zeigen und aufmerksamer zuhören. Das liegt in jedermanns Macht, und es handelt sich um eine Kompetenz, die durch konsequentes Üben geschärft und entwickelt wird ... und so zu einer Gewohnheit werden kann.

Welche Schritte empfehlen Sie, um Ihren Ansatz (aus der vorhergehenden Frage) praktisch umzusetzen?

Warum nutzen Sie nicht diesen Bewältigungsmechanismus, um Veränderungen zu unterstützen—spielen Sie beim nächsten 1-stündigen Meeting mit einem Ihrer Teams ein Gedankenexperiment. Ihre Aufgabe ist es, NUR Fragen zu stellen. Hören Sie zu. Sagen Sie ihnen nichts.

Es mag sich zunächst sehr ungewohnt anfühlen, aber langfristig wird es Ihnen helfen.

Können Sie eine Sache teilen, die Sie erlebt, gesehen oder über die Sie gelesen haben, die uns einer besseren Arbeitswelt näherbringt?

Die kraftvollste, freisetzenste und verändernde Methode der Entwicklung ist es, jemanden zu modellieren, der in etwas Außergewöhnlichem leistet. Und es kann alles sein… ihr DING könnte das öffentliche Sprechen sein, oder Klavier spielen. Aber stellen Sie sicher, dass dieses Etwas überschaubar und erreichbar ist. 

Gehen Sie dann einfach hin und laden Sie sie auf einen Kaffee ein. Fragen Sie sie, wie sie das tun, was sie tun. Bohren Sie tiefer als nur bei Fertigkeiten und Techniken—versuchen Sie genau herauszufinden, was in ihrem Kopf vorgeht, wenn sie diese besondere SACHE planen oder ausführen, die Sie als außergewöhnlich beobachtet haben.

Nehmen Sie dann diese Erkenntnisse und "kopieren und fügen Sie sie ein" in Ihre eigene Arbeitsweise. 

Ich bin neugierig: Wenn Sie an den Aufbau einer besseren Arbeitswelt denken, gibt es ein Unternehmen und/oder eine Führungspersönlichkeit, die Ihnen besonders auffällt und der wir folgen sollten? Falls ja, was tun sie Besonderes?

Ich sehe Steven Bartlett bei Dragon’s Den und er erscheint auch in meinem LinkedIn-Feed; er hat eine außergewöhnliche Sicht darauf, was Führung ist und sein kann.

Wie können unsere Leser Ihrer Arbeit folgen?

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Vielen Dank, dass Sie Ihre Stimme zu der People Managing People-Interviewreihe „Wie schaffen wir eine bessere Arbeitswelt?“ beigetragen haben!

Möchten Sie auch Ihre Meinung einbringen?

Machen Sie mit bei unserer Interviewreihe und teilen Sie Ihre Ideen mit, wie wir gemeinsam eine bessere Arbeitswelt schaffen können!