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Was ist eine Strategie für Mitarbeiterleistungen?

Eine Strategie für Mitarbeiterleistungen bezeichnet den Ansatz eines Unternehmens bei der Gestaltung seines Leistungspakets. Die Umsetzung der HR-Strategie ist entscheidend für die Entwicklung einer Mitarbeiterleistungsstrategie, die mit den Unternehmenswerten und -zielen im Einklang steht.

Das übergeordnete Ziel besteht darin, Leistungen zu nutzen, um Rekrutierung, Bindung und Produktivität zu verbessern.

Eine erfolgreiche Leistungsstrategie ist auf die Bedürfnisse der Belegschaft zugeschnitten und wird an die finanziellen Möglichkeiten und strategischen Ziele der Organisation angepasst.

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Auch wenn sich die Leistungen von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden, gehören einige gängige Leistungsarten dazu:

  • Krankenversicherung 
  • Zahn- und Augenversicherung
  • Altersvorsorgekonten
  • Bezahlter Urlaub und Krankheitstage
  • Flexible Arbeitsbedingungen.

Warum ist eine Strategie für Mitarbeiterleistungen wichtig?

Die Gestaltung eines Leistungspakets, das sowohl die Bedürfnisse Ihres Unternehmens als auch die Ihrer Mitarbeitenden erfüllt, erfordert Planung. 

Wenn sie richtig umgesetzt wird, kann eine effektive Mitarbeiterleistungsstrategie:

  • Talente gewinnen und binden
  • Die Mitarbeitermoral stärken
  • Die Produktivität steigern
  • Fehlzeiten reduzieren.

Als erfahrene/r Benefits-Analyst/in habe ich aus erster Hand die Auswirkungen einer effizienten Benefits-Strategie ebenso miterlebt wie die Nachteile einer schlecht geplanten Strategie. 

Ich habe erlebt, dass ein Unternehmen die Zeit bis zur Einstellung innerhalb von 5 Monaten um 35% verkürzen konnte, indem attraktive Leistungen wie unbegrenzter bezahlter Urlaub und flexible Arbeitszeiten geboten wurden. 

Andererseits habe ich auch erlebt, dass die Fluktuation der Mitarbeitenden innerhalb von 3 Monaten um 20% anstieg, nachdem eine beliebte Leistung wie die 401k gestrichen wurde. 

In diesem Fall wurde während der Planung keine angemessene Kostenanalyse durchgeführt und das Unternehmen wurde durch das Wachstum der Mitarbeitendenzahl von den Kosten der Leistung überfordert.

Unternehmen ohne klare Benefits-Strategie wählen letztlich Leistungen aus, die weder den Bedürfnissen ihrer Belegschaft noch des Unternehmens entsprechen.

Dies kann zu schlechtem Ressourcenmanagement, finanziellen Schwierigkeiten, verstärkter Fluktuation sowie dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt führen.

Unternehmen sollten die Ausgaben für Sonderleistungen gegen diese nachgewiesenen Vorteile abwägen.

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Wie entwickeln Sie Ihre Strategie für Mitarbeiterleistungen?

Die Entwicklung einer durchdachten Benefits-Strategie bedeutet, das Beste für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeitenden in ein Gleichgewicht zu bringen.

Die Nutzung einer der besten Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware-Lösungen kann während der Entwicklung Ihrer Strategie für Mitarbeiterleistungen auch genaue Gehaltsdaten liefern und zu fundierten Entscheidungen beitragen.

Befolgen Sie diese Schritte, um Sie bei Ihrer Benefits-Planung zu unterstützen:

1. Bedürfnisse und Präferenzen ermitteln

Eine gute Ausgangsbasis ist die Überprüfung Ihres bestehenden Leistungspakets und dessen Wirksamkeit. 

Folgende Methoden können dabei helfen:

  • Analysieren Sie die Inanspruchnahme der Leistungen: Bewerten Sie Einschreibequoten und Nutzungsraten verschiedener Benefits und fordern Sie regelmäßige Nutzungsberichte von Benefits-Anbietern an. Eine Art von Benefits-Management-Software-Lösung kann Ihnen hierbei helfen.
  • Führen Sie Umfragen durch: Holen Sie Feedback von aktuellen und potenziellen Mitarbeitenden ein, um zu verstehen, welche Leistungen, Vergünstigungen und Belohnungen am meisten geschätzt werden und wie die allgemeine Stimmung ist.
  • Analysieren Sie die Demografie der Belegschaft: Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse Ihrer Belegschaft, einschließlich Alter, Lebensstil und Familienstand, um Ihr Leistungspaket anzupassen.
  • Benchmarking auf Branchenstandards: Recherchieren Sie die Branche und vergleichen Sie Ihr Leistungspaket mit den Branchenstandards und Wettbewerbern.
  • Analysieren Sie weitere HR-Kennzahlen wie Fluktuation, Engagement und Fehlzeiten.

Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit Ihr bestehendes Leistungspaket zu den Unternehmenszielen und zum Geschäftserfolg beiträgt.

2. Ziele setzen

Nachdem Sie sich einen Überblick verschafft haben, bestimmen Sie, was Sie mit Ihrer Benefits-Strategie erreichen möchten.

Die Festlegung messbarer Ziele, die mit Ihrer langfristigen Geschäftsstrategie übereinstimmen, führt zu nachhaltigen Maßnahmen, die mit Ihrem Unternehmen wachsen.

Wenn es Ihnen schwerfällt, Talente zu gewinnen, oder die Fehlzeiten hoch sind – könnten Mitarbeitervorteile bei diesen Problemen helfen?

Häufige Ziele von Benefits sind:

  • Die richtigen Talente anziehen
  • Zur Mitarbeiterbindung beitragen
  • Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden unterstützen
  • Für gesetzeskonforme Abläufe sorgen.

Überlegen Sie, welche Ergebnisse Sie sehen möchten, und legen Sie einige KPIs fest, mit denen Sie später die Wirksamkeit Ihres Benefits-Pakets überprüfen können. Zu den gängigen KPIs, die Sie im Auge behalten sollten, zählen:

3. Budget festlegen

Großzügige Benefits können dafür sorgen, dass Talente sich für Ihr Unternehmen entscheiden – aber sie haben ihren Preis.

Laut dem Bureau of Labor Statistics (BLS) betrugen die Mitarbeitervorteile für Beschäftigte in der Privatwirtschaft im Dezember 2023 durchschnittlich $12,77 pro geleisteter Arbeitsstunde. Das entspricht 29,6 % der gesamten Mitarbeitervergütung ($43,11 pro Stunde).

Daher ist das Kostenmanagement bei Benefits entscheidend beim Aufbau Ihrer Strategie, und Nachhaltigkeit geht damit Hand in Hand. 

Der größte Fehler, den ich bei Unternehmen sehe, ist das Anbieten von Benefits ohne eine fundierte Kostenanalyse und dann zu erkennen, dass die Investition zu teuer ist und wieder gestrichen werden muss.

Berücksichtigen Sie bei der Prognose der Benefit-Ausgaben und ihrer Auswirkung auf Ihre gesamte Gehaltsabrechnung:

  • Die aktuellen Kosten der Leistungen
  • Vergangene Entwicklungen
  • Personalplanung
  • Budget für Kostenaufteilung zwischen Mitarbeitenden und Arbeitgeber.

Machen Sie sich mit den PEPM-Kosten (Per Employee Per Month) vertraut, da dies das gängigste Modell zur Preisgestaltung bei Benefits ist und am einfachsten, wenn Sie Mittel für Leistungen einplanen.

4. Leistungen recherchieren und auswählen

Die Branche für Mitarbeitervorteile wächst stetig, und jedes Jahr gibt es Verbesserungen sowie neue Angebote. 

Das ist zwar spannend, kann aber zu einer Überforderung durch zu viele Wahlmöglichkeiten führen und FOMO (Fear of Missing Out) erzeugen. Bleiben Sie bei Ihrer Planung und lassen Sie Ihre vorherige Analyse Ihre Gespräche mit Anbietenden von Mitarbeitervorteilen leiten. 

Setzen Sie Prioritäten nach Bedarf und Wunsch und treffen Sie vor allem bewusste Entscheidungen, indem Sie sich fragen, welche Leistungen den größten Einfluss auf Ihre Mitarbeitenden haben werden.

Denken Sie beim Einstieg an Folgendes:

  • Kernleistungen: Beginnen Sie mit Kernleistungen wie Krankenversicherung, Zahn- und Augenversicherung, Altersvorsorgeplänen und bezahltem Urlaub.
  • Zusätzliche Leistungen: Erwägen Sie, basierend auf dem Feedback der Mitarbeitenden und Ihren eigenen Zielen weitere Leistungen wie Lebensversicherung, kurz- und langfristige Invaliditätsversicherung, Vorsorgekonten mit Steuervorteilen (HSA & FSA), flexible Arbeitszeiten, Gesundheitsprogramme und Angebote zur beruflichen Weiterentwicklung hinzuzufügen.
  • Gesetzliche Anforderungen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Benefits-Paket allen lokalen, bundesstaatlichen und nationalen Gesetzen entspricht.

Nutzen Sie Ihre Makler, um das Gespräch zu steuern und sich mit passenden Anbietern auf dem Markt zu vernetzen, die zu den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und Ihrem Budget passen könnten.

5. Überwachen und auswerten

Haben Sie Ihre Strategie festgelegt, überprüfen Sie sie regelmäßig, um die Wirksamkeit im Hinblick auf die Zielsetzung zu bewerten.

Behalten Sie die während der Zielsetzung festgelegten KPIs im Blick. Prüfen Sie Anmeldedaten und die Nutzung der Leistungen: Haben sich Verhaltensweisen der Mitarbeitenden verändert? Sehen Sie neue Trends? 

Einer der aufschlussreichsten Datenpunkte sind Anfragen der Mitarbeitenden über ein Ticketsystem oder per E-Mail.

Wenn zum Beispiel Personen Probleme mit einem Anbieter melden, ist das ein Hinweis darauf, der für die Planung im nächsten Jahr wichtig sein kann.

Dies bedeutet auch, dass Sie über Änderungen bei Gesetzen und Vorschriften, die Ihre Benefits-Verpflichtungen beeinflussen könnten, informiert bleiben müssen.

Berücksichtigen Sie bei der Erstellung Ihrer Benefits-Strategie auch, was die Haftpflichtversicherung für Mitarbeitervorteile abdeckt.

6. Bei Bedarf anpassen

Seien Sie darauf vorbereitet, die Strategie für Zusatzleistungen anhand von Feedback, Veränderungen in Ihrer Belegschaft und finanziellen Überlegungen anzupassen.

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