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Wenn Sie regelmäßig People Managing People besuchen, wissen Sie, dass wir eine Vielzahl an Inhalten von Fachexperten präsentieren. Wir möchten Ihnen einen Einblick geben, wer diese Menschen sind und was sie ausmacht. Dieses Interview ist das erste einer Serie, mit der wir Ihnen die Möglichkeit bieten möchten, unsere Experten näher kennenzulernen.

Was wollten Sie als Kind werden, wenn Sie erwachsen sind?

Als Kind wollte ich Cartoonist werden und animierte Filme für Walt Disney Studios zeichnen. Außerdem wollte ich der Lone Ranger sein, weil ich diese Serie gemeinsam mit meinem Vater gerne geschaut habe. Mein ultimatives Ziel damals war es wohl, tagsüber Cartoons zu zeichnen und in meiner Freizeit im Wilden Westen Verbrecher zu jagen. 

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Leider hat sich das so nicht ergeben, aber ich halte immer noch an dem Traum fest. 

An welches Erlebnis aus Ihrer Kindheit erinnern Sie sich besonders?

Die Entführungs- und Mordserie an Kindern in Atlanta hatte die Stadt fest im Griff. Damals spielte ich als Kind sehr gerne im Wald, aber dieses Ereignis machte dem ein Ende. 

Entgegen dem Wunsch meiner Mutter spielte ich weiterhin im Wald, obwohl ich aus Sicherheitsgründen nicht mehr durfte.  Eines Tages kam meine Mutter mich suchen, weil ich zu lange weg war und eigentlich Hausaufgaben hätte machen sollen. Als sie herausfand, dass ich im Wald spielte, wünschte ich mir fast, der psychopathische Mörder hätte mich entführt. Die Strafe meiner Mutter wäre vermutlich weniger schlimm gewesen. 

Wann haben Sie gemerkt, dass Sie eine Karriere im Personalwesen anstreben möchten? 

Im College wollte ich Filmregisseur werden und drehte mehrere erfolglose Kurzfilme sowie einige mäßig erfolgreiche Musikvideos für ein lokales Kabel-TV-Studio. Ich verdiente kein Geld, plante aber, damals meine Freundin zu heiraten. 

Sie bestand darauf, dass ich für unsere gemeinsame Zukunft einen "richtigen" Job suchen und meine Hollywood-Träume aufgeben sollte. Bei der Arbeitssuche stieß ich auf eine Anzeige, in der stand, dass man fürs Internetsurfen bezahlt werden könne. Neugierig bewarb ich mich und bekam einen Job als Sourcer bei MCI, einem Telekommunikationsunternehmen. 

So begann meine HR-Karriere. Nach ein paar Wochen merkte ich, dass es mir große Freude machte, purple squirrels zu finden und sie einzustellen. Auch wenn ich das Mädchen verloren habe, habe ich etwas gefunden, das mir bis heute deutlich mehr Zufriedenheit verschafft – mittlerweile seit ungefähr 20 Jahren.

Was ist die ungewöhnlichste Frage, die Sie je in einem Vorstellungsgespräch gestellt bekommen haben? 

„Wann kann mein Sohn mit einer Rückmeldung von Ihnen rechnen?" – gefragt von einer Mutter, die sich mit Nachdruck in ein Interview zwischen mir und ihrem Sohn gedrängt hatte. Helikopter-Eltern par excellence. Ich musste mich zurückhalten, nicht einfach "niemals" zu sagen.

Gab es einen entscheidenden Moment in Ihrem Leben oder Ihrer Karriere, der Ihre berufliche Entwicklung besonders geprägt hat? Oder, welches ist der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?

Ein prägender Moment in meiner Karriere war mein Engagement bei SourceCon, der führenden globalen Konferenz für Sourcing. Ich half bei der Planung, Promotion, Vermarktung und moderierte die ersten Jahre. Später kehrte ich mehrfach als Keynote Speaker dorthin zurück, auch nachdem die Konferenz verkauft worden war. Die dort entstandenen Beziehungen bestehen bis heute und ich bin für die Freundschaften und beruflichen Chancen, die daraus entstanden, sehr dankbar. 

Was wird Ihrer Meinung nach in den nächsten 5 Jahren die größte Herausforderung für HR-/People-Operations-Profis sein?

Die eigenen Leute für Berufe weiterzubilden, die es heute noch gar nicht gibt. 

Was ist Ihre unpopulärste Meinung?

Diversity-Trainings, die auf der Critical Race Theory basieren, sollten verboten werden. Sie behindern den Teamzusammenhalt, fördern eine feindselige Arbeitsumgebung und dienen in erster Linie dazu, dass sich Personalverantwortliche durch „Virtue Signaling“ profilieren können – und das möglicherweise ganz unabhängig von ihrer Absicht. Leider werden sie nicht verschwinden, denn damit lässt sich viel Geld verdienen

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