Jede Organisation sollte eine Karriereseite haben, um ihre offenen Stellen zu veröffentlichen.
Aber das ist wirklich das absolute Minimum.
Ihre Karriereseite ist eine goldene Gelegenheit, zu zeigen, warum Ihr Unternehmen ein großartiger Arbeitsplatz ist.
Wie stellen Sie also sicher, dass es nicht nur eine lange Liste von Jobs wird, die genauso gut eine Excel-Tabelle sein könnte?
Hier zeige ich einige Beispiele von Karriereseiten, die mir gefallen, und wie ich sie weiter verbessern würde.
Ich zeige außerdem, welche grundlegenden Elemente eine gute Karriereseite braucht und wie Sie den Inhalt hervorheben, damit sie wirklich auffällt.
11 Beispiele für Karriereseiten (#9 ist ein Goldstern!)
1. Twitch
Um ganz ehrlich zu sein – ich habe früher bei Twitch gearbeitet und ihre Karriereseite immer geliebt. Sie strotzt nur so vor Twitchs Persönlichkeit.
Visuell ist sie mutig und auffällig und spricht daher sofort Menschen an, die damit klarkommen. Es gibt ein gutes Navigationsmenü oben und unten sowie eigene Bereiche für den Blog, frühe Karrieremöglichkeiten und Gleichstellung und Inklusion. Gleichzeitig wird man auf eine unaufdringliche Weise an den unternehmenseigenen Jargon herangeführt.
Verbesserungen: Lila ist zwar eine schöne Farbe, aber Menschen mit Sehbehinderung würde es helfen, wenn es weitere Kontrastoptionen gäbe. Außerdem sollte mehr Gewicht auf die Werte und die Mission gelegt werden, um die Leute über das Wesentliche zu informieren und nicht nur mit auffälligen Bildern zu beeindrucken.

2. Critical Mass
Auf diese Karriereseite bin ich gestoßen, als ich selbst eine solche Seite gebaut habe.
Mir gefällt das mutige, einfache Design sowie der Fokus auf Werte, die auf unterschiedliche Weise hervorgehoben werden. Sie zeigen zudem, was das Unternehmen den Mitarbeitenden zurückgibt. Beachten Sie auch das schicke Video, das die schönen Büros präsentiert.
Verbesserungen: Sie setzen zu sehr auf die Werte und verpassen es dadurch etwa, tolle Ergebnisse ihrer Mitarbeitenden hervorzuheben (nur Seniors werden gezeigt) oder etwas über Vielfalt und Inklusion (DE&I) bzw. gesellschaftliches Engagement (CSR) zu sagen.
3. Deepmind
Diese Seite ist interessant, weil sie viele Informationen über die Unternehmenskultur, Vielfalt, Werte und Teams enthält. Es gibt einen allgemeinen Button für offene Stellen oben und einen sehr natürlichen Filter-Navigator unten, bei dem alle Teams hervorgehoben werden.
Insgesamt ist die Navigation sehr gelungen und führt Lesende gut durch die Informationen (am Abstand kann man aber noch ein wenig arbeiten, meiner Meinung nach).
Verbesserungen: Es wird vorausgesetzt, dass Bewerbende schon die "Über uns"-Seite der Unternehmenswebsite besucht haben, weshalb nicht genug erklärt wird, womit sich das Unternehmen eigentlich beschäftigt. Außerdem sollte Gehaltstransparenz für alle Regionen gelten, nicht nur für Kalifornien und NYC.
4. Hibob
Wir bleiben beim Thema HR-Webseiten: Dieses Beispiel gefällt mir besser. Die Stellenangebote sind sinnvollerweise ganz unten platziert – nicht versteckt, sondern übersichtlich, das ist also gut gemacht. Man sollte nicht vergessen, dass die meisten letztlich wegen der Jobs auf die Seite kommen, nicht ausschließlich wegen der Unternehmenskultur und allem Drumherum.
Die Seite ist zudem sehr interaktiv: Es gibt Gruppen pro Aufgabe und pro Standort, internationale Teams werden z.B. über Mini-Websites vorgestellt. Es gibt Videos mit Zusatzinfos „bevor Sie sich bewerben“ – alle erstellt von echten „Bobbers“.
Verbesserungen: Es mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber das Werte-Karussell ist ziemlich verwirrend. Es lässt den Eindruck entstehen, dass es mehr Werte gibt, aber tatsächlich beginnt es irgendwann erneut, also achten Sie darauf, die Dinge nicht unnötig zu verkomplizieren.
Generell enthält der Rest der Website so viele Informationen, dass es besonders wichtig ist, die Werte einfach und übersichtlich darzustellen. Gehaltsinformationen sind ebenfalls nicht veröffentlicht, was behoben werden sollte.
5. Fold 7
Wie man es von einer Kreativagentur erwarten kann, ist die Seite von Fold 7 stilvoll und professionell gestaltet und vermittelt von Anfang an, welche Art von Unternehmen man betritt. Jeder Bereich – vom Text über die Bilder bis hin zur Fokussierung auf die großartigen Hunde (alle Hunde sind natürlich toll) – versprüht die Persönlichkeit der Menschen und der gesamten Organisation.
Ein schönes Detail ist der Text zum Fuchs als eine Art „spirituelles Tier“, was wiederum viel über das Unternehmen aussagt. Ich hoffe nur, dass sie den Bewerbern nicht die Frage stellen: „Welches Tier wären Sie und warum?“ – das ist keine produktive Interviewfrage!
Verbesserungen: Die Navigation könnte etwas verbessert werden. Beispielsweise ist die Verbindung von „Unsere Kultur“ zu „Unser Team“ bis hin zu den eigentlichen Stellenanzeigen schwer zu finden.
Oft sind solche Parallax-Webseiten optisch sehr beeindruckend, dabei sollte aber stets darauf geachtet werden, dass Bewerber die Stellenangebote auch tatsächlich finden können. Auch hier gibt es wieder keine Gehaltsinformationen.
6. Pleo
Pleo ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das es einfach, aber dennoch informativ hält – sehr dänisch! Es ist wichtig, informativ zu sein und trotzdem die Eigenheiten und Persönlichkeit durchscheinen zu lassen.
Sogar etwas so Einfaches wie dieselbe Farbgestaltung zu verwenden und die Doodles und die Ikonografie der Hauptseite auf der Karriereseite fortzuführen, trägt enorm zur Kohärenz bei.
Verbesserung: Hier würde ich weniger etwas ändern, sondern eher damit anfangen, mehr Inhalte direkt von den Mitarbeitenden einzubringen. Aktuell wird über die Kultur und Vorteile gesprochen, aber wenn Mitarbeitende ihre Erfahrungen teilen, werden Werte und Unternehmenskultur wirklich greifbar. Sagen Sie es mit mir – Gehaltsangaben fehlen auch hier.
7. Airtable
Zuallererst ein Lob an Airtable, dass sie das Label „beliebt“ (popular) neben den Link zur Karriereseite auf der Homepage setzen – ziemlich frech, aber es sorgt dafür, dass sogar Menschen, die gar keine Bewerber sind, neugierig werden und sie als Arbeitgeber kennenlernen.
Dadurch gelangt man zur ersten Karriereseite, auf der die offenen Stellen direkt und mit der Möglichkeit, nach Abteilung zu filtern, angezeigt werden (es gibt ungefähr drei CTAs).
Wer mehr über das Leben bei Airtable und ihre Arbeitsphilosophie erfahren möchte, findet dies problemlos über die entsprechenden Links. Der Fokus bleibt jedoch klar auf den ausgeschriebenen Positionen.
Verbesserungen: Viele Inhalte drehen sich um die Vorteile und Zusatzleistungen, aber für ein Unternehmen, das eine ganze Seite dem Wunsch nach einer neuen Arbeitskultur widmet, sollten sie den eigentlichen Wert der Unternehmenskultur stärker in den Vordergrund stellen.
Zum Beispiel, was Mitarbeitende von Führungskräften erwarten können, wie sie füreinander da sein sollten usw. Das würde zu ihrer Philosophie „Einen neuen Arbeitsstil formen“ passen. Zudem veröffentlichen sie Gehälter nur, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist (z. B. keine Gehaltsinfos für London oder Deutschland).
8. Figma
Wie zu erwarten, setzt Figma besonders auf Kreativität. Es gibt einige Informationen zur Unternehmenskultur, der Fokus liegt jedoch klar auf der visuellen Darstellung.
Es ist zudem eine tolle Initiative, die Communities – oder wie die HR-Welt sie nennt Mitarbeiterressourcengruppen (ein leider verpasstes Namenspotenzial, wie ich finde) – hervorzuheben.
Verbesserungen: Aus rein operativer Sicht werden die Standorte hervorgehoben, aber man kann die Rollen nicht nach Standort filtern — etwas, das für ein globales Unternehmen ziemlich wichtig ist.
Darüber hinaus müsste es deutlich mehr Informationen über das Leben bei Figma und über die Menschen, die dort arbeiten, geben. Der aktuelle Fokus auf die Unternehmenskultur und Werte ist jedoch ein guter Anfang. Wiederum werden Gehälter nur in Ländern angezeigt, in denen dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
9. PostHog - Superstars! ⭐
Zurück bei kleineren Unternehmen: Ich habe mich ein wenig in diese ganze Website verliebt.
Es gibt viele Seiten, die die zentrale Karriereseite unterstützen, und die Informationen, die Bewerbern zur Verfügung gestellt werden, sind erstklassig.
Transparenz scheint bei diesen Leuten das oberste Gebot zu sein. Die Stellenanzeigen sind daher vielleicht etwas ausführlicher geraten, enthalten aber viele nützliche Informationen und Links zu weiteren Inhalten, falls man mehr erfahren möchte.
Da sie global ausgerichtet sind, sind sie bei der Gehaltstransparenz sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben einen Gehaltsrechner integriert. Das ist wesentlich besser, als wie Netflix einfach eine Spanne wie $60.000–400.000 anzugeben.
Verbesserungen: Es gibt fast zu viele Informationen — und das sagt jemand, der sich mit Freude durch das Kaninchenloch über die Roadmap eines anderen Unternehmens gelesen hat! Es wirkt fast wie ein „zu gut“ funktionierendes Team.
Ich habe es mit ein paar anderen überprüft und wir hatten alle das Gefühl: „Wo passe ich als Kandidat eigentlich rein? Die scheinen ja alles im Griff zu haben!“.
Ich bin sicher, dass es in jedem Team Lücken gibt, und das könnten sie auch aufzeigen. Zugegeben, ich setze die Messlatte hier viel höher als bei jeder anderen der oben erwähnten Seiten — aber das haben sie sich selbst eingebrockt! Definitiv ein Opfer des eigenen Erfolgs.
10. Circuit
Im Sinne der Hervorhebung kleinerer Unternehmen zeigt Circuit, dass man Transparenz und viele Inhalte auch bieten kann, ohne Notion zu verlassen.
Die Seite ist sehr ausgewogen, indem sie ihre Unternehmenskultur in den Fokus stellt und Einblicke gibt, was diese in der Praxis bedeutet. Beispielsweise ist es sehr wertvoll zu wissen, dass sie kein Scrum machen — und es gibt einen Link zu dem alternativen Projekt-Framework.
Während Posthog oben mit Designsystem, Ikonografie, Igeln etc. alles ausreizt, setzt Circuit auf etwas Geradlinigeres. Trotzdem haben sie ein öffentliches Handbuch und ähnlich viele Informationen, insbesondere für Bewerber, die sich auf eine Stelle bewerben möchten.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab es keine offenen Stellen, aber sie versprechen Gehaltstransparenz.
Verbesserungen: Notion ist manchmal als Einzelseite etwas unübersichtlich, sodass man sich schnell in langen Scrolls verliert. Es gibt zwar eine „Jump to“-Funktion, aber ich frage mich, ob die Inhalte schon ausreichen würden, um ein kleines Portal mit Unterseiten zu rechtfertigen.
Die Navigation kann mühsam sein, wenn man mitten auf der Seite landet und keine Shortcuts kennt. Etwas in Richtung ihres Handbuchs wäre eventuell benutzerfreundlicher.
11. Wayve
Wayve steht beim Aufbau der Karriereseite vor einer interessanten Herausforderung. Sie haben Positionen wie bei jedem modernen Tech-Startup, aber eben auch „angewandte“ wissenschaftliche Rollen sowie klassische gewerbliche Berufe wie Fuhrparkmanager oder Fahrer.
Darüber hinaus müssen sie eine überzeugende Geschichte erzählen, warum ihr KI-gestütztes, selbstfahrendes Automodell die Zukunft ist und wie sie das Konzeptionelle in die Praxis überführen.
Die zentrale Karriereseite konzentriert sich stark auf die Geschichte von Wayve und darauf, was sie erreichen wollen — in verständlicher Sprache. Das ist ein guter Ansatz. Manchmal ist es schwierig, die eigene Mission zu kommunizieren, also muss man die Botschaft auf das Wesentliche herunterbrechen.
Hinsichtlich der Stellenbeschreibungen konnte ich keine Unterschiede im Detaillierungsgrad zwischen den Ausschreibungen für Fahrer und für Machine Learning Engineers erkennen. Das ist sehr wichtig, damit alle Kandidaten verstehen, dass sie Teil desselben Teams sind.
Auch DEI-Informationen werden prominent präsentiert und es gibt Links zu den entsprechenden Mitarbeitergruppen.
Verbesserungen: Die Profile/Berichte der Mitarbeitenden könnten etwas vielfältiger sein und die Stellenanzeigen sollten überall Gehaltsangaben enthalten, aber insgesamt ist es eine sehr klare, prägnante und konsistente Karriereseite.
Best Practices für Karriereseiten
1. Klare und ansprechende Gestaltung
- Benutzerfreundliche Navigation: Sorgen Sie dafür, dass die Seite einfach zu navigieren ist und mit einer klaren Struktur Nutzende zu den relevanten Informationen und Stellenangeboten führt.
- Mobile Optimierung: Achten Sie darauf, dass die Seite responsive ist und auf allen Endgeräten zugänglich ist, da viele Nutzer:innen nach Stellenangeboten über das Handy suchen.
- Visuelle Anziehungskraft: Nutzen Sie ein klares, professionelles Design, das zu Ihrer Marke passt. Hochwertige Bilder, Videos und Grafiken machen die Seite ansprechender.
2. Überzeugende Unternehmensvorstellung
- Mission und Werte: Beschreiben Sie klar die Mission, Werte und Besonderheiten Ihres Unternehmens. So verstehen potenzielle Bewerbende Ihren Zweck und Ihre Unternehmenskultur und können sich damit identifizieren.
- Erfahrungsberichte von Mitarbeitenden: Es ist sinnvoll, Erfahrungsberichte oder kurze Videos aktueller Mitarbeiter:innen einzubinden, um ein authentisches Bild der Arbeitsumgebung zu vermitteln.
- Unternehmenskultur: Heben Sie Elemente Ihrer Unternehmenskultur hervor, etwa Teamevents, Work-Life-Balance und Initiativen zu Diversität und Inklusion.
3. Ausführliche Stellenangebote
- Umfassende Stellenbeschreibungen: Beschreiben Sie klar die Aufgaben, erforderlichen Qualifikationen und gewünschten Kompetenzen der Stelle. Seien Sie transparent hinsichtlich Ihrer Erwartungen und was Bewerbende von der Rolle erwarten dürfen.
- Bewerbungsprozess: Bieten Sie einen klaren und unkomplizierten Bewerbungsprozess. Fügen Sie bei Bedarf einen FAQ-Bereich hinzu, um häufige Fragen zum Bewerbungsprozess zu beantworten.
- Einfache Bewerbung: Vereinfachen Sie den Bewerbungsablauf durch ein nutzerfreundliches Formular oder die Möglichkeit, sich über LinkedIn oder andere Plattformen zu bewerben.
4. Vorteile und Zusatzleistungen
- Wettbewerbsfähige Vergütung und Benefits: Heben Sie die wichtigsten Vorteile wie Krankenversicherung, Altersvorsorge und Boni hervor. Transparenz bei der Vergütung spricht ernsthafte Kandidat:innen an.
- Besondere Vorteile: Nennen Sie besondere Extras wie flexible Arbeitszeiten, die Option auf Homeoffice, Weiterbildungsangebote und Gesundheitsprogramme.
5. Karrierechancen sichtbar machen
- Karrierewege: Zeigen Sie Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen auf. Geben Sie Informationen zu Weiterbildungsprogrammen, Mentoring oder internen Beförderungen.
- Erfolgsgeschichten: Teilen Sie Beispiele von Mitarbeitenden, die sich im Unternehmen weiterentwickelt haben, um mögliche Bewerber:innen zu inspirieren.
6. Klare Sprache
- Klare Stellentitel: Sie sind der beste Weg für Bewerbende, Ihre Jobs zu finden, also nutzen Sie ausgefallene Titel wie „Code Connoisseur“ nur intern.
- SEO: Klare Sprache und die Verwendung von Keywords, Titeln, Tags usw. können auch Ihr Google-Ranking verbessern, was nie schaden kann.
7. Inklusion und Vielfalt
- Statement für Vielfalt: Fügen Sie eine Erklärung zu Ihrem Engagement für Vielfalt und Inklusion bei und heben Sie entsprechende Initiativen oder Partnerschaften hervor.
- Inklusive Sprache: Verwenden Sie inklusive Formulierungen in Stellenanzeigen und anderen Inhalten, damit sich Menschen aus unterschiedlichen Gruppen angesprochen fühlen.
8. Klare Bewerbungen
- Klare Aufrufe zum Handeln: Setzen Sie eindeutige und ansprechende Calls to Action ein, um Besucher:innen zu ermutigen, sich zu bewerben, Jobbenachrichtigungen zu abonnieren oder mehr über das Unternehmen zu erfahren.
- Einfache Bewerbungen: Machen Sie Bewerbungen überall dort einfacher, wo es möglich ist – z. B. durch automatisches Auslesen von Lebensläufen und verzichten Sie auf Anschreiben, wenn diese nicht gelesen werden. Lassen Sie Bewerbungsbutton und Ablauf deutlich hervorstechen.
9. Regelmäßige Aktualisierungen
- Aktuelle Stellenanzeigen: Halten Sie Ihre Stellenanzeigen auf dem neuesten Stand, entfernen Sie besetzte Positionen und fügen Sie neue Möglichkeiten hinzu, sobald sie verfügbar sind.
- Unternehmensnachrichten: Um die Inhalte frisch und relevant zu halten, aktualisieren Sie die Seite mit aktuellen Nachrichten, Veranstaltungen und Erfolgen Ihres Unternehmens.
10. Analysen und Feedback
- Leistung verfolgen: Nutzen Sie Analysetools, um die Leistung Ihrer Karriereseite zu verfolgen, einschließlich Besucherzahlen, Klickraten und Konversionsraten. Viele Bewerbermanagementsysteme (ATS) oder Recruitment-Marketing-Software bieten diese Funktionen bereits, stellen Sie also sicher, dass Sie sie verwenden.
- Feedback-Möglichkeit: Bieten Sie Bewerbenden eine Möglichkeit, Feedback zu ihrer Bewerbungserfahrung zu geben und etwaige Verbesserungen für die Karriereseite und den Einstellungsprozess hervorzuheben.
Es ist immer eine Baustelle
Eine überzeugende Karriereseite zu erstellen, benötigt Zeit – die meisten Menschen bekommen das nicht an einem Nachmittag hin. Dennoch lohnt sich der Aufwand, da sie für Bewerbende ein wichtiges Fenster zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Kultur und Mission ist.
Ihre Karriereseite ist entscheidend, um die richtigen Menschen für Ihr Unternehmen zu gewinnen – nicht einfach irgendwen! Eine klare Haltung und Offenheit von Anfang an wird Ihnen später Zeit ersparen.
Wie Sie anhand der obigen Beispiele gesehen haben, gibt es ein Gleichgewicht bei den Inhalten: Sie sollten weder erschlagend noch zu langweilig sein.
Eine Ressource, die ich besonders hervorheben möchte, ist OpenOrg. Ich habe mit dem Gründungsteam zusammengearbeitet und kann ihre Hingabe bestätigen, Unternehmen dabei zu unterstützen, transparent zu sein und ihre Unternehmenskultur greifbar zu machen.
Wenn Sie nicht wissen, wo Sie mit der obigen Liste an Empfehlungen beginnen sollen, schauen Sie sich deren Open Source Resources an!
Vergessen Sie insgesamt nicht, sich Zeit zu nehmen, mehr Details hinzuzufügen, als Sie ursprünglich gedacht haben, und keine Scheu davor zu haben, Persönlichkeit zu zeigen!
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