Der „typische“ Internetnutzer verbringt täglich 2,5 Stunden in sozialen Medien und weltweit nutzen über 5 Milliarden Menschen diese Plattformen. Das ist eine Menge Aufmerksamkeit!
Außerdem hat eine Studie von CareerArc ergeben, dass 86 % der Jobsuchenden soziale Medien nutzen, um nach relevanten Jobs zu suchen, sich direkt von diesen Plattformen aus zu bewerben und sich mit jobbezogenen Inhalten zu beschäftigen.
Wenn Sie soziale Medien nicht als Teil Ihrer Recruiting-Maßnahmen nutzen, lassen Sie sich eine große Chance entgehen.
Meine Teams und ich haben bereits große Erfolge beim Recruiting über soziale Netzwerke erzielt (es macht übrigens auch Spaß), deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern oder Ihre Bemühungen weiter zu verbessern.
Was ist Social Recruiting?

Social Recruiting bedeutet, soziale Medien und Online-Netzwerke zu nutzen, um Talente zu finden und anzuziehen.
Es nutzt die große Reichweite und die interaktiven Möglichkeiten der sozialen Medien, um Kontakt zu potenziellen Kandidaten herzustellen.
Social Recruiting profitiert zudem von den persönlichen Kontakten, die Sie im Laufe Ihrer Karriere aufgebaut haben. Wie man im Recruiting sagt: Gute Leute kennen gute Leute!
Ich habe bereits unzählige Male soziale Medien zur Personalgewinnung genutzt, und die weiter oben genannte CareerArc-Studie hat ergeben, dass 92 % der Unternehmen soziale Medien für ihr Recruiting einsetzen.
Beispielsweise suchte ein Unternehmen, bei dem ich gearbeitet habe, nach Berufseinsteigern für ein Callcenter im Norden Englands und die Kandidaten waren nicht über LinkedIn zu finden.
Stattdessen haben wir die Stelle in lokalen Facebook-Gruppen gepostet und einige Anzeigen geschaltet – als wichtigen Bestandteil Ihrer Recruiting-Strategie insgesamt. So konnten wir innerhalb von anderthalb Wochen 20 Stellen besetzen!
Wie funktioniert Social Recruiting?
Social Recruiting ist eine Mischung aus dem Bewerben von offenen Stellen und dem Posten von Inhalten zur Stärkung der Arbeitgebermarke – auch bekannt als Recruitment Marketing.
Sie können sogar Kandidaten direkt anschreiben, um sie aktiv für offene Stellen zu gewinnen – siehe Candidate Sourcing – wobei Sie allerdings darauf achten sollten, dass manche Plattformen diese Vorgehensweise untersagen.
Typische Aktivitäten im Social Recruiting sind:
- Ausschreibung von Stellenangeboten auf Plattformen wie LinkedIn, Facebook, Twitter und Instagram.
- Posten von Inhalten, die Unternehmenskultur, Events, Mitarbeiter-Testimonials und Erfolgsgeschichten hervorheben (weiter unten gibt es einige Beispiele).
- Suche potenzieller Kandidaten über LinkedIn Recruiter oder ähnliche Tools.
- Versand personalisierter Direktnachrichten an Kandidaten.
- Antworten auf Kommentare, Fragen und Nachrichten.
- Veranstalten von Live-Q&A-Sitzungen über das Arbeiten im Unternehmen.
- Schaltung von Social Media Ads zum gezielten Ansprechen bestimmter Kandidatengruppen.
- Teilen von Branchenartikeln, Tipps oder Fachbeiträgen, um Talente aus dem jeweiligen Bereich anzuziehen.
- Aktuelle Mitarbeiter bewerben offene Stellen auf ihren Social-Media-Kanälen im Rahmen des Mitarbeiterempfehlungsprogramms (sehr effektiv)
- Durchführung von Wettbewerben oder Challenges, die talentierte Kandidaten anziehen und gleichzeitig die Arbeitgebermarke stärken.
Vorteile von Social Recruiting

Größere Reichweite
Wie die Grafik im Intro zeigt, nutzen Milliarden von Menschen soziale Medien – somit haben Sie Zugang zu einem enormen Pool potenzieller Kandidaten, inklusive passiver Jobsuchender.
Abhängig von der zu besetzenden Position sind bestimmte Plattformen vermutlich weitaus besser geeignet als "klassisches" LinkedIn. Zum Beispiel sind Kreativschaffende eher auf Instagram oder TikTok unterwegs.
Auch wenn zunächst keine Einstellung zustande kommt, bauen Sie sich damit kontinuierlich Ihre Kandidatendatenbank auf.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Eine starke Präsenz in den sozialen Medien kann die Kosten senken, die mit traditionellen Recruiting-Methoden wie Agenturen oder dem Aufbau eines großen Sourcing-Teams verbunden sind. Dazu gehört auch die Nutzung von Kontakten in sozialen Netzwerken oder Social-Media-Anzeigen.
Geschwindigkeit
Soziale Medien können den Einstellungsprozess beschleunigen, da Interaktionen in sozialen Netzwerken in Echtzeit stattfinden.
Zum Beispiel: Wenn 100 Kontakte einen Beitrag sehen und sie oder der Algorithmus ihn jeweils mit 5 Personen teilen, erreichen Sie 500 potenzielle Kandidaten.
Stärkere Arbeitgebermarke
Soziale Kanäle bieten eine großartige Gelegenheit, Menschen auf die Kultur und Werte Ihrer Organisation aufmerksam zu machen und die richtigen Kandidaten anzuziehen.
Von Mitarbeitenden generierte Inhalte, also Beiträge, die von aktuellen Teammitgliedern erstellt werden (Beispiele unten), sind besonders wirkungsvoll, um Vertrauen aufzubauen.
Besseres Kandidatenverständnis
Zugriff auf die Social-Media-Profile von Kandidaten ermöglicht einen ganzheitlicheren Blick. Oftmals posten Menschen ihre Gedanken, Meinungen und ihr Fachwissen, sodass Sie mehr über sie erfahren als durch ihren Lebenslauf.
Ein klassisches Beispiel ist Github, wo Sie sehen können, welche Entwickler sich leidenschaftlich an Open-Source-Projekten beteiligen.
Wichtige Social-Recruiting-Plattformen
- LinkedIn: Die beliebteste professionelle Netzwerkplattform – ideal, um Fachkräfte zu finden und mit ihnen in Kontakt zu treten. Sehr vielseitig einsetzbar.
- Facebook: Hilfreich, um durch Stellenanzeigen und gezielte Werbung ein breiteres Publikum zu erreichen. Meiner Erfahrung nach ist Facebook besonders bei Einstiegspositionen in Regionen nützlich, in denen LinkedIn selten genutzt wird.
- Twitter/X: Effektiv, um Stellenangebote zu teilen und mit Branchen-Influencern zu kommunizieren. Manche Branchen wie Politik, Medien und Journalismus sind dort besonders aktiv.
- Instagram: Ideal, um die Unternehmenskultur zu präsentieren und eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Erfordert konstante Aktivität und abwechslungsreichere Inhalte, nicht nur Stellenanzeigen.
- TikTok: Eine aufkommende Plattform für kreative Stellenangebote und die Ansprache der Generation Z. Sehr produktiv, wenn Sie die aktuellen Trends nutzen können.
- Reddit: Vielfältige Interessensgruppen; nützlich, um gezielt auch sehr spezielle Positionen zu besetzen (ich habe einmal erfolgreich einen von drei Senior-iOS-Entwicklern in einer kleinen Stadt in Großbritannien namens Grimsby über Reddit gefunden).
- Discord-/Slack-Communities: Oft übersehen – je nach Rolle und Interessensgebiet gibt es eventuell Foren/Communities, in denen sich Menschen ähnlicher Fachgebiete vernetzen und die Sie gezielt ansprechen können.
8 Best Practices zum Aufbau einer Social-Recruiting-Strategie

1. Starke Arbeitgebermarke aufbauen
Das braucht Zeit. Wenn Sie ganz am Anfang stehen, sollten Sie Ihr Arbeitgeberversprechen und Ihre Arbeitgebermarke klar definieren.
Wenn diese schon existieren, überlegen Sie, welche Aspekte Sie kommunizieren möchten und wie Sie das tun wollen.
In der Regel ist es zum Beispiel besser, längere Beiträge über sich selbst auf LinkedIn zu posten und visuelle oder kreative Inhalte eher auf Instagram oder TikTok zu platzieren.
Sie können Beiträge miteinander verknüpfen – achten Sie jedoch darauf, dass manche Plattformen es nicht mögen, wenn Sie Links zu anderen sozialen Medien in Ihre Posts einbauen.
Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Profile klar gestaltet sind, relevante Schlüsselbegriffe aus Ihrer Branche enthalten und auch Ihre Persönlichkeit widerspiegeln.
2. Wissen, welche Plattformen für Ihre Zielgruppe am beliebtesten sind
Bei der Auswahl von Inhalten und Plattform ist es wesentlich, dass Ihre Zielgruppe im Zentrum Ihrer Überlegungen steht.
Beispiel: Wenn Sie eine Kreativagentur sind, was könnte für Ihren Wunschkandidaten interessant sein? Ihr Arbeitsprozess? Ihre visuelle Identität?
Wie im Marketing gilt: Überlegen Sie, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält und wie Sie sie erreichen—geht es um die Zielrolle, die Persönlichkeit des Kandidaten oder um demografische Merkmale?
3. Erweiterte Such- und Targeting-Funktionen nutzen
Viele Plattformen haben mittlerweile die sogenannte X-ray-Suche eingeschränkt („X-ray search“: eine Technik, mit der Sie Personen auf LinkedIn suchen konnten, ohne direkt auf LinkedIn zu sein).
Mittlerweile sind auf LinkedIn und anderen Plattformen die wichtigsten Informationen hinter Schutzeinstellungen verborgen, die Google nicht durchsuchen kann, sodass die Methode nicht mehr so effektiv ist wie früher. Sie sollten aber nach wie vor andere Suchoptionen nutzen, wie zum Beispiel:
- Auf LinkedIn kannst du über Gruppen, ehemalige Unternehmen oder über Kontakte von Kontakten suchen. Du kannst auch über Hashtags in Beiträgen suchen.
- Auf Facebook kannst du nach Standort oder in Gruppen/Seiten mit entsprechendem Interesse suchen.
- Auf TikTok suchst du hauptsächlich über Hashtags. Der Algorithmus ist hier ziemlich ausgefeilt.
4. Binde bestehende Mitarbeitende ein
Deine aktuellen Mitarbeitenden sollten das Engagement ankurbeln! Rollen sollten immer, immer intern beworben werden und Teammitglieder dazu ermutigt werden, Stellenangebote zu teilen.
5. Sei konsequent
Wenn du normalerweise nur sporadisch postest und dann plötzlich einen Schub an Beiträgen hast, weil es viele offene Stellen gibt, hat das weniger Wirkung, weil die Menschen merken, dass es dir weniger darum geht, wirklich eine Social-Media-Präsenz aufzubauen, Kontakte zu knüpfen und eine Community zu schaffen.
6. Überwache die Effektivität
Wie bei allem ist es wichtig, zu verfolgen, ob deine Social-Recruiting-Aktivitäten tatsächlich Ergebnisse bringen.
Wichtige Kennzahlen zu Beginn sind vermutlich Dinge wie Engagement, Reichweite und jegliche Anstiege bei den Bewerbungen. (Hier kannst du dich zum Beispiel auf dein Bewerbermanagementsystem oder ähnliches stützen, da es ohnehin bereits wichtige Kennzahlen für dich erfasst. Außerdem kannst du dieses vermutlich mit den Social-Media-Plattformen, die du ansprichst, integrieren).
Um die investierte Zeit zu rechtfertigen, musst du aber auch zeigen können, dass daraus tatsächlich Einstellungen resultieren.
Eine Sache solltest du beachten: Setze realistische Erwartungen – virale Hits sollten nicht dein Ziel sein!
7. Achte auf die Trends
Es ist cool, neue Trends mitzumachen und dabei Spaß zu haben, aber achte auch darauf, bei welchen Trends du definitiv nicht mitmachen solltest.
Ein Beispiel, das mir einfällt, ist der Fall von DiGiorno, die versuchten, auf den #WhyIStayed-Trend mit „They had Pizza“ aufzuspringen. Der Hashtag war von Frauen, die häusliche Gewalt überlebt haben, und die teilten, warum sie geblieben sind. Prüfe den Hashtag, bevor du postest – ist das wirklich die Assoziation, die du herstellen willst?
Gerade auf Plattformen wie TikTok solltest du dieses Meme nie vergessen:

Eine gute Möglichkeit, Social-Recruiting-Trends und Best Practices im Blick zu behalten, ist das Besuchen einer Recruiting-Konferenz und das Lernen von anderen, die online nach Talenten suchen.
8 Beispiele für Social Recruiting
1. Neue Mitarbeitende
Feiere jede Person, die neu im Unternehmen ist, und mache deren Einstieg so attraktiv, dass andere ebenfalls zu deinem Team gehören möchten!
2. Mitarbeiter-Übernahme
Dies kann in vielen Formaten stattfinden: AMA, geplante Beiträge aus Mitarbeitersicht oder „Ein Tag im Leben von…“. Hier ist eines, das mir immer besonders gefallen hat:
So wie es formuliert war, klang es fast so, als würde der technische Support da sein, um jedem zu helfen!
Top-Tipp: Bevor Sie den Mitarbeitenden die Zügel überlassen, stellen Sie sicher, dass sie geschult sind und über Richtlinien verfügen, was gepostet werden darf und wie sie mit Interaktionen umgehen sollen.
3. Influencer-Übernahmen/Kollaborationen
Je nach Branche nutzen Sie vermutlich bereits Influencer-Marketing.
Zum Beispiel sehe ich oft, dass viele Beauty-Marken Influencer einladen, um ihre Räumlichkeiten zu besichtigen (auch wenn das mittlerweile überstrapaziert ist).
Neben der Präsentation des Produktionsprozesses und der Produkte, können sie auch das Unternehmen als Arbeitsplatz hervorheben.
Bei Twitch wurde das Recruiting-Team ermutigt, mit unseren offiziellen Twitch-Konten bei Streamern mitzumachen, und manchmal wurden wir gezielt eingeladen, um im Chat eines Streamers über unsere Arbeit im Hintergrund zu berichten.
Auch hier gilt: Schulen Sie Ihr Team zu Richtlinien und Best Practices.
4. Meilensteine feiern
Erster Tag – feiern! Ein Jahr dabei – feiern! Seit 5 Jahren dabei – noch mehr feiern! Hier ist ein cooles Beispiel von ASOS:
@michellejoseph__ First day vibes⚡️ @asos #workoffice #newjobcheck #asoslifestyle #asos #foryou #CinderellaMovie ♬ Aesthetic Vibes - sxldi
Nachwuchs? Dann schenken Sie einen Firmen-Strampler und präsentieren ihn (natürlich nur, wenn die Eltern einverstanden sind). Neuer Welpe/Kätzchen/Schildkröte? Machen Sie ein paar Fotos und posten Sie sie.
5. Mitarbeiter-Spotlight/Anerkennung
Für die meisten ist öffentliche Anerkennung von Erfolgen ein starker Motivator – und auch ein nützlicher Marketing-Trick.
Kürzlich bin ich auf dieses Beispiel gestoßen und fand es sehr freundlich und herzerwärmend.
Ich habe immer wieder gesehen, dass im "Büro" oder Angestellte in weißen Kragen gefeiert wurden – deshalb war es erfrischend, dass diesmal ein Busfahrer gewürdigt wurde.
Alle auf allen Ebenen sollten anerkannt werden. Überlegen Sie also, wen Sie vielleicht übersehen. Ganz abgesehen davon wurde dieser Post sowohl auf der Unternehmensseite als auch persönlich vom CEO veröffentlicht.
6. Büro-/Homeoffice-Touren
Solche Einblicke sind unerlässlich für kreative Büros oder für Unternehmen, die Menschen für die Arbeit im Büro gewinnen wollen.
@typo_shop Welcome to Typo HQ #thingsthatjustmakesense #officetour #work ♬ original sound - Typo
Wenn Sie ein Remote-Team haben, können Sie die Mitarbeitenden bitten, ihr Homeoffice vorzustellen. Oder zeigen Sie kreative Arbeitsorte (am Strand, in den Bergen etc.).
7. Team-Highlights
Stellen Sie Ihr Team bei der Arbeit, beim Entspannen oder unterwegs vor. Waren Sie kürzlich auf einem Retreat? Hackathon? Haben Sie eine Veranstaltung besucht? Zeigen Sie alles!
8. Bildungsinhalte
Bildungsinhalte können viele Formen annehmen, z. B. erstellen einige Unternehmen einen Technik-Blog, in dem ihr Ingenieursteam über ihre Arbeit schreibt, während andere ihre Mitarbeitenden darin unterstützen, bei Veranstaltungen zu sprechen oder über ihre Leidenschaften zu schreiben.
In beiden Fällen gibt es Möglichkeiten, Inhalte in den sozialen Medien zu teilen. Nehmen Sie mein Unternehmen Focaldata als Beispiel:
Heben Sie das Fachwissen Ihres Teams hervor und helfen Sie ihnen, die Reichweite ihres Wissens zu vergrößern.
Eine Social-Recruiting-Strategie erstellen: 8-Schritte-Prozess
1. Ziele definieren
- Ziele identifizieren: Bestimmen Sie genau, was Sie mit Social Recruiting erreichen möchten (z. B. Steigerung der Markenbekanntheit, Besetzen bestimmter Stellen, Gewinnung eines vielfältigen Talentpools).
- Messbare Ziele festlegen: Setzen Sie klare, messbare Ziele, die Sie mit Ihrer Recruiting-Software verfolgen können, wie z. B. die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen, eingestellte Personen oder Engagementwerte der Beiträge.
2. Zielgruppe verstehen
- Idealkandidaten identifizieren: Bestimmen Sie die Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften Ihrer Wunschkandidaten.
- Richtige Plattformen wählen: Wählen Sie Social-Media-Plattformen aus, auf denen Ihre Zielgruppe am aktivsten ist, z. B. LinkedIn für Berufstätige, Instagram und TikTok für jüngere Zielgruppen usw.
3. Eine starke Online-Präsenz aufbauen
- Profile optimieren: Stellen Sie sicher, dass die Social-Media-Profile Ihres Unternehmens aktuell, professionell und markengerecht sind.
- Konsistentes Branding & Posten: Pflegen Sie eine einheitliche Markenstimme und einen visuellen Stil über alle Jobbörse-Plattformen hinweg.
4. Einen ansprechenden Content-Mix erstellen
- Stellenausschreibungen: Teilen Sie klare, detaillierte Stellenausschreibungen mit einprägsamen Überschriften und Visuals. Mein Leitfaden zu wie man eine Stellenbeschreibung schreibt kann Ihnen dabei helfen.
- Unternehmenskultur: Berichten Sie von Firmenevents, Mitarbeiter:innen-Geschichten und dem Arbeitsalltag, um Kandidat:innen ein Gefühl für Ihr Arbeitsumfeld zu geben.
- Bildungsinhalte: Teilen Sie Branchennachrichten, Tipps und Einblicke, um Ihr Unternehmen als Vordenker zu positionieren.
- Text und Visuals mischen: Posten Sie nicht nur Bilder oder nur Text – passen Sie Inhalte an die Stärken der jeweiligen Plattform an.
5. Redaktionsplan für Inhalte erstellen
- Einige Beiträge im Voraus erstellen: Stellen Sie sicher, dass Sie mindestens einige Wochen an Inhalten vorbereiten.
- Gegebenenfalls Planungs-Tools nutzen: Auf manchen Plattformen gibt es Post-Scheduler, die das Veröffentlichen automatisieren helfen können.
6. Mit Ihrem Publikum interagieren
- Schnell reagieren: Antworten Sie zeitnah auf Kommentare, Nachrichten und Anfragen.
- Interaktive Kampagnen: Veranstalten Sie Live-Q&A-Sessions, Webinare und andere interaktive Events, um mit potenziellen Kandidat:innen in Kontakt zu treten.
7. Bezahlte Werbung nutzen
- Zielgruppenorientierte Werbung: Nutzen Sie Social-Media-Anzeigen, um gezielt bestimmte Zielgruppen, Standorte und Branchen anzusprechen.
- Beiträge bewerben: Heben Sie wichtige Stellenausschreibungen und Inhalte hervor, um deren Sichtbarkeit zu erhöhen.
8. Ergebnisse messen und analysieren
- Analytics-Tools: Nutzen Sie Analyse-Tools sozialer Netzwerke, Recruitment-Marketing-Tools oder cloudbasierte Recruiting-Software, um Engagement, Reichweite und Konversionsraten zu verfolgen.
- Strategien anpassen: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Analysedaten und passen Sie Ihre Strategie je nach Erfolg und Misserfolg an.
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