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Im Laufe meiner Karriere habe ich an unzähligen Einzelgesprächen teilgenommen – sowohl als Mitarbeiterin als auch als Führungskraft.

Als Führungskraft halte ich sie für wichtig, um Vertrauen aufzubauen und offene Kommunikation zu fördern, indem sie einen geschützten Raum für Feedback, Unterstützung und Abstimmung schaffen. 

Sie helfen mir, in Kontakt mit meinen Teammitgliedern zu bleiben, Probleme frühzeitig zu lösen und deren berufliche Entwicklung zu unterstützen.

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Ganz gleich, wie gut Sie vorbereitet sind – es wird zweifellos schwierige Gespräche, Überraschungen und auch mal die eine oder andere unangenehme Situation geben.

Deshalb zeige ich Ihnen, wie Sie sich besser auf die kleinen Stürme vorbereiten und effektive Einzelgespräche mit Ihren Teammitgliedern führen können.

Was sind Einzelgespräche?

Ein Einzelgespräch ist ein regelmäßiges, geplantes Gespräch zwischen einer Führungskraft und einem einzelnen Teammitglied – meist wöchentlich oder alle zwei Wochen.

Diese Gespräche dienen der offenen Kommunikation und ermöglichen Teammitgliedern, ihre Leistung zu besprechen, Fragen zu stellen, Unterstützung zu suchen, Feedback zu geben und Anliegen anzusprechen. Die Nutzung von Software für Einzelgespräche kann diesen Prozess vereinfachen (diese Vorteile einer Meeting-Management-Software können Sie ebenfalls nutzen).

Es ist auch ein Raum für Führungskräfte, um individuelle Unterstützung zu bieten, Feedback zu geben und Ziele abzugleichen.

Profi-Tipp: Jenni Catron

Profi-Tipp: Jenni Catron

In den meisten geschäftlichen Situationen sind wöchentliche oder zweiwöchentliche Meetings ideal. Seltener als zweimal im Monat ist in der Regel nicht ausreichend, um die Kommunikation, Verbindung und das Coaching zu fördern, die ein Einzelgespräch liefern sollte.—Jenni Catron, Gründerin und Geschäftsführerin von The 4Sight Group.

Vorteile von Einzelgesprächen

Einzelgespräche sind wichtige Werkzeuge im Personalmanagement, weil sie eine Plattform für offene Kommunikation zwischen Führungskräften und Teammitgliedern bieten.

Zentrale Vorteile sind:

  1. Beziehungen stärken: Regelmäßiger Austausch schafft Verbindung und baut Vertrauen auf, sodass sich Teammitglieder wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen.
  2. Erwartungen klären: Führungskräfte und Mitarbeitende können sich auf Ziele abstimmen, Prioritäten setzen und Klarheit über Aufgaben und Erwartungen schaffen.
  3. Individuelle Unterstützung: In diesen Gesprächen können Führungskräfte gezieltes Feedback geben, Herausforderungen angehen und Wachstum entsprechend der individuellen Bedürfnisse fördern.
  4. Mitarbeiter-Feedback fördern: Mitarbeitende haben einen festen und sicheren Raum, um Bedenken zu äußern, Vorschläge einzubringen und Unterstützung einzufordern. Sie gehören zu meinen bevorzugten Instrumenten, um Mitarbeiterfeedback einzuholen.
  5. Verantwortung stärken: Regelmäßige Updates helfen beiden Seiten, verantwortungsvoll an Zielen zu arbeiten und Vereinbarungen einzuhalten, was die Leistung steigert.

Insgesamt tragen effektive Einzelgespräche zu höherem Engagement, kontinuierlichem Leistungsmanagement und einer positiven, unterstützenden Unternehmenskultur bei. 

Sie sind besonders wichtig, wenn man remote Teams führt, bei denen es schwieriger ist, die Stimmung der Teammitglieder einzuschätzen.

Wem gehört das Einzelgespräch?

Das einzelne Teammitglied sollte in erster Linie die Agenda für das Einzelgespräch festlegen. So bekommt es Raum, um eigene Bedürfnisse, Ziele und Herausforderungen anzusprechen – das Gespräch fokussiert sich damit stärker auf seine Entwicklung und Bindung. 

Wenn Mitarbeitende die Agenda bestimmen, fördert das die Übernahme von Eigenverantwortung für deren Entwicklung und stellt sicher, dass das Gespräch auf die eigenen Prioritäten zugeschnitten ist.

Führungskräfte sollten jedoch ebenfalls zur Agenda beitragen, insbesondere wenn es um Leistungsupdates, die Abstimmung mit Teamzielen oder Feedback geht. 

Ein ausgewogener Ansatz kann sein, dass das Teammitglied im Voraus eine vorläufige Agenda verschickt und die Führungskraft dann weitere Punkte hinzufügt, die sie besprechen möchte. 

So wird das Gespräch sowohl produktiv als auch mit den Zielen der Organisation in Einklang gebracht – bei gleichzeitiger Fokussierung auf die Entwicklung und Anliegen des Mitarbeitenden.

Profi-Tipp: Jenni Catron

Profi-Tipp: Jenni Catron

Klären Sie Ihre Erwartungen, versuchen Sie die Erwartungen Ihrer Mitarbeitenden zu verstehen, und vereinbaren Sie dann gemeinsam, wie Sie dieses Meeting nutzen werden. Zum Beispiel mache ich in meinem Team deutlich, dass das Ziel des Einzelgesprächs mit mir darin besteht, ihnen gezielt Zeit zur Unterstützung bei ihrer Arbeit zu bieten. Sie können erwarten, dass ich vollständig präsent bin und aktiv am Gespräch teilnehme, um Feedback zu geben und zu erhalten sowie Unterstützung und Coaching anzubieten, wenn notwendig. Außerdem stelle ich die Erwartung klar, dass es ihre Verantwortung ist, mit einer Agenda zum Meeting zu erscheinen.

Wie sollten Führungskräfte und Mitarbeitende Einzelgespräche angehen?

Die Rolle der Führungskraft

In einem Einzelgespräch besteht die Aufgabe der Führungskraft darin, eine offene, beidseitige Kommunikation zu fördern, die die persönliche und berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeitenden unterstützt und deren Arbeit auf die Team- und Unternehmensziele ausrichtet. Die wichtigsten Verantwortlichkeiten sind:

  1. Aktiv zuhören: Führungskräfte sollten einen sicheren Raum schaffen, in dem Mitarbeitende ihre Ideen, Anliegen und Feedback teilen können. Dies baut Vertrauen auf und hilft der Führungskraft, mögliche Herausforderungen der Mitarbeitenden zu verstehen.
  2. Feedback geben: Geben Sie konstruktives Feedback zur Leistung, erkennen Sie Erfolge an und sprechen Sie Verbesserungsbereiche offen an.
  3. Entwicklung fördern: Besprechen Sie die beruflichen Ziele und Entwicklungsbedarfe der Mitarbeitenden, um passende Trainings, Projekte oder Mentoring-Möglichkeiten zur Unterstützung ihres Wachstums zu finden.
  4. Ziele setzen und ausrichten: Überprüfen Sie gemeinsam den Stand der aktuellen Ziele und legen Sie klare Erwartungen für kommende Aufgaben fest. So wird die Ausrichtung an den Team- und Unternehmenszielen sichergestellt.
  5. Problemlösung: Falls die Mitarbeitenden vor Herausforderungen stehen, kann die Führungskraft sie beim Brainstorming unterstützen, Hindernisse aus dem Weg räumen oder Ressourcen bereitstellen, um ihren Erfolg zu ermöglichen.

Engagement fördern: Regelmäßige Einzelgespräche zeigen den Mitarbeitenden, dass die Führungskraft ihren Erfolg und ihre Entwicklung schätzt – das steigert Motivation und Engagement.

Tipp der Autorin

Tipp der Autorin

Auch wenn positives Feedback und das Feiern von Erfolgen wichtig sind, ergab eine Umfrage von Zenger Folkman, dass 94 % der Befragten glauben, dass korrigierendes Feedback ihre Leistung verbessert hat.

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Die Rolle der Mitarbeitenden

Mitarbeitende sollten sich offen und proaktiv einbringen, sodass das Gespräch produktiv und wertvoll für ihr Wachstum und die Zielerreichung des Teams ist. Ihre Aufgaben umfassen:

  1. Vorbereitet sein: Überprüfen Sie Ihre aktuelle Arbeit, den Stand Ihrer Ziele und die Themen, die Sie ansprechen möchten. Eine gute Vorbereitung sorgt für einen fokussierten und effizienten Gesprächsverlauf.
  2. Updates teilen: Geben Sie Einblicke in Ihren Fortschritt, Ihre Erfolge und die Herausforderungen, denen Sie begegnen. So bleibt die Führungskraft auf dem Laufenden und kann zeitnah Unterstützung bieten.
  3. Feedback einholen: Fordern Sie konstruktives Feedback ein und seien Sie offen für Verbesserungsvorschläge. Das zeigt Ihren Wunsch nach Weiterentwicklung und fördert einen echten Dialog.
  4. Ziele und Bedürfnisse kommunizieren: Sprechen Sie über Ihre beruflichen Ziele, Entwicklungswünsche und Ressourcen, die Sie für bessere Leistungen benötigen. So können Ihre Aufgaben optimal an künftige Entwicklungsmöglichkeiten angepasst werden.
  5. Herausforderungen ansprechen: Seien Sie offen und ehrlich über Hindernisse oder Bedenken – egal ob beim Arbeitsvolumen, bei Projekten oder der Teamdynamik. Das erleichtert die Lösungsfindung und schafft Klarheit über die Erwartungen.
  6. Nachfassen: Setzen Sie nach dem Gespräch vereinbarte Maßnahmen um, bleiben Sie an Zielen und Aufgaben dran. So stärken Sie Verantwortungsgefühl und machen Fortschritte sichtbar.

Im Kern geht es für Mitarbeitende darum, Verantwortung für das eigene Wachstum und ihre Arbeit zu übernehmen – das Einzelgespräch bietet Raum für Feedback, Updates und das Klären von Erwartungen.

Was sollte in einem Einzelgespräch besprochen werden?

Im Einzelgespräch sollte das Gespräch darauf abzielen, aktuelle Anliegen, langfristige Entwicklung und die Zielausrichtung zu thematisieren. 

Obwohl die konkreten Themen je nach Gespräch und Führungsstil unterschiedlich sind, ist es sinnvoll, einen grundsätzlichen Ablauf beizubehalten, der für jedes Gespräch gilt. 

Hier ist ein Beispiel für eine 30-minütige Agenda, die Sie verwenden können:

Check-in beim Teammitglied (5 Minuten)

Das ist Ihre Gelegenheit, sich auf persönlicher Ebene auszutauschen. Stellen Sie offene Fragen, die eine Gesprächsatmosphäre schaffen, in der wirklich zugehört wird. Wichtig ist dabei:

  • Energie- und Gefühls-Check-in: Fragen Sie das Teammitglied, wie es ihm geht und wie es sich fühlt, wie sein Energielevel ist und was ihm gerade am meisten im Kopf herumgeht. Wenn die Energie niedrig ist, es gestresst ist oder etwas es belastet, wird dies den weiteren Verlauf des 1:1-Gesprächs beeinflussen.
  • Persönliche Verbindung: Interessieren Sie sich für das Privatleben des Teammitglieds. Fragen Sie, wie es dem Ehepartner oder den Kindern geht, oder zeigen Sie Interesse an einem Hobby. Das ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und eine gute Beziehung herzustellen, und bereitet den Boden für den weiteren Verlauf des Gesprächs.

Update zur Arbeit des Teammitglieds (10 Minuten)

Hier wechselt das 1:1-Gespräch vom Privaten zum Beruflichen. Denken Sie daran: Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Thema ein längeres Gespräch erfordert, planen Sie ein separates Meeting dafür ein.

  • Vorherige Aktionspunkte: Bitten Sie das Teammitglied, Sie über den Stand der Aktionspunkte aus dem letzten Einzelgespräch zu informieren. Gibt es Hindernisse, die die Umsetzung einzelner Maßnahmen blockieren?
  • Updates zu Projekten und Zielen: Konzentrieren Sie sich auf den Fortschritt bei wichtigen langfristigen Zielen, Projekten oder Aufgaben, die dem Teammitglied zugewiesen wurden. Wie zufrieden ist es mit seiner Arbeit, und was beeinflusst diese Zufriedenheit?

Manager-Update und Zukunft (10 Minuten)

Jetzt sind Sie an der Reihe. Nutzen Sie diesen Teil des Gesprächs, um:

  • Wichtige Informationen und Updates teilen: Das können neue Unternehmensrichtlinien oder Prozesse sein, aber nur diejenigen, die einen direkten Einfluss auf das Teammitglied haben.
  • Nicht-dringendes Leistungsmanagement: Hier haben Sie die Möglichkeit, allgemeine Leistungserwartungen zu formulieren oder konstruktives Feedback zu geben. Bieten Sie außerdem Unterstützung an!
  • Neue Ziele, Aufgaben oder Verantwortlichkeiten: Das Einzelgespräch eignet sich hervorragend, um über die Zukunft zu sprechen. Dazu gehören etwaige Änderungen bei den Zielen, Karrierewünschen, der Rolle oder den Aufgabenbereichen des Teammitglieds. Holen Sie unbedingt dessen Meinung ein.

Flexible Zeit (5 Minuten)

Wie bei jedem Meeting sollten Sie immer ein kleines Zeitfenster einplanen, um auf besonders wichtige Themen intensiver eingehen zu können, die wichtigsten Aktionspunkte zusammenzufassen oder das Meeting einfach früher zu beenden!

Autorentipp

Autorentipp

Ein gemeinsames 1:1-Meeting-Dokument ist eine hervorragende Möglichkeit, Feedback und Aktionspunkte festzuhalten. Sie können dafür auch Tools für Leistungsmanagement nutzen.

Wofür sollten 1:1s NICHT genutzt werden?

Im Allgemeinen sollten 1:1s nicht als primäres Instrument für Leistungsmanagement, Lernen und Entwicklung oder Projekt- und Aufgabenmanagement dienen.

Zu versuchen, all diese Themen in Ihre kurzen, wiederkehrenden Gespräche zu packen, ist einfach nicht praktikabel. 

Es geht eher um Mitarbeiterengagement. Hier sind einige Beispiele für Dinge, die NICHT in einem 1:1 behandelt werden sollten und in eigenen Meetings besprochen werden müssen:

  • Dringendes Leistungs-Feedback: Wenn ein Teammitglied einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat, ist es wichtig, zeitnah Feedback zu geben und Erwartungen klar zu machen, damit der Fehler nicht erneut passiert. Bis zum nächsten 1:1 zu warten, ist zu spät.
  • Training für berufliche Fähigkeiten. Ein Einzelgespräch sollte nicht als Trainingseinheit für bestimmte Fertigkeiten genutzt werden, die für den Job notwendig sind. Planen Sie dafür eine separate Besprechung, in der Sie ausreichend Zeit haben und keine anderen Themen drängen.
  • Detaillierte Projektstatus-Updates. Ein 1:1 eignet sich, um einen allgemeinen Überblick zu gewinnen (z. B. ob alles im Plan, verzögert oder voraus ist), aber detaillierte Statusberichte und -diskussionen sollten in eigenen Status-/Projektmeetings stattfinden.

Beispielfragen für Einzelgespräche nach Kategorie

1. Allgemeine Fragen

  • „Wie lief es diese Woche bei dir? Gab es besondere Highlights oder Herausforderungen?“
  • „Worauf bist du seit unserem letzten Gespräch besonders stolz?“
  • „Gibt es Hindernisse oder Frustpunkte, bei denen ich dich unterstützen kann?“
  • „Wie läuft es mit [Projekt oder persönlichem Interessensgebiet]?“

2. Zielvereinbarung

  • „Welche Ziele möchten Sie für das nächste Quartal setzen und wie passen diese zu Ihren langfristigen beruflichen Ambitionen?“
  • „Was benötigen Sie von mir, um diese Ziele zu erreichen, und gibt es bestimmte Ressourcen oder Schulungen, die hilfreich wären?“
  • „Wie werden Sie den Erfolg dieser Ziele messen und welche Schritte sehen Sie, um diese zu erreichen?“

3. Wachstumsgespräch

  • „Gibt es Fähigkeiten oder Wissensgebiete, die Sie weiterentwickeln möchten – entweder in Ihrer aktuellen Rolle oder für zukünftige Karriereziele?“
  • „Welche Arten von Projekten oder Erfahrungen wären für Ihr Wachstum im kommenden Jahr wertvoll?“
  • „Wie empfinden Sie Ihre derzeitige berufliche Entwicklung, und gibt es Anpassungen oder neue Richtungen, die Sie gerne erkunden würden?“
  • „Wie fühlen Sie sich bezüglich Ihrer jüngsten Arbeitsleistung, und gibt es etwas, das Sie verbessern oder verstärkt angehen möchten?“
  • „Welches Feedback haben Sie kürzlich von Teammitgliedern oder Kunden erhalten und wie haben Sie darauf reagiert?“
  • „Gibt es besondere Herausforderungen in Ihrer Arbeit, die sich auf Ihre Leistung auswirken könnten? Wie kann ich Sie unterstützen?“

 5. Erstes 1:1 mit neuem Teammitglied

  • „Worauf freuen Sie sich in dieser Rolle am meisten und was möchten Sie in den kommenden Monaten erreichen?“
  • „Haben Sie das Gefühl, alle notwendigen Werkzeuge und Ressourcen zum Start zu haben? Gibt es etwas, bei dem ich Sie konkret unterstützen kann?“
  • „Wie erhalten Sie am liebsten Feedback und was finden Sie an Rückmeldungen von einer Führungskraft besonders hilfreich?“

6. Skip-Level-Fragen (wenn Sie der Vorgesetzte Ihres Vorgesetzten sind)

  • „Wie empfinden Sie die aktuelle Situation im Team insgesamt? Gibt es etwas, das verbessert werden könnte?“
  • „Gibt es etwas zu Ihren aktuellen Projekten oder Zielen, das ich wissen sollte und das für unser Gespräch hilfreich wäre?“
  • „Was könnten Ihr Team oder Ihre Führungskraft tun, um Sie besser in Ihrer Rolle zu unterstützen?“

Best Practices für Einzelgespräche

Effektive Einzelgespräche basieren auf Konsistenz, Effizienz, Offenheit und Vertrauen. Hier sind einige bewährte Praktiken, um dies zu erreichen:

  • Einen regelmäßigen Termin festlegen: Halten Sie die Gespräche regelmäßig ab (wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich) und bleiben Sie beim Zeitrahmen, um deren Bedeutung zu unterstreichen. Es ist jedoch in Ordnung, einmal auszulassen, falls es nichts zu besprechen gibt.
  • Das Gespräch informell gestalten: 1:1s dienen dazu, Vertrauen und eine gute Beziehung aufzubauen. Halten Sie deshalb das Gespräch locker und nehmen Sie sich Zeit für ungezwungenen Austausch.
  • Agenda vorbereiten: Beide Parteien sollten Themen oder Fragen zum Gespräch mitbringen. Häufige Punkte sind Projekt-Updates, Herausforderungen, Feedback und berufliche Ziele.
  • Angenehmes Umfeld schaffen: Sorgen Sie für eine sichere, vertrauliche Atmosphäre, in der offen und ohne Unterbrechung gesprochen werden kann.
  • Aufmerksam zuhören: Lassen Sie den Mitarbeitenden offen reden und stellen Sie das Verständnis seiner/ihrer Perspektive in den Vordergrund, bevor Sie antworten.
  • Erfolge feiern: Lob zu geben, wo es angebracht ist, ist wichtig, um Leistung und gewünschtes Verhalten zu fördern.
  • Konstruktives Feedback geben: Geben Sie konkretes, umsetzbares Feedback mit Beispielen. Alana Fallis’ Leitfaden zum Feedback geben ist hier eine tolle Ressource.
  • Beidseitiges Feedback anregen: Fordern Sie Rückmeldung zu Ihrem Führungsstil sowie Anregungen für Verbesserungen im Team oder in Abläufen ein.
  • Wachstum und Entwicklung besprechen: Sprechen Sie über berufliche Ziele, Lernmöglichkeiten und Entwicklungspotenziale, um Ihr Engagement für das Wachstum der Person zu zeigen.
  • Maßnahmen nachverfolgen: Beenden Sie das Gespräch mit klaren nächsten Schritten und Absprachen, und prüfen Sie bei künftigen Treffen den Fortschritt.
Autorentipp

Autorentipp

Wenn möglich, wechseln Sie ab und zu den Rahmen für das 1:1-Gespräch, z. B. gehen Sie gemeinsam einen Kaffee trinken, setzen Sie sich in einen Innenhof oder nach draußen, oder gehen Sie sogar zusammen Mittag- oder Abendessen. Das macht das Gespräch weniger formell.

Ihre Vorlage für ein Einzelgespräch 

Ich habe eine einfache Vorlage erstellt, die Ihnen hilft, ein effektives 1:1-Gespräch zu führen. Diese praktische Eins-zu-eins-Vorlage können Sie ausdrucken und enthält:

  • Schnellstartanleitung mit den wichtigsten Best Practices für Eins-zu-eins-Gespräche
  • Ein einfaches Gerüst für Ihre Agenda beim Eins-zu-eins-Meeting
  • Beispielfragen für Eins-zu-eins-Meetings, die Sie stellen können
  • Platz für Notizen

Geben Sie einfach unten Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf „Absenden“, um die Vorlage zu erhalten.

Vorlage für Eins-zu-eins-Meetings

Eine einfache Vorlage, die Ihnen hilft, ein effektives 1:1-Gespräch zu führen.

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