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Die Einstellung oder Versetzung von Mitarbeitenden auf die Philippinen eröffnet den Zugang zu einer qualifizierten, englischsprachigen Belegschaft und einem florierenden südostasiatischen Markt. Doch wenn Ihre Fachkräfte keine einheimischen Staatsbürger sind, kann das Navigieren durch das Visum- und Arbeitserlaubnisverfahren des Landes kompliziert werden.

Um gesetzeskonform zu bleiben und teure Verzögerungen zu vermeiden, ist es entscheidend, die richtigen Dokumente zu sichern—und dabei auf die Details zu achten. Aus diesem Grund wenden sich viele Unternehmen an einen Employer of Record (EOR) Service auf den Philippinen, der den Prozess reibungslos abwickelt (mehr dazu später).

In diesem Leitfaden finden Sie eine klare Übersicht über die verfügbaren Visumarten, das Antragsverfahren, wichtige Aspekte, die zu beachten sind, sowie Informationen dazu, wie ein EOR die Einstellung oder Versetzung von Fachkräften auf die Philippinen vereinfachen kann.

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Arbeitsvisa vs. Arbeitserlaubnisse auf den Philippinen

Um legal auf den Philippinen leben und arbeiten zu können, müssen alle ausländischen Staatsbürger das passende Arbeitsvisum und eine Aufenthaltsgenehmigung einholen.

Die Unterscheidung und die Anforderungen dieser Dokumente zu kennen, ist entscheidend, um die Einhaltung der philippinischen Arbeits- und Einwanderungsgesetze zu gewährleisten.

Auf den Philippinen gilt:

  • Ein Arbeitsvisum verschafft ausländischen Staatsbürgern das Recht, im Land legal zu leben und zu arbeiten. Das Arbeitsvisum wird vom Bureau of Immigration ausgestellt und stellt sicher, dass die betreffende Person die erforderlichen Qualifikationen mitbringt und die lokalen Einwanderungsvorschriften einhält. Je nach Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses existieren verschiedene Arbeitsvisa.
  • Eine Arbeitserlaubnis, speziell die Alien Employment Permit (AEP), wird vom Department of Labor and Employment (DOLE) ausgestellt. Sie bestätigt, dass ein ausländischer Mitarbeitender berechtigt ist, eine bestimmte Tätigkeit auf den Philippinen auszuüben und dass diese Position nicht ohne Weiteres durch einen qualifizierten philippinischen Arbeitnehmer besetzt werden kann. Die Arbeitserlaubnis ergänzt das Arbeitsvisum und ist ein zentraler Schritt im Einstellungsverfahren.

Der Besitz eines gültigen Arbeitsvisums und einer AEP-Erlaubnis ist eine zwingende Voraussetzung für ausländische Arbeitskräfte auf den Philippinen.

Diese Dokumente belegen zusammen den rechtlichen Status der Mitarbeitenden und stellen die Einhaltung der Arbeits- und Einwanderungsbestimmungen des Landes sicher.

Arten von Arbeitsvisa und Arbeitserlaubnissen auf den Philippinen

Die Philippinen bieten verschiedene Arten von Arbeitsvisa und -erlaubnissen, die es ausländischen Mitarbeitern ermöglichen, während ihres Aufenthalts im Land zu arbeiten. Die richtige Wahl hängt dabei von der Art und Dauer der Beschäftigung ab.

Im Folgenden sind die wichtigsten Optionen für ausländische Arbeitskräfte aufgeführt.

Temporäres Geschäftsvisum – 9(a)

Das Temporäre Geschäftsvisum eignet sich hauptsächlich für kurzfristige geschäftliche Aktivitäten, wie die Teilnahme an Meetings, Konferenzen oder das Ausloten von Geschäftsmöglichkeiten. Dieses Visum erlaubt keine formale Anstellung, kann jedoch ein Einstieg für den späteren Erhalt einer langfristigen Arbeitserlaubnis sein. 

Voraussetzungen sind u. a. ein Nachweis der geschäftlichen Tätigkeit und ein Rückflugticket ins Heimatland.

Vorausarrangiertes Arbeitsvisum – 9(g)

Das Vorausarrangierte Arbeitsvisum ist das gängigste Arbeitsvisum für ausländische Mitarbeitende, die in ein langfristiges Beschäftigungsverhältnis mit einem philippinischen Arbeitgeber eintreten. Es erfordert die Unterstützung des Arbeitgebers sowie die Bestätigung, dass die Stelle nicht durch einen Einheimischen besetzt werden kann. 

Dieses Visum ist ideal für Fachkräfte, qualifizierte Mitarbeitende und Führungskräfte, die für längere Zeit auf die Philippinen wechseln.

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Handelsvertrags-Visum – 9(D)

Das Handelsvertrags-Visum steht Staatsangehörigen aus Ländern offen, die mit den Philippinen Handels- und Schifffahrtsabkommen unterhalten, etwa den USA oder Japan. Es gilt für Personen, die an umfangreichen Handels- oder Investitionstätigkeiten im Land beteiligt sind. 

Zu den Voraussetzungen zählen der Nachweis der Vertragseignung, Handels- oder Investitionstätigkeit sowie ein gültiger Arbeitsvertrag.

Vorläufige Arbeitserlaubnis

Die Vorläufige Arbeitserlaubnis (PWP) ist eine temporäre Lösung, die es ausländischen Staatsangehörigen erlaubt, bereits mit der Arbeit zu beginnen, während ihr langfristiger Visumsantrag noch bearbeitet wird. Diese Erlaubnis ist besonders nützlich für Mitarbeitende, die sofort eine Arbeitsgenehmigung benötigen. Voraussetzung ist, dass bereits ein Arbeitsangebot vorliegt und die grundlegenden Kriterien für das beabsichtigte Langzeitvisum erfüllt werden.

Alien Employment Permit

Die Alien Employment Permit (AEP) wird vom Department of Labor and Employment (DOLE) ausgestellt und ist für die meisten ausländischen Arbeitnehmer auf den Philippinen gesetzlich vorgeschrieben. Sie bescheinigt, dass durch die Beschäftigung des Ausländers keine negativen Auswirkungen für die lokalen Arbeitsplatzchancen entstehen. 

Bewerber müssen einen Nachweis über das Arbeitsangebot und die Notwendigkeit ihrer speziellen Fachkompetenz für die Position einreichen.

Was sind die Zulassungsvoraussetzungen für Arbeitsvisa auf den Philippinen?

Um ein Arbeitsvisum auf den Philippinen zu erhalten, insbesondere das "Pre-Arranged Employment Visa (9(g))", müssen Antragsteller bestimmte Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Nachfolgend sind die allgemeinen Kriterien aufgeführt:

  • Arbeitsangebot und Sponsorenschaft: Der Antragsteller muss ein gültiges Arbeitsangebot eines in den Philippinen ansässigen Arbeitgebers haben, der bereit ist, das Visumverfahren zu sponsern.
  • Nachweis der Qualifikation: Nachweise über die Fähigkeiten, Erfahrungen oder Ausbildung des Antragstellers müssen belegen, dass er oder sie für die Stelle geeignet ist.
  • Arbeitsvertrag: Ein unterzeichneter Arbeitsvertrag, der die Position, die Dauer und die Arbeitsbedingungen festlegt, muss eingereicht werden.
  • Begründung der Position: Der Arbeitgeber muss nachweisen, dass die Position nicht durch eine lokale Arbeitskraft besetzt werden kann. Oft ist hierfür ein Arbeitsmarkt-Test erforderlich.
  • Führungszeugnisse: Der Antragsteller muss gegebenenfalls ein polizeiliches Führungszeugnis aus seinem Heimatland und/oder dem letzten Aufenthaltsland vorlegen, um nachzuweisen, dass kein Strafregister vorliegt.
  • Ergebnisse der medizinischen Untersuchung: Ein ärztliches Attest, das bestätigt, dass der Antragsteller gesund ist und keine ansteckenden Krankheiten hat, ist erforderlich.
  • Gültiger Reisepass: Der Reisepass des Antragstellers muss mindestens noch sechs Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein.

Die Erfüllung dieser Anforderungen stellt sicher, dass der Antragsteller die philippinischen Arbeits- und Einwanderungsgesetze einhält und berechtigt ist, legal im Land zu arbeiten.

Wie beantrage ich eine Arbeitserlaubnis für Ausländer (AEP) auf den Philippinen?

Das Antragsverfahren für eine Alien Employment Permit (AEP) auf den Philippinen umfasst mehrere wichtige Schritte. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht des Prozesses:

  1. Erforderliche Dokumente vorbereiten: Sammeln Sie alle notwendigen Unterlagen, einschließlich des AEP-Antragsformulars, eine Kopie des Arbeitsvertrags, einen Nachweis über die Geschäftsanmeldung des Arbeitgebers und eine Kopie des Reisepasses des Antragstellers mit gültigem Visum.
  2. Antrag einreichen: Reichen Sie den ausgefüllten Antrag zusammen mit den ergänzenden Unterlagen beim zuständigen regionalen DOLE-Büro ein, in dessen Zuständigkeitsbereich sich der Geschäftssitz des Arbeitgebers befindet.
  3. Antragsgebühr bezahlen: Zahlen Sie die entsprechende Bearbeitungsgebühr, die je nach gewünschtem Beschäftigungszeitraum unterschiedlich ausfallen kann.
  4. Bearbeitung abwarten: Das DOLE prüft den Antrag, verifiziert die eingereichten Dokumente und bewertet, ob die Beschäftigung des ausländischen Arbeitnehmers den arbeitsmarktlichen Bestimmungen entspricht.
  5. An einem Interview teilnehmen (falls erforderlich): Der Antragsteller oder Arbeitgeber kann aufgefordert werden, an einem Interview teilzunehmen, um zusätzliche Informationen oder Klarstellungen zu den Beschäftigungsvereinbarungen zu geben.
  6. Genehmigung erhalten: Nach Bewilligung wird die AEP ausgestellt, wodurch der ausländische Arbeitnehmer berechtigt ist, die angegebene Beschäftigung auf den Philippinen aufzunehmen.

Durch das Befolgen dieser Schritte stellen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Einhaltung der geltenden arbeitsrechtlichen Vorschriften sicher und erhalten die erforderliche Genehmigung für eine legale Beschäftigung.

Wie beantrage ich ein Arbeitsvisum für die Philippinen?

Das Beantragungsverfahren für ein Arbeitsvisum auf den Philippinen umfasst mehrere Schritte, um die Einhaltung der Einwanderungs- und Arbeitsgesetze zu gewährleisten. Im Folgenden finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Arbeitsangebot sichern: Erhalten Sie ein gültiges Arbeitsangebot eines Arbeitgebers mit Sitz auf den Philippinen, der Ihre Visabeantragung sponsert.
  2. Erforderliche Dokumente zusammenstellen: Sammeln Sie alle benötigten Unterlagen, darunter ein ausgefülltes Visumantragsformular, einen für mindestens sechs Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen Reisepass, eine Kopie der AEP-Genehmigung, einen unterzeichneten Arbeitsvertrag sowie erforderliche Nachweise (z. B. polizeiliche oder medizinische Bescheinigungen).
  3. Visumantrag einreichen: Der Arbeitgeber reicht den Arbeitsvisumantrag beim Bureau of Immigration oder – bei einer Beantragung aus dem Ausland – bei der philippinischen Botschaft/Konsulat ein.
  4. Antragsgebühren bezahlen: Zahlen Sie die erforderlichen Gebühren für die Bearbeitung des Visums. Die Höhe variiert je nach Visumstyp und Aufenthaltsdauer.
  5. An einem Interview teilnehmen (falls erforderlich): Nehmen Sie an einem Interview bei der philippinischen Botschaft, dem Konsulat oder dem Bureau of Immigration teil, um zusätzliche Informationen anzugeben und Ihre Antragsdaten zu bestätigen.
  6. Entscheidung abwarten: Das Bureau of Immigration oder die zuständige Behörde prüft die eingereichten Unterlagen und beurteilt die Eignung des Antragstellers.
  7. Visum erhalten: Nach der Genehmigung wird das Arbeitsvisum ausgestellt, das dem Antragsteller eine rechtmäßige Aufenthaltserlaubnis und Arbeitsmöglichkeit auf den Philippinen gewährt.

Die Befolgung dieser Schritte gewährleistet die Einhaltung der philippinischen Einwanderungsvorschriften und erleichtert das Verfahren zur Erlangung der erforderlichen Arbeitserlaubnis.

Wie kann ein Unternehmen einen Arbeitsvisumantrag auf den Philippinen sponsern?

Um einen Antrag auf ein Arbeitsvisum für einen ausländischen Mitarbeiter auf den Philippinen zu sponsern, müssen Arbeitgeber bestimmte Anforderungen erfüllen, um die Einhaltung der lokalen Arbeits- und Einwanderungsgesetze sicherzustellen. 

Hier sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Sponsoring:

  • Rechtliche Unternehmensregistrierung: Das sponsernde Unternehmen muss bei den zuständigen philippinischen Regierungsbehörden wie dem Department of Trade and Industry (DTI) oder der Securities and Exchange Commission (SEC) ordnungsgemäß registriert sein.
  • Nachweis aktueller Geschäftstätigkeit: Arbeitgeber müssen nachweisen, dass ihr Unternehmen tatsächlich tätig ist, in der Regel durch Vorlage einer Registrierungsbescheinigung oder eines Nachweises über laufende Geschäftstätigkeiten.
  • Arbeitsmarktprüfung (falls zutreffend): Sponsoren müssen möglicherweise belegen, dass die Stelle nicht von einem qualifizierten philippinischen Arbeitnehmer besetzt werden kann, um sicherzustellen, dass die Beschäftigung eines ausländischen Mitarbeiters mit den lokalen Arbeitsmarktregeln übereinstimmt.
  • Gültiges Arbeitsangebot: Der Arbeitgeber muss ein formelles Stellenangebot und einen Arbeitsvertrag ausstellen, in dem Funktion, Verantwortlichkeiten und Beschäftigungsbedingungen für den ausländischen Mitarbeiter festgelegt sind.
  • Einhaltung von Lohn- und Arbeitsstandards: Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die angebotene Stelle den Arbeitsgesetzen der Philippinen, einschließlich Mindestlohn und sonstiger Regelungen, entspricht.
  • Verpflichtung zur Einhaltung der Vorschriften: Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass der ausländische Mitarbeiter alle Anforderungen für Arbeitsvisa und -genehmigungen erfüllt und während der Beschäftigung in den Philippinen konform bleibt.

Durch die Erfüllung dieser Sponsoring-Anforderungen können Arbeitgeber die rechtmäßige Einstellung ausländischer Mitarbeitender ermöglichen und gleichzeitig die philippinischen Arbeits- und Einwanderungsvorschriften einhalten.

Nutzen Sie einen EOR, um den Einwanderungs-Compliance-Stress zu vermeiden

Die Navigation durch die Einwanderungs- und Arbeitsrechtsvorschriften auf den Philippinen kann für Arbeitgeber eine entmutigende Aufgabe sein, insbesondere wenn es um die komplexen Anforderungen für Arbeitsvisa und -genehmigungen geht. Hier kann ein Employer of Record (EOR) helfen, den Prozess zu vereinfachen und Ihre Compliance-Belastung zu reduzieren.

Ein Employer of Record ist eine Drittorganisation, die als rechtlicher Arbeitgeber für Ihre ausländischen Mitarbeitenden fungiert. Während der Mitarbeitende direkt für Ihr Unternehmen arbeitet, übernimmt der EOR die administrativen Aufgaben im Zusammenhang mit der Beschäftigung. 

Zu diesen Aufgaben gehören die Sicherstellung der Einhaltung lokaler Arbeits- und Einwanderungsgesetze, Unterstützung bei der Beantragung von Arbeitsgenehmigungen und Visa sowie die Verwaltung von globaler Gehaltsabrechnung und damit verbundenen Steuerpflichten.

Die Zusammenarbeit mit einem EOR bietet zahlreiche Vorteile, darunter die folgenden:

  • Überwachung der Compliance: Ihr EOR hält Sie über die sich ständig ändernden Arbeits- und Einwanderungsgesetze auf dem Laufenden und verringert das Risiko von Verstößen.
  • Versicherung gegen Fehlklassifizierung: Schützt Ihr Unternehmen vor Risiken im Zusammenhang mit der Fehlklassifizierung von Mitarbeitenden und bietet zusätzliche Sicherheit.
  • Expertise im globalen Recruiting: Bringt fundierte Kenntnisse der Einstellungspraktiken in verschiedenen Ländern mit ein, was den Onboarding-Prozess beschleunigt und Verzögerungen reduziert.
  • Stressfreie Expansion: Ermöglicht es Ihnen, sich auf das Unternehmenswachstum zu konzentrieren, während der EOR die Komplexität internationaler Beschäftigung übernimmt.

Durch die Zusammenarbeit mit einem EOR können Arbeitgeber Fachkräfte sicher einstellen und in die Philippinen umsiedeln, ohne sich um Einwanderungs-Compliance sorgen zu müssen – für einen reibungslosen und gesetzeskonformen Einstellungsprozess.

Warum ist Compliance so wichtig?

Die Einhaltung der philippinischen Einwanderungs- und Arbeitsgesetze ist entscheidend, wenn Sie ausländische Mitarbeitende einstellen oder versetzen möchten. Verstöße können schwerwiegende Folgen für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeitenden haben.

Risiken bei Nichteinhaltung für Arbeitgeber:

  • Hohe Geldstrafen oder rechtliche Sanktionen bei Verstößen gegen Visums- oder Arbeitsbestimmungen
  • Strafrechtliche Anklagen oder Komplikationen bei der Geschäftslizenz in schweren Fällen
  • Verzögerungen oder Ablehnungen bei zukünftigen Visa- oder Arbeitserlaubnisanträgen
  • Reputationsschäden bei lokalen Behörden, Aufsichtsorganen und Geschäftspartnern

Risiken für ausländische Mitarbeiter:

  • Abschiebung oder Wiedereinreiseverbote für Arbeit ohne das richtige Visum oder die richtige Genehmigung
  • Projektunterbrechungen durch den Wegfall von Schlüsselpersonal
  • Unzulässigkeit für zukünftige Beschäftigung im Land

Schon ein einziger Fehler im Visums- oder Arbeitserlaubnisverfahren kann langfristige Probleme auslösen!

Die vollständige Einhaltung der Vorschriften von Beginn an schützt Ihren Geschäftsbetrieb, unterstützt die Stabilität der Mitarbeiter und schafft die Grundlage für eine erfolgreiche Expansion auf den Philippinen.

Wer darf legal auf den Philippinen arbeiten?

Für philippinische Staatsangehörige sind keine speziellen Genehmigungen oder Visa für die Arbeitsaufnahme auf den Philippinen erforderlich. Für ausländische Staatsbürger hingegen ist der Prozess komplexer und eine sorgfältige Einhaltung der Einwanderungs- und Arbeitsgesetze unerlässlich.

Alle ausländischen Personen, die beabsichtigen, auf den Philippinen zu arbeiten, müssen ein gültiges Arbeitsvisum vom Bureau of Immigration beantragen. Dieses Visum berechtigt die Person rechtlich zur Beschäftigung im Land, sowohl befristet als auch unbefristet.

Zusätzlich zum Arbeitsvisum müssen nicht-philippinische Arbeitnehmer eine Alien Employment Permit (AEP) erwerben, die vom Department of Labor and Employment (DOLE) ausgestellt wird. Die AEP stellt sicher, dass durch die Besetzung der Stelle durch einen ausländischen Arbeitnehmer kein qualifizierter philippinischer Staatsbürger verdrängt wird und die Beschäftigung mit den lokalen arbeitsmarktpolitischen Vorgaben übereinstimmt.

Mit beiden Dokumenten – einem gültigen Arbeitsvisum und der AEP – erfüllt Ihr ausländischer Mitarbeiter vollständig die gesetzlichen Anforderungen für die Beschäftigung auf den Philippinen.

Die Einhaltung dieser Schritte schützt nicht nur den Mitarbeiter, sondern bewahrt Ihr Unternehmen auch vor regulatorischen Verstößen.

Wer benötigt eine Überprüfung der Arbeitserlaubnis auf den Philippinen?

Auf den Philippinen müssen alle ausländischen Staatsbürger eine Überprüfung der Arbeitserlaubnis durchlaufen, um sicherzustellen, dass sie zur Ausübung einer Tätigkeit im Land zulässig sind. Diese Anforderung gilt unabhängig vom Aufenthaltsstatus – also auch für befristete und unbefristete Aufenthaltsberechtigte sowie Inhaber einer Arbeitserlaubnis.

Eine Überprüfung der Arbeitserlaubnis ist ein essentieller Schritt, um das Vorliegen der richtigen Visa und Genehmigungen zu bestätigen und damit sowohl den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber vor potenziellen rechtlichen Komplikationen zu schützen. Durch frühzeitige Überprüfung dieser Nachweise können Sie operative Störungen vermeiden und Ihr Engagement für vollständige Einhaltung nachweisen.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Arbeitsvisa und -genehmigungen auf den Philippinen.

Bietet die Philippinen ein Visum für digitale Nomaden an?

Nein, die Philippinen bieten derzeit kein spezielles Visum für digitale Nomaden an. Allerdings können Remote-Arbeiter alternative Visumoptionen wie das Temporäre Geschäftsvisum (9a) prüfen, um sich für kurzfristige arbeitsbezogene Tätigkeiten legal im Land aufzuhalten.

Wie lange dauert es, ein Arbeitsvisum oder eine Arbeitserlaubnis auf den Philippinen zu erhalten?

Die Bearbeitungszeit für ein Arbeitsvisum oder eine Arbeitserlaubnis auf den Philippinen liegt in der Regel zwischen 2 und 6 Wochen, abhängig vom jeweiligen Visumtyp, der Vollständigkeit des Antrags und der Reaktionszeit der zuständigen Behörden. Es kann zu Verzögerungen kommen, wenn zusätzliche Unterlagen oder Klarstellungen erforderlich sind.

Welche Dokumente werden für eine Arbeitserlaubnis auf den Philippinen benötigt?

Für den Antrag auf eine Arbeitserlaubnis auf den Philippinen werden in der Regel folgende Dokumente benötigt: Ein ausgefülltes Antragsformular, ein gültiger Reisepass mit entsprechendem Visum, ein unterzeichneter Arbeitsvertrag, ein Nachweis über die Geschäftsanmeldung des Arbeitgebers, ein ärztliches Gesundheitszeugnis sowie ein polizeiliches Führungszeugnis aus dem Heimatland des Antragstellers.

Je nach spezifischen Umständen oder Art der Genehmigung können weitere Unterlagen verlangt werden.

Welche Dokumente werden für einen Arbeitsvisumantrag auf den Philippinen benötigt?

Für einen Antrag auf ein Arbeitsvisum auf den Philippinen benötigt der Antragsteller in der Regel einen gültigen Reisepass (mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit), ein ausgefülltes Visumantragsformular, eine Kopie der Alien Employment Permit (AEP), einen unterzeichneten Arbeitsvertrag, einen Nachweis über die Geschäftsanmeldung des Arbeitgebers, ein ärztliches Gesundheitszeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis aus dem Heimatland des Antragstellers.

Je nach Visumtyp und individueller Situation können zusätzliche Unterlagen erforderlich sein.

Wie viel kostet es, eine Arbeitserlaubnis und ein Arbeitsvisum auf den Philippinen zu erhalten?

Die Kosten für die Beantragung einer Arbeitserlaubnis und eines Arbeitsvisums auf den Philippinen variieren je nach Art und Dauer der Genehmigung oder des Visums. In der Regel liegen die Gebühren für Arbeitserlaubnisse zwischen PHP 8.000 und PHP 10.000, während Arbeitsvisa zwischen PHP 6.000 und PHP 12.000 oder mehr kosten können.

Zusätzliche Kosten können Bearbeitungsgebühren, medizinische Untersuchungen und die Beglaubigung von Dokumenten umfassen.

Wie verlängert man ein Arbeitsvisum oder eine Arbeitserlaubnis auf den Philippinen?

Um ein Arbeitsvisum oder eine Arbeitserlaubnis auf den Philippinen zu verlängern, muss der Antragsteller vor Ablauf des aktuellen Dokuments einen Verlängerungsantrag bei der zuständigen Behörde (z. B. dem Bureau of Immigration für Visa oder dem Arbeitsministerium DOLE für Genehmigungen) einreichen.

Erforderliche Dokumente sind in der Regel das Original des Arbeitsvisums oder der Genehmigung, ein aktueller Arbeitsvertrag, ein gültiger Reisepass und der Nachweis der fortlaufenden Einhaltung der Arbeits- und Einwanderungsgesetze.

Zusätzliche Gebühren können anfallen, und das Verfahren entspricht im Allgemeinen dem ursprünglichen Antragsprozess.

Sind Familienmitglieder in Arbeitsvisumanträgen auf den Philippinen eingeschlossen?

Nein, Familienmitglieder sind in Anträgen auf ein Arbeitsvisum auf den Philippinen nicht automatisch eingeschlossen. Abhängige können jedoch eigene Visa beantragen, wie beispielsweise das 9(a) Temporäres Besuchervisum oder das 13(a) Visum für Immigranten außerhalb der Quote, abhängig vom Verhältnis zum Inhaber des Arbeitsvisums und der geplanten Aufenthaltsdauer. Für jedes Familienmitglied ist ein separater Antrag und eine eigene Dokumentation erforderlich.

Wie viel verlangt ein Employer of Record auf den Philippinen?

Die Kosten für einen Employer of Record (EOR) auf den Philippinen variieren je nach Anbieter, Leistungsumfang und Anzahl der zu betreuenden Mitarbeiter.

Im Allgemeinen liegen die Kosten für EOR-Dienstleistungen auf den Philippinen zwischen $250 und $2.000 pro Mitarbeiter und Monat.

Einige Anbieter, wie Skuad und Remofirst, bieten Dienstleistungen ab $199 USD pro Mitarbeiter und Monat an, während andere, wie Remote, zwischen $599 und $699 USD pro Mitarbeiter und Monat berechnen — je nach Zahlungsrhythmus (monatlich oder jährlich).

Andere EOR-Unternehmen, wie Globalization Partners, geben ihre Preise nicht öffentlich bekannt, weshalb eine individuelle Anfrage erforderlich ist.

Ich empfehle, mehrere Anbieter direkt zu kontaktieren, um individuelle EOR-Preisinformationen zu erhalten, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Welche Risiken bestehen bei der Nutzung eines Employer of Record-Dienstes?

Obwohl EOR-Dienste erhebliche Vorteile bieten, bestehen mögliche Risiken darin, dass man von der Compliance-Kompetenz und Erfahrung des jeweiligen EOR-Anbieters abhängig ist und weniger direkten Einfluss auf die Arbeitsprozesse hat.

Zusätzlich können unerwartete Kosten oder nicht erfüllte Serviceerwartungen auftreten, wenn die vertraglichen Vereinbarungen nicht klar sind.

Die Auswahl eines renommierten EOR mit nachgewiesener Fachkompetenz hilft, diese und andere potenzielle Risiken zu minimieren.

Fazit

Die Einstellung oder Versetzung ausländischer Fachkräfte auf die Philippinen erfordert eine sorgfältige Navigation durch Visa- und Arbeitserlaubnis-Anforderungen, die Einhaltung von Einwanderungs- und Arbeitsgesetzen sowie ein Verständnis für lokale Regelungen. Auch wenn der Prozess komplex erscheinen mag, vereinfacht die Zusammenarbeit mit einem Employer of Record diese Herausforderungen und stellt sicher, dass Ihr Unternehmen konform bleibt und Ihre Mitarbeitenden unterstützt werden.

Wenn Sie eine Einstellung ausländischer Talente in Erwägung ziehen, beginnen Sie damit, die spezifischen Visa- und Arbeitserlaubnis-Anforderungen für die jeweilige Position zu prüfen und zu bewerten, ob ein EOR dabei helfen könnte, Ihre Abläufe effizienter zu gestalten. Wenn Sie sich jetzt Zeit für die Planung nehmen und fachkundige Beratung einholen, können Sie etwaige rechtliche oder finanzielle Probleme in Zukunft vermeiden.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Wir empfehlen, stets den Rat eines Arbeitsrechtlers oder EOR-Partners einzuholen, bevor Sie Entscheidungen über die Einstellung von Mitarbeitenden auf den Philippinen treffen.