Skip to main content

Die Navigation durch die Feinheiten der Preise von Bewerbermanagementsystemen bedeutet, sich mit komplexen Preisstufen, eingeschränkten Funktionen und versteckten Gebühren auseinanderzusetzen. Kein Wunder, dass Sie verwirrt sind!

Dieser Leitfaden ist für Sie – Einkäufer, Finanzverantwortliche und Abteilungsleiter –, die Klarheit brauchen. Ich erkläre typische Preisspannen, Preismodelle und versteckte Gebühren. Außerdem gebe ich Tipps zur Bewertung des ROI.

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Ihr Team kluge, informierte Entscheidungen ohne Überraschungen trifft.

Keep Reading—and Keep Leading Smarter

Create a free account to finish this piece and join a community of forward-thinking leaders unlocking tools, playbooks, and insights for thriving in the age of AI.

Step 1 of 3

Name*
This field is hidden when viewing the form

Welche Faktoren beeinflussen die Preise von Bewerbermanagementsystemen?

Wenn Sie ein Bewerbermanagementsystem auswählen, kann die Preisgestaltung aufgrund verschiedener Funktionen, Servicelevel und versteckter Kosten – wie zusätzlichen Gebühren für mehr Nutzer oder Integrationen – verwirrend sein. 

Folgendes beeinflusst den Preis:

FaktorWie wirkt sich das auf den Preis aus?
Anzahl der MitarbeiterMehr Mitarbeiter bedeuten in der Regel höhere Kosten; rechnen Sie mit einem Anstieg von etwa 5$-10$ pro Mitarbeiter und Monat.
Unterstützung von AuftragnehmernDie Betreuung von Auftragnehmern kann den Preis erhöhen, oft um 2$-5$ pro Auftragnehmer monatlich.
Gebühren für SteuererklärungenEinige Systeme verlangen zusätzliche Gebühren für Steuerdienstleistungen, was monatlich 50$-100$ ausmachen kann.
IntegrationsmöglichkeitenDie Anbindung an andere Software kann die Kosten je nach Komplexität um 20$-50$ pro Integration und Monat erhöhen.
Support-LevelHöhere Supportstufen, wie persönliche Kundenbetreuer, können monatlich 100$-200$ zusätzlich kosten.
AnpassungsbedarfIndividuelle Workflows oder Felder können zusätzliche Gebühren verursachen, meist im Bereich von 200$-500$, abhängig vom Umfang der Anpassung.

Bewerbermanagementsysteme: Preisvergleich

Clicks on the links below may earn a commission, which supports our independent testing and review of software and services. Learn more about how we stay transparent.

Preismodelle verstehen

Wenn Sie ein Bewerbermanagementsystem auswählen, ist es wichtig zu verstehen, dass sich Preismodelle von den eigentlichen Kosten unterscheiden. 

Modelle wie pro Nutzer oder individuelle Angebote bieten Flexibilität, bringen aber jeweils eigene Überlegungen mit sich. Hier eine Übersicht gängiger Preismodelle, die Ihnen bei der Entscheidung hilft:

PreismodellWie funktioniert es?Darauf sollten Sie achten
Pro Nutzer/SitzplatzAbrechnung basierend auf der Anzahl der Nutzer mit Zugriff auf das SystemDie Kosten können schnell steigen, wenn Ihr Team wächst
Nach NutzungDie Gebühren richten sich nach der Systemnutzung, z.B. der Anzahl bearbeiteter BewerbungenHohe Nutzung kann zu unerwartet hohen Kosten führen
Gestaffeltes AboVerschiedene Funktionspakete zu unterschiedlichen PreisenSie zahlen möglicherweise für Funktionen, die Ihr Team gar nicht benötigt
Individuelles AngebotPreise, die individuell auf Ihre Bedürfnisse und Unternehmensgröße zugeschnitten sindVerhandlung ist entscheidend: Stellen Sie sicher, dass alle Anforderungen abgedeckt sind
Pay-as-you-go oder jährlichMonatliche oder jährliche Zahlung, häufig mit Rabatt bei jährlicher AbrechnungMonatspläne wirken günstiger, können aber ohne Rabatte auf Dauer mehr kosten

Typische Preisspannen nach Unternehmensgröße

Die Kosten für Bewerbermanagementsysteme steigen mit der Unternehmensgröße und beeinflussen Ihr Budget und den Systembedarf. So sehen die Erwartungen entsprechend Ihrer Unternehmensgröße aus:

UnternehmensgrößeTypische PreisspanneWas ist normalerweise enthaltenHäufige Anwendungsfälle & Anbieter
Kleinunternehmen$50–$200/MonatGrundlegendes Bewerbermanagement, eingeschränkte Integrationen und essenzielle BerichteEinstellung weniger Stellen pro Monat; BambooHR, Workable, BreezyHR
Mittelständisches Unternehmen$200–$600/MonatErweiterte Berichte, mehr Integrationen und gewisse AnpassungsoptionenWachsendes Team, moderates Einstellungsvolumen; Greenhouse, Lever, JazzHR
Großunternehmen$600–$1.500/MonatUmfassende Funktionen, robuste Integrationen und AnpassungenRecruiting mit hohem Volumen, mehrere Standorte; iCIMS, Jobvite, Bullhorn
Großkonzern$1.500+/MonatVollständige Suite mit allen Funktionen, umfassender Support und Integrationen auf UnternehmensebeneGlobale Einstellungen, komplexe Prozesse; SAP SuccessFactors, Oracle Taleo, Workday
Jesse Ajebon, People Street

Profi-Tipp

Beim Preis für HR-Software ist immer Verhandlungsspielraum. Fordern Sie einen Mengenrabatt! Ich empfehle immer, basierend auf dem eigenen Bedarf ein besseres Angebot auszuhandeln.—Jesse Ajebon, Gründer & CEO bei People Street

Join the People Managing People community for access to exclusive content, practical templates, member-only events, and weekly leadership insights—it’s free to join.

Join the People Managing People community for access to exclusive content, practical templates, member-only events, and weekly leadership insights—it’s free to join.

Name*

Zusätzliche & versteckte Kosten im Blick behalten

Bei der Auswahl eines Bewerbermanagement-Systems ist es entscheidend, die versteckten Kosten zu kennen, die Sie überraschen können. Onboarding-Gebühren und Premium-Support sind häufige Zusatzkosten, die Ihr Budget unerwartet erhöhen können. Hier eine Übersicht, worauf Sie achten sollten:

KostenartBeschreibung
Onboarding-/EinrichtungsgebührenDies sind Anfangskosten für die Einrichtung des Systems, oft zwischen $500 und $2.000. Einige Anbieter, wie Greenhouse, verlangen Einrichtungsgebühren, die bei der Budgetplanung berücksichtigt werden sollten.
Schulungen oder ZertifizierungenSchulungskosten für Ihr Team oder Kosten für Zertifikate können sich summieren, besonders wenn sie für den vollen Funktionsumfang notwendig sind. Anbieter wie iCIMS bieten kostenpflichtige Schulungen an, die für eine effektive Nutzung essenziell sein können.
Premium-SupportZusätzliche Gebühren für erweiterten Support, wie 24/7-Erreichbarkeit oder einen eigenen Account-Manager. Beispiel: Lever bietet gestaffelte Support-Optionen, die die Gesamtkosten merklich erhöhen können.
Integrationen über den Standardumfang hinausWenn Sie weitere als die Basisschnittstellen benötigen, fallen oft zusätzliche Kosten an. Anbieter wie Jobvite berechnen meist jede zusätzliche Integration, die über das Standardangebot hinausgeht.
Übernutzung des KontingentsWenn die Nutzung über die im Tarif enthaltenen Limits hinausgeht (z.B. Bearbeitung von mehr Bewerbern), können weitere Kosten entstehen. Dies ist z. B. bei BambooHR gängig: Bei Überschreitung der Nutzerzahl fallen Aufschläge an.
VertragslaufzeitenManche Anbieter schreiben eine Mindestvertragslaufzeit vor, was zu einer längeren Bindung führen und die Flexibilität sowie das Budget beeinflussen kann. Bullhorn z. B. hat oft Mindestlaufzeiten, die die Preisverhandlung beeinflussen.
Updates zu Compliance oder RechtGebühren, um das System an rechtliche und Compliance-Änderungen anzupassen. Bei Workday können beispielsweise Kosten für Updates zu neuen Vorschriften entstehen – wichtig, um rechtskonform zu bleiben.

Typen der Bewerbermanagement-System-Preismodelle: Abonnement-Tarife & Upgrade-Auslöser

Bewerbermanagement-Systeme arbeiten oft mit Abo-Modellen und gestaffelten Tarifen, die auf verschiedene Unternehmensgrößen und Anforderungen zugeschnitten sind:

  • Tarif-Inhalte: Die meisten Anbieter, wie Greenhouse und Lever, bieten gestaffelte Tarife (Starter, Pro, Enterprise) an, die sich im Umfang der Funktionen, Nutzeranzahl und Serviceleistungen unterscheiden.
  • Upgrade-Auslöser: Limits bei der Nutzeranzahl und Integration stellen häufige Gründe für ein Upgrade dar. Wächst Ihr Team oder benötigen Sie weitere Integrationen, ist meist ein höherer Tarif fällig.
  • Rabatte für Jahresvertrag vs. monatliche Zahlung: Viele Anbieter gewähren Vergünstigungen bei jährlicher Vorauszahlung. Monatsraten sind flexibler, aber ein Jahresvertrag spart Geld, wenn Sie langfristig bleiben wollen.
  • Preistransparenz: Anbieter wie Workable und BambooHR stellen Preisdetails oft auf der Webseite bereit, doch für höhere Tarife oder Enterprise-Optionen ist meist eine individuelle Anfrage nötig.

Um unnötige Ausgaben zu vermeiden, vergleichen Sie den aktuellen und den prognostizierten Bedarf Ihres Teams mit den Funktionen und Limits jedes Tarifs und wählen Sie das Paket, das zu Ihrem Wachstumskurs passt – ohne überflüssige Extras.

Maximierung des ROI Ihrer Investition in ein Bewerbermanagementsystem

Die Sicherstellung, dass Ihr Bewerbermanagementsystem einen hohen ROI liefert, sollte Ihre Kaufentscheidung leiten, da das Nachverfolgen des ROI die Kosteneffizienz nach der Implementierung erheblich beeinflussen kann:

Eingesparte Zeit

Automatisierung und optimierte Arbeitsabläufe in einem Bewerbermanagementsystem können manuelle Aufgaben erheblich reduzieren und so mehr Zeit für Ihr Team schaffen.

 Überlegen Sie, welche manuellen Prozesse dieses System ersetzen wird, und schätzen Sie, wie viel Zeit Ihr Team dadurch zurückgewinnen könnte. Bitten Sie Anbieter, diese zeitsparenden Funktionen in einem typischen Anwendungsfall zu zeigen, um deren Wirkung einschätzen zu können. 

Diese Erkenntnisse helfen Ihnen, sich die Effizienzsteigerungen besser vorzustellen und wie sich diese in einen greifbaren ROI umsetzen lassen.

Gil Gerstl headshot f

Profi-Tipp

Damit Tools einen messbaren ROI liefern, müssen sie Teil einer übergeordneten Strategie sein. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur Daten sammeln, sondern diese nutzen, um umsetzbare Entscheidungen zu treffen.“—Gil Gerstl, VP, Data Products, Governance und Ops, Chief Data Office bei ADP

Fehlerreduktion

Weniger Fehler durch reduzierte manuelle Übergaben oder Berechnungen können kostspielige Missgeschicke verhindern. Identifizieren Sie, wo Fehler aktuell auftreten, und beurteilen Sie, wie das System diese minimieren wird.

Bitten Sie die Anbieter, zu zeigen, wie Datenvalidierungen oder Kontrollmechanismen auf der Plattform arbeiten. Wenn Sie diese Aspekte verstehen, können Sie potenzielle Einsparungen und erhöhte Genauigkeit erkennen, was sich positiv auf den ROI auswirkt.

Vermeidung von Compliance-Verstößen

Funktionen, die gesetzliche, finanzielle oder branchenspezifische Anforderungen unterstützen, können das Risiko von Bußgeldern oder Audits verringern. Prüfen Sie, welche Compliance-Funktionen integriert sind und ob die Plattform spezielle Anforderungen Ihrer Branche erfüllt. 

Bitten Sie um Beispiele, in denen Compliance-Lücken erfolgreich vermieden wurden, um Vertrauen in die Fähigkeit des Systems zu gewinnen, Ihr Unternehmen vor compliancebezogenen Kosten zu schützen.

Profi-Tipp

Profi-Tipp

„Compliance ist ein enormer Faktor. Das System sollte Ihnen helfen, mit sich ändernden Vorschriften Schritt zu halten – besonders, wenn Sie Personen in verschiedenen Bundesländern oder Ländern einstellen.“—Crystal Pinney-Ramos, HR Technology Strategist

Teamübergreifende Einführung oder Konsolidierung

Ein Tool, das viele andere ersetzt oder von mehreren Teams einfach übernommen wird, kann Kosten senken und die Abstimmung verbessern. Finden Sie heraus, ob das System mehrere Werkzeuge ersetzen und welche Teams es realistisch nutzen könnten. 

Autorentipp

Autorentipp

Bitten Sie Anbieter, Einführungsgeschichten aus verschiedenen Bereichen zu teilen, um die Anpassungsfähigkeit des Systems besser zu verstehen. Dies kann Prozesse optimieren und Software-Redundanzen verringern, und so den Gesamtnutzen steigern.

Fragen, die Sie Anbietern bei Preis-Demos stellen sollten

Demos bieten Ihrem Team die beste Gelegenheit, Preisinformationen zu klären, das Leistungsspektrum zu verstehen und Überraschungen zu vermeiden. Gut vorbereitet zu sein ist wichtig – insbesondere, wenn Sie erwägen, eine Ausschreibung für Bewerbermanagementsysteme zu verfassen. Hier finden Sie eine Liste von Fragen, die Sie in Ihrem Gespräch unterstützen können:

  • Wie ist Ihre Preisstruktur organisiert und gibt es versteckte Kosten?
  • Welche Funktionen sind in den einzelnen Preisstufen enthalten und gibt es Einschränkungen bei den Funktionen?
  • Wie sehen die Nutzungslimits aus und wie werden Überschreitungen abgerechnet?
  • Gibt es Gebühren für Support oder Onboarding, über die wir Bescheid wissen sollten?
  • Können Sie die Abrechnungshäufigkeit und die Vertragsverlängerungsbedingungen erläutern?
  • Welche Integrationen sind abgedeckt und gibt es Limits für die Anzahl der Integrationen?
  • Fallen Kosten an, wenn wir die Benutzerzahl erhöhen oder verringern?
  • Wie gestalten Sie die Preisstruktur für zusätzliche Schulungen oder Zertifizierungen?

Tipps für die Verhandlung von Preisen für Bewerbermanagementsysteme

Die Preisgestaltung ist oft flexibel und eine gute Vorbereitung kann zu besseren Konditionen führen. Mit starken Verhandlungstaktiken können Sie sich vorteilhafte Preise und Vertragsbedingungen sichern, ohne auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen. Berücksichtigen Sie diese Tipps, um Ihre Verhandlungsposition zu maximieren:

  • Vergleich mit Wettbewerbern: Recherchieren Sie, was andere für ähnliche Systeme zahlen. Nutzen Sie diese Informationen, um einen fairen Preis mit Ihrem Anbieter zu verhandeln.
  • Möglichkeiten für Rabatte: Fragen Sie nach Rabatten für Start-ups, gemeinnützige Organisationen oder bei langfristigen Verträgen. Anbieter haben oft spezielle Preisangebote für diese Gruppen.
  • Pilotprogramme oder gestaffelte Einführungspreise: Schlagen Sie ein Pilotprogramm vor, um das System vor einer vollständigen Verpflichtung zu testen. Dies kann manchmal zu niedrigeren Einstiegskosten führen.
  • Verlängerungs- und Bindungsklauseln: Verhandeln Sie günstige Verlängerungsbedingungen und vermeiden Sie lange Bindungsfristen. So bleiben Sie für zukünftige Verhandlungen oder Wechsel flexibel.
  • Bündelkäufe oder Unterstützung durch den Einkauf: Nutzen Sie den Einkauf im Verbund oder arbeiten Sie mit Ihrem Beschaffungsteam zusammen, um bessere Preise zu erzielen. Dies kann oft zu erheblichen Einsparungen führen.

Wie geht es weiter:

Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem Bewerbermanagementsystem sind, nehmen Sie Kontakt zu einem SoftwareSelect-Berater auf und erhalten Sie kostenlose Empfehlungen.

Sie füllen ein Formular aus und haben ein kurzes Gespräch, in dem Ihre individuellen Anforderungen geklärt werden. Danach erhalten Sie eine maßgeschneiderte Software-Kurzliste zur Prüfung. Die Berater begleiten Sie sogar durch den gesamten Kaufprozess – einschließlich Preisverhandlungen.

Finn Bartram

Finn ist Redakteur bei People Managing People. Er setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Organisationen zu gestalten, in denen Menschen sich kontinuierlich weiterentwickeln und wirklich gerne zur Arbeit kommen. Ist er nicht am Schreibtisch, treibt er Sport oder genießt die Natur.