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Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist ein sensibles Thema, und eine genaue sowie rechtskonforme Berechnung der Abfindung ist sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer entscheidend.

Nutzen Sie diesen Leitfaden, um eine präzise Berechnung und einen professionellen sowie respektvollen Abfindungsprozess sicherzustellen.

Was ist eine Abfindung?

Eine Abfindung ist eine Entschädigung, die einem Arbeitnehmer gezahlt wird, wenn er entlassen wird, das Arbeitsverhältnis beendet wird oder unter bestimmten Bedingungen selbst kündigt. Die Höhe richtet sich oft nach Faktoren wie der Beschäftigungsdauer, der Position und den Unternehmensrichtlinien.

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Wie wir noch erläutern, kann die Abfindung neben einer einmaligen Geldzahlung auch fortgeführte Leistungen (wie Krankenversicherung) oder weitere Zusatzleistungen umfassen, um den Übergang in eine neue Beschäftigung zu erleichtern.

Was ist in einer Abfindung enthalten?

Eine Abfindung kann sich aus verschiedenen Vergütungsarten zusammensetzen:

1. Reguläre Vergütung

Eine Abfindung umfasst meist einen Teil des regulären Gehalts oder Lohns des Arbeitnehmers. Dieser Anteil wird typischerweise anhand der Dienstjahre berechnet, wobei Unternehmen oft ein bis zwei Wochen Gehalt pro Jahr Betriebszugehörigkeit anbieten. 

Dieser Anteil dient dazu, den Arbeitnehmern während der Arbeitssuche und Übergangszeit ihre Lebenshaltungskosten zu sichern.

2. Boni

Boni werden manchmal in Abfindungspakete aufgenommen, dies hängt jedoch von den Unternehmensrichtlinien und den Bedingungen des Arbeitsvertrags ab. 

War ein Arbeitnehmer beispielsweise für einen Bonus (wie z. B. einen Leistungs- oder Weihnachtsbonus) vorgesehen und wird kurz vor der Auszahlung gekündigt, kann die Abfindungsvereinbarung eine anteilige oder vollständige Bonuszahlung beinhalten.

3. Zusatzleistungen

Viele Abfindungspakete beinhalten die Verlängerung bestimmter Mitarbeitervorteile wie Krankenversicherung, Lebensversicherung oder Rentenbeiträge für einen begrenzten Zeitraum nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

In den USA können Gesundheitsleistungen beispielsweise über COBRA verlängert werden, das eine zeitlich befristete Fortführung der Gruppenkrankenversicherung ermöglicht.

4. Aktienoptionen

Wenn ein Arbeitnehmer Aktienoptionen als Teil seiner Vergütung besitzt, regeln Abfindungspakete häufig den Umgang damit. 

Gelegentlich erhalten Arbeitnehmer eine zusätzliche Frist, um bereits unverfallbare Aktienoptionen auszuüben, oder sie erhalten eine Zahlung, die dem Wert nicht unverfallbarer Optionen entspricht. Die Bedingungen variieren je nach Aktienoptionsplan und Abfindungsvereinbarung des Unternehmens.

5. Outplacement-Services

Outplacement-Services sind häufig Bestandteil eines Abfindungspakets, um den Arbeitnehmern den Übergang in eine neue Beschäftigung zu erleichtern. Diese Dienstleistungen umfassen z. B. Karriereberatung, Unterstützung bei der Erstellung von Lebensläufen, Interviewtraining und Hilfe bei der Stellensuche. 

Unternehmen bieten Outplacement-Services an, um Arbeitnehmer bei der Jobsuche zu unterstützen und die negativen Auswirkungen von Entlassungen auf das Betriebsklima sowie das Unternehmensimage zu verringern.

Wie berechnet man eine Abfindung?

Die Berechnung der Abfindung hängt in der Regel von einigen Faktoren ab, wie Unternehmensrichtlinien, der Beschäftigungsdauer, dem Gehalt des Arbeitnehmers sowie gesetzlichen Vorgaben des Landes. 

Folgende Schritte helfen bei der Berechnung der Abfindung:

1. Basisbetrag ermitteln

Der Basisbetrag wird meist als Vielfaches der regulären Vergütung des Arbeitnehmers berechnet. 

Häufig wird dies als Wochen- oder Monatsgehalt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit ausgedrückt.

Übliche Formeln sind 1-2 Wochen Gehalt für jedes Dienstjahr; manche Unternehmen bieten jedoch, insbesondere langjährigen Mitarbeitern oder Führungskräften, auch mehr an.

Beispiel: Verdient ein fest angestellter Arbeitnehmer $1.000 pro Woche und war 10 Jahre im Unternehmen beschäftigt, und das Unternehmen bietet 2 Wochen Abfindung pro Dienstjahr an, lautet die Berechnung:

10 Jahre × 2 Wochen pro Jahr × 1000 = $20,000

2. Mindest- und Höchstbeträge beachten

Einige Unternehmen oder Länder schreiben eine Mindest- oder Höchstabfindung vor, z. B. eine garantierte Mindestanzahl von Wochenvergütungen unabhängig von der Dienstzeit oder eine Obergrenze für die Gesamtabfindung.

Beispiel: Sichert die Unternehmensrichtlinie allen Mitarbeitern mindestens 8 Wochen Abfindung zu, erhält ein Arbeitnehmer mit nur 3 Jahren Betriebszugehörigkeit dennoch 8 Wochen Gehalt statt 6.

3. Boni einbeziehen (falls zutreffend)

Werden Boni in die Abfindung einbezogen, kann eine anteilige Berechnung basierend auf der individuellen Leistung im laufenden Geschäftsjahr oder auf bisher verdienten Boni erforderlich sein.

Beispiel: Der jährliche Bonus eines Mitarbeiters beträgt $5.000, aber er wird mitten im Jahr entlassen. Der Arbeitgeber könnte die Hälfte davon ($2.500) im Abfindungspaket berücksichtigen.

4. Leistungen einbeziehen

Einige Unternehmen bieten eine Fortführung von Leistungen wie Krankenversicherung für einen festgelegten Zeitraum an. Dies ist in der Regel keine direkte finanzielle Berechnung für den Mitarbeiter, sollte aber im Gesamtwert der Abfindung berücksichtigt werden.

Beispiel: Wenn die Krankenversicherung des Mitarbeiters den Arbeitgeber $400 pro Monat kostet und das Unternehmen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 3 Monate lang Krankenversicherung anbietet, entspricht dies einem zusätzlichen Wert von $1.200.

5. Berücksichtigung von Aktienoptionen (falls zutreffend)

Wenn Aktienoptionen Teil des Abfindungspakets sind, kann das Unternehmen dem Mitarbeiter erlauben, noch nicht unverfallbare Optionen zu übertragen oder zusätzlichen Zeitraum für die Ausübung einzuräumen.

Beispiel: Ein Mitarbeiter verfügt über unverfallbare Aktienoptionen im Wert von $10.000. Wird im Abfindungspaket eine Auszahlung oder ein verlängerter Ausübungszeitraum für diese Optionen angeboten, kann dieser Betrag dem Gesamtwert der Abfindung hinzugefügt werden.

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6. Outplacement-Services (falls zutreffend)

Obwohl Outplacement-Services üblicherweise nicht in den monetären Wert der Abfindung eingerechnet werden, bieten sie Unterstützung bei der Jobsuche und sollten als nicht-monetärer Zusatzvorteil gewertet werden.

Formel – Zusammenfassung

Eine einfache Formel für die Abfindung könnte so aussehen:

Abfindung = (Betriebszugehörigkeit in Jahren × Wochenlöhne pro Jahr) + anteilige Boni (falls zutreffend) + Wert der verlängerten Leistungen (falls zutreffend) + Aktienoptionen (falls zutreffend)

Ist die Abfindung steuerpflichtig?

In den USA gilt Abfindung als steuerpflichtiges Einkommen und unterliegt denselben bundesstaatlichen und lokalen Einkommensteuer- sowie Lohnsteuer-Abzügen wie regulärer Lohn:

  • Bundeseinkommenssteuerabzug: Für Abfindungen gilt oft ein pauschaler Abzugssatz von 22 % (Stand: 2026), es sei denn, der Arbeitgeber behält auf Grundlage des Formulars W-4 ein.
  • Sozialversicherungs- und Medicare-Steuern (FICA): Auch die Abfindung unterliegt FICA-Beiträgen, sodass sowohl Sozialversicherung als auch Medicare von der Zahlung einbehalten werden.
  • Bundesstaatliche und lokale Steuern: Die Abfindung unterliegt in der Regel ebenfalls der Bundesstaat- und Kommunalsteuer, wenn dies im Tätigkeitsbereich des Mitarbeiters vorgeschrieben ist.

Wird die Abfindung als Einmalbetrag ausgezahlt, wird der gesamte Betrag im Jahr des Erhalts besteuert, was dazu führen kann, dass der Mitarbeiter in eine höhere Steuerklasse aufsteigt.

Vorteile eines Abfindungspakets

Ein Abfindungspaket bietet sowohl für Mitarbeiter als auch für Arbeitgeber mehrere Vorteile:

Für Mitarbeiter

  1. Finanzielle Sicherheit: Bietet ein Einkommen, um während der Arbeitssuche laufende Kosten zu decken, und mildert damit den Stress der Arbeitslosigkeit.
  2. Verlängerte Leistungen: Kann fortlaufende Krankenversicherung, Rentenbeiträge oder weitere Vorteile beinhalten, die während der Übergangszeit vorübergehend unterstützen.
  3. Unterstützung beim Berufswechsel: Manche Pakete beinhalten Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche oder Zugang zu Weiterbildungsprogrammen, um neue Anstellungsmöglichkeiten zu finden.
  4. Planungsspielraum: Gibt dem Mitarbeiter einen zeitlichen Puffer, um die nächsten Schritte zu planen, z. B. die Suche nach einem neuen Job oder eine Weiterbildung.

Für Arbeitgeber

  1. Rechtlicher Schutz: Ein Abfindungsvertrag enthält oft einen Verzicht des Mitarbeiters auf eine Klage wegen unrechtmäßiger Kündigung und verringert damit das Risiko zukünftiger Rechtsstreitigkeiten.
  2. Reputationsmanagement: Zeigt das faire Verhalten des Arbeitgebers gegenüber Mitarbeitern und hilft, eine positive Arbeitgebermarke zu wahren.
  3. Reibungslose Trennung: Fördert eine einvernehmliche Trennung, reduziert Störungen im Betrieb und erleichtert den Übergang für ausscheidende sowie verbleibende Beschäftigte.
  4. Wahrung des guten Verhältnisses: Zeigt Respekt und Unterstützung für den Mitarbeiter und erhält berufliche Beziehungen, die in der Zukunft hilfreich sein könnten.

Wie läuft der Abfindungsprozess ab?

Abfindungen sind ein sensibles Thema – so gehen Sie professionell und respektvoll damit um.

1. Bedarf für eine Beendigung erkennen

Das Unternehmen stellt fest, ob Personalabbau, Stellenstreichungen oder individuelle Kündigungen erforderlich sind. Häufige Gründe sind:

  • Umstrukturierung oder Personalabbau im Unternehmen
  • Schlechte finanzielle Leistung
  • Fusion oder Übernahme
  • Leistungsprobleme von Mitarbeitenden (obwohl eine Abfindung in diesem Fall weniger üblich ist).

Natürlich ist es alles andere als ideal, Personal zu entlassen, und es lohnt sich, Alternativen wie Versetzungen zu prüfen.

2. Arbeitsverträge und Richtlinien überprüfen

Bevor der Abfindungsprozess eingeleitet wird, prüft das Unternehmen:

  • Arbeitsverträge: Falls der Mitarbeitende einen Arbeitsvertrag besitzt, kann dieser Abfindungsbedingungen wie die Höhe der Abfindung, Kündigungsfristen oder andere Zusatzleistungen festlegen.
  • Unternehmensrichtlinien: Das Mitarbeiterhandbuch oder die Abfindungsrichtlinien sollten herangezogen werden, um sicherzustellen, dass die Abfindung einheitlich und fair abgewickelt wird.
  • Lokale Gesetze: Der Arbeitgeber muss die lokalen Arbeitsgesetze beachten, die eventuell Abfindungen, Kündigungsfristen oder Zusatzleistungen vorschreiben. Die lokale Expertise eines Employer of Record oder einer Professional Employer Organization kann hier hilfreich sein.

3. Das Abfindungspaket vorbereiten

Auf Basis der obigen Informationen wird ein Abfindungspaket berechnet, das sich nach den Unternehmensrichtlinien sowie der Betriebszugehörigkeit, Vergütung usw. des Mitarbeitenden richtet.

Es wird eine formelle Abfindungsvereinbarung aufgesetzt, die die Bedingungen des Abfindungspakets beschreibt. Dieses Dokument enthält:

  • Den Betrag der Abfindungszahlung
  • Alle verlängerten Leistungen
  • Eine Verzichtserklärung auf Ansprüche: Im Austausch für die Abfindungszahlung verpflichtet sich der Mitarbeitende in der Regel, keine rechtlichen Ansprüche (z. B. wegen unrechtmäßiger Kündigung) gegen das Unternehmen geltend zu machen.
  • Geheimhaltungsvereinbarungen oder Wettbewerbsverbote, sofern zutreffend

Es ist wichtig, dass dieses Dokument den lokalen arbeitsrechtlichen Vorgaben entspricht und häufig von einer Rechtsberatung geprüft wird.

5. Das Kündigungsgespräch führen

Der Arbeitgeber vereinbart einen Termin mit dem Mitarbeitenden, um ihn über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu informieren. Wichtige Inhalte des Gesprächs sind:

  • Kommunikation: Die Gründe für die Beendigung werden klar erläutert, ebenso wie die Rahmenbedingungen des Abfindungspakets.
  • Übergabe von Unterlagen: Die Abfindungsvereinbarung sowie alle weiteren rechtlichen Dokumente (z. B. Geheimhaltungs- oder Wettbewerbsvereinbarungen) werden dem Mitarbeitenden übergeben.
  • Zeitrahmen und Erwartungen: Der Arbeitgeber gibt einen klaren Zeitrahmen vor, in dem der Mitarbeitende die Abfindungsvereinbarung prüfen und entscheiden kann, ob er unterzeichnet. Dies beinhaltet meist eine „Bedenkzeit“ (z. B. 21 Tage in den USA), um dem Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, rechtlichen Rat einzuholen.

6. Überprüfung und Verhandlung (falls erforderlich)

Der Mitarbeitende hat die Möglichkeit, das Abfindungspaket zu überprüfen und kann über bestimmte Punkte verhandeln, zum Beispiel:

  • Die Höhe der Abfindungszahlung
  • Fortführung der Leistungen
  • Der Umgang mit Aktienoptionen oder Prämien
  • Outplacement-Services.

Beide Parteien können Gespräche führen, um eine Einigung zu erzielen, mit oder ohne Einbindung eines juristischen Beistands.

7. Unterzeichnung der Abfindungsvereinbarung

Sobald beide Seiten den Bedingungen zugestimmt haben, unterzeichnet der Mitarbeitende die Abfindungsvereinbarung, die damit rechtsverbindlich wird. Mit der Unterschrift:

  • Akzeptiert der Mitarbeitende das Abfindungspaket und die Bedingungen
  • Verzichtet auf das Recht, rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einzuleiten (sofern nicht durch lokale Gesetze anders geregelt)

8. Auszahlung und Leistungsabwicklung

Nach der Unterzeichnung der Abfindungsvereinbarung veranlasst der Arbeitgeber die Auszahlung der Abfindung und etwaiger Zusatzleistungen. Dazu gehören:

  • Einmalzahlung oder regelmäßige Abfindungsraten
  • Fortführung von Leistungen: Sicherstellen der Verlängerung von Kranken- oder anderen Versicherungsleistungen, falls zutreffend
  • Beiträge zur Altersvorsorge: Veranlassung von Beiträgen zu Pensions- oder Rentenkassen

9. Outplacement- und Übergangsunterstützung

Wenn Outplacement-Dienstleistungen Teil des Abfindungspakets sind, koordiniert der Arbeitgeber mit externen Anbietern, um den/die Arbeitnehmer:in bei der Jobsuche, dem Verfassen von Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche zu unterstützen. Diese Leistungen erleichtern den Übergang der betreffenden Person in eine neue Beschäftigung.

10. Abschluss der Beendigung

Der Vorgang ist abgeschlossen, sobald alle Zahlungen erfolgt sind, Leistungen verlängert und alle rechtlichen Vereinbarungen unterzeichnet wurden. Im Rahmen des Offboarding-Prozesses stellt der Arbeitgeber sicher:

  • Rückgabe von Firmeneigentum: Der/die Mitarbeiter:in gibt sämtliches Firmeneigentum zurück (z. B. Laptops, Mobiltelefone, Ausweise usw.).
  • Zugriffsrechte entziehen: Der Arbeitgeber entzieht dem/der Mitarbeiter:in den Zugang zu Firmensystemen, E-Mails und anderen sensiblen Informationen.

11. Nachvertragliche Verpflichtungen

Das Unternehmen und der/die ehemalige Mitarbeiter:in müssen weiterhin alle nachvertraglichen Verpflichtungen erfüllen, die im Aufhebungsvertrag vereinbart wurden. Dazu können gehören:

  • Wettbewerbsverbote: Enthält der Aufhebungsvertrag eine Wettbewerbsverbotsklausel, kann der/die Mitarbeiter:in für einen bestimmten Zeitraum daran gehindert werden, für Wettbewerber zu arbeiten.
  • Geheimhaltungsvereinbarungen: Der/die Mitarbeiter:in kann durch Verschwiegenheitsvereinbarungen dazu verpflichtet sein, vertrauliche Informationen nicht preiszugeben.

Was passiert, wenn ein:e Mitarbeiter:in während der Abfindungszahlung einen neuen Job findet?

Wenn ein:e Mitarbeiter:in während des Bezugs von Abfindungszahlungen eine neue Stelle findet, hängt die genaue Auswirkung auf die Abfindungsleistungen von den Bedingungen des Aufhebungsvertrags und den Unternehmensrichtlinien ab. 

Hier sind die gängigsten Szenarien, die auftreten können:

1. Einmalige Abfindung

Hat der/die Mitarbeiter:in die Abfindung als einmalige Zahlung erhalten, darf der volle Betrag in der Regel behalten werden, unabhängig davon, wann eine neue Beschäftigung aufgenommen wird. In diesem Fall gilt:

  • Keine Rückzahlung: Der/die Mitarbeiter:in muss keinen Teil der Abfindung zurückzahlen, selbst wenn unmittelbar nach dem Ausscheiden eine neue Stelle gefunden wird.
  • Einkommen aus neuer Anstellung: Das Einkommen aus der neuen Anstellung wird separat von der Abfindungszahlung betrachtet und hat in der Regel keinen Einfluss auf die erhaltene Abfindung.

2. Abfindung in Raten

Wird die Abfindung in Raten gezahlt (z. B. monatliche Zahlungen über einen festgelegten Zeitraum), kann die Situation anders aussehen:

  • Klausel zur neuen Beschäftigung: Manche Abfindungsvereinbarungen enthalten eine „Stop Payment“- oder „Offset“-Klausel, die Abfindungszahlungen reduziert oder beendet, falls der/die Mitarbeiter:in vor Ablauf des Abfindungszeitraums eine neue Stelle findet. In diesem Fall gilt:
    • Der/die Mitarbeiter:in muss den ehemaligen Arbeitgeber benachrichtigen, sobald eine neue Stelle gefunden wird.
    • Die Zahlungen können komplett eingestellt oder entsprechend dem neuen Gehalt reduziert werden.
  • Kein Einfluss: In anderen Fällen zahlt das Unternehmen die Abfindungsraten unabhängig von einer neuen Anstellung weiter, insbesondere wenn der Aufhebungsvertrag keine entsprechende Regelung enthält.

3. Arbeitslosengeld

In manchen Ländern kann der Bezug einer Abfindung Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld haben. Nimmt der/die Mitarbeiter:in eine neue Anstellung auf, kann Folgendes passieren:

  • Arbeitslosengeld endet: Sobald der/die Mitarbeiter:in aus der neuen Beschäftigung Einkommen erzielt, endet in der Regel der Anspruch auf Arbeitslosengeld.
  • Koordination von Abfindung und Arbeitslosengeld: In einigen Ländern wird die Abfindung als Einkommen betrachtet, was das Arbeitslosengeld verringern oder verzögern kann. Sobald aber eine neue Arbeit aufgenommen wird, gilt dies meist nicht mehr.

4. Krankenversicherung und Zusatzleistungen

Wenn das Abfindungspaket eine Fortsetzung der Krankenversicherung oder anderer Leistungen beinhaltet:

  • COBRA oder andere Weiterführungsleistungen: Der/die Mitarbeiter:in kann erweiterte Leistungen weiterhin erhalten, auch wenn eine neue Beschäftigung gefunden wird, insbesondere sofern der neue Job nicht sofort ähnliche Leistungen bietet.
  • Beendigung der Leistungen: Manche Aufhebungsverträge beenden Zusatzleistungen ab dem Zeitpunkt, zu dem der/die Mitarbeiter:in eine neue Anstellung aufnimmt und dort für entsprechende Leistungen berechtigt ist.

5. Wettbewerbsverbotsklauseln

Wenn die Aufhebungsvereinbarung des Arbeitnehmers eine Wettbewerbsverbotsklausel enthält, sollte er beim Annehmen eines neuen Jobs vorsichtig sein:

  • Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot: Die Annahme einer Stelle bei einem Wettbewerber könnte die Wettbewerbsverbotsvereinbarung verletzen, was möglicherweise zur Aufhebung der Abfindung oder zu rechtlichen Schritten führt.
  • Juristischen Rat einholen: Arbeitnehmer sollten die Bedingungen ihrer Wettbewerbsverbotsvereinbarung sorgfältig prüfen, bevor sie eine neue Stelle annehmen, um die Einhaltung sicherzustellen.

6. Outplacement-Services

Wenn das Abfindungspaket Outplacement-Services (Karriereberatung, Unterstützung bei der Jobsuche etc.) beinhaltet, benötigt der Arbeitnehmer diese Leistungen möglicherweise nicht mehr, sobald er eine neue Beschäftigung gefunden hat. 

In der Regel ist es jedoch erlaubt, diese Ressourcen weiterhin zu nutzen, um einen reibungslosen Übergang in die neue Rolle zu gewährleisten oder sich beruflich weiterzuentwickeln.

Worauf im Aufhebungsvertrag zu achten ist:

Arbeitnehmer sollten ihre Aufhebungsvereinbarung sorgfältig prüfen, um zu verstehen, was passiert, wenn sie einen neuen Job finden. Besonders wichtig ist es, auf folgende Punkte zu achten:

  • Klauseln zur erneuten Beschäftigung: Regelungen, wie sich eine neue Anstellung auf die Abfindungszahlungen auswirkt.
  • Fortführung von Leistungen: Wie sich Zusatzleistungen (wie Krankenversicherung) bei Aufnahme einer neuen Beschäftigung verändern oder enden.
  • Wettbewerbsverbote oder Verschwiegenheitsklauseln: Einschränkungen bezüglich einer Tätigkeit bei Wettbewerbern oder in derselben Branche.
  • Mitteilungspflichten: Ob der Arbeitnehmer den früheren Arbeitgeber informieren muss, wenn er eine neue Stelle antritt.

Fazit

  • Wurde die Abfindung als Einmalzahlung gezahlt, darf der Arbeitnehmer in der Regel den gesamten Betrag behalten – unabhängig davon, wann er eine neue Stelle findet.
  • Wird die Abfindung in Raten gezahlt, kann die Vereinbarung vorsehen, dass das Unternehmen die Zahlungen reduziert oder einstellt, sobald der Arbeitnehmer eine neue Beschäftigung findet.
  • Wettbewerbsverbote und Regelungen zu Zusatzleistungen können ebenfalls die Entscheidung beeinflussen, eine neue Beschäftigung anzunehmen.

Es ist wichtig, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber die Bedingungen der Aufhebungsvereinbarung genau kennen, um mögliche Konflikte zu vermeiden.

Ist eine Abfindung gesetzlich vorgeschrieben?

Ob eine Abfindung gesetzlich vorgeschrieben ist, hängt vom Land, der jeweiligen Gerichtsbarkeit und den konkreten Umständen der Beendigung ab. 

In vielen Fällen ist die Zahlung einer Abfindung nicht gesetzlich vorgeschrieben; es gibt jedoch Ausnahmen durch Arbeitsgesetze, Arbeitsverträge oder betriebliche Regelungen.

In den USA gibt es kein Bundesgesetz, das Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine Abfindung zu zahlen, wenn ein Arbeitnehmer entlassen, gekündigt oder freigestellt wird. Eine Abfindung kann jedoch erforderlich werden, wenn:

  • Es einen Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag gibt, der eine Abfindung vorsieht.
  • Der Arbeitgeber eine Praxis oder Richtlinie zur Zahlung von Abfindungen hat, wodurch sich ein Anspruch durch betriebliche Übung oder Erwartungshaltungen ergeben kann.

WARN Act: Nach dem Worker Adjustment and Retraining Notification (WARN) Act müssen bestimmte Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bei Massenentlassungen oder Betriebsstilllegungen eine 60-tägige Vorankündigung geben. Je nach Unternehmensgröße, Art der Entlassung und Definition von Remote-Arbeitern kann das WARN Act auch für Remote-Mitarbeiter gelten.

Obwohl dies keine Abfindung vorschreibt, kann ein fehlender Hinweis dazu führen, dass Arbeitnehmer als Ersatz für die Kündigungsfrist ein Gehalt für 60 Tage erhalten.

Können Arbeitnehmer gleichzeitig eine Abfindung erhalten und Arbeitslosengeld beziehen?

Ob Arbeitnehmer parallel zur Abfindung Arbeitslosengeld beziehen können, hängt vom Land, Bundesstaat und den jeweiligen Bestimmungen der Arbeitslosenversicherung ab. 

In den USA ist die Möglichkeit, Arbeitslosengeld während des Bezugs einer Abfindung zu bekommen, abhängig vom Bundesstaat und davon, wie die Abfindung ausgezahlt wird.

Wichtige Faktoren:

  • Abfindung als Einmalzahlung: In den meisten Bundesstaaten können Arbeitnehmer, wenn die Abfindung als Einmalzahlung gezahlt wird und nicht an eine fortgesetzte Beschäftigung geknüpft ist, in der Regel sofort Arbeitslosengeld beantragen. Die Einmalzahlung wird typischerweise als einmalige Zahlung behandelt und beeinflusst die Arbeitslosenleistungen nicht.
  • Abfindung in Ratenzahlungen: Wird die Abfindung in Raten gezahlt, betrachten einige Bundesstaaten dies als fortlaufendes Arbeitsentgelt, was das Arbeitslosengeld verzögern oder verringern kann, bis die Abfindungszahlungen enden. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer möglicherweise kein Anrecht auf Arbeitslosengeld, solange er Raten aus der Abfindung erhält.
  • Abfindung gekoppelt an eine fortbestehende Anstellung: In Fällen, in denen die Abfindung an einen bestimmten Zeitraum gebunden ist (z. B. wenn der Arbeitnehmer technisch gesehen für mehrere Monate als „beschäftigt“ gilt, während er die Abfindung erhält), kann das Arbeitslosengeld während dieser Zeit verzögert oder abgelehnt werden.

Bundesstaatspezifische Unterschiede:

  • Einige Bundesstaaten rechnen die Arbeitslosenleistung um den Betrag der erhaltenen Abfindung an, das heißt, die Arbeitslosenleistung des Arbeitnehmers wird Dollar für Dollar durch die Abfindungszahlung gekürzt.
  • Andere Bundesstaaten berücksichtigen die Abfindungszahlung überhaupt nicht, sodass Arbeitnehmer Arbeitslosengeld beanspruchen können, auch während sie eine Abfindung erhalten.

Da die staatlichen Regelungen variieren, sollten Arbeitnehmer die Arbeitslosenregeln ihres Bundesstaates genau prüfen, um zu verstehen, wie sich eine Abfindung auf ihre Anspruchsberechtigung auswirkt.

Einhaltung der Abfindungsregelungen

Wie wir gesehen haben, unterliegt die Abfindung bestimmten Gesetzen und Vorschriften, die sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber schützen sollen. So bleiben Sie weiterhin konform damit. 

1. Lokale arbeitsrechtliche Bestimmungen kennen

Der erste Schritt besteht darin, die spezifischen Vorschriften zur Abfindung in Ihrem Zuständigkeitsbereich zu recherchieren.

Um die Vorschriften einzuhalten, sollten Sie:

  • Rechtliche Verpflichtungen identifizieren: Ermitteln Sie, ob Ihr Zuständigkeitsbereich die Zahlung einer Abfindung vorschreibt und unter welchen Bedingungen (z. B. Entlassungen, Kündigungen ohne Grund, betriebsbedingte Kündigungen).
  • Minimale Abfindungsansprüche prüfen: Überprüfen Sie, ob es gesetzliche Mindestbeträge für Abfindungen gibt, die sich beispielsweise an der Beschäftigungsdauer, dem Gehalt und dem Beendigungsgrund orientieren.
  • Kündigungsfristen kennen: Viele Zuständigkeitsbereiche verlangen von Arbeitgebern eine Kündigungsfrist vor der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Wird diese Frist nicht eingehalten, müssen Sie dem Arbeitnehmer gegebenenfalls eine Vergütung für die Frist zahlen (oft als Abfindung anstelle der Kündigungsfrist bezeichnet).

2. Arbeitsverträge und Tarifverträge prüfen

Um die Abfindungsregeln einzuhalten:

  • Arbeitsverträge überprüfen: Einige Mitarbeiter haben Verträge, die die Bedingungen der Abfindungszahlungen regeln, einschließlich der Höhe und der Umstände, unter denen eine Abfindung zu zahlen ist.
  • Tarifverträge: Ist der Arbeitnehmer Mitglied einer Gewerkschaft oder unterliegt einem Tarifvertrag, können darin spezielle Abfindungsregelungen festgelegt sein, die verpflichtend einzuhalten sind.

3. Unternehmensrichtlinien beachten

Stellen Sie sicher, dass die internen Richtlinien Ihres Unternehmens konsequent eingehalten werden. Viele Unternehmen haben eigene Abfindungsregelungen, die großzügiger als die gesetzlichen Anforderungen sein können.

  • Konsistente Anwendung: Falls Ihr Unternehmen auch dann regelmäßig Abfindungen zahlt, wenn es gesetzlich nicht erforderlich ist, sorgen Sie für eine konsistente Anwendung dieser Praxis, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
  • Klare Kommunikation: Stellen Sie sicher, dass die Abfindungspolitik klar im Mitarbeiterhandbuch oder in anderen Unterlagen erläutert ist, damit die Arbeitnehmer wissen, was sie erwarten können.

Arbeitsrechtliche Vorschriften bezüglich Abfindungszahlungen können komplex sein und variieren von Ort zu Ort stark. Um vollständige Compliance sicherzustellen:

  • Arbeitsrechtler oder Fachanwalt konsultieren: Ein Experte kann Sie dabei unterstützen, arbeitsrechtliche Vorgaben korrekt zu interpretieren und sicherzustellen, dass Ihre Abfindungspraxis mit der geltenden Rechtslage im Einklang steht.
  • Auf dem Laufenden bleiben: Das Arbeitsrecht kann sich verändern. Suchen Sie daher regelmäßig Rat bei einem Experten oder abonnieren Sie Rechtsupdates, um Änderungen in Bezug auf Abfindungen rechtzeitig zu erfahren.

5. Abfindung korrekt berechnen

Nachdem Sie die gesetzlichen Anforderungen kennen, berechnen Sie die Abfindung auf Grundlage von:

  • Betriebszugehörigkeit: In vielen Rechtsordnungen wird die Abfindung nach der Anzahl der Arbeitsjahre des Mitarbeiters berechnet.
  • Gehalt oder Lohn: Die Abfindung basiert in der Regel auf dem regulären Gehalt oder Lohn des Mitarbeiters. In manchen Rechtsordnungen werden auch Boni, Provisionen oder andere Vergütungen berücksichtigt.
  • Zusätzliche Leistungen: Es kann erforderlich sein, eine Fortführung von Leistungen (z.B. Krankenversicherung) anzubieten oder eine Auszahlung für nicht genommene Urlaubstage bzw. angesparte Zeit zu gewähren.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Berechnungen sowohl den gesetzlichen Mindestanforderungen als auch etwaigen freiwilligen verbesserten Abfindungen Ihres Unternehmens entsprechen.

6. Halten Sie Steuergesetze ein

Abfindungszahlungen unterliegen in der Regel der Besteuerung. Stellen Sie die Einhaltung sicher, indem Sie:

  • Korrekte Steuerabzüge vornehmen: In den meisten Rechtsordnungen unterliegt Abfindung der Einkommensteuer. Je nach Standort müssen unter Umständen Bundes-, Landes- oder Kommunalsteuern von der Abfindung einbehalten werden.
    • In den Vereinigten Staaten unterliegt die Abfindung der bundesstaatlichen Einkommenssteuer sowie FICA (Sozialversicherung und Medicare).
  • Steuerunterlagen bereitstellen: Stellen Sie sicher, dass die Abfindung auf allen Steuerformularen, die dem Mitarbeiter ausgehändigt werden (z. B. Formular W-2 in den USA), korrekt angegeben ist.

7. Berücksichtigen Sie nicht-monetäre Aspekte

Abfindungspakete können mehr als nur finanzielle Vergütung enthalten. Je nach lokalen Gesetzen und Unternehmensrichtlinien kann es notwendig sein, auch folgende Leistungen anzubieten:

  • Fortführung von Leistungen: Einige Rechtsordnungen oder Unternehmensrichtlinien erfordern, dass Krankenversicherung, Rentenzahlungen oder andere Leistungen für einen bestimmten Zeitraum nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses weitergeführt werden.
  • Outplacement-Services: Diese Dienstleistungen wie Karriereberatung oder Unterstützung bei der Jobsuche können Teil des Abfindungspakets sein. Auch wenn sie gesetzlich nicht verpflichtend sind, kann deren Angebot rechtliche Risiken senken und das Unternehmensimage verbessern.

8. Abfindungsvereinbarungen vorbereiten

Die Abfindungsvereinbarung ist ein rechtliches Dokument, das die Konditionen des Abfindungspakets festhält und das der Mitarbeiter in der Regel unterschreiben muss. Diese Vereinbarung sollte:

  • Die Abfindungssumme klar angeben: Erläutern Sie, wie die Abfindung berechnet wurde und welche zusätzlichen Leistungen enthalten sind.
  • Freistellung von Ansprüchen: In vielen Fällen enthält die Abfindungsvereinbarung eine Klausel zum Verzicht auf Ansprüche, in der der Mitarbeiter zustimmt, keine rechtlichen Schritte (z. B. wegen ungerechtfertigter Kündigung) einzuleiten, im Austausch für die Abfindung. Diese Freistellung muss gesetzlichen Vorgaben folgen, um durchsetzbar zu sein.
  • Ausreichende Prüfungszeit gewähren: In einigen Staaten (z. B. den USA) muss dem Mitarbeiter eine angemessene Frist zur Prüfung und Überlegung der Abfindungsvereinbarung eingeräumt werden – insbesondere bei älteren Arbeitnehmern gemäß dem Older Workers Benefit Protection Act (OWBPA).

9. Führen Sie ordnungsgemäße Dokumentation

Um die Abfindungsregelungen einzuhalten, ist es wichtig:

  • Aufzeichnungen führen: Führen Sie detaillierte Dokumentationen über Abfindungsvereinbarungen, Berechnungen und die Kommunikation mit dem Mitarbeiter. Diese sind im Falle rechtlicher Streitigkeiten von entscheidender Bedeutung.
  • Transparenz sicherstellen: Seien Sie transparent gegenüber den Mitarbeitern über deren Abfindungsansprüche und stellen Sie sicher, dass die Bedingungen verstanden werden.

10. Benachrichtigen Sie die zuständigen Behörden

In einigen Ländern ist insbesondere bei Massenentlassungen eine vorherige Mitteilung an die Behörden oder die Arbeitnehmer notwendig. Zum Beispiel:

  • WARN Act (USA): Das WARN-Gesetz verpflichtet bestimmte Arbeitgeber, bei Massenentlassungen oder Betriebsschließungen eine 60-tägige Vorankündigung zu geben. Unterlassene Mitteilung kann zu Nachzahlungs- und Leistungspflichten führen.
  • Lokale Arbeitsbehörden: In einigen Ländern müssen Arbeitgeber die Arbeitsbehörden über geplante Massenentlassungen oder betriebsbedingte Kündigungen informieren.

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