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Die Preisgestaltung für Workforce-Management-Software kann verwirrend sein. Es gibt komplexe Preismodelle, eingeschränkte Funktionen je nach Tarif und oft keine klaren Preisangaben online.

Dieser Leitfaden richtet sich an Sie – Einkäufer, Finanzverantwortliche oder Abteilungsleiter, die Budgets und Beschaffungen verwalten. Sie erhalten Einblicke in typische Preisspannen, Preismodelle sowie mögliche zusätzliche oder versteckte Kosten.

Ich helfe Ihnen außerdem, den ROI zu bewerten, damit Sie fundierte Entscheidungen für Ihr Team treffen können.

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Welche Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung von Workforce-Management-Software?

Bei der Auswahl von Workforce-Management-Software gibt es Herausforderungen wie versteckte Kosten für die Unterstützung von Auftragnehmern oder unerwartete Gebühren für Steuererklärungen, die Ihr Budget beeinträchtigen können. So beeinflussen verschiedene Faktoren die Preisgestaltung:

FaktorWie es die Preisgestaltung beeinflusst
Anzahl der MitarbeiterMehr Mitarbeiter bedeuten höhere Kosten, da die Preise oft pro Nutzer berechnet werden. Rechnen Sie mit etwa $5-$10 pro Mitarbeiter und Monat.
Unterstützung für AuftragnehmerDie Einbindung von Auftragnehmern kann zusätzliche Gebühren verursachen, möglicherweise $100-$200 extra – je nach erforderlichem Servicelevel.
Gebühren für SteuererklärungenAutomatisierte Steuererklärungen können die Kosten um $50-$150 pro Monat erhöhen, je nach Komplexität und Bundeslandanforderungen.
IntegrationsoptionenDie Anbindung an andere Systeme kann $200-$500 kosten, abhängig von Anzahl und Komplexität der Integrationen.
IndividualisierungDie Anpassung der Software an die spezifischen Anforderungen Ihres Teams kann $500-$1000 zu den einmaligen Einrichtungskosten hinzufügen.

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Verständnis der Preismodelle

Wenn Sie Workforce-Management-Software auswählen, ist das Verständnis der Preismodelle der Schlüssel zu einem effektiven Budgetmanagement.

Verschiedene Modelle, wie Abrechnung pro Nutzer oder gestufte Abonnements, bieten Flexibilität, können sich aber unterschiedlich auf die Kosten auswirken. Hier ein Überblick über gängige Preismodelle und was Sie beachten sollten:

PreismodellWie es funktioniertWorauf achten?
Pro Nutzer oder PlatzAbrechnung nach Anzahl der Benutzer mit Zugang zur SoftwareDie Kosten steigen schnell, wenn Ihr Team wächst
Nach NutzungGebühren hängen davon ab, wie intensiv Sie die Software nutzen, z. B. erfasste Stunden oder erzeugte BerichteIn arbeitsintensiven Phasen können hohe Kosten entstehen
Gestuftes AbonnementBietet verschiedene Funktionspakete zu unterschiedlichen PreisenVorsicht, dass Sie nicht plötzlich in einen höheren Tarif wechseln müssen
Individuelles AngebotMaßgeschneiderte Preise je nach Bedarf und UnternehmensgrößeAnfangsangebote enthalten womöglich nicht alle benötigten Funktionen
Pay-as-you-go oder jährlichMonatliche oder jährliche Bezahlung, oft mit Rabatten für längere BindungenMonatsraten erscheinen günstiger, auf das Jahr gerechnet sparen aber meist Jahrespläne

Übliche Preisgestaltung nach Unternehmensgröße

Die Preisgestaltung skaliert mit der Unternehmensgröße: Größere Teams haben in der Regel höhere Kosten, da sie mehr Nutzer und Funktionen benötigen. Das können Sie nach Unternehmensgröße erwarten:

UnternehmensgrößeTypischer PreisbereichOft enthaltene LeistungenHäufige Anwendungsfälle & Anbieter
Kleinunternehmen$50–$200/MonatBasis-Planung, Zeiterfassung; erweiterte Berichte können extra kostenEinfache Terminierungsanforderungen, Start-ups; Anbieter: Gusto, Homebase, Deputy
Mittelständisches Unternehmen$200–$500/MonatPlanung, Anwesenheit, Basisberichte; Zusatzmodule für Integrationen oft nötigWachsende Teams, mehrere Standorte; Anbieter: BambooHR, Zenefits, Paycor
Großunternehmen$500–$1.000/MonatErweiterte Planung, umfassendes Reporting, IntegrationenKomplexe Abläufe, vielfältige Teams; Anbieter: ADP, Kronos, Paylocity
Großkonzern$1.000+/MonatVollständiges Paket mit kundenspezifischen Funktionen, dedizierter SupportWeltweite Unternehmen, große Belegschaft; Anbieter: SAP SuccessFactors, Workday, Oracle
Jesse Ajebon, People Street

Profi-Tipp

Beim Preis für HR-Software ist immer Verhandlungsspielraum. Fragen Sie nach einem Mengenrabatt! Ich empfehle immer, basierend auf Ihrem Bedarf ein besseres Angebot auszuhandeln.—Jesse Ajebon, Gründer & CEO von People Street

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Versteckte und Zusatzkosten, auf die Sie achten sollten

Bei der Auswahl einer Workforce-Management-Software können versteckte Kosten zur unangenehmen Überraschung werden. Achten Sie auf Onboarding-Gebühren, die sich auf mehrere Hundert Dollar belaufen können, oder Zusatzgebühren für Premium-Support und Integrationen. Hier ein Überblick über typische versteckte Kosten, die Sie berücksichtigen sollten:

KostenpunktBeschreibung
Onboarding-/EinrichtungsgebührenDie Erstinstallation kann bei Anbietern wie Paylocity oder ADP $500-$1000 kosten und umfasst die Datenmigration und Konfiguration.
Schulungen oder ZertifizierungenAnbieter wie Kronos berechnen oft zusätzliche Gebühren für Trainings oder Zertifizierungen, was $100-$200 pro Sitzung betragen kann, damit Ihr Team die Software effektiv nutzt.
Premium-SupportVerbesserte Supportoptionen können bei Anbietern wie BambooHR $50-$150 monatlich zusätzlich kosten, z.B. für schnelleren Service oder einen festen Ansprechpartner.
Integrationen über das Standardangebot hinausIndividuelle Integrationen von nicht standardmäßig unterstützten Plattformen verursachen Zusatzkosten, wie bei Workday, und können $500-$1000 extra ausmachen.
Nutzung über LimitÜberschreiten von Nutzungslimits, z.B. bei Datenspeicher oder Nutzeranzahl, führt zu Zusatzkosten – wie bei Zenefits.
Vertragslaufzeit-MindestanforderungenManche Anbieter wie SAP SuccessFactors verlangen Mindestvertragslaufzeiten, was zu höheren Gesamtkosten führen kann, wenn Ihr Bedarf sich ändert.
Updates bei Compliance oder rechtlichen ÄnderungenFür regelmäßige Anpassungen an gesetzliche Anforderungen fallen oft Gebühren an – besonders bei Anbietern wie Oracle, wenn Features für Rechtskonformität nötig sind.

Arten der Preisgestaltung bei Workforce-Management-Software: Abonnementpläne & Upgrade-Anlässe

Abonnementmodelle zur Preisgestaltung bei Workforce-Management-Software haben meist mehrere Stufen, die verschiedene Funktionen und Limite bieten. Das sollten Sie wissen:

  • Planinhalte: Basispläne enthalten möglicherweise grundlegende Funktionen für die Dienstplanerstellung und Zeiterfassung. Höhere Stufen wie Pro oder Enterprise bieten oft erweiterte Berichte und Integrationen. Anbieter wie BambooHR und Zenefits sind in der Regel transparent hinsichtlich der enthaltenen Leistungen.
  • Upgrade-Auslöser: Unternehmen wie Gusto verlangen möglicherweise ein Upgrade, wenn Sie Nutzergrenzen überschreiten oder mehr Integrationen benötigen. Achten Sie auf diese Grenzen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
  • Jahres- vs. Monatsrabatte: Viele Anbieter, wie etwa Deputy, gewähren Rabatte bei jährlicher Bindung. Monatspläne wirken zunächst günstiger, kosten aber auf das Jahr gesehen meist mehr.
  • Transparenz: Anbieter wie ADP und Kronos legen ihre Preisstrukturen normalerweise offen dar, doch Zusatzkosten können bei Erweiterungen oder Premium-Support auftreten.

Um Mehrkosten zu vermeiden, prüfen Sie immer, welche Funktionen Ihr Team tatsächlich benötigt, und achten Sie auf Upgrade-Auslöser. Entscheiden Sie sich für Jahrespläne, wenn Sie langfristig bleiben möchten, um Geld zu sparen.

Maximieren Sie den ROI Ihrer Investition in Workforce Management Software

Die Analyse des Return on Investment (ROI) hilft Ihnen, clevere Kaufentscheidungen zu treffen, den Nutzen Ihrer Workforce Management Software nach der Einführung nachzuverfolgen und sicherzustellen, dass Sie alle Vorteile einer Workforce Management Software ausschöpfen können:

Gesparte Zeit

Automatisierung und optimierte Workflows verringern manuelle Aufgaben und schaffen Ihrem Team Freiraum für wichtigere Tätigkeiten. Überlegen Sie, welche manuellen Prozesse die Software ersetzen kann und wie viel Zeit Ihr Team so zurückgewinnt. 

Bitten Sie Anbieter darum, zeitsparende Funktionen anhand realer Anwendungsbeispiele vorzuführen, damit Sie den tatsächlichen Einfluss auf den Arbeitsalltag einschätzen können.

Gil Gerstl headshot f

Profi-Tipp

“Damit Tools messbaren ROI liefern, müssen sie Teil einer größeren Strategie sein. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur Daten sammeln, sondern diese für umsetzbare Entscheidungen nutzen.”Gil Gerstl, VP, Data Products, Governance, and Ops, Chief Data Office bei ADP

Fehlerreduzierung

Die Reduzierung manueller Übergaben oder Berechnungen beugt teuren Fehlern vor. Identifizieren Sie aktuelle Fehlerquellen und prüfen Sie, wie das System diese minimieren kann. Fragen Sie Anbieter, wie ihre Plattform Daten prüft oder kontrolliert, um Genauigkeit zu gewährleisten. Der Fokus auf Fehlerreduzierung erspart Ihnen Ärger und bringt finanzielle Vorteile.

Vermeidung von Compliance-Problemen

Funktionen zur Einhaltung gesetzlicher, finanzieller oder branchenspezifischer Vorgaben senken das Risiko von Bußgeldern oder Audits. Prüfen Sie, welche Compliance-Features enthalten sind und ob die Plattform branchenspezifische Anforderungen unterstützt. Fordern Sie Beispiele an, wie die Software bei der Vermeidung von Compliance-Lücken geholfen hat. Dieser proaktive Ansatz schützt Ihr Unternehmen vor unerwarteten Sanktionen.

Teamübergreifende Nutzung oder Konsolidierung

Die Nutzung eines Tools über mehrere Teams hinweg oder das Ersetzen mehrerer Lösungen kann Kosten senken und die Zusammenarbeit verbessern. Überlegen Sie, ob die Software verschiedene Tools ersetzen kann und welche Teams sie tatsächlich nutzen werden.

Finn Bartram

Profi-Tipp

Fragen Sie Anbieter nach Erfolgsgeschichten über erfolgreiche Implementierungen in verschiedenen Abteilungen. Das kann Ihnen helfen, die Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit innerhalb Ihres Unternehmens zu fördern.

Fragen, die Sie Anbietern während Preis-Demos stellen sollten

Demos sind die beste Gelegenheit für Ihr Team, um Preisdetails zu klären, genauer hinzusehen, was enthalten ist, und spätere Überraschungen zu vermeiden. Kommen Sie vorbereitet mit Fragen, damit Sie jedes Detail des Preismodells verstehen. 

Wenn Sie planen, eine Ausschreibung (RFP) für Workforce-Management-Software zu schreiben, können Ihnen diese Fragen helfen, die notwendigen Informationen zu sammeln:

  • Wie ist Ihre Preisstruktur aufgebaut und welche Faktoren könnten meine monatlichen Kosten beeinflussen?
  • Welche Funktionen sind in welcher Stufe enthalten und wie läuft ein Upgrade ab?
  • Gibt es Nutzungslimits oder zusätzliche Gebühren, die ich kennen sollte?
  • Welche Gebühren fallen für Support und Onboarding an und wie werden diese abgerechnet?
  • Wie funktioniert Ihre Abrechnungshäufigkeit und wie sehen die Verlängerungsbedingungen aus?
  • Welche Integrationen sind im Preis enthalten und gibt es Begrenzungen für deren Nutzung?
  • Können Sie Beispiele für versteckte Kosten geben, die neuen Kunden oft entgehen?
  • Wie gehen Sie mit Preisänderungen um, wenn sich unser Bedarf während der Vertragslaufzeit ändert?

Tipps für die Preisverhandlung von Workforce-Management-Software

Preise sind oft verhandelbar und je besser Sie vorbereitet sind, desto besser sind Ihre Chancen auf ein gutes Ergebnis. Mit einer guten Verhandlungsstrategie kann Ihr Team bessere Preise und Vertragsbedingungen erzielen, ohne auf Funktionalität verzichten zu müssen. Hier sind einige Tipps, die Sie beachten sollten:

  • Mitbewerber vergleichen: Vergleichen Sie die Preise mehrerer Anbieter, um den aktuellen Marktwert zu verstehen. Nutzen Sie diese Informationen, um ein besseres Angebot bei Ihrem bevorzugten Anbieter auszuhandeln.
  • Rabattmöglichkeiten: Fragen Sie nach Rabatten für Start-ups, gemeinnützige Organisationen oder langfristige Verträge. Anbieter haben oft spezielle Angebote für diese Gruppen, was Kosten spart.
  • Pilotprogramme oder gestaffelte Einführung: Bitten Sie um ein Pilotprogramm oder eine gestaffelte Einführung, um die Software zu einem reduzierten Preis zu testen. So können Sie prüfen, ob die Software passt, ohne sich finanziell zu stark zu binden.
  • Verlängerungs- und Bindungsklauseln: Prüfen Sie die Bedingungen für Vertragsverlängerungen und Bindungen sorgfältig. Verhandeln Sie Flexibilität, falls sich Ihre Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern.
  • Gemeinsamer Einkauf oder Einkaufssupport: Falls Sie Teil einer größeren Organisation sind, nutzen Sie die Einkaufsmacht der Gruppe oder den unterstützenden Einkauf, um bessere Konditionen auszuhandeln. Das verschafft Ihnen mehr Verhandlungsspielraum.

Wie geht es weiter:

Wenn Sie gerade Workforce-Management-Software recherchieren, kontaktieren Sie einen SoftwareSelect-Berater und erhalten Sie kostenlose Empfehlungen.

Sie füllen ein Formular aus und führen ein kurzes Gespräch, in dem Ihre spezifischen Anforderungen besprochen werden. Anschließend erhalten Sie eine Auswahlliste geeigneter Software. Sie werden sogar während des gesamten Kaufprozesses, einschließlich Preisverhandlungen, unterstützt.

Finn Bartram

Finn ist Redakteur bei People Managing People. Er engagiert sich leidenschaftlich dafür, Organisationen zu entwickeln, in denen Menschen dazu befähigt werden, sich kontinuierlich zu verbessern und bei der Arbeit wirklich Freude zu empfinden. Ist er nicht am Schreibtisch, findet man ihn beim Sport oder draußen in der Natur.