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Feedback zu geben und zu erhalten ist eine Herausforderung. In der Theorie wissen wir, dass uns Feedback sowohl beruflich als auch persönlich wachsen lässt, aber manchmal reagieren wir mit Angst, Ärger und Abwehrhaltung. 

Wir schrecken sogar davor zurück, anderen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Schließlich möchte niemand seinen Mitarbeitenden sagen, was sie noch besser machen könnten. 

Wie überwindet man seine Hemmungen, um sich selbst und anderen zu helfen, das volle Potenzial auszuschöpfen? Wie navigiert man durch berufliche Beziehungen und die Unsicherheiten, die mit Feedback einhergehen, wenn der eigene Chef einen in eine Führungsposition befördert?

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Tim Reitsma, Moderator des People Managing People Podcasts, sprach mit MoreCo-Mitbegründer Matthew Gould über die Psychologie dahinter, warum wir auf Feedback oft negativ reagieren und wie man Feedback besser geben und annehmen kann. 

Schauen wir uns ihre Empfehlungen an, damit Sie ein Team und eine Organisation effektiver führen und managen können. 

Feedback ist ein Geschenk

In seinem Buch, Leading from Your Heart: The Art of Relationship Based Leadership, definiert Gould Feedback als Geschenk.

Um mit jemandem in Beziehung zu stehen, brauche ich Feedback. Ich muss wissen, ob das funktioniert. Funktioniert es nicht? Was brauchen wir mehr? Wovon brauchen wir weniger?

Oft ist unsere unmittelbare Reaktion auf Feedback negativ, aber wir vergessen häufig, dass der Sinn von Feedback darin liegt, uns zu verbessern. Verbesserung ist nichts Negatives; es ist eine Chance oder, wie Gould sagt, ein Geschenk. Es ist an der Zeit, unsere Einstellung zu Feedback neu zu gestalten. 

Gould gibt das Beispiel eines Konzerts. Vor der Veranstaltung führen die Band und die Techniker einen Soundcheck durch, um notwendige Anpassungen für ein optimales Klangerlebnis vorzunehmen. Würden die Musiker ohne Soundcheck improvisieren, riskierten sie die Qualität des Konzerts. 

Entfernen Sie jedes Adjektiv vor Feedback. Dann ist es einfach nur Feedback – und mit nichts vorbelastet.

Gould empfiehlt, Adjektive vor Feedback (z. B. negatives Feedback, positives Feedback, konstruktives Feedback) wegzulassen, um vorgefasste Erwartungen an den Ablauf des Gesprächs zu vermeiden. Außerdem empfiehlt er, das eigene Reagieren auf Feedback zu reflektieren. Wenn Sie negativ reagieren, hören Sie auf Ihr Ego. 

Stellen Sie das Ego und die Individualität zugunsten des Teams zurück. Wenn Sie in einem Basketballspiel einen Wurf verfehlen und ein Teamkollege einen Positionswechsel vorschlägt, würden Sie zuhören und das Feedback annehmen. 

Warum sollten Sie Feedback wertschätzen?

Zu jeder Beziehung gehört es, Feedback zu geben und zu empfangen. Das müssen Sie über Feedback wissen, um erfolgreich zu sein.

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„Erzähl mir mehr“ – Kein Feedback ist gefährlich

Ihr Kollege sagt, Sie wirken wie ein unsympathischer Mensch. So eine Kritik hört niemand gern, besonders wenn man gute Absichten hat. Doch Feedback ist besser als Schweigen. Bedenken Sie, dass nicht die Bezeichnung an sich das Feedback ist, sondern das Verhalten, das Ihren Kollegen zu dieser Wahrnehmung bringt. 

Es ist gefährlicher, kein Feedback zu wollen. Feedback zu erhalten bedeutet, dass jemandem etwas an einem liegt. Wenn mir also jemand Feedback gibt, antworte ich mit: „Erzähl mir mehr.“ 

Angst vor Feedback hemmt Wachstum.

Sie fahren mit dem Mountainbike, als der Weg plötzlich steil und felsig abfällt. Steigen Sie ab und laufen, oder riskieren Sie einen Sturz, um zu lernen, wie man auf solchem Gelände fährt? 

Letzteres ist ein Weg des Wachstums. Die Angst vor Feedback führt dazu, scheinbar „sichere“ Wege zu wählen und Feedback zu vermeiden. Dadurch wird Ihre Weiterentwicklung gehemmt.

Feedback entspringt Fürsorge.

In den meisten Fällen geben Menschen Feedback, weil sie sich kümmern. Trainer sagen Ihnen nicht, warum Ihre Verteidigung nicht ausreicht, weil sie möchten, dass Sie scheitern, sondern weil sie wollen, dass Sie erfolgreich sind. Ob im Büro oder zu Hause, fördern Sie eine Kultur der Fürsorge. Ein Teil davon ist, effektives Feedback zu geben.

Das können Sie mit Feedback tun

Begegnen Sie Feedback mit Neugier und Offenheit

Ihr Kollege stürmt wütend wegen einer E-Mail in Ihr Büro. Statt mit Abwehr oder Ärger zu reagieren, stellen Sie Fragen und seien Sie offen. So finden Sie den eigentlichen Ursprung des Problems und können eine einvernehmliche Lösung erzielen.

Setzen Sie das Feedback um

Man kann Feedback noch so offen annehmen oder geben – wenn es nicht umgesetzt wird, bleibt es wirkungslos. Das Entscheidende an Feedback ist, daraus konkrete Handlungsschritte abzuleiten. 

Wenn Sie Feedback empfangen, fragen Sie sich: Was kann ich tun, um das umzusetzen? Und wenn Sie Feedback geben, versuchen Sie, auch Lösungsvorschläge zu machen.

Bedanken Sie sich beim Feedbackgeber.

Wenn Feedback ein Geschenk ist, dann sollten Sie dem Gebenden danken. Das ermutigt sie, weiterhin zu kommunizieren.

Was tun Sie, wenn Sie ein Geschenk erhalten? Sie sagen Danke. Stellen Sie sich eine Umgebung vor, in der jedes Mal, wenn Feedback gegeben wird, die Antwort lautet: „Vielen Dank.“

Hören Sie diese Folge von People Managing People hier an. Abonnieren Sie den Podcast oder stöbern Sie auf der Website nach großartigen Inhalten, einschließlich Tipps und Tricks für erfolgreiches Management.

Weitere hilfreiche Ressourcen zum Geben und Empfangen von Feedback: