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Vor einiger Zeit haben wir unsere Community gefragt, warum sie Jobs verlassen haben und was sie hätte überzeugen können zu bleiben (und nein, das meistgenannte Argument war nicht das Gehalt!).

Mitarbeiterbindung ist für Organisationen eine ständige Herausforderung, insbesondere auf einem Arbeitsmarkt mit vielen neuen Möglichkeiten.

Ein gewisser Mitarbeiterwechsel ist zwar unvermeidlich, aber niemand sieht gerne, wenn Spitzentalente zur Konkurrenz abwandern.

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Strategien zur Verbesserung der Mitarbeiterbindung

1. Anerkennung für Beiträge zeigen

Ein wichtiger Grund für Mitarbeiterfluktuation, wie unsere Umfrage ergab, ist das Gefühl, nicht wertgeschätzt zu werden.

Mitarbeitende fühlen sich häufig nicht ausreichend anerkannt und übersehen, ihre Vorschläge werden abgewiesen oder ihre Leistungen werden von anderen in Anspruch genommen.

Einfache Bestätigungen wie „Gute Arbeit“ oder „Tolle Idee“, insbesondere öffentlich geäußert, können die Stimmung enorm heben. Während große Gesten Ihren Platz haben, können regelmäßige, echte Wertschätzungsbekundungen, auch in kleinen Formen, das Gefühl der Wertschätzung und die Motivation unter den Mitarbeitenden stärken.

Die Einführung eines formalen Anerkennungsprogramms kann eine wirksame Methode sein, um Mitarbeiterleistungen konsequent zu würdigen und zu feiern, und so das Zugehörigkeitsgefühl und die Bindung zu steigern.

2. Für Wohlbefinden und Gesundheit sorgen

Über die Hälfte der Befragten nannte Burnout und abnehmendes Wohlbefinden aufgrund der Arbeitsbedingungen als Hauptgründe, den Job aufgeben zu wollen.

Als ernsthafte Gesundheitsprobleme anerkannt, beeinträchtigen Burnout und arbeitsbedingter Stress nicht nur das körperliche und emotionale Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sondern haben auch einen erheblichen Einfluss auf die Produktivität weltweit und verursachen etwa 322 Milliarden Dollar an Fluktuations- und Produktivitätsverlusten.

Organisationen können dem jedoch entgegenwirken, indem sie Strategien umsetzen, die Stress verringern und das Wohlbefinden steigern.

Die Förderung einer gesunden Work-Life-Balance, etwa durch das Testen einer 4-Tage-Arbeitswoche, hat vielversprechende Resultate in der Senkung des Krankenstandes und in der Steigerung der Bewerbungen gezeigt, was darauf hindeutet, dass sich dies positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und gegebenenfalls auch auf die Bindung auswirkt.

3. Den Fokus auf die Führungskräfte legen

Der dritthäufigste Grund, warum Mitarbeitende kündigten, war eine schlechte Führungskraft.

Die Befragten nannten konkret:

  • Mikromanagement
  • Fehlende Eigenverantwortung
  • Schlechte Kommunikationsfähigkeiten
  • Voreingenommenheit
  • Sich untergraben fühlen
  • Diskriminierung, Mobbing, Gaslighting und Sexismus

Die Befragten berichteten, dass diese Probleme – zusammen mit dem Mangel an Maßnahmen seitens der Unternehmensführung – der Grund dafür waren, dass sie ihre Position aufgegeben haben.

Die Bedeutung von Orientierung

Andere führten fehlende Orientierung, eine fehlende klare Vision für die langfristigen Ziele des Unternehmens und einen Mangel an Transparenz, der Mitarbeitende außerhalb des Führungsteams ausschließt, an. 

Das unterstreicht nochmals die wichtige Rolle, die Führungskräfte in einer Organisation spielen und warum sie Unterstützung und Schulung benötigen.

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4. Wachstumschancen schaffen

Ebenfalls ausschlaggebend für die Fluktuation wie schlechtes Management ist das Fehlen von Entwicklungschancen. Viele Befragte fühlten sich in ihren Rollen festgefahren, sprachen von nicht herausfordernder Arbeit und mangelnden Gelegenheiten zur Erweiterung ihrer Kompetenzen.

Das Fehlen von Initiativen zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung, etwa durch Trainings- oder Mentoringprogramme, war ebenfalls ein häufiger Kritikpunkt.

Unerfüllte Versprechen bezüglich Beförderungen oder Karrierefortschritt trugen stark zur Unzufriedenheit bei.

Da leistungsstarke Mitarbeitende oft kontinuierliche Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten suchen, ist das Schaffen von Entwicklungsperspektiven entscheidend, um Top-Talente zu binden.

5. Nicht wettbewerbsfähige Gehälter

Wir haben festgestellt, dass fehlende Wertschätzung eng mit der finanziellen Vergütung verbunden ist, da verschiedene Befragte angaben, dass die Anforderungen und Verantwortlichkeiten stetig zunahmen, während das Gehalt unverändert blieb.

Ein Gehalt, das in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit stand, war für 43,8 % der Befragten ein Grund für die Kündigung.

Da immer mehr Gesetze zur Gehaltstransparenz in Kraft treten und viele positive Diskussionen zum Thema Lohngerechtigkeit geführt werden, gab es nie einen besseren Zeitpunkt, um die eigene Vergütungsstrategie zu optimieren.

6. Pflegen Sie Ihre Unternehmenskultur

Das Arbeitsumfeld war ein weiterer entscheidender Faktor für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Mehr als ein Drittel der Befragten nannte die Kultur am Arbeitsplatz als Kündigungsgrund. 

Mehrere Personen beschrieben die Unternehmenskultur als toxisch, dysfunktional und wenig unterstützend. Schlechte Büro-Politik wurde oft als negativer Einfluss auf die psychische Gesundheit des Personals genannt, während manche Führungskräfte an alten Methoden festhielten und sich nicht anpassten. 

Kultur ist wichtig, da sie bestimmt, wie Menschen zusammenarbeiten, um Ihre Strategie umzusetzen. Auch wenn sie wie ein schwer greifbares Konzept erscheint, hat sie direkten Einfluss auf wichtige Kennzahlen wie Produktivität, Innovation und Mitarbeiterbindung.

7. Mitarbeiterengagement erforderlich

Fast ein Drittel der Befragten fühlte sich in ihrer Position nicht eingebunden, was dazu führte, dass sie gehen wollten.

Einige beschrieben ihre Arbeit als langweilig, monoton und frustrierend, mit fehlendem Sinn, während andere Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten suchten, die ihnen der Arbeitgeber derzeit nicht bot.

Engagement ist ein komplexes Thema, da jeder unterschiedliche Motive für seine Arbeit hat. Dennoch kann das Schaffen eines Zwecks, also einer klaren Vision und Mission, die höheren Bedürfnisse der Mitarbeitenden ansprechen.

8. Bieten Sie flexible Arbeitsoptionen

Ein Viertel der befragten Kündigenden gab an, dass ihre Arbeit nicht flexibel genug gewesen sei und 10,6 % wurden nach der Hochphase der COVID-19-Pandemie sogar gezwungen, ins Büro zurückzukehren, was zu ihrer Kündigungsentscheidung beitrug.

Mehrere Befragte berichteten, dass ihr Arbeitgeber Telearbeit nicht unterstützte oder sogar untersagte, insbesondere bei Vollzeitstellen. Andere monierten auch, dass der Arbeitsweg zu lang war und die Möglichkeiten für Remote-Arbeit zu eingeschränkt waren. 

Flexibilität bezüglich des Arbeitsortes und der Arbeitszeit ist vielen Menschen wichtig und steht in direktem Zusammenhang mit dem Thema Mikromanagement und Autonomie.

Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es Mitarbeitenden, Beruf und Alltag flexibel und den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu organisieren – unter Berücksichtigung der individuellen Umstände.

9. Optimieren Sie Ihren Einstellungs- und Onboarding-Prozess

Dies wurde zwar in unserer Umfrage nicht konkret genannt, wir finden es aber erwähnenswert, denn laut einer Studie von Jobvite verlassen 30 % der Menschen ihre Stelle innerhalb der ersten 90 Tage.

Davon gaben 43 % an, dass der Job nicht den Erwartungen entsprach – ein Aspekt, der sich durch einen transparenten Einstellungsprozess sowie eine ordentliche Einarbeitung abmildern lässt. 

Wie die erfahrene Recruiterin Kristen Renner treffend sagt, sollten Recruiter keine Stellen "verkaufen", sondern diese an die Fähigkeiten und Wünsche der Kandidaten anpassen.

Allgemein wird empfohlen, dass das Onboarding neuer Mitarbeiter mindestens 90 Tage dauern sollte – in manchen Fällen kann es sogar bis zu einem Jahr dauern, bis jemand vollständig eingearbeitet und produktiv ist.

10. Teamarbeit fördern

Die Förderung eines ausgeprägten Teamgeistes im Unternehmen kann die Mitarbeiterbindung erheblich verbessern.

Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, Teil eines zusammenhaltenden Teams zu sein, sind sie eher engagiert und ihrer Arbeit verpflichtet.

Praktische Tipps

Fördern Sie die Zusammenarbeit durch Teambuilding-Maßnahmen und abteilungsübergreifende Projekte. Eine Umgebung, in der Ideen geteilt und Erfolge gemeinsam gefeiert werden, trägt zu einer erfüllenden und nachhaltigen Arbeitserfahrung bei.

11. Attraktive Zusatzleistungen anbieten

Zu den Zusatzleistungen können flexible Arbeitsbedingungen, Gesundheits- und Wellnessprogramme oder besondere Vorteile wie Fitnessstudiomitgliedschaften, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder Weiterbildungspauschalen gehören.

Wenn Sie Zusatzleistungen auf die Bedürfnisse und Vorlieben Ihrer Belegschaft zuschneiden, kann dies die Arbeitszufriedenheit und Loyalität erhöhen.

Finn Bartram

Frühzeitig und regelmäßig Feedback zu Zusatzleistungen einholen

Bieten Sie Mitarbeitenden, insbesondere neuen Mitarbeitenden, die Möglichkeit, Zusatzleistungen zu bewerten und anzugeben, welche für sie am wichtigsten sind, wenn Sie die Leistungspakete individuell gestalten möchten.

12. Einstellung nach kultureller Passung

Wenn Sie Personen einstellen, die zur Unternehmenskultur und den Werten passen, kann dies zu höheren Bindungsraten führen.

Mitarbeitende, die gut mit der Unternehmenskultur harmonieren, fühlen sich meist stärker verbunden, zufriedener und engagierter bei der Arbeit.

Profi-Tipp

Beurteilen Sie während des Einstellungsprozesses Bewerber nicht nur hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Erfahrung, sondern auch danach, wie gut sie zum Unternehmensethos und den Teamdynamiken passen.

13. Mentorenprogramme implementieren

Mentorenprogramme können ein wirkungsvolles Instrument zur Steigerung der Mitarbeiterbindung sein. Sie bieten Mitarbeitenden Unterstützung, Anleitung und Lernmöglichkeiten durch erfahrenere Kolleginnen und Kollegen.

Solche Programme helfen dabei, den eigenen Karriereweg im Unternehmen zu gestalten, fördern die Verbundenheit und eröffnen Perspektiven, was die Bereitschaft zu bleiben erhöht.

14. Kontinuierliches Feedback geben

Kontinuierliches Feedback ist entscheidend für das Wachstum und die Zufriedenheit von Mitarbeitenden. Statt Rückmeldungen nur einmal jährlich zu geben, empfehlen wir ein System regelmäßiger, konstruktiver Rückmeldungen.

Dieser Ansatz hilft den Mitarbeitenden zu verstehen, wie sie arbeiten, was sie gut machen und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Außerdem wird der Austausch in beide Richtungen gefördert, sodass sich Mitarbeitende gehört und wertgeschätzt fühlen. 

Warum Mitarbeitende das Unternehmen verlassen

Mitarbeiterfluktuation ist ein komplexes Thema, das häufig aus einer Vielzahl von Faktoren resultiert. Wichtige Gründe, warum Mitarbeitende sich für einen Weggang entscheiden, sind:

  • Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten – Wenn Mitarbeitende keine klaren Aufstiegschancen sehen oder sich in ihrer aktuellen Position festgefahren fühlen, kann ihre Motivation nachlassen.
  • Sich nicht wertgeschätzt oder anerkannt fühlen – Ein Arbeitsplatz, an dem Anstrengungen nicht gewürdigt oder nicht angemessen entlohnt werden, kann das Gefühl vermitteln, nicht gesehen zu werden.
  • Schlechtes Management – Ineffektive Führung, mangelnde Unterstützung und schlechte Kommunikation können maßgeblich beeinflussen, ob ein Mitarbeitender im Unternehmen bleibt.
  • Nicht übereinstimmende Werte zwischen Mitarbeitenden und Unternehmenskultur – Können sich Mitarbeitende nicht mit den Werten des Unternehmens identifizieren, verlieren sie zunehmend die Bindung an ihre Arbeit und die übergeordneten Ziele des Unternehmens.

Warum Mitarbeitende bleiben

Mitarbeitende bleiben oftmals in einem Unternehmen, wenn sie Erfüllung finden und sich mit den Werten und der Kultur des Unternehmens identifizieren können.

Empfinden Mitarbeitende, dass ihre persönlichen Werte mit denen des Unternehmens im Einklang stehen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich verbunden fühlen und engagiert bleiben.

Weitere Faktoren sind:

  • Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Karriereaufstieg – Wenn Mitarbeitende einen klaren Entwicklungspfad im Unternehmen sehen und das Gefühl haben, in ihrer Rolle zu wachsen, steigt ihre Loyalität.
  • Effektives Management und positive Beziehungen zu Vorgesetzten – Dies steigert die Arbeitszufriedenheit erheblich, ebenso wie gute zwischenmenschliche Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen.
  • Regelmäßige Anerkennung – Das Gefühl, für die eigenen Leistungen – insbesondere von Führungskräften – wertgeschätzt zu werden, vermittelt Jobsicherheit und die Sichtbarkeit, nach der sich viele Mitarbeitende sehnen.
  • Ein unterstützendes, kollaboratives Arbeitsumfeld – Ein Umfeld, das gegenseitige Unterstützung sowie den Austausch mit Fachexperten ermöglicht, beugt dem Gefühl der Isolation und dem Druck, stets eine Antwort haben zu müssen, vor.
  • Work-Life-Balance – Die Covid-Pandemie hat die Wahrnehmung, wie viel Zeit und Kreativität der Beruf einnimmt, verändert. Heute wollen Mitarbeitende ihre persönlichen Leidenschaften, das Familienleben und Hobbys stärker ausleben und eine gesunde Balance zum Beruf schaffen.
  • Wettbewerbsfähige Vergütungspakete – Mit Zusatzleistungen und Vergünstigungen können Unternehmen auf vielfältige Weise Wertschätzung zeigen. Nicht jede Leistung hat für alle die gleiche Bedeutung, daher sollten Angebote – wenn möglich – individualisiert werden.

Entwicklung einer eigenen Mitarbeiterbindungsstrategie

Eine solide Strategie zur Mitarbeiterbindung ist entscheidend, um ein stabiles und engagiertes Team zu erhalten. Hier sind 10 Tipps, um Ihre Strategie zu entwickeln und zu verbessern:

  1. Aktuelle Fluktuationsraten analysieren: Erkennen Sie Muster oder häufige Gründe für Weggänge.
  2. Feedback von Mitarbeitenden einholen: Sammeln Sie regelmäßig Feedback – durch Umfragen, Interviews oder informelle Gespräche. Finden Sie heraus, worauf Ihre Mitarbeitenden Wert legen und was sie zum Gehen bewegen könnte.
  3. Klare Karrierepfade entwickeln: Machen Sie für Mitarbeitende erkennbar, wie ihre berufliche Entwicklung im Unternehmen aussehen kann.
  4. Eine positive Unternehmenskultur fördern: Gestalten Sie ein Arbeitsumfeld, das zu den Werten Ihrer Mitarbeitenden passt und Zusammenarbeit, Inklusion und Respekt stärkt.
  5. Wettbewerbsfähige Vergütung und Benefits anbieten: Überprüfen und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Vergütungspakete, damit diese wettbewerbsfähig bleiben und den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeitenden gerecht werden.
  6. Anerkennungsprogramme einführen: Erkennen Sie Leistungen an – ob groß oder klein – und feiern Sie Erfolge, damit Mitarbeitende sich wertgeschätzt fühlen.
  7. Work-Life-Balance fördern: Ermöglichen Sie flexible Arbeitsmodelle und respektieren Sie arbeitsfreie Zeiten, damit Ihre Mitarbeitenden ein gesundes Gleichgewicht finden können.
  8. Führungskräfte schulen: Vermitteln Sie Führungskräften die notwendigen Fähigkeiten, ihr Team wirkungsvoll zu unterstützen, zu binden und zu motivieren.
  9. Zentrale Kennzahlen verfolgen: Beobachten Sie Kennzahlen wie Fluktuationsraten, Mitarbeiterzufriedenheit und Leistungsindikatoren. Nutzen Sie die Erkenntnisse, um Ihre Strategie zu optimieren.
  10. Anpassungsfähig bleiben: Seien Sie bereit, Ihre Strategie zur Mitarbeiterbindung flexibel an Veränderungen bei Belegschaft und Unternehmen anzupassen.

Denken Sie daran: Eine wirksame Bindungsstrategie ist nie von der Stange, sondern sollte auf die individuellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeitenden abgestimmt sein.

Stellen Sie Menschen in den Mittelpunkt Ihrer Mitarbeiterbindung

Ein gewisser Mitarbeiterwechsel ist unvermeidlich, aber wenn Sie sich auf die oben genannten Punkte konzentrieren, können Sie Ihre Mitarbeiterbindungsrate deutlich verbessern.

Aktuelle Untersuchungen von McKinsey zeigen, dass die Präferenzen von Arbeitnehmern weitgehend altersunabhängig sind.

Die Aufgabe von Personalabteilung, People Ops und Management besteht darin, das Arbeitserlebnis so zu gestalten und zu erhalten, dass Mitarbeitende zufrieden, engagiert und im besten Interesse der Organisation arbeiten.

Feedback einzuholen und – was noch wichtiger ist – darauf zu reagieren, war dank der Vielzahl an digitalen Werkzeugen noch nie so einfach wie heute.

Wichtige Erkenntnisse

  1. Anerkennung und Wertschätzung zählen: Regelmäßige Anerkennung und echte Wertschätzung, selbst durch einfache Bestätigungen, können die Moral deutlich steigern und das Gefühl vermitteln, geschätzt zu werden – mit positiver Auswirkung auf die Mitarbeitendenbindung.
  2. Gesundheit und Wohlbefinden sind entscheidend: Die Umsetzung von Strategien zur Verbesserung der Work-Life-Balance hilft, Stress zu reduzieren, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und kann so die Arbeitszufriedenheit und Bindung erhöhen.
  3. Wachstumsmöglichkeiten fördern Bindung: Die Bereitstellung klarer Karrierewege, Weiterbildungen und Mentoring-Programme sowie das Einhalten von Versprechen hinsichtlich beruflicher Entwicklung sind ausschlaggebend, um Top-Talente zu halten und ihre Loyalität zum Unternehmen zu stärken.
Finn Bartram

Finn ist Redakteur bei People Managing People. Er setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Organisationen zu gestalten, in denen Menschen sich kontinuierlich weiterentwickeln und wirklich gerne zur Arbeit kommen. Ist er nicht am Schreibtisch, treibt er Sport oder genießt die Natur.