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Wir alle haben schon einmal diesen geheimen Code in einer Stellenanzeige gesehen – Worte zur Beschreibung der Unternehmenskultur, die sofort unsere Spinnensinne alarmieren. Die Wahrheit ist, dass die Worte, mit denen Sie Ihre Unternehmenskultur oder Firmenkultur beschreiben, wahrscheinlich mehr aussagen, als Sie denken.

Diese magischen Worte, mit denen Teammitglieder einen Arbeitsplatz beschreiben – oder die ein Unternehmen selbst nutzt, um seine Umgebung zu charakterisieren – können manchmal mehr darüber verraten, wie ein Unternehmen funktioniert, als seine Finanzberichte, seine Marktpräsenz oder seine Wachstumspläne. 

Kultur ist, mit einem Wort, alles.

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Was ist Unternehmenskultur und warum ist sie wichtig?

Kultur wird definiert als die „Ideen, Bräuche und sozialen Verhaltensweisen einer bestimmten Gruppe oder Gesellschaft“. In einem Arbeitsumfeld umfasst das, wie Menschen kommunizieren, sich kleiden, ob sie zu spät kommen oder pünktlich sind, zusammenarbeiten und Ideen entwickeln.

Wenn wir an Unternehmenskultur denken, stellen wir uns zum Beispiel meist Anzüge und formelle E-Mails vor, hinter denen gelegentlich Persönlichkeit aufblitzt. Im Gegensatz dazu sehen wir bei der Kultur eines Startups Menschen in T-Shirts und Turnschuhen, die sich Bürostreiche spielen.

Unternehmenskultur beginnt von oben. Die Unternehmensleitung formuliert das Leitbild und die Unternehmenswerte und ist Vorbild für Einstellungen und Erwartungen. Die Worte, die sie zur Beschreibung der Unternehmenskultur nutzen, sind entscheidend.

Wie beschreiben Sie also Ihre Organisationskultur? Verwenden Sie Worte, die Ihren Arbeitsplatz attraktiv machen, oder senden Sie unbewusst subtile Signale, die Talente abschrecken? Klingt Ihre Beschreibung nach einer nachhaltigen und leistungsstarken Kultur?

Hier sind einige der beliebtesten Begriffe zur Beschreibung der Unternehmenskultur – sowohl positiv als auch negativ – und ein Blick darauf, wie sie von Eingeweihten interpretiert werden. 

Infografik mit positiven und negativen Begriffen zur Beschreibung von Unternehmenskultur. Zum Beispiel innovativ, ausgewogen, stressig und starr.

Positive Begriffe zur Beschreibung der Unternehmenskultur

Innovativ

Eine innovative Unternehmenskultur sieht die Welt anders. Wie einige bekannte Tech-Unternehmen blicken sie über den Status quo hinaus und fördern eine Arbeitsumgebung, die Wert auf Risikobereitschaft und das Ausprobieren neuer Ideen legt. Innovative Kulturen lassen Raum für Fehler und eignen sich besonders für Unternehmen, die ihren Markt aufmischen wollen. 

Passend dazu: Wie Sie eine Innovationskultur schaffen, mit John Carter, dem Erfinder der Bose Noise Canceling Headphones (Podcast).

Kollaborativ

In einer kollaborativen Kultur teilen Mitarbeitende ihre Ideen frei und arbeiten eng zusammen, um die Arbeit richtig zu erledigen. Niemand ist in so einer Kultur eine Insel – die Mitarbeitenden arbeiten regelmäßig gemeinsam, entweder in kleinen Gruppen oder großen Teams, um das Unternehmensziel voranzubringen und bessere Ergebnisse zu erzielen, als sie alleine schaffen würden. Teamarbeit macht den Traum wahr, wie man so schön sagt.

Vertrauensvoll

Ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld misst der Integrität seiner Mitarbeitenden einen hohen Wert bei. Vertrauen funktioniert nicht einseitig. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitenden und deren Arbeit vertrauen und sich darauf verlassen, dass sie ihre Aufgaben korrekt erledigen. Umgekehrt müssen die Mitarbeitenden darauf vertrauen können, dass das Unternehmen sie schützt und ihre Interessen im Blick hat.

Dieses gegenseitige Vertrauen ist Merkmal einer gesunden Kultur, kann jedoch auch fragil sein. Bricht eine Seite das Vertrauen, ist es äußerst schwierig zurückzugewinnen und gelingt nicht über Nacht.

Lernorientiert

Eine ausgeprägte Lernkultur im Unternehmen fördert und unterstützt die berufliche Weiterentwicklung in all ihren Formen. Die Vorteile einer Lernkultur sind zufriedenere, engagiertere Mitarbeitende mit den nötigen Kompetenzen, um die Organisation voranzubringen.

Passende Lektüre: Wie man eine starke Lernkultur aufbaut

Ausgewogen

Hier ein interessanter Fakt: „Balance“ muss nicht das frühere „Work hard, play hard“-Prinzip bedeuten. Ausgeglichenheit muss nicht auf dem Leben von zwei Extremen beruhen. Zufriedene Mitarbeitende sind häufig die, die tatsächlich eine echte Work-Life-Balance gefunden haben – eine Balance, die sie befähigt, bei der Arbeit ihr Bestes zu geben, aber ebenso Zeit für Familie, Freunde und das übrige Leben lässt. 

Positiv

Das Leben ist nicht immer nur positiv, aber es gibt mehr als nur Gehalt, das eine Organisation zu einem positiven Arbeitsplatz macht. Eine positive Arbeitsplatzkultur konzentriert sich auf das Gute, wo immer es auch sein mag. Sie ignoriert nicht, was schiefläuft, sondern betont auch das, was gut läuft, und arbeitet daran, Herausforderungen neu zu bewerten, um die Dinge in eine positive Richtung zu lenken. 

Unternehmerisch

Ein unternehmerisch geprägter Arbeitsplatz bedeutet nicht zwangsläufig, dass Mitarbeitende mit ihrem Arbeitgeber in Konkurrenz stehen oder plötzlich ein eigenes Konkurrenzunternehmen gründen. Unternehmerisch denkende Mitarbeitende betrachten ihre Arbeit mit der Einstellung eines Eigentümers. Sie haben einen ganzheitlicheren Blick auf jedes Projekt und stellen sicher, dass ihre Handlungen im Einklang mit den Zielen und Bedürfnissen des Unternehmens stehen. 

Autonom

Autonome Kulturen ähneln unternehmerisch geprägten, mit dem Unterschied, dass der Drang zur Autonomie von oben gefördert wird. In einem autonomen Unternehmen sind Mitarbeitende befähigt, eigenständig Entscheidungen zu treffen und erhalten die Freiheit dazu, ohne strenge Kontrolle. Dies kann ebenfalls zu einer gesunden Kultur führen, in der Arbeitgeber nicht darauf bedacht sind, Angestellte ständig kontrollieren zu müssen.

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Inklusiv

Inklusivität am Arbeitsplatz hat durch die verstärkte Fokussierung auf DEI (Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion) an Bedeutung gewonnen. Eine inklusive Kultur fördert ein Zugehörigkeitsgefühl für Mitarbeitende aus allen Lebensbereichen und erkennt an, dass deren individuelle Erfahrungen helfen können, eine starke Kultur der Zusammenarbeit und des zukunftsorientierten Denkens zu schaffen. 

Gesund

Manche Unternehmen vertreten die Überzeugung, dass gesunde Mitarbeitende auch glückliche Mitarbeitende sind, und setzen diese Werte aktiv um. Wirklich gesunde Unternehmenskulturen schätzen nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Gesundheit und das emotionale Wohlbefinden. 

Ein Arbeitsplatz, der körperliche Fitness fördert, aber verlangt, dass Mitarbeitende 12- oder 14-Stunden-Tage leisten, ist kein gesunder Arbeitsplatz. Stattdessen kombiniert eine gesunde Unternehmenskultur Fitness und gesunde Snacks mit Angeboten wie Yoga, Meditation und einer positiven Einstellung zu Urlaub und Familienzeit. 

Spaßig

Ein spaßiger Arbeitsplatz weiß, wie man eine gute Zeit hat (ohne deshalb gleich zu feiern)! Die Arbeit wird dennoch erledigt, aber es ist erlaubt, dabei auch Spaß zu haben, und es wird nicht gezögert, hin und wieder auch einmal albern zu sein.

Neugierig

In einer neugierigen Arbeitsumgebung gibt es keine dummen Fragen. In einer solchen Kultur werden Mitarbeitende ermuntert, nach dem „Warum?“ zu fragen. Diese Antworten bringen Führungskräfte oft dazu, tiefer über ein Projekt oder eine Initiative nachzudenken, und führen vielleicht zu neuen Herangehensweisen. 

Belohnend

Eine belohnende Unternehmenskultur ermutigt Mitarbeitende zum Erfolg und erkennt diese an, wenn sie ihn erreichen. Während die klassische „Mitarbeiter/in des Monats“-Tafel die Mitarbeiterbindung und Motivation fördern kann, ist das eigentliche Ziel, eine Kultur zu etablieren, in der sich Mitarbeitende für ihre harte Arbeit offen gegenseitig anerkennen.

Ähnliche Lektüre: 30 kreative Ideen zur Anerkennung und Wertschätzung von Mitarbeitenden

Vernetzt

Eine vernetzte Unternehmenskultur bringt Mitarbeiterengagement auf die nächste Stufe. Führungskräfte legen großen Wert darauf, Mitarbeitende miteinander und mit dem Unternehmen zu verbinden. Diese Verbindungen ermöglichen es, dass Mitarbeitende Ideen schnell und unkompliziert in ihrem Arbeitsumfeld austauschen. 

Willkommen heißend

Haben Sie schon einmal eine Party betreten und niemand hat Hallo gesagt? Niemand möchte sich in einer kühlen Umgebung aufhalten. Ein einladendes Arbeitsumfeld betrachtet den Onboarding-Prozess als Teil der Mitarbeiterbindung-Strategie und stellt sicher, dass alle neuen Mitarbeitenden sich schnell als Teil des Teams fühlen.

Locker

Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt, dass Arbeitsplätze angespannt sein müssen! Manchmal ist eine tolle Unternehmenskultur auch eine lockere, entspannte. Solange die Arbeit fristgerecht und in guter Qualität erledigt wird, sind viele Arbeitgeber und Führungskräfte bereit, sich auch mal zurückzulehnen. 

Transparent

Ein transparenter Arbeitsplatz spiegelt eine starke Unternehmenskultur wider, die den Mitarbeitenden Einblicke hinter die Kulissen in Abläufe und Entscheidungsfindung gibt. Transparenz ist für viele Arbeitgeber nicht leicht, gibt Mitarbeitenden aber oft das Gefühl, wertgeschätzte Teammitglieder zu sein, und informiert sie über die Hintergründe schwieriger Entscheidungen, die sie betreffen könnten.

Empathisch

Empathie sollte nicht schwierig sein, aber ein wenig zusätzliche Mitmenschlichkeit kann viel bewirken. In einer empathischen Unternehmenskultur können Führungskräfte anerkennen, wie sich Mitarbeitende fühlen, und in offener Kommunikation klären, ob die Menschen wirklich glücklich sind. Mit diesem Ansatz lassen sich Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie außer Kontrolle geraten. 

Locker

Sofern sie nicht absolut notwendig sind, gehören Anzug und Krawatte wohl der Vor-Corona-Zeit an. Junge Mitarbeitende fühlen sich heute in einer lockeren Umgebung mit legerem Dresscode und flexiblen Arbeitszeiten am wohlsten, die es ihnen ermöglichen, ihr Potenzial in ihrem eigenen Tempo zu entfalten. 

Flexibel

In einer Welt nach der Pandemie legen mehr Menschen denn je Wert auf Flexibilität, was Arbeitsort und Arbeitszeit betrifft. Eine flexible Unternehmenskultur bietet die Möglichkeit auf Homeoffice oder ein hybrides Arbeitsmodell. Das geht einher mit einem hohen Maß an Vertrauen und Eigenverantwortung.

Herausfordernd

Einige Arbeitsplätze, wie Redaktionen oder Börsenhandelsplätze, gedeihen unter schwierigen Bedingungen und in Hochdrucksituationen. Für Mitarbeitende, die unter Druck ihr Bestes geben, kann eine herausfordernde Unternehmenskultur die ideale Umgebung sein.

Respektvoll

Eine respektvolle Arbeitsumgebung zeichnet sich dadurch aus, dass sie allen Mitarbeitenden zuhört und Meinungen sowie Feedback von Mitarbeitenden ernst nimmt, selbst wenn sie den Status quo infrage stellen. Mitarbeitende erfahren Respekt, weil sie wissen, dass ihnen zugehört wird und sie somit keine Angst haben, sich zu äußern, wenn sie es für richtig halten. 

Wendig

Ein wendiges Unternehmen wird manchmal als „Adhokratie-Kultur“ beschrieben, in der Mitarbeitende sich schnell an einen sich rasant verändernden Markt anpassen können. Das hilft Unternehmen, in chaotischen Zeiten flexibel zu agieren. Allerdings sollte dies nicht auf Kosten klarer Anweisungen und Erwartungen geschehen. Mehr erfahren zu Adhokratie-Kultur.

Energiegeladen

Ein energiegeladener Arbeitsplatz kann ansteckend sein. Energie wirkt anziehend und eine energiegeladene Kultur beflügelt alle Mitarbeitenden dazu, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, wenn sie sich gegenseitig inspirieren. 

Ergebnisorientiert

Damit ein Unternehmen bestehen kann, müssen bestimmte Ergebnisse erzielt werden. Eine ergebnisorientierte Kultur legt weniger Wert auf das Wann, Wo oder Wie, solange die Resultate stimmen. Das fördert Autonomie, Kreativität und Flexibilität. Natürlich muss dies durch starke ethische Grundsätze und Compliance sichergestellt werden!

Ethisch

Für einige Mitarbeitende macht eine Unternehmenskultur aus, dass Ethik und Werte an oberster Stelle stehen. Diese müssen nicht zwangsläufig gemeinnützig tätig sein, zeichnen sich jedoch durch eine sozial verantwortliche Grundhaltung aus, die Ehrlichkeit, Integrität und die Fähigkeit schätzt, die eigenen Stärken zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen.  Personalverantwortliche in solchen Unternehmen sollten Ethik-Kurse absolvieren, um mit den besten Praktiken Schritt zu halten.

Negative Begriffe zur Beschreibung der Unternehmenskultur

Toxisch

Sind alle Mitarbeitenden im Unternehmen wütend und emotional abgekapselt? Gibt es eine Gleichgültigkeit gegenüber Abgabeterminen? Versuchen sich Mitarbeitende gegenseitig auszubooten oder den Erfolg anderer zu sabotieren? Dann liegt eine toxische Unternehmenskultur vor. 

Passend dazu: Anzeichen für eine toxische Unternehmenskultur und wie man sie behebt

Stressig

Starker Stress führt zu Burnout – Punkt. Jeder Job bringt stressige Phasen mit sich, doch ein dauerhaft stressiges Umfeld fördert eine fortwährende Burnout-Kultur. Die Mitarbeitenden finden kaum Erholung, werden krank oder kündigen schließlich, weil sie es einfach nicht mehr aushalten. Mitarbeiterbindung ist in solch einem Umfeld nahezu unmöglich.

Hochdruck

Eine Führungskraft mit unrealistischen Erwartungen sollte die bedauerliche Ausnahme und nicht die Regel sein. Eine Hochdruck-Kultur kann ebenfalls zu Burnout führen, und Mitarbeitende emotional belasten, wenn sie das Gefühl haben, Anforderungen nicht erfüllen zu können. Wenn selbst fähige und talentierte Mitarbeitende scheitern, liegt womöglich ein größeres Problem vor, das genauer untersucht werden sollte. 

Verschworen

Niemand möchte außen vor bleiben – ganz gleich ob in der Schulkantine oder am Arbeitsplatz. Freundschaften unter Mitarbeitenden lassen sich unterstützen, doch ein verschworenes Umfeld kann dazu führen, dass sich Kolleginnen und Kollegen einsam und ausgeschlossen fühlen – was sich oft auch auf die Arbeitsleistung auswirkt. 

Unflexibel

Etwas immer auf die gleiche Weise zu tun, obwohl es schon lange nicht mehr effektiv ist, kann eine katastrophale Geschäftsstrategie sein. Unflexibilität in der Unternehmenskultur inspiriert weder Kreativität noch Innovation und kann dazu führen, dass talentierte Mitarbeitende sich ausgebremst und zurückgehalten fühlen.

Langweilig

Jeder Job hat ruhige Tage und Wochen, aber wenn die Arbeit dauerhaft langweilig ist, können Mitarbeitende lustlos und uninspiriert werden. Eine langweilige Unternehmenskultur führt dazu, dass Mitarbeitende innerlich kündigen und es schwierig wird, Top-Talente zu begeistern. Arbeitgeber sollten stets versuchen, wo möglich für Abwechslung zu sorgen.

Veraltet

Mitarbeitende beschweren sich gerne über langsame und veraltete Technik. Eine veraltete Kultur bedeutet aber mehr als alte Technologie – sie beschreibt auch überholte Denkweisen und eine altmodische Sicht auf den Markt. Solche Unternehmen werden rasch zu „Dinosauriern“, die sich schwer an neue Ideen und eine sich wandelnde Welt anpassen können. 

Abgeschottet

Mitarbeitende sollten nicht Berge versetzen müssen, um einfache Aufgaben zu erledigen. Größere Unternehmen haben naturgemäß Abteilungen und Teams, aber fehlt es an Kommunikation, kommt es zu unnötigen Verzögerungen, Doppelarbeit und dem Gefühl, dass man nicht richtig zum Projekt beitragen kann. 

Feindselig

Feedback von Führungskräften ist nicht immer positiv, und konstruktive Kritik hilft Mitarbeitenden oft, sich weiterzuentwickeln. Wenn Führungskräfte jedoch häufig und grundlos zu kritisch sind, entsteht eine feindselige Arbeitsumgebung, die dazu verleitet, dass Mitarbeitende auch untereinander schwierig werden – mit gravierenden Auswirkungen auf das Betriebsklima. 

Desinteressiert

Eine Kultur der Gleichgültigkeit führt dazu, dass Mitarbeitende ziellos und ohne Leidenschaft für ihre Arbeit oder das Unternehmenswachstum bleiben. Desinteressierte Mitarbeitende schauen sich schnell nach neuen Jobs um, weil ihnen alles egal ist – mit viel Fluktuation und schwacher Leistung als Folge. 

Nicht unterstützend

Niemand kann Großes ohne Hilfe erreichen. Für effizientes Arbeiten brauchen Mitarbeitende sowohl operative als auch emotionale Unterstützung. Hier spielen Führungskräfte eine Schlüsselrolle – daher ist es wichtig, dass auch sie Unterstützung erfahren!

Wie Sie die gewünschte Unternehmenskultur erhalten

Wenn Sie nicht einschätzen können, wie Ihre Unternehmenskultur ist, machen Sie einen Schritt zurück. Betrachten Sie Ihr Unternehmen aus Mitarbeitendensicht. Hören Sie sich um oder führen Sie eine richtige anonyme Umfrage durch und stellen Sie zum Beispiel die Frage: „Haben Sie das Gefühl, dass Sie eigene Ideen einbringen können?“ – und nehmen Sie das Feedback ernst. 

Die Verbesserung der Unternehmenskultur muss von der Führung ausgehen und entwickelt sich nicht über Nacht. Richtig gesteuert kann sie jedoch Ihr Unternehmen von heute zu Ihrem Wunsch-Arbeitsplatz der Zukunft machen.

Wenn Sie mehr über verschiedene Unternehmenskulturen und deren Veränderung erfahren möchten, lesen Sie weiter:

Finn Bartram

Finn ist Redakteur bei People Managing People. Er setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Organisationen zu gestalten, in denen Menschen sich kontinuierlich weiterentwickeln und wirklich gerne zur Arbeit kommen. Ist er nicht am Schreibtisch, treibt er Sport oder genießt die Natur.