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Personalberater beginnen entweder in einer anderen Funktion im Personalwesen (z.B. als Assistenzpersonalberater oder HR-Berater) oder sammeln Erfahrungen in der externen Personalvermittlung. Die externe Personalvermittlung hat somit einen doppelten Fokus: Vertrieb, Kaltakquise, Beziehungsaufbau sowohl zu potenziellen Kunden als auch zu potenziellen Bewerbern sowie einen Rekrutierungsteil, der dem eines internen Recruiters ähnelt. Als Personalvermittler kann man je nach Unternehmen verschiedene Schwerpunkte haben, aber grundsätzlich müssen immer qualifizierte Bewerber gefunden werden. In manchen Positionen spielt das Volumen eine große Rolle (zum Beispiel bei der Rekrutierung für eine Einzelhandelskette – hier braucht man viele gute Leute; saisonale Spitzen wie die Erntezeit sind ein gutes Beispiel für Volumenrekrutierung), in anderen Vermittlungsfunktionen geht es nicht um Masse, sondern um die Besten der Besten. Es gibt aber auch gemischte Rollen, in denen beides gefragt ist. Aus meiner Zeit in der Telekommunikationsbranche kenne ich Kollegen, die manche Wochen unzählige Einstellungen für ein Call Center koordinieren mussten, während sie in anderen Wochen unermüdlich Lebensläufe sichteten, um drei oder vier Top-Bewerber für Interviews auszuwählen, von denen einer schließlich angestellt wurde.

Stellenbeschreibung (BEISPIEL)

Titel: Personalberater (Intern)
Abteilung: Personalwesen
Berichtet an: Leiter Rekrutierung

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Positionsübersicht

Der Personalberater ist verantwortlich für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger und kosteneffizienter Rekrutierungs- und Bindungsstrategien und unterstützt gleichzeitig beim Aufbau unserer Arbeitgebermarke auf dem Arbeitsmarkt.

Aufgaben & Verantwortlichkeiten

1. Verfassen von Stellenanzeigen für interne und externe Zwecke

2. Verwaltung und Auswertung psychometrischer Tests

3. Enge Zusammenarbeit mit internen Kunden bei der Identifikation und Umsetzung von Bindungsstrategien für Bereiche mit hoher Fluktuation.

4. Durchführung von Auswahl- und Vorstellungsgesprächstrainings für neue Führungskräfte sowie Auffrischungs-Trainings für erfahrene Führungskräfte

5. Steuerung des Rekrutierungsprozesses einschließlich Freigabeprozesse.

6. Durchführung telefonischer Vorauswahlgespräche mit Bewerbern einschließlich Lebenslauf- und Referenzprüfungen.

7. Mitwirkung an Auswahlgremien und/oder Durchführung von Interviewcoachings für Führungskräfte und andere Gremienmitglieder.

Auswahlkriterien

Oft folgen auf die Aufgaben und Verantwortlichkeiten auch die zentralen Auswahlkriterien. Ich habe diese hier nicht aufgeführt, da sie sich in verschiedenen Ländern, Branchen und ebenfalls abhängig von der Unternehmensgröße unterscheiden. Diese Auswahlkriterien sind jedoch immer eng an die jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten geknüpft.

Qualifikationen/Wissen

Vorherige Erfahrung in einer ähnlichen Position und/oder HR-Erfahrung in derselben Branche.

Sie brauchen noch mehr Unterstützung? Dann schauen Sie hier: So verfassen Sie eine überzeugende Stellenbeschreibung

Brendan Lys

Ich arbeite an der Schnittstelle von Personalwesen und Data Science und nutze meine umfassende Fachkenntnis im Personalbereich gemeinsam mit Methoden und Herangehensweisen der Datenwissenschaft. Der Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung umsetzbarer Erkenntnisse aus Daten, beispielsweise in Bereichen wie Vergütung & Leistungen, Personalplanung, Rekrutierung, Arbeitssicherheit, Diversität und Weiterbildung. Doch wie sieht die Anwendung von Data Science auf Herausforderungen und Chancen im Personalwesen konkret aus? Im HR-Kontext stammen die analysierten Daten meist direkt aus unserem HRMIS. Ein Vorteil datenwissenschaftlicher Methoden besteht darin, dass zusätzliche interne oder externe Datenquellen einbezogen werden können – Daten, die in einer rein analytischen HR-Herangehensweise nicht zugänglich wären. Beispiel: Stellenbeschreibungen enthalten zahlreiche Informationen, die oft ignoriert werden, weil sie nicht analysierbar erscheinen. Ein Nebenprojekt, an dem ich derzeit (April 2019) arbeite, verwendet Text Mining auf Stellenanzeigen, um herauszufinden, zu welcher Berufsgruppe eine Position gehört. Die Erkenntnisse meiner Arbeit wurden von Organisationen aus verschiedensten Branchen genutzt, darunter: Behörden (Australien und Neuseeland), an der ASX und NZX gelistete Unternehmen, Versorgungsunternehmen, Non-Profit-Organisationen und Hochschulen.