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Laut Statistiken, die von Zippia, einer führenden Karriereseite, erhoben wurden, sehen nur 48 % der Arbeitnehmer in Nordamerika das Führungsteam ihres Unternehmens tatsächlich als hochwertig an. 

Für die meisten Unternehmen in Nordamerika gibt es also noch viel Verbesserungspotenzial. Und für viele in Führungspositionen stellt sich die Frage, wie man eine gute Führungskraft wird, die den Respekt ihrer Mitarbeitenden gewinnt.

In diesem Artikel besprechen wir neun Eigenschaften, die die effektivsten Führungskräfte besitzen.

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Was bedeutet es, eine großartige Führungskraft zu sein?

Während sich die Definition einer großartigen Führungskraft von einem Leadership-Newsletter zum nächsten unterscheiden mag, teilen viele, die als solche gelten, gemeinsame Fähigkeiten oder Fertigkeiten. 

Die wichtigsten Eigenschaften großartiger Führungskräfte sind Empathie und die Fähigkeit zuzuhören, aber das allein reicht nicht aus. Großartige Führungskräfte tun traditionell Folgendes:

  • Kommunizieren Erwartungen klar
  • Motivieren ihre Mitarbeitenden
  • Entwickeln eine klare Vision für die Ziele ihres Unternehmens.

Nehmen wir Apples aktuellen CEO Tim Cook als Beispiel. Nach dem Tod von Steve Jobs musste Cook in sehr große Fußstapfen treten und ein noch größeres Unternehmen führen. Cook ist dafür bekannt, sehr in Entscheidungsprozesse eingebunden zu sein und gleichzeitig seine Teams dazu zu ermutigen, ihre Gedanken oder Bedenken furchtlos zu äußern.

7 Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die großartige Führungskräfte besitzen und wie man daran arbeitet

Wenn man an erfolgreiche Führungspersönlichkeiten denkt, fallen einem wahrscheinlich einige Namen ein. Menschen wie Steve Jobs, Estee Lauder und Warren Buffett haben ihre Unternehmen von Grund auf aufgebaut und sind äußerst erfolgreich geworden.

Obwohl alle für ihr Selbstbewusstsein und ihr betriebswirtschaftliches Know-how bekannt sind, wird bei einem genaueren Blick auf ihren Führungsstil klar, dass sie mehrere gemeinsame Fähigkeiten und Verhaltensweisen besitzen.

Die unten aufgeführten neun Eigenschaften sind bei wahren Führungspersönlichkeiten üblich – Führungskräften, die Erfolg nicht nur für ihre Unternehmen oder die ihnen direkt unterstellten Teams erzielen, sondern auch für die Menschen, die tagtäglich mit ihnen zusammenarbeiten. 

Um eine bessere Führungskraft zu werden, sollten Sie darüber nachdenken, wo Sie in Bezug auf die unten aufgeführten Fähigkeiten und Verhaltensweisen stehen, und überlegen, wie Sie an jeder einzelnen arbeiten können. 

Große Führung bringt große Verantwortung mit sich – also nehmen Sie es sich zu Herzen, so hart wie möglich daran zu arbeiten, die starke Führungskraft zu werden, die Ihr Team braucht.

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Ehrlichkeit

Als diejenigen, die für den Erfolg eines ganzen Teams oder sogar eines gesamten Unternehmens verantwortlich sind, wissen gute Führungskräfte, wie wichtig es ist, ehrlich mit ihren Teammitgliedern zu sein – auch dann, wenn das Feedback nicht immer positiv ausfällt.

Mit Mitarbeitenden wahrhaftige Gespräche über deren Leistung, Fähigkeiten oder Engagement zu führen, ist ein wichtiger Teil effektiver Führung.

Obwohl die Wahrheit manchmal weh tut, ist ehrlich zu sagen, was man empfindet, der einzige Weg, um schwierige Situationen zu meistern. Das nennt die ehemalige Google-Mitarbeiterin Kim Scott ‘Radical Candour’, also ehrlich zu sein und dabei Fürsorge zu zeigen.

Ebenso wie es wichtig ist, gegenüber Untergebenen ehrlich zu sein, müssen effektive Führungskräfte auch anerkennen, wo die eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen und wo sie glänzen.

Wie Chinwe Esimai, Managing Director und Chief Anti-Bribery Officer bei Citigroup, in Forbes schreibt, lernen Führungskräfte, die sich Zeit für eine Selbsteinschätzung nehmen, ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen Situationen gezielt einzusetzen.

Coaching

Als Führungskraft ist es wichtig, effizient zu leiten. Dennoch profitiert Ihr Team immer von gutem Coaching.

Coaching unterscheidet sich vom Management, da Sie Teammitglieder nicht direkt anleiten sollten. Im Idealfall führen Sie einzelne Teammitglieder den gewünschten Weg entlang. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, wenn Sie die Rolle des Coaches einnehmen:

  • Vermeiden Sie es, alle Antworten zu geben: Sie möchten, dass Ihre Mitarbeitenden die Antworten selbst finden – genau das wird ihr Selbstvertrauen stärken und sie in ihrer Rolle wachsen lassen. Geben Sie ihnen Hilfestellung und greifen Sie nur ein, wenn Sie es für notwendig erachten.
  • Sie sollten die Fragen stellen: Auch wenn es zunächst widersprüchlich klingt – Sie sollten diejenigen sein, die Fragen stellen. Das ist eine der besten Möglichkeiten, Teammitglieder zum Nachdenken und zur eigenständigen Lösungsfindung zu bringen.

Lesetipp: Wie Sie vom Manager zum Coach werden

Neugierde

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Ein neugieriger, aufgeschlossener Leiter möchte niemals mit dem Lernen und Wachsen aufhören, sei es durch einen Podcast, ein Buch oder die Teilnahme an einer Leadership-Konferenz oder einer Gründerkonferenz.

Für Teammitglieder bedeutet dies in der Regel, dass ihr Teamleiter immer bereit ist, sich zu verbessern und besser zu werden. Die Neugierde des Leiters hält die Mitarbeiter engagiert und macht sie begeistert, Teil des Teams zu sein. 

Wenn es um Neugier im Bereich Führung geht, fällt den meisten der Name Steve Jobs ein, der ehemalige CEO von Apple. Jobs war berühmt für seine Neugierde und Offenheit für Vorschläge seiner Mitarbeiter, was zu einer Vielzahl innovativer technologischer Lösungen führte.

Im Jahr 2005 hielt Jobs eine Abschlussrede an der Stanford University und erwähnte, wie seine Neugierde zu Innovationen und Erfindungen führte: „Vieles von dem, worüber ich gestolpert bin, weil ich meiner Neugier und Intuition gefolgt bin, erwies sich später als unbezahlbar.“ Während seiner Zeit an der Stanford University besuchte er zum Beispiel einen Kalligrafiekurs, eine Erfahrung, die, wie er sagte, Apples wunderschöne Typografie mitprägte.

Arbeiten Sie als Führungskraft an Ihrer eigenen Neugier, indem Sie neue Situationen suchen, offen für Vorschläge Ihrer Mitarbeitenden bleiben und deren Meinungen willkommen heißen. Haben Sie keine Angst, verschiedene Wege auszuprobieren, und ermutigen Sie Ihr Team, so oft wie möglich um die Ecke zu denken.

Perspektivwechsel können eine Herausforderung sein, daher beachten Sie diese Tipps:

  • Beginnen Sie mit Ihrem Endziel und arbeiten Sie sich von dort rückwärts vor.
  • Denken Sie über eine Brainstorming-Sitzung mit Ihrem Team nach, organisieren Sie diese aber zeitlich begrenzt und in einem geschlossenen Raum wie einem Büro oder Konferenzraum.
  • Haben Sie keine Angst vor Fehlern und machen Sie Ihrem Team klar, dass deren Neugierde sie leiten darf.

Mentoring

Mentoring ist ein wichtiger Bestandteil von Führung. Als erfahrene/r Mitarbeiter/in ist es wahrscheinlich, dass Sie irgendwann eine jüngere Person unter Ihre Fittiche nehmen. Indem Sie sie betreuen, nutzen Sie Ihre Erfahrung und Ihr Wissen, um eine neue Generation mit wichtigen Informationen und Prozessen zu versorgen. 

Mentoring kann so einfach sein wie die Weitergabe von Best Practices im Umgang mit unternehmensinternen Tools oder so tiefgreifend wie das Erteilen von Karriereberatung. Ihr Mentee erwartet von Ihnen, dass Sie ihm bei Entscheidungen oder Problemen Einblicke geben. 

Betrachten Sie den Führungsstil von Richard Branson, CEO von Virgin. Branson ist vielleicht ein exzentrischer Leader, aber er ist auch bekannt dafür, sein Geschäftswissen und seine Erfahrung mit anderen zu teilen und Menschen zu helfen, die lernwillig sind und in die Welt des Unternehmertums eintreten wollen. 

Bransons Ziele als Mentor sind doppelt: Er sorgt nicht nur für geschäftlichen Erfolg, sondern gibt sich auch bewusst die Freiheit, sich bei Bedarf zurückzuziehen. 

Seine Gedanken werden in einem Wharton-Artikel aus dem Jahr 2005 deutlich, in dem er erklärt: „Ich muss gut darin sein, anderen dabei zu helfen, die einzelnen Unternehmen zu führen, und ich muss bereit sein, zurückzutreten. Das Unternehmen muss so aufgestellt sein, dass es auch ohne mich weiter bestehen kann.“

Als Mentor Ihrer Mitarbeitenden bieten Sie ihnen neue Herangehensweisen an verschiedene Situationen und scheuen Sie sich nicht, ehrlich zu sein, wenn Sie denken, dass sie keine guten Entscheidungen treffen. 

Nehmen Sie sich außerdem regelmäßig Zeit, mit Ihrem Mentee einzuchecken. Setzen Sie eine wöchentliche Erinnerung in Ihren Kalender, um ihn oder sie anzurufen oder zu besuchen und sich ausschließlich dem Mentor-Mentee-Verhältnis zu widmen.

Empathie

Empathie wird oft als die wichtigste Eigenschaft einer großartigen Führungskraft bezeichnet. Sie ist eines der Hauptelemente von Freundlichkeit in der Führung und ein zentraler Treiber menschlicher Verbindung.

Eine empathische Führungskraft hört ihren Mitarbeitenden nicht nur zu, wenn sie Frustrationen äußern; sie spricht auch mit ihnen auf Augenhöhe und bemüht sich, die Herausforderungen zu verstehen, denen sie sich beim Bewältigen persönlicher und beruflicher Traumata gegenübersehen. Dies wird auch als traumasensible Führung bezeichnet.

Laut einer von EY durchgeführten Umfrage waren sich 89% der Arbeitskräfte einig, dass Empathie ihre Führungskraft zu einem besseren Menschen macht, während 88% sagten, dass eine empathische Führungskraft positive Veränderungen am Arbeitsplatz bewirkt.

Wenn Sie eine empathischere Führungskraft sein möchten, nehmen Sie sich jeden Tag Zeit, um zu sehen, welche Herausforderungen und Erfolge Ihr Team erlebt. Geben Sie ihnen die Möglichkeit, Frustrationen zu teilen, und hören Sie ihnen aktiv und ohne Urteil zu. Bieten Sie, wann immer möglich, Lösungen und Unterstützung an, um ihnen zu helfen, ihre Hürden zu überwinden.

Passender Artikel: Mitarbeitende durch empathische Führung einbinden: Was ich gelernt habe

Werte

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Wenn Sie großartige Werte haben, werden Ihre Teammitglieder und die Führungskräfte über Ihnen das bemerken. Denken Sie darüber nach, wer Sie sind und was Sie als Führungskraft wertschätzen. Ist es Respekt? Ehrlichkeit? Kommunikation? Erstellen Sie eine Liste von 5 bis 10 Werten, die Ihnen besonders am Herzen liegen, teilen Sie diese mit Ihrem Team und verpflichten Sie sich, sich im Arbeitsalltag konsequent daran zu halten.

Tatsächlich zeigte eine Studie aus dem Jahr 2018, dass 63 % der Verbraucher ihre Waren oder Dienstleistungen lieber bei Unternehmen mit ausgeprägten Werten und moralisch starken Führungskräften kaufen.

Kritik annehmen

Es ist nie einfach, zu hören, dass jemand Sie oder Ihre Arbeitsweise kritisiert, aber wenn sich niemand die Zeit nehmen würde, Ihnen konstruktive Kritik zu geben, könnten Sie niemals feststellen, dass es für Sie noch Entwicklungspotenzial gibt. 

In einem Artikel, der von der Harvard Business Review veröffentlicht wurde, sprach Jennifer Porter, geschäftsführende Gesellschafterin der Führungs- und Teamentwicklungsfirma The Boda Group, über die Bedeutung von ehrlichem und produktivem Feedback für Führungskräfte und empfiehlt, dass Führungskräfte ihr Team regelmäßig um Rückmeldung bitten sollten.

Als Führungskraft müssen Sie bereit sein, sowohl das Gute als auch das Schlechte beim Feedback anzunehmen. Wenn Ihnen jemand Kritik gibt, so schwer es auch sein mag, nehmen Sie es nicht persönlich. Betrachten Sie es stattdessen als Herausforderung und bemühen Sie sich, dort, wo es erforderlich ist, positive Veränderungen herbeizuführen.

Starke Führungskräfte hören nie auf zu lernen

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Wenn Sie lernen, wie Sie eine gute Führungskraft werden, besteht der beste Weg, Ihre Führungsqualitäten auszubauen, darin, mit Ehrlichkeit, Empathie und starken Grundwerten zu führen. Und natürlich, hören Sie niemals auf zu lernen und sich zu verbessern. 

Das Erlangen neuer Zertifikate sowie der Besuch von relevanten CHRO-Konferenzen oder CEO-Konferenzen unterstützt Sie auf Ihrem Weg, die bestmögliche Führungskraft zu werden.

Hier sind weitere hilfreiche Ressourcen: