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Key Takeaways

Teamarbeit bewerten: Die neue Grenze: Die Bewertung der Teamleistung ist entscheidend für den Erfolg, da sie hilft, Stärken und Schwächen zu erkennen, bessere Zusammenarbeit fördert und sicherstellt, dass gemeinsame Ziele effektiv erreicht werden.

Vereinte Ziele: Gemeinsame Ziele fördern Teamarbeit und treiben kollektive Anstrengungen voran. Die Festlegung klarer Zielsetzungen ermutigt zur Zusammenarbeit und bündelt den Fokus des Teams.

Feedback macht den Unterschied: Der Weg zur Verbesserung: Regelmäßiges Feedback ist unerlässlich für die Verbesserung der Teamdynamik. Konstruktive Rückmeldungen helfen Teams, voneinander zu lernen und sich weiterzuentwickeln, wodurch eine Kultur kontinuierlicher Weiterentwicklung gefördert wird.

Während sich viele Unternehmen auf die Bewertung der individuellen Leistung konzentrieren, ist es ebenso wichtig zu verstehen, wie gut Teams zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Wie beurteilt man also die Teamleistung effektiv und was sind die besten Möglichkeiten, sie zu verbessern? 

In diesem Leitfaden werfen wir einen Blick auf die Grundlagen von Teamleistungsbewertungen, warum sie wichtig sind und wie man sie richtig durchführt.

Was sind Teamleistungsbewertungen?

Teamleistungsbewertungen sind strukturierte Beurteilungen, die darauf abzielen, wie gut eine Gruppe von Mitarbeitenden zusammenarbeitet, um ihre Ziele zu erreichen. Genau wie bei der individuellen Leistung gibt es Leistungsmanagement-Tools, die helfen, Team-KPIs und Verhaltensdaten zu messen.

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Im Gegensatz zu Einzelbeurteilungen, die sich auf den Beitrag einer Person konzentrieren, nehmen Teambewertungen eine breitere Perspektive ein und betrachten, wie alle gemeinsam an kollektiven Ergebnissen arbeiten.

Nehmen wir an, Ihr Marketingteam ist dafür verantwortlich, eine neue Produktkampagne zu starten. Eine Teamleistungsbewertung würde untersuchen, wie gut das Team kreative Aufgaben koordiniert, Fristen eingehalten und während des Projekts kommuniziert hat.

Sie könnten sogar noch weiter gehen und die Leistung des Teams im Hinblick auf die Ziele des Projekts, die erzielte Wirkung und die Anwendung neuer Ansätze analysieren.

Das geht über individuelle Beiträge hinaus und legt den Fokus auf Zusammenarbeit und den Gesamterfolg des Projekts.

Es gibt verschiedene Arten von Leistungsbeurteilungen, mit denen die Teamleistung bewertet werden kann, darunter:

  • 360-Grad-Feedback, bei dem Rückmeldungen von Teammitgliedern, Vorgesetzten und sogar Kunden eingeholt werden.
  • Leistungskennzahlen, wie z. B. Projektdauer, Einhaltung des Budgets oder Umsatzwachstum.
  • Projektanalysen, bei denen das Team nach Abschluss eines wichtigen Projekts reflektiert, was gut und was weniger gut gelaufen ist.

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis dafür zu bekommen, wie das Team als Einheit funktioniert und Feedback für das kontinuierliche Leistungsmanagement der gesamten Gruppe zu liefern.

Wann sollte die Teamleistung bewertet werden?

Das richtige Timing ist entscheidend bei Teamleistungsbewertungen. Es gibt mehrere wichtige Momente, in denen die Bewertung Ihres Teams besonders vorteilhaft ist und sich von den üblichen Leistungsmanagement-Zyklen unterscheiden kann.

Es wäre einfach, einen klaren Rat zu geben, wie zum Beispiel führt ein vierteljährliches Leistungsreview durch, aber das ist möglicherweise nicht für jedes Team relevant oder passt nicht zum Kontext der geleisteten Arbeit. Letztlich muss die Bewertung auf das jeweilige Team und seine Bedürfnisse zugeschnitten werden. 

Dennoch gibt es zwei allgemeine Ansätze, die sich für die meisten Teams als wirksam erwiesen haben.

  • Vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Bewertungen – Sie liefern fortlaufende Einblicke in die Funktionsweise des Teams und zeigen auf, wo Verbesserungen möglich sind.
  • Wichtige Meilensteine oder Projektabschlüsse – Nach Abschluss eines bedeutenden Projekts hilft das Durchführen eines Leistungsreviews dem Team, Erfolgsfaktoren und Verbesserungsbereiche zu identifizieren. Nach einem erfolgreichen Produktlaunch kann z. B. ein Team-Review aufzeigen, ob Fristen problemlos eingehalten wurden oder die Kommunikation währenddessen ins Stocken geraten ist.

Bewertungen sind auch in Zeiten des Wandels entscheidend, etwa wenn neue Teammitglieder eingearbeitet werden oder ein Führungswechsel stattfindet. Solche Übergänge bringen häufig Herausforderungen mit sich, und die Bewertung der Leistung während dieser Phasen kann dazu beitragen, größere Probleme zu vermeiden. 

Laut einer Studie von Gallup sind 80 % der Mitarbeitenden, die in der vergangenen Woche ein bedeutungsvolles Feedback erhalten haben, voll engagiert.

Schließlich können regelmäßige Bewertungen als proaktive Maßnahme dienen, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie zu größeren Hindernissen werden. Mit einem wachsamen Blick auf die Teamdynamik können Führungskräfte rechtzeitig eingreifen und so den reibungslosen Ablauf und bessere Ergebnisse sicherstellen.

4 Schlüsselfaktoren für die Bewertung der Teamleistung

Die Bewertung von Teamleistung muss nicht kompliziert sein – sie sollte jedoch gründlich und strukturiert erfolgen. Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einstieg.

  1. Klare, messbare Ziele: Wenn dieser Ausdruck überstrapaziert klingt, dann deshalb, weil er so wichtig ist. Ziele sollten mit den wichtigsten Leistungskennzahlen (KPIs) wie Projektabschlussfristen, Umsatzzielen oder Kundenzufriedenheitsraten übereinstimmen. Klare Ziele bieten Ihrem Team eine Referenz für Erfolg.
  2. Quantitative und qualitative Daten: Die Kombination aus harten Daten (wie Projektzeitplänen, Verkaufszahlen) und weichen Metriken (z. B. Teamkommunikation und -zusammenhalt) sorgt dafür, die notwendige Messbarkeit zu erhalten und gleichzeitig Kontext und Nuancen von Ereignissen, die die Leistung beeinflusst haben, einzufangen.
  3. Fördern Sie Peer-Feedback: Die Einbeziehung von Feedback unter Kollegen ermöglicht es den Teammitgliedern, Rückmeldungen zur Leistung anderer zu geben und so einen 360-Grad-Blick auf die Teamdynamik zu erhalten. Durch dieses Feedback werden Stärken und Schwächen sichtbar, die Führungskräften allein möglicherweise verborgen bleiben.
  4. Nutzung von Performance-Tracking-Tools: Projektmanagement-Tools helfen dabei, Aufgaben zu verfolgen, Fristen zu überwachen und den Teamfortschritt in Echtzeit zu bewerten. Solche Plattformen erleichtern die Datenerhebung und das frühzeitige Erkennen von Engpässen.

Sie haben wahrscheinlich schon viele Best Practices für Leistungsmanagement auf individueller Ebene gesehen, aber wenn es um Teams geht, wird alles verstärkt betrachtet, da jedes Teammitglied Feedback durch die eigene Erfahrung filtert. Es ist ratsam, die Vorgehensweise so einfach und fokussiert wie möglich zu halten. 

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Vorteile von Teamleistungsbewertungen

Regelmäßige Leistungsbewertungen auf Teamebene bringen sowohl greifbare als auch immaterielle Vorteile für Ihr Unternehmen. Hier sind einige der wichtigsten. 

Verbesserte Teamdynamik 

Bewertungen helfen dabei herauszufinden, wo das Team gut zusammenarbeitet und wo Verbesserungsbedarf besteht. Dies kann zu besserer Zusammenarbeit, weniger Konflikten und einem harmonischeren Arbeitsumfeld führen.

Gesteigerte Produktivität 

Durch das Erkennen von Ineffizienzen oder Engpässen bieten Bewertungen einen Fahrplan zur Steigerung der Teamproduktivität. Beispielsweise kann der Umstieg auf effizientere Kommunikationsplattformen den Arbeitsfluss erheblich verbessern, wenn bisherige Tools veraltet sind.

Höhere Motivation und Engagement 

Teams, die konstruktives Feedback erhalten, bleiben eher engagiert und motiviert. Die Anerkennung von Beiträgen und klare Ziele fördern die Arbeitszufriedenheit.

Eine Studie von Textio aus dem Jahr 2023 ergab zudem, dass Mitarbeitende, die Feedback von geringer Qualität erhalten, zu 63 % häufiger das Unternehmen verlassen. 

Bessere Ausrichtung auf Unternehmensziele 

Regelmäßige Bewertungen stellen sicher, dass die Teamarbeit mit den übergeordneten Unternehmenszielen übereinstimmt. Falls sich die Gesamtziele ändern, müssen sich auch Projekte und Prioritäten anpassen. So entsteht eine klare Verbindung zwischen Teamleistung und Unternehmenserfolg.

Wie Sie die Teamleistung verbessern

Nach der Durchführung einer Teamleistungsbewertung ist der nächste Schritt, die Ergebnisse umzusetzen. Dafür brauchen Sie jedoch ein Rahmenkonzept, wer welche Rolle im Prozess übernimmt. 

Die 4 Rollen, die in einem leistungsstarken Team erfüllt sein müssen

Jedes leistungsstarke Team braucht vier Schlüsselfunktionen. Es muss nicht immer eine bestimmte Person die jeweilige Rolle übernehmen und manchmal gehen die Funktionen auch ineinander über.

Wesentlich ist, Rollen zu identifizieren, die den Anforderungen eines leistungsfähigen Teams gerecht werden.

  • Die Führungskraft: Gibt die Vision vor und sorgt für die Ausrichtung des Teams auf die Ziele.
  • Der Innovator: Entwickelt kreative Lösungen und fördert Innovationen.
  • Der Umsetzer: Konzentriert sich darauf, Aufgaben effizient zu erledigen und Fristen einzuhalten.
  • Der Vernetzer: Sorgt für einen reibungslosen Austausch zwischen Teammitgliedern und anderen Abteilungen.

Wenn Sie wissen, wer diese Funktionen in Ihrem Team natürlich übernimmt, können Sie die Aufgabenverteilung ausgleichen und sicherstellen, dass alle Leistungsaspekte abgedeckt sind.

Sie können auch eine Nachfolgeplanung für diese Rollen aufstellen und die Eignung einzelner Teammitglieder z. B. mithilfe eines 9-Box-Talent-Reviews beurteilen.

Regelmäßiges Feedback und Check-ins

Regelmäßiges Feedback ist entscheidend für die Aufrechterhaltung einer hohen Leistungsfähigkeit. Bei Google zum Beispiel nutzen Teams OKRs (Objectives and Key Results), um Fortschritte zu verfolgen und sicherzustellen, dass alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Diese häufigen Check-ins ermöglichen es den Teams, sich schnell an Veränderungen anzupassen und fokussiert zu bleiben.

Was Hochleistungs-Teams besser machen als andere

Was unterscheidet Hochleistungs-Teams von durchschnittlichen Teams? Mehrere wichtige Merkmale lassen diese Teams hervorstechen:

  • Vertrauen und Kommunikation: Hochleistungs-Teams vertrauen einander, kommunizieren offen und teilen gemeinsame Ziele. So entsteht eine kollaborative Umgebung, in der sich jeder dazu befähigt fühlt, beizutragen.
  • Anpassungsfähigkeit: Hochleistungs-Teams können sich schnell umstellen, wenn sie vor Herausforderungen stehen. Zum Beispiel mussten viele Unternehmen, als die Pandemie ausbrach, auf Fernarbeit umstellen. Die Teams, die erfolgreich waren, passten sich rasch an und nutzten Kollaborationstools, um Kommunikation und Produktivität aufrechtzuerhalten.
  • Starke Führung und Ausrichtung: Großartige Führungskräfte geben nicht nur die Richtung vor, sondern erkennen Erfolge an und feiern diese, was die Team-Moral stärkt und den Schwung erhält.

Kurz gesagt, Hochleistungs-Teams zeichnen sich dadurch aus, dass sie starke Kommunikationskanäle aufbauen, einander vertrauen, sich an Veränderungen anpassen und mit ihren Zielen im Einklang bleiben.

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