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Bereits vor der Pandemie begannen HR- und Personalteams, einige bedeutende betriebliche Veränderungen zu erleben. Vor einigen Jahren war ein deutlicher Wandel in der Herangehensweise der Personalteams an strategische Ausrichtung und Mitarbeiterführung zu beobachten. Immer mehr Unternehmen führten neue Modelle für Zielausrichtung und strategisches Denken ein, um die Rendite, Mitarbeiterbindung und den Umsatz zu steigern. 

In einer aktuellen Umfrage von Betterworks wurden 215 Branchenführer befragt, wie sie zu Methoden der strategischen Ausrichtung stehen. 35 % der befragten Unternehmen gaben an, dass sie innerhalb der letzten drei Jahre diese Arbeitsweise eingeführt haben. 

Was veranlasste also mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen, einen Wechsel vorzunehmen? Alte Führungsmodelle (und die dazugehörigen Tools) konnten mit dem sich rasant verändernden Unternehmensumfeld einfach nicht mehr Schritt halten. 

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Jährliche Leistungsbeurteilungen sind ineffektiv

Jährliche Leistungsbeurteilungen sind stressig, erzwungen und bei weitem nicht so effektiv wie andere, agilere Methoden. Betrachten Sie es einmal so: Wenn Sie sich nur einmal im Jahr Zeit nehmen, die Leistung eines Teammitglieds zu reflektieren und zu bewerten, ist das Thema nicht präsent genug, um gezielt Anpassungen vorzunehmen, die das Team den Zielvorgaben näherbringen könnten. 

Es wird noch problematischer, wenn man bedenkt, dass in vielen Organisationen von Führungskräften erwartet wird, nur einmal im Jahr detailliertes Feedback zu geben – ganz gleich, ob als Lob oder konstruktive Kritik. Das bedeutet, dass Probleme oder Erfolge oft durch den Lauf der Zeit abgeschwächt werden und viele wichtige Details bereits in Vergessenheit geraten sind. 

Laut einer Gallup-Umfrage von 2019 zu jährlichen Leistungsbeurteilungen,

Jährliche Leistungsbeurteilungen sind ineffektiv

Aus diesem Grund haben sich in den letzten Jahren viele Unternehmen gefragt, warum sie überhaupt jährliche Leistungsbeurteilungen durchführen, und sich mit Methoden beschäftigt, die kontinuierliches Lernen ermöglichen – im Gegensatz zu einem einzigen, statischen Reflexionspunkt.

Immerhin: Wenn es einen Weg gäbe, die Mitarbeiterzufriedenheit effektiv zu steigern, die Bindung zu erhöhen und den Umsatz zu verbessern, würden Sie ihn nicht nutzen?

Die Zukunft ist agil – und sie ist schon da 

Wenn 35 % der von uns befragten Führungskräfte in den letzten drei Jahren Software zur strategischen Ausrichtung eingeführt haben, dann ist diese Zahl durch die COVID-19-Pandemie noch einmal deutlich gestiegen. Von den Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten erstmals Software zur strategischen Ausrichtung implementiert haben, geben drei Viertel (77 %) an, dass dies aufgrund der Pandemie geschehen ist.

Für viele hat diese Einführung mitten in einer ungeplanten Stressphase zu höheren Umsätzen geführt. Mehr als ein Drittel der Unternehmen, die ihren Umsatz im Zusammenhang mit strategischer Ausrichtung gemessen haben, berichten von einer Steigerung des Quartalsumsatzes um 3 bis 4 %, während über die Hälfte von einem Anstieg um mehr als 4 % berichtet. 

Und wenn man bedenkt, dass die COVID-19-Pandemie auch dazu führt, was viele als „Großen COVID-Jobwechsel“ des Jahres 2021 bezeichnen, war es nie wichtiger, die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit zu steigern.

Indem Sie die Objectives and Key Results (OKR) Methodik in Ihre Arbeit integrieren – zusammen mit kontinuierlicher Kommunikation, Feedback und regelmäßigen Stimmungsbefragungen, die darauf abzielen, von Ihrer Belegschaft zu lernen –, könnten Sie dazu beitragen, das zu mildern, was viele als einen der größten Momente von Mitarbeiterfluktuation in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte prognostizieren. 

Viele Mitarbeiter hielten 2020 wegen der Unsicherheit rund um die Pandemie an ihren Arbeitsplätzen fest. Diese Mitarbeiter arbeiteten in Vollzeit zu einer Zeit, als ihre Kinder Fernunterricht hatten, Städte abgeriegelt wurden und das Stressniveau deutlich anstieg. All dies hinterließ bei vielen Spuren und führte zu verstärktem Burnout und erhöhter innerlicher Kündigung. 

Zuhören, Lernen und Verbinden – Mit strategischer Ausrichtung die Belegschaft erreichen

Zuhören, Lernen und Verbinden Bild

Eine großartige Möglichkeit, Mitarbeiter für ihre Arbeit zu begeistern, ist transparentes Zielmanagement. Wenn ein Unternehmen klare Ziele und OKRs kommuniziert und seine Mitarbeiter motiviert, aktiv bei der Entwicklung der OKRs mitzuwirken, können sie viel besser erkennen, welchen Einfluss ihre Arbeit auf das große Ganze hat und welche Bedeutung ihr Beitrag tatsächlich besitzt. 

Stellen Sie sicher, dass Sie eine Plattform oder Lösung nutzen, die es Mitarbeitern ermöglicht, eigene Ziele zu entwickeln, und ihnen zugleich eine Übersicht über die übergeordneten Unternehmensziele bietet, sodass sie verstehen, wie ihre Arbeit das Unternehmen beeinflusst. 

Lassen Sie statische Ziele und unpersönliche Jahresgespräche nicht dazu führen, dass Sie und Ihr Team den Kontakt zueinander verlieren. Lesen Sie unseren Bericht, um zu erfahren, wie Sie mit dynamischen Strategien das Engagement Ihrer Mitarbeitenden steigern können. 

Verwandte Lektüre: 10 beste OKR-Software im Vergleich

Andrea Lagan

Andrea Lagan ist Chief Customer and People Officer bei Betterworks. Als erfahrene Spezialistin für Kundenerfahrung mit fast 25 Jahren Erfahrung hat Andrea erfolgreich Teams geleitet, die für Geschäftswachstum, Kundenbindung und exzellente Kundenerlebnisse verantwortlich sind.

Andrea plante und setzte organisatorische Veränderungen der globalen Supportdienste um, wodurch diese von einem locker geführten, physisch verstreuten Kostenbereich zu einem entscheidenden Faktor für Kundenbindung und Unternehmenswachstum wurden.