Willkommen in der Welt der Lohn- und Gehaltsabzüge, wo Zahlen, Abkürzungen und Vorschriften in einem Wirbel aus finanzieller Zauberei aufeinandertreffen.
Nutzen Sie diesen Leitfaden, um das Was, Warum und Wie zu verstehen und das beste Ergebnis für Ihre Organisation und Ihre Mitarbeitenden zu erzielen.
Was sind Lohn- und Gehaltsabzüge?
Lohn- und Gehaltsabzüge sind Beträge, die vom Bruttolohn eines Arbeitnehmers abgezogen werden, um Steuern und andere Einbehalte abzudecken.
Es gibt zwei Arten von Abzügen:
- Obligatorische Abzüge, wie die Bundes- und Landes-Einkommensteuer, Sozialversicherung, Medicare und Lohnpfändungen,
- Freiwillige Abzüge, wie Beiträge zu Krankenversicherungsprämien, zur Altersvorsorge und für Pendlerleistungen.
Darüber hinaus sind manche Abzüge vorsteuerlich, das senkt das zu versteuernde Einkommen; andere werden nach der Besteuerung abgezogen.
Eine korrekte Verwaltung der Lohn- und Gehaltsabzüge ist entscheidend für die gesetzeskonforme Abrechnung, Mitarbeiterzufriedenheit und finanzielle Transparenz.
Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, diese Abzüge klar zu kommunizieren und sicherzustellen, dass sie für jede Lohnabrechnung korrekt verarbeitet werden.
Wie funktionieren Lohn- und Gehaltsabzüge?
Lohn- und Gehaltsabzüge funktionieren, indem der Arbeitgeber in jeder Abrechnungsperiode bestimmte Beträge vom Bruttolohn eines Mitarbeitenden einbehält, um Steuern und andere Verpflichtungen abzudecken.
Während viele Unternehmen Lohnabrechnungssoftware oder externe Lohnabrechnungsdienstleister für die Abwicklung nutzen, bearbeiten manche kleine Unternehmen die Abzüge noch manuell.
Der Prozess beginnt mit der Berechnung des Bruttolohns, von dem zunächst obligatorische Abzüge wie Steuern und Sozialversicherung abgezogen werden, gefolgt von freiwilligen Abzügen, etwa für Zusatzleistungen oder Altersvorsorge (in der Regel in dieser Reihenfolge).
Der verbleibende Betrag ist das Nettogehalt des Arbeitnehmers. Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, für korrekte Berechnungen zu sorgen, Zahlungen fristgerecht an die zuständigen Behörden oder Dienstleister zu übermitteln und ordnungsgemäße Lohnunterlagen zu führen.
Vorsteuerliche Abzüge
Ich habe bereits die vorsteuerlichen Abzüge erwähnt – was sollten Sie dazu wissen? Bedenken Sie: Sie senken das zu versteuernde Einkommen eines Mitarbeitenden, was sowohl dessen Steuerlast als auch Ihre Lohnsteuerverpflichtung reduzieren kann:
- Krankenversicherungsbeiträge (für medizinische Versorgung, Zahn- und Augenversicherung)
- Beiträge zu einem Health Savings Account (HSA)
- Beiträge zu einem Flexible Spending Account (FSA) (für Gesundheits- oder Betreuungskosten)
- Beiträge zu einem 401(k) oder zu traditionellen Altersvorsorgeplänen
- Pendlerleistungen (z. B. Monatskarten, Parkgebühren)
- Gruppenlebensversicherung bis zu einer Deckungssumme von $50.000
- Kurz- und langfristige Berufsunfähigkeitsversicherung (sofern als vorsteuerlich eingerichtet).
Zu beachten ist, dass vorsteuerliche Abzüge bestimmten Grenzwerten und einigen wichtigen Regeln unterliegen:
Beitragsgrenzen:
Der IRS setzt jährliche Höchstbeträge für vorsteuerliche Beiträge fest. Zum Beispiel:
- 401(k): $23.000 für 2025 (zzgl. $7.500 Nachholbetrag ab 50 Jahren)
- HSA: $4.150 für Einzelpersonen / $8.300 für Familien in 2025
- FSA: $3.200 pro Jahr für Healthcare-FSA
Use-it-or-lose-it-Regel
FSAs unterliegen oft dieser Regel – ungenutzte Gelder können verfallen, es sei denn, der Plan erlaubt einen Übertrag oder eine Nachfrist.
Berechtigung und Einhaltung der Vorgaben
Mitarbeitende können vorsteuerliche Optionen nur während der offenen Anmeldefrist oder nach bestimmten Lebensereignissen wählen. Um steuerlich begünstigte Leistungen überhaupt anbieten zu dürfen, benötigen Sie einen Section 125 Cafeteria Plan.
Auswirkung auf zukünftige Leistungen
Abzüge vor Steuern senken das zu versteuernde Einkommen, was später die Leistungen, die an das Bruttoeinkommen geknüpft sind (wie die Sozialversicherung), etwas verringern könnte.
Abzüge nach Steuern
Diese werden nach der Besteuerung abgezogen und mindern das zu versteuernde Einkommen nicht:
- Roth 401(k) Beiträge
- Lohnpfändungen (z.B. Kindesunterhalt, gerichtliche Anordnungen)
- Spenden an gemeinnützige Organisationen (wenn diese direkt über die Gehaltsabrechnung abgezogen werden)
- Gewerkschaftsbeiträge
- Zusatztodesfallversicherung (über 50.000 $ hinaus)
- Bestimmte Invaliditäts- oder Zusatzversicherungen.
Anders als bei Abzügen vor Steuern gibt es bei nachsteuerlichen Abzügen wie Gewerkschaftsbeiträgen oder Zusatzversicherungen keine strengen Jahreshöchstgrenzen – dennoch können planspezifische Regeln oder Obergrenzen gelten (z.B. Roth 401(k)).
Wichtige Hinweise zu den Abzügen nach Steuern:
- Flexiblere Teilnahme: Nachsteuerliche Abzüge benötigen üblicherweise keinen offiziellen Section 125 Plan, Mitarbeitende haben häufig mehr Flexibilität bei der Wahl einer Teilnahme oder Abmeldung.
- Freiwillig vs. verpflichtend: Manche Abzüge nach Steuern (wie Beiträge zu einer Roth IRA oder Fitnessstudio-Mitgliedschaften) sind freiwillig, während andere (wie Lohnpfändungen) gesetzlich vorgeschrieben sind und sorgfältig verarbeitet werden müssen.
- Roth-Beiträge wachsen steuerfrei: Auch wenn Sie die Steuern vorab zahlen, wachsen Beiträge zu Roth 401(k) oder Roth IRA steuerfrei und können steuerfrei im Ruhestand entnommen werden (ideal für die langfristige Vorsorge).
- Können das Nettogehalt stark beeinflussen: Da sie die Steuerlast nicht reduzieren, können hohe Abzüge nach Steuern das ausgezahlte Gehalt merklich senken – worüber Angestellte informiert sein sollten.
Gesetzlich vorgeschriebene Abzüge
Gesetzlich vorgeschriebene Abzüge sind Lohnabzüge, die per Gesetz verpflichtend sind. Arbeitgeber müssen sie ordnungsgemäß abziehen und abführen, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
Diese sind nicht optional und gelten für nahezu alle Beschäftigten, unabhängig davon, ob sie Zusatzleistungen in Anspruch nehmen oder nicht.
Zu den gesetzlich vorgeschriebenen Abzügen gehören:
- Bundeseinkommensteuer
- Lohnsteuer auf Bundesstaatsebene und Kommunalsteuer (sofern zutreffend)
- Sozialversicherungsbeitrag (FICA – 6,2 %)
- Medicare-Beitrag (FICA – 1,45 %)
- Zusätzlicher Medicare-Beitrag (0,9 % bei Spitzenverdienern)
- Gerichtlich angeordnete Lohnpfändungen (auch wenn sie nach Steuern behandelt werden, müssen sie gesetzlich abgezogen werden)
Wichtige Hinweise zu gesetzlich vorgeschriebenen Abzügen:
- Immer verpflichtend: Diese Abzüge müssen von allen Gehaltsabrechnungen der Beschäftigten abgezogen werden – es gibt keine Abmeldemöglichkeit.
- Keine Beitragsgrenzen (für Einkommenssteuern): Im Gegensatz zu steuerbegünstigten Leistungen gibt es für Einkommenssteuern (bundesweit, bundesstaatlich, lokal) keine Beitragsobergrenzen. Der Abzugsbetrag richtet sich nach Höhe der Verdienste und Steuerklasse der Beschäftigten.
- Feste Sätze für einige Abzüge:
- Sozialversicherungsbeitrag: 6,2 % anteilig vom Arbeitnehmenden, bis zur jährlichen Beitragsbemessungsgrenze (168.600 $ im Jahr 2025)
- Medicare-Beitrag: 1,45 % anteilig vom Arbeitnehmenden, bei Spitzenverdienern zusätzlich 0,9 % (ab Einkünften über 200.000 $)
- Arbeitgebende müssen Sozialversicherungs- und Medicare-Beiträge in gleicher Höhe selbst abführen.
- Gilt für die meisten Beschäftigten: Selbst wenn jemand keine bestimmten Zusatzleistungen (wie Krankenversicherung) erhält, gilt die Pflicht zu den gesetzlich vorgeschriebenen Abzügen – außer bei selbständigen Auftragnehmenden (in diesem Fall wird keine Steuer einbehalten).
- Muss pünktlich abgeführt werden: Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, die einbehaltenen Beträge fristgerecht an die zuständigen Bundes- und Landesbehörden zu überweisen. Verspätete Zahlungen können zu Strafen führen.
FICA-Steuern
FICA-Steuern sind bundesweite Lohnsteuern, die zwei zentrale US-Programme finanzieren: Sozialversicherung und Medicare.
Sie werden automatisch vom Lohn der Beschäftigten einbehalten und vom Arbeitgeber in gleicher Höhe ergänzt – sie machen einen wesentlichen Teil jeder Gehaltsabrechnung aus.
FICA-Steuern bestehen aus zwei Teilen
- Sozialversicherung: 6,2 % auf Gehälter bis 168.600 $ (Grenzwert 2025)
- Medicare: 1,45 % auf das gesamte Gehalt (keine Einkommensgrenze)
Wichtige Hinweise zu FICA-Steuern:
- Sie als Arbeitgeber müssen beide Teile ebenfalls zahlen. Das macht insgesamt 15,3 % pro Mitarbeitendem.
- Beschäftigte, die mehr als 200.000 $ verdienen, zahlen zusätzlich 0,9 %—dieser Anteil wird nicht vom Arbeitgeber übernommen.
- Weitreichende Anwendung: FICA-Steuern gelten für die meisten Angestellten und die meisten Formen der Vergütung, darunter Löhne, Boni und einige steuerpflichtige Zusatzleistungen. Auch wenn jemand in eine 401(k) einzahlt, fällt FICA trotzdem an.
- Nicht optional: Sofern kein seltener Ausnahmefall vorliegt (wie bestimmte Studentenjobs oder spezielle Visatypen), muss FICA einbehalten werden.
- Strenge Einzahlungs- und Meldevorschriften: FICA-Steuern müssen regelmäßig an das IRS abgeführt und auf dem Formular 941 gemeldet werden. Verspätete oder versäumte Zahlungen können zu hohen Strafen führen.
Bundes-Einkommensteuer
Die Bundes-Einkommensteuer ist ein verpflichtender Lohnabzug zur Finanzierung der US-Regierungsaufgaben und -dienste, einschließlich Verteidigung, Bildung, Infrastruktur und mehr.
Sie wird von jedem Gehaltsscheck des Mitarbeitenden auf Grundlage des Einkommens und der angegebenen Steuerdaten einbehalten.
Wichtige Informationen zur Bundes-Einkommensteuer:
- Betrag unterscheidet sich pro Mitarbeitendem: Der Einbehalt hängt vom Einkommensniveau, Familienstand, Anzahl der Unterhaltsberechtigten und weiteren Angaben aus dem Formular W-4 ab.
- Kein fester Steuersatz: Im Gegensatz zu FICA ist die Bundes-Einkommensteuer progressiv—höhere Einkommen werden mit höheren Steuersätzen belegt. Arbeitgeber nutzen IRS-Steuertabellen oder Lohnabrechnungssoftware zur Ermittlung des richtigen Betrags.
- Keine Obergrenze: Es gibt keine Grenze für die Höhe der einbehaltenen Bundessteuer—höheres Einkommen führt zu höherer Steuer.
- W-4 ist entscheidend: Die Genauigkeit des Steuerabzugs hängt vom W-4-Formular des Mitarbeitenden ab. Änderungen beim Familienstand, Unterhaltsberechtigten oder weiteren Einkommensquellen sollten durch ein neues W-4 angezeigt werden.
- Nicht arbeitgeberfinanziert: Im Gegensatz zu FICA tragen Arbeitgeber nicht zur Bundes-Einkommensteuer bei—Ihre Aufgabe ist das Einbehalten, Melden und korrekte Abführen (kein Druck).
- Pünktliche Einzahlung erforderlich: Zahlungen an das IRS sind in der Regel monatlich oder halbmonatlich fällig und werden vierteljährlich auf Formular 941 gemeldet.
Bundesstaatliche und lokale Steuern
Bundesstaatliche und lokale Einkommensteuern sind Lohnabzüge, die von einzelnen Bundesstaaten, Städten oder Gemeinden verlangt werden, um beispielsweise öffentliche Schulen, Straßen, Sicherheitsdienste und lokale Verwaltung zu finanzieren.
Nicht alle Bundesstaaten oder Städte erheben diese, aber wenn doch, ist es Ihre Aufgabe als Arbeitgeber, Einbehalt und Abführung zu übernehmen.
Nützliche Quellen zur Prüfung von bundesstaatlichen und lokalen Steuern:
- Websites der Steuerbehörden der Bundesstaaten: Jeder Bundesstaat hat eine eigene Steuer- oder Einnahmebehörde. Beispiel: California Franchise Tax Board
- The Federation of Tax Administrators (FTA): Ein hilfreiches Verzeichnis aller Steuerbehörden der Bundesstaaten
- Lohnabrechnungssoftware und -anbieter: Gehaltsabrechnungssoftware oder Lohnunternehmen sind stets auf dem neuesten Stand bei Steueränderungen und verfügen über praktische steuerliche Übersichten nach Bundesstaaten.
- SBA (Small Business Administration): Bietet Steuerberatung für Arbeitgeber, auch bundesstaatenbezogen.
- Websites lokaler Behörden: Für Stadt- oder Kreisteuern prüfen Sie die offizielle Website der Stadt oder die örtliche Steuerbehörde (z.B. NYC Department of Finance oder Philadelphias Revenue Department).
Das alles kann etwas viel werden. Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich jederzeit Rat bei einer HR-Beratung in Ihrer Region holen.
Freiwillige Abzüge
Freiwillige Abzüge sind Beträge, deren Einbehalt ein Mitarbeitender ausdrücklich wünscht, zum Beispiel zur Bezahlung von Zusatzleistungen, Altersvorsorge oder anderen Programmen.
Im Gegensatz zu Pflichtabzügen sind diese freiwillig und bedürfen einer schriftlichen Zustimmung des Mitarbeitenden.
Zu den Arten gehören:
- Gesundheits- & Wellness-Leistungen (in der Regel steuerfrei, senken das zu versteuernde Einkommen)
- Altersvorsorgebeiträge (je nach Plan vor- oder nachsteuerlich)
- Versicherungsbeiträge (Steuer hängt von Police und Vertragsgestaltung ab)
- Arbeitsplatzbezogene Programme (häufig steuerfrei, sofern Teil eines qualifizierten Plans)
- Weitere freiwillige Abzüge (in der Regel nachsteuerlich und basieren auf der Wahl des Mitarbeitenden)
Wichtige Dinge, die Sie über freiwillige Abzüge wissen sollten:
- Erfordern die Zustimmung des Mitarbeitenden: Sie müssen eine klare, dokumentierte Erlaubnis (in der Regel durch ein unterschriebenes Formular oder die Anmeldung zu Leistungen) einholen, bevor Sie freiwillig Abzüge vornehmen.
- Können vor oder nach Steuern erfolgen: Einige senken das zu versteuernde Einkommen (z. B. 401(k), Krankenversicherung), andere nicht (z. B. Roth 401(k), Gewerkschaftsbeiträge). Dies wirkt sich auf die Berechnung der Lohnsteuern aus.
- Auswirkung auf das Nettogehalt: Freiwillige Abzüge verringern das Nettoentgelt des Mitarbeitenden, daher ist es wichtig, dass sie verstehen, wie ihre Entscheidungen das Gehalt beeinflussen.
- Es können Grenzen gelten: Die IRS legt jährliche Obergrenzen für bestimmte Vorsteuerabzüge fest (z. B. 23.000 $ für 401(k) im Jahr 2025), und die Regelungen von Plänen können weitere Obergrenzen oder Einschränkungen hinsichtlich der Teilnahme enthalten.
- Sie sind verantwortlich für die Weiterleitung der Beträge: Es liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers, diese Abzüge einzuziehen und rechtzeitig an den jeweiligen Anbieter oder das entsprechende Konto weiterzuleiten (z. B. Krankenversicherer, Rentenverwalter).
Gehaltsabzugsrechner
Sie fragen sich, wie das Gehalt eines Arbeitnehmers – oder Ihr eigenes – nach den Gehaltsabzügen aussieht? Wir haben einen praktischen Gehaltsabzugsrechner erstellt, der Ihnen weiterhilft.
Formulare zur Genehmigung von Gehaltsabzügen
Ein Formular zur Genehmigung von Gehaltsabzügen ist ein Dokument, in dem ein Mitarbeitender seinem Arbeitgeber offiziell zustimmt, bestimmte Beträge für unterschiedliche Zwecke – wie Steuern, Sozialleistungen oder andere zugelassene Abzüge – vom Lohn abziehen zu lassen.
Mit diesem Formular können Mitarbeitende dem Arbeitgeber erlauben, Abzüge vom Lohn für Steuern, Sozialleistungen etc. vorzunehmen.
Eine Genehmigung ist in der Regel sowohl für freiwillige Abzüge (wie Sozialleistungen oder Sparpläne) als auch – in manchen Fällen – für verpflichtende Abzüge erforderlich, da sie eine schriftliche Einwilligung für den Abzug vom Gehalt darstellt.
Sie haben hier zwei Möglichkeiten, je nach Verwendungszweck:
1. Erstellen Sie Ihr eigenes Formular zur Genehmigung von Gehaltsabzügen
- Nutzen Sie dies für allgemeine Gehaltsabzüge (Sozialleistungen, Altersvorsorge, Gehaltsvorschüsse etc.).
- Vollständig anpassbar
- Wird intern im Unternehmen verwendet
- Muss Mitarbeiter-Genehmigung, Abzugsart, Betrag und Unterschrift enthalten
- Ideal für alltägliche freiwillige Abzüge.
2. Verwenden Sie das IRS-Formular 2159 (nur für Steuerschulden)
Verwenden Sie das IRS-Formular 2159 ausschließlich, wenn zwischen Mitarbeitendem und IRS eine Vereinbarung zur Begleichung von Steuerschulden über Gehaltsabzüge besteht.
- Offizielles Regierungsformular
- Spezifisch für IRS-Steuerratenzahlungspläne
- Erfordert Beteiligung der IRS und Zustimmung des Arbeitgebers
- Nicht für reguläre Sozialleistungen oder vom Arbeitgeber verwaltete Abzüge gedacht.
So berechnen Sie Gehaltsabzüge
Okay, legen Sie los – es ist Zeit, den Taschenrechner herauszuholen und die Gehaltsabzüge zu berechnen (Lohnabrechnungssoftware übernimmt das übrigens automatisch für Sie).
- Beginnen Sie mit dem Bruttolohn
- Gehalt oder Stundenlohn × gearbeitete Stunden
- Fügen Sie Überstunden, Prämien oder Provisionen hinzu, falls zutreffend
- Wenden Sie Abzüge vor Steuern an (Das ergibt das zu versteuernde Einkommen für Bundes-, Landes- und Kommunalsteuern.)
- Ziehen Sie alle berechtigten Posten vor Steuern ab:
- Beiträge zu Krankenversicherungsprämien
- Beiträge zu 401(k) oder traditioneller Altersvorsorge
- HSA/FSA-Beiträge
- Ziehen Sie alle berechtigten Posten vor Steuern ab:
- Gesetzliche Steuern einbehalten
- Bundeseinkommensteuer: Verwenden Sie IRS-Steuertabellen oder Lohnabrechnungssoftware, basierend auf dem W-4 des Mitarbeiters
- Landes- und Kommunaleinkommensteuer: Basierend auf lokalen Gesetzen und dem Wohnort des Mitarbeiters
- FICA-Steuern:
- 6,2 % Sozialversicherung (bis zur Beitragsbemessungsgrenze)
- 1,45 % Medicare (keine Grenze)
- +0,9 % Medicare für Einkommen über $200.000 (nur Arbeitnehmer)
- Abzüge nach Steuern anwenden
- Ziehen Sie Posten wie ab:
- Roth 401(k)-Beiträge
- Gewerkschaftsbeiträge
- Spenden
- Lohnpfändungen oder Rückzahlungen von Darlehen
- Ziehen Sie Posten wie ab:
- Nettolohn berechnen
- Was nach allen Abzügen übrig bleibt = Auszahlungsbetrag.
FAQs zu Lohn- und Gehaltsabzügen
Was sind die Strafen bei Nichteinhaltung?
Die Strafen bei Nichteinhaltung von Lohn- und Gehaltsabzügen können je nach konkretem Verstoß und den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben variieren. Übliche Sanktionen für Arbeitnehmer können Bußgelder, Zinsen auf nicht gezahlte Beträge sowie rechtliche Schritte von Gläubigern oder Steuerbehörden sein. Für Arbeitgeber drohen mögliche rechtliche Konsequenzen sowie eine Betriebsprüfung.
Was sind typische Fehler beim Umgang mit Lohn- und Gehaltsabzügen?
- Berechnungsfehler: Falsche Berechnung der Abzugsbeträge, was zu Über- oder Unterabzügen führen kann.
- Nicht auf dem Laufenden bleiben: Änderungen bei Steuergesetzen, Abzugssätzen oder Beitragsbemessungsgrenzen nicht beachten.
- Kommunikationsmangel: Fehlende oder unklare Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden über deren Abzüge und deren Auswirkungen auf das Gehalt.
- Fristen werden versäumt: Nicht rechtzeitiges Abführen der einbehaltenen Beträge an die zuständigen Stellen, was zu Strafzahlungen führen kann.
- Unvollständige Unterlagen: Schlechte Dokumentation der Lohn- und Gehaltsabzüge, was Korrekturen oder Kontrollen erschwert.
- Änderungen bei Mitarbeitenden ignorieren: Keine Anpassung der Abzüge, wenn sich die Lebenssituation von Mitarbeitenden ändert und dies z. B. die Steuerklasse oder Leistungsansprüche betrifft.
- Fehlerhafte Handhabung von Pfändungen: Fehlerhafte Bearbeitung von Lohnpfändungen wie Unterhalt, Alimente, nicht gezahlte Steuern oder fehlerhafte Priorisierung mehrerer Pfändungen.
Wie werden Lohn- und Gehaltsabzüge gemeldet?
Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, Lohn- und Gehaltsabzüge regelmäßig an Bundes- und – sofern zutreffend – staatliche/örtliche Behörden zu melden und abzuführen. Das erfolgt zum Beispiel so:
- Form 941 – Arbeitgeber-Quartalssteuererklärung (Federal Tax Return): Zur Meldung einbehaltener Bundessteuern sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung und Medicare (FICA)
- Form W-2 – Lohn- und Steuerbescheinigung: Diese wird Mitarbeitenden ausgehändigt und bei der Sozialversicherungsbehörde (SSA) eingereicht. Sie zeigt das Bruttogehalt sowie alle Lohn- und Gehaltsabzüge (Einkommensteuer, Sozialversicherung, Medicare usw.).
- Form W-3 – Übermittlung der Lohn- und Steuerbescheinigungen: Zusammenfassende Bescheinigung für die SSA mit allen W-2-Formularen.
- Form 940 – Jährliche Bundesarbeitslosensteuererklärung (FUTA): Wird zur Meldung und Zahlung der (nicht vom Arbeitnehmer einbehaltenen) Arbeitslosenversicherung auf Bundesebene eingesetzt.
- Staatliche und lokale Meldungen: Jedes Bundesland besitzt eigene Formulare für Lohnsteuer, Arbeitslosenversicherung und Gehaltsabrechnung. Einzelheiten dazu finden Sie auf den Webseiten der Steuer- und Arbeitsbehörden Ihres Bundeslandes.
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