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Ein automatisiertes Lohnabrechnungssoftwaresystem kann die Zeit, die zur Berechnung von Zahlungen benötigt wird, erheblich verkürzen, sicherstellen, dass diese entsprechend der aktuellen Gesetze und Vorschriften korrekt berechnet werden, die Skalierbarkeit und Flexibilität erhöhen und letztendlich den gesamten Prozess für alle Beteiligten effizienter, genauer und sicherer gestalten.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie ein automatisiertes Lohnabrechnungssystem Ihnen nützen kann (+ wie Sie das beste auswählen).

Was ist ein automatisiertes Lohnabrechnungssystem?

Ein automatisiertes Lohnabrechnungssystem ist eine Softwarelösung, die Mitarbeitergehälter, Steuern und Abzüge mithilfe vordefinierter Regeln und Echtzeitdaten berechnet und verarbeitet.

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Es rationalisiert Aufgaben wie Zeiterfassung, Direktüberweisung und Steuererklärungen, während es stets aktuelle arbeitsrechtliche Vorschriften einhält und so die Gesetzeskonformität sichergestellt wird.

Diese Systeme bieten außerdem einen sicheren Zugang zu Lohnabrechnungsinformationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, was Genauigkeit, Effizienz und Transparenz verbessert.

8 Vorteile eines automatisierten Lohnabrechnungssystems

Automatisierte Lohnabrechnungssysteme bieten zahlreiche Vorteile für Unternehmen jeder Größe – besonders, wenn Sie die Lohnabrechnung selbst erledigen müssen zusätzlich zu Ihren anderen Aufgaben. Hier sind die wichtigsten Vorteile:

1. Höhere Effizienz

Automatisierte Lohnabrechnungssoftware beschleunigt den Lohnabrechnungszyklus erheblich, indem manuelle, zeitaufwändige Aufgaben durch optimierte digitale Prozesse ersetzt werden. 

Beispielsweise werden durch automatisierte Berechnung von Löhnen, Steuern und Abzügen – basierend auf vordefinierten Regeln – manuelle Zahlenspiele überflüssig. 

Die Integration mit Zeit- und Anwesenheitserfassungssystemen ermöglicht es, dass Arbeitsstunden der Mitarbeitenden direkt in die Lohnabrechnung einfließen, wodurch doppelte Dateneingaben vermieden werden. 

Ein HR-Manager stellte fest, dass der Einsatz von automatisierter Lohnabrechnungssoftware die Zeit, die für die Durchführung der Lohnabrechnung benötigt wird, um 90 % reduzierte.

Diese Möglichkeiten entlasten die Personal- und Buchhaltungsabteilungen, sodass sie sich auf strategische Aufgaben anstelle von administrativen Tätigkeiten konzentrieren können.

2. Verbesserte Genauigkeit

Einer der überzeugendsten Vorteile der Automatisierung ist die deutliche Verringerung von Fehlern. Automatisierte Lohnabrechnungssysteme berechnen Einkommen, Abzüge und Steuern präzise – auf Grundlage voreingestellter Formeln und aktueller Steuersätze.

Ein gutes System beinhaltet eingebaute Prüfroutinen zur Validierung, die Unstimmigkeiten oder Auffälligkeiten kennzeichnen, z. B. wenn eine Provision falsch eingegeben wurde, wodurch das Risiko von Fehlern bei der Lohnabrechnung weiter reduziert wird.

3. Kosteneinsparungen

Die Automatisierung der Lohnabrechnung hilft Unternehmen, sowohl direkte als auch indirekte Kosten zu senken. Der Bedarf an aufwändiger Handarbeit wird durch Funktionen wie automatisierte Datenimporte aus Zeiterfassungstools und sich selbst aktualisierende Steuertabellen verringert. 

Weniger Fehler bedeuten ein geringeres Risiko für teure Strafen oder Neuberechnungen der Lohnabrechnung (laut einer Studie von EY kostet jeder Fehler im Lohnabrechnungsprozess ein Unternehmen im Durchschnitt $291), und Direktüberweisungen machen Papierchecks und Porto überflüssig. Gleichzeitig sorgt die nahtlose Integration mit Buchhaltungssoftware für effiziente Finanzberichterstattung und weniger Aufwand bei der Abstimmung der Lohnabrechnung.

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4. Gesetzeskonformität

Die Einhaltung von Steuervorschriften und Arbeitsgesetzen kann eine Herausforderung sein, insbesondere für Unternehmen, die in mehreren Rechtsgebieten tätig sind.

Automatisierte Lohnabrechnungssysteme sind darauf ausgelegt, diese Komplexität mit Merkmalen wie Mehrstaaten- und Mehrländerunterstützung zu bewältigen. Sie passen sich automatisch an regionale Steuersätze, Feiertage und arbeitsrechtliche Regelungen an.

Die Systeme führen außerdem detaillierte Prüfprotokolle, die bei Steuerprüfungen oder rechtlichen Überprüfungen von unschätzbarem Wert sind.

5. Datensicherheit

Angesichts der sensiblen Natur von Lohn- und Gehaltsdaten ist Sicherheit unverzichtbar. Automatisierte Lohnabrechnungsplattformen verwenden in der Regel starke Verschlüsselungsmethoden, um Daten sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand zu schützen. 

Rollenbasierte Zugriffskontrollen stellen sicher, dass nur autorisiertes Personal bestimmte Informationen sehen oder bearbeiten kann. Funktionen wie Multi-Faktor-Authentifizierung und detaillierte Prüfprotokolle erhöhen zusätzlich die Integrität des Systems. 

Viele Plattformen bieten außerdem sichere Cloud-Speicherung und regelmäßige Backups, um Datenverlust und Cyberangriffe zu verhindern.

6. Berichte und Analysen

Über die reine Gehaltsabrechnung hinaus dienen diese Systeme als leistungsstarke Analysewerkzeuge. Sie bieten anpassbare Berichtsfunktionen, mit denen Unternehmen Gehaltskosten nach Abteilung, Standort oder Zeitraum überwachen können. 

Trends bei den Personalkosten, Überstundenquoten und die Fluktuation von Mitarbeitenden lassen sich einfach verfolgen und visualisieren. Da viele Systeme mit Buchhaltungssoftware integriert sind, können Organisationen die Abstimmung zwischen Gehaltsdaten und Abschlüssen sicherstellen, was die Entscheidungsfindung und Budgetplanung verbessert.

7. Flexibilität

Automatisierte Gehaltsabrechnungssysteme sind darauf ausgelegt, eine Vielzahl von Geschäftsanforderungen zu erfüllen. Sie ermöglichen die Anpassung von Auszahlungsplänen, z. B. zweiwöchentliche Gehaltsabrechnung oder flexible Bezahlung, Mitarbeitenden-Klassifizierungen und Leistungsmodelle, wodurch sie für Unternehmen jeder Größe und Branche geeignet sind.

Wenn Unternehmen wachsen oder neue Märkte erschließen, lassen sich diese Systeme entsprechend skalieren und unterstützen mehrere Währungen, Steuerhoheiten und Sprachen. 

Ob Verwaltung von Festangestellten, Freiberuflern oder Auftragnehmern – automatisierte Lohnabrechnungslösungen bieten die erforderliche Anpassungsfähigkeit, um den unterschiedlichen Anforderungen der Belegschaft gerecht zu werden.

8. Transparenz

Ein automatisiertes Lohnabrechnungssystem fördert Transparenz und schafft Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitenden. 

Mitarbeitende erhalten über Self-Service-Portale einfachen Zugang zu ihren Gehaltsabrechnungen, Steuerunterlagen und Urlaubssalden. Diese Portale ermöglichen es oft, persönliche Daten anzupassen oder Präferenzen für Direktüberweisungen ohne die Personalabteilung zu verwalten. 

Dank pünktlicher und korrekter Bezahlung sowie transparenter Ausweise von Abzügen und Leistungen wächst das Vertrauen und Engagement der Beschäftigten. Diese Offenheit verringert rückfragende Anfragen und verbessert das Mitarbeitendenerlebnis insgesamt.

Wesentliche Funktionen automatisierter Gehaltsabrechnungssysteme

Automatisierte Gehaltsabrechnungssysteme bieten eine Vielzahl an Funktionen, die den Abrechnungsprozess optimieren und verbessern sollen. Hier sind einige wichtige Funktionen:

  1. Automatisierte Berechnungen: Berechnet Mitarbeitendengehälter, Steuern, Abzüge und Sozialleistungen automatisch anhand vordefinierter Regeln und Sätze.
  2. Direktüberweisung: Ermöglicht die direkte Überweisung der Gehälter auf die Bankkonten der Mitarbeitenden, reduziert den Bedarf an Papierchecks und spart Zeit.
  3. Einhaltungsmanagement: Hält das System mit den aktuellen Steuergesetzen und arbeitsrechtlichen Vorgaben auf dem neuesten Stand, um die Einhaltung rechtlicher Anforderungen zu gewährleisten.
  4. Mitarbeitenden-Self-Service-Portal: Bietet Mitarbeitenden Zugang zu ihren Gehaltsinformationen, einschließlich Gehaltsabrechnungen, Steuerunterlagen und Urlaubssalden. Sie können persönliche Daten aktualisieren und Direktüberweisungen eigenständig verwalten.
  5. Zeit- und Anwesenheitserfassung: Integriert Systeme zur Zeiterfassung, um Arbeitsstunden der Mitarbeitenden automatisch zu übernehmen und so die manuelle Eingabe zu reduzieren und eine korrekte Vergütung sicherzustellen.
  6. Anpassbare Gehaltsabrechnungsberichte: Erstellt detaillierte Berichte und Analysen zur Gehaltsabrechnung, damit Unternehmen Kosten überwachen, Trends erkennen und fundierte Entscheidungen treffen können.
  7. Leistungsmanagement: Verwaltet betriebliche Sozialleistungen wie Krankenversicherung, Altersvorsorge und sonstige Vergünstigungen und berechnet Beiträge und Abzüge automatisch.
  8. Urlaubsmanagement: Verfolgt Urlaubssalden und deren Aufbau und stellt durch Integration mit der Gehaltsabrechnung eine korrekte Urlaubsvergütung sicher.
  9. Unterstützung für mehrere Bundesländer und Länder: Unterstützt Unternehmen mit Standorten in verschiedenen Bundesländern oder Ländern und berücksichtigt unterschiedliche Steuergesetze, Währungen und rechtliche Vorgaben.
  10. Sicherheit und Datenschutz: Implementiert starke Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz sensibler Gehaltsdaten vor unbefugtem Zugriff und Cyber-Bedrohungen.
  11. Anpassbare Einstellungen: Erlaubt es Unternehmen, die Gehaltseinstellungen individuell zu konfigurieren, z. B. Auszahlungsrhythmus, Mitarbeitendenklassifikationen und besondere Abzüge.
  12. Integration mit Buchhaltungssoftware: Gehaltsabrechnungssoftware-Integration mit Buchhaltungssoftware sorgt für korrekte Finanzdaten und erleichtert die Abstimmung. (Integrationen sind besonders wichtig, wenn ein eigenständiges Lohnabrechnungssystem eingesetzt wird.)
  13. Automatische Benachrichtigungen und Erinnerungen: Versendet automatische Erinnerungen und Mitteilungen zu wichtigen Gehaltsabrechnungsaufgaben, Abgabefristen und gesetzlichen Vorgaben.

So wählen Sie ein Gehaltsabrechnungs-Automatisierungssystem aus

Die Wahl einer so wichtigen Software wie eines Lohnabrechnungs-Automatisierungssystems kann nervenaufreibend sein. Hier ist ein Prozess, der Ihnen hilft, die passende Lohnabrechnungssoftware für Ihr Unternehmen zu finden.

Schritt eins: Bedarfe ermitteln

Bevor Sie mit der Recherche von Anbietern beginnen, nehmen Sie sich Zeit, die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Stakeholder zu verstehen, z. B. Mitglieder des Lohnbuchhaltungsteams, Führungskräfte und reguläre Mitarbeitende.

Fragen, die Ihnen helfen, Ihre Bedarfe zu identifizieren:

  • Vor welchen Herausforderungen steht die Personal-/Lohnbuchhaltungs-/Finanzabteilung am häufigsten?
  • Wie wird jeder Stakeholder die neue Software nutzen?
  • Wo reicht das aktuelle HR-System oder der aktuelle Prozess nicht aus (Prozessmapping kann hier helfen)?
  • Was sind die häufigsten Beschwerden im Zusammenhang mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung?
  • Wie passt jede neue Software, die Sie kaufen, in Ihre bestehende HR-Technologielandschaft?
  • Welche Unternehmensrichtlinien und regulatorischen Anforderungen gibt es bezüglich Datensicherheit, Lieferantenvielfalt, Vertragsgestaltung usw.?
  • Wie technikaffin ist Ihr Team? Die von Ihnen ausgewählte Software sollte nicht komplexer in Einrichtung und Gebrauch sein, als Ihr Team bewältigen kann.
  • Wie hoch ist Ihr Budget?
  • Welche Art von Return on Investment (ROI) erwarten Sie?

Durch diese Fragen finden Sie heraus, was Sie genau von Ihrer HR-Software erwarten und benötigen.

Beziehen Sie Ihre Stakeholder (IT und Finanzen sind immer hilfreich) mit ein und nutzen Sie deren Feedback, um Anwendungsfälle zu schreiben und eine Matrix zu erstellen, die vergleicht, was für jede Stakeholdergruppe wichtig ist.

Damit können Sie das Gespräch mit Anbietern gezielt führen und ihnen eine Liste mit Must-have- und Nice-to-have-Funktionen für jeden Nutzenden geben.

Schritt zwei: Anbieterrecherche

Jetzt ist es an der Zeit, den Markt für Lohnabrechnungssoftware zu analysieren und sich mit den führenden automatisierten Lohnabrechnungssystemen für Ihren Anwendungsfall vertraut zu machen.

Bei der Recherche zu Anbietern automatisierter Lohnabrechnungssoftware können Sie zum Beispiel besonderen Wert auf die Einhaltung von Steuergesetzen, Benutzerfreundlichkeit, Integrationsmöglichkeiten mit Ihren aktuellen Systemen, Skalierbarkeit, Kundensupport und andere für Sie wichtige Kriterien legen. Achten Sie darauf, dass die Software kosteneffizient, anpassbar und mit detaillierten Reporting-Tools ausgestattet ist, sodass sie Ihren Geschäftsanforderungen beim Wachstum entspricht.

Sie können auch Online-Communities beitreten oder Ihr Netzwerk für Empfehlungen nutzen. 

Anbieterspezifische Fragen, die Sie stellen sollten:

  • Wer sind die führenden Anbieter für Ihren Anwendungsfall?
  • Welche sind in ihrer Kategorie am besten bewertet?
  • Welche Funktion wird bei jedem Tool am höchsten bewertet?
  • Richtet sich das Tool an kleine und mittlere Unternehmen oder ist es eher für den Einsatz in großen Unternehmen geeignet?
  • Was sagen Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte? Was sind die am häufigsten genannten Vorteile und Nachteile?
  • Welche Art von Onboarding, Schulung, Support und weiteren Ressourcen bietet der Anbieter?
  • Gibt es eine ausführliche Dokumentation?
  • Erfüllen die Funktionen des Tools Ihre Anforderungen?
  • Lässt sich die Software in die HR-Tools integrieren, die Sie bereits verwenden?
  • Benutzeroberfläche: Ist sie ansprechend gestaltet?
  • Benutzererfahrung: Lässt sich das Tool intuitiv bedienen und ist es einfach zu nutzen?
  • Ist dieses Tool einfach oder komplex genug für Ihre Anforderungen im Personalmanagement? 
  • Bietet es die Flexibilität oder Anpassbarkeit, die Sie benötigen?
  • Bietet es hohe Sicherheitsstandards und entspricht es Datenschutzvorschriften und Best Practices? Gibt es eine On-Premise-Option?
  • Passen die Preise zu Ihrem Budget? Ist die Preisgestaltung transparent? Ist der Preis für die gebotenen Funktionen gerechtfertigt? Sind einige Schlüsselfunktionen nur in teureren Preisstufen enthalten? 
  • Gibt es eine Demo oder einen kostenlosen Test?

Schritt drei: Erstellen Sie eine Shortlist und nehmen Sie Kontakt auf

Nachdem Sie nun einige mögliche Anbieter identifiziert haben, ist es Zeit, genauer hinzusehen und einige Demo-Termine zu vereinbaren.

  1. Senden Sie jedem Anbieter eine Aufforderung zur Informationsübermittlung (RFI), damit Sie Ihre Optionen Punkt für Punkt vergleichen können.
  2. Wenn Sie wirklich gründlich vorgehen möchten, schicken Sie jedem der in die engere Wahl gekommenen Anbieter eine Aufforderung zur Angebotsabgabe (RFP). Diese enthält wichtige Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre spezifischen Anforderungen, einen Anbieterfragebogen sowie alle Regeln für die Angebotseinreichung, wie z. B. Fristen.
  3. Vereinbaren Sie ein Gespräch mit dem Vertriebsmitarbeitenden des Anbieters und gehen Sie Ihre Fragen durch.

Diese Gespräche, die idealerweise auch Produktvorführungen beinhalten, helfen Ihnen zudem, ein Gefühl für den Anbieter zu bekommen und einzuschätzen, ob Sie eine gute Partnerschaft eingehen können.

Um die Anbieter miteinander zu vergleichen, nutzen Sie diese praktische Bewertungsvorlage.

Schritt vier: Den Business Case erstellen

Mit all den oben gesammelten Informationen ist es nun an der Zeit, Ihren Business Case zusammenzustellen. Das muss kein 10-seitiges Dokument sein, ein einseitiges Memo reicht oft aus (weil, wer hat Zeit, 10 Seiten zu lesen?).

 Entscheidungsträger suchen Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Was kostet es?
  • Welche Probleme werden mit der Software gelöst?
  • Was passiert, wenn wir nicht in die Software investieren?
  • Wie lange dauert die Implementierung?
  • Warum sollten wir jetzt investieren?
  • Wie ist der ROI der Einführung dieser Software?

Vielleicht kennen Sie die Antwort auf die Kostenfrage noch nicht; sich aber zu diesem Zeitpunkt die Genehmigung einzuholen, verschafft Ihnen bessere Erfolgsaussichten.

Hier finden Sie eine Vorlage für einen Business Case für Lohnabrechnungsautomatisierungs-Software

  • Zusammenfassung: Kurze Übersicht über den Vorschlag, die wichtigsten Vorteile und Schlussfolgerungen.
  • Aktueller Stand und Problemstellung: Beschreibung der aktuellen Situation sowie der konkreten Herausforderungen oder Probleme, die adressiert werden.
  • Vorgeschlagene Lösung und Vorteile: Detaillierte Beschreibung der vorgeschlagenen Lösung und deren erwartete Vorteile, inklusive Kosten-Nutzen-Analyse.
  • Implementierungsplan und Risikobewertung: Schrittweise Umsetzungsstrategie, Zeitplan, sowie eine Übersicht möglicher Risiken mit Maßnahmen zur Risikominderung.
  • Fazit und Empfehlungen: Eine prägnante Zusammenfassung des Business Cases mit abschließenden Empfehlungen für die Entscheidungsträger.

Schritt 5: Implementieren und einführen

Stellen Sie sicher, dass die relevanten Beteiligten über Ihre neue Lösung informiert sind und sich sicher fühlen, sie zu nutzen.

Der Hauptgrund, warum Unternehmen keine Rendite auf Softwarekäufe sehen, ist, dass sie es versäumen, die Umsetzung erfolgreich abzuschließen und ihr neues Tool in die täglichen Abläufe zu integrieren.

Effektives Change Management ist entscheidend. Damit die Mitarbeitenden Ihre neue Software nutzen, müssen sie verstehen, wie sie davon profitieren (z. B. sparen sie Zeit/ihre Urlaubsanträge werden schneller genehmigt) und wissen, wie sie zu bedienen ist.

Hier ein paar Tipps dazu:

  • Kommunizieren Sie klar, dass ein neues System eingeführt wird, und was das für die Mitarbeitenden bedeutet. Laden Sie sie ein, Fragen zu stellen.
  • Nutzen Sie alle Einführungs- und Schulungsangebote des Anbieters und verpflichten Sie die Mitarbeitenden, diese Trainings in einem angemessenen Zeitraum zu absolvieren.
  • Bestimmen Sie jemanden, der die Umsetzung koordiniert und als Anlaufstelle für Fragen (und Feedback) der Mitarbeitenden dient.
  • Weisen Sie die Mitarbeitenden auf verfügbare Self-Service-Ressourcen hin und stellen Sie sicher, dass sie wissen, wie sie ein Support-Ticket einreichen können, falls Schwierigkeiten auftreten.

Lohnabrechnungsautomatisierung vs. Lohn- und Gehaltsabrechnungsauslagerung

Automatisierte Lohnabrechnung bedeutet, dass Sie Software verwenden, um Aufgaben rund um die Gehaltsabrechnung zu erledigen, z. B. die Berechnung von Löhnen, Steuern und Sozialleistungen. Das Unternehmen verwaltet dies intern, wobei die Software für die eigentliche Arbeit sorgt und somit Zeit spart, allerdings ist weiterhin ein gewisses Maß an Überwachung notwendig.

Auslagerung der Lohnabrechnung bedeutet, dass ein externes Unternehmen vollständig mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung beauftragt wird. Dieses übernimmt sämtliche Aufgaben, einschließlich Berechnungen, Steueranmeldungen und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Es gibt Vor- und Nachteile bei der Auslagerung der Lohnabrechnung: Es ist weniger aufwendig, allerdings sind Sie darauf angewiesen, dass der externe Dienstleister alles korrekt erledigt.

Kurz gesagt: automatisierte Gehaltsabrechnung verschafft Ihnen mit Software-Unterstützung die Kontrolle, während Sie bei Auslagerung der Gehaltsabrechnung die gesamte Aufgabe an Experten abgeben.

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Finn Bartram

Finn ist Redakteur bei People Managing People. Er setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Organisationen zu gestalten, in denen Menschen sich kontinuierlich weiterentwickeln und wirklich gerne zur Arbeit kommen. Ist er nicht am Schreibtisch, treibt er Sport oder genießt die Natur.