Wenn Sie sich auf dem Markt umsehen und unsicher sind, wie Sie Gehaltsspannen festlegen, ist das völlig in Ordnung – es ist tatsächlich verwirrend. Doch es ist wichtig, hier alles richtig zu machen, damit Ihre Mitarbeitenden zufrieden bleiben.
Klare Gehaltsspannen sind ein zentrales Element von Maßnahmen zur Gehaltstransparenz – ein Aspekt, den 67 % der Jobsuchenden als wichtigen Faktor bei der Bewertung eines potenziellen Arbeitgebers anführen.
In diesem Artikel beleuchten wir, wie Sie Gehaltsspannen analysieren und festlegen, betrachten deren Vorteile und werfen einen Blick auf Payroll-Services, die Ihnen helfen können, eine wettbewerbsfähige und faire Gehaltsstruktur zu schaffen.
Was sind Gehaltsspannen?
Gehaltsspannen sind wie die Buchstützen eines Regals – sie halten alles organisiert und an Ort und Stelle. Diese Spannen umfassen für jede Rolle im Unternehmen ein Minimum, einen Mittelwert und ein Maximum.
Klare Gehaltsspannen sorgen dafür, dass Mitarbeitende gerecht bezahlt werden und wissen, was sie während ihrer Karriere erwarten können.
Indem die Spannen sowohl in Philosophie als auch in Daten verankert werden, schaffen Organisationen Klarheit und Konsistenz – zum Vorteil für Mitarbeitende und Führungskräfte.
Warum sind Gehaltsspannen wichtig?
Gut definierte Gehaltsspannen tragen zu Transparenz bei der Vergütung und Vertrauen innerhalb des Unternehmens bei. Sie helfen auch bei der Budgetplanung und stellen sicher, dass die Bezahlung wettbewerbsfähig bleibt – ein wesentlicher Faktor, um Top-Talente zu gewinnen und zu halten.
Wenn Unternehmen die Hintergründe ihrer Gehaltsspannen offen kommunizieren, empfinden Mitarbeitende das System als fair und nachvollziehbar. Diese Wahrnehmung von Fairness schafft Vertrauen, verringert Fluktuation und stärkt die Arbeitgebermarke eines Unternehmens.
6 Schritte zur Festlegung von Gehaltsspannen
Neue Gehaltsrichtwerte sollten Sie mit Bedacht festlegen und dabei auch die zukünftige Entwicklung im Blick behalten. Hier sind einige Schritte, die Sie beachten können, wenn Sie über Ihre Gehaltsspannen nachdenken.
1. Marktanalyse durchführen
Zu Beginn benötigen Sie Marktdaten zu Gehältern für vergleichbare Positionen in Ihrer Branche. Das umfasst das Auswerten von Gehaltsstudien und Branchenauswertungen. Webseiten wie Glassdoor, Payscale sowie fachspezifische Studien können hilfreich sein, doch in vielen Fällen sollten Sie nicht nur auf diese Quellen setzen.
Mit einer Marktanalyse verstehen Sie, was Wettbewerber zahlen, und sorgen dafür, dass Ihre Gehaltsspannen wettbewerbsfähig bleiben – allerdings sind diese Informationen oft nicht öffentlich zugänglich.
Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Tools, die Zugang zu solchen Daten haben, kann erheblich zur Genauigkeit Ihrer Darstellung beitragen. Zum Beispiel sind Investitionen in Software für das Vergütungsmanagement oder Partnerschaften mit Unternehmen für Vergütungs-Benchmarking zwei Möglichkeiten, wie Sie auf solche Analysedaten zugreifen können.
2. Analysieren Sie interne Daten
Überprüfen Sie als Nächstes die aktuellen Gehälter Ihrer Mitarbeitenden, um Muster und Abweichungen, insbesondere bei ähnlichen Stellen im Unternehmen, zu erkennen. Untersuchen Sie hierbei Faktoren wie Arbeitsleistung, Erfahrung und Betriebszugehörigkeit. Sie können auch Ihre Checkliste für die Lohn- und Gehaltsabrechnung durchgehen und ganzheitliche Daten zu Vergütung, Zusatzleistungen, Mitarbeitendenklassifikation und Zahlungsplänen auswerten.
Dan George, CEO und Gründer von Piper Key Analytics, weist darauf hin, dass es nicht einfach ist, festzulegen, welche Datenpunkte betrachtet werden sollen.
3. Definieren Sie Stellenprofile und Ebenen
Die Erstellung detaillierter Stellenbeschreibungen und Abstufungen innerhalb jeder Rolle ist entscheidend. Konsistenz und Klarheit bei Stellenprofilen und Rollen helfen, angemessene Gehaltsspannen festzulegen.
„Konsistenz bedeutet: Wenn Ebenen oder Gehaltsspannen bei Level 1 anfangen und bis Level 5 reichen – starten die Rollen jeder Abteilung beim gleichen Level oder nicht? Das hängt mit dem Betriebsmodell zusammen“, sagt George.
Unternehmen wie Google und Meta sind bekannt für klar strukturierte Stellenprofile und Ebenen, die eine transparente Gehaltsfindung unterstützen. Aber auch diese Unternehmen beginnen, die traditionelle Struktur der Stellenprofile und Ebenen zu überdenken.
Wie wir in unserem jährlichen Trendbericht festgestellt haben, wird ein Wechsel hin zu kompetenzbasierten Strukturen immer gängiger.
4. Legen Sie Gehaltsspannen-Parameter fest
Jetzt ist es an der Zeit, das Minimum, den Mittelwert und das Maximum für jede Rolle festzulegen. Berücksichtigen Sie Marktdaten und das Budget Ihres Unternehmens. Gute Gehaltsspannen orientieren sich an Markttrends und Unternehmenszielen und gewährleisten sowohl Wettbewerbsfähigkeit als auch Nachhaltigkeit.
Hier sind einige Tipps, wie Sie dabei vorgehen.
- Gleichgewicht zwischen interner Gerechtigkeit und externer Wettbewerbsfähigkeit: Stellen Sie sicher, dass Ihre Gehaltsspannen sowohl die interne Hierarchie als auch externe Marktsätze widerspiegeln, um Fairness zu gewährleisten und Top-Talente anzuziehen.
- Zukunftswachstum berücksichtigen: Definieren Sie Spannen so, dass künftige Gehaltssteigerungen abgedeckt sind – unter Berücksichtigung von Wachstumsprognosen und Budgetplanung des Unternehmens.
- Marktdaten regelmäßig aktualisieren: Nutzen Sie aktuelle und umfassende Marktdaten für die Gehaltsparameter und prüfen Sie diese regelmäßig, um mit sich wandelnden Branchenstandards und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Schritt zu halten.
5. Kommunikation & Aufklärung = Transparenz
Nichts erregt die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeitenden so sehr wie Veränderungen beim Gehalt. Wenn Sie also bestehende Gehaltsspannen neu festlegen, müssen Sie klar und transparent erklären, wie, wann, warum und wen die Änderungen betreffen, um Transparenz zu wahren.
Kommunikation bedeutet nicht nur, neue Zahlen bekanntzugeben – es geht darum, Vertrauen aufzubauen. Mitarbeitende möchten wissen, dass Gehaltsentscheidungen auf einem fairen, logischen System basieren. Das heißt, Unternehmen müssen nicht nur die Änderungen mitteilen, sondern auch die Gründe erläutern und die Führungskräfte darauf vorbereiten, die Botschaft weiterzugeben.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Kommunikation ist es, den Mitarbeitenden zu vermitteln, was ihr Gehalt tatsächlich darstellt. Viele Beschäftigte konzentrieren sich ausschließlich auf das Grundgehalt, aber das ist nur ein Teil der Gesamtvergütung.
Durch die Aufklärung des Teams über die Gesamtvergütung—also Grundgehalt, Boni und langfristige Anreize—können Arbeitgeber sicherstellen, dass Mitarbeitende den vollen Wert ihres Pakets verstehen.
Kombinieren Unternehmen Transparenz mit Aufklärung, sehen Mitarbeitende die Gehaltsstruktur eher als fair und motivierend an und empfinden diese weniger als verwirrend oder willkürlich.
6. Regelmäßig überprüfen und anpassen
Der Arbeitsmarkt ist dynamisch, daher ist es essenziell, Gehaltsspannen regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. In der Regel überprüfen Unternehmen ihre Gehaltsstrukturen alle ein bis drei Jahre. Regelmäßige Checks helfen, wettbewerbsfähig und fair zu bleiben.
Laut der Society for Human Resource Management überprüfen etwa 77% der Unternehmen ihre Gehaltsspannen jährlich, wohingegen nur 17% alle zwei bis drei Jahre abwarten.
Diese Zahlen sind zwar schon etwas älter, aber die Häufigkeit der Überprüfung von Gehaltsspannen hat sich kaum verändert. Die einzige Ausnahme besteht, wenn Sie in einem Markt mit hoher Inflation agieren, in dem sich die Gehälter der Vergleichsgruppe häufig erhöhen.
Wann sollten Sie Gehaltsspannen festlegen oder überarbeiten?
Die Festlegung von Gehaltsspannen ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein strategischer Prozess, der durch verschiedene Schlüsselereignisse oder Veränderungen im Unternehmen ausgelöst werden kann.
Der Zweck des Vergütungsmanagements im Personalwesen besteht darin, interne Gerechtigkeit und externe Wettbewerbsfähigkeit auszubalancieren. Zu wissen, wann Gehaltsspannen festgelegt oder überprüft werden sollten, ist entscheidend für die Aufrechterhaltung einer fairen und wettbewerbsfähigen Vergütungsstrategie.
Hier sind acht typische Situationen, in denen Sie Ihre Gehaltsstrukturen überprüfen und anpassen sollten:
1. Unternehmenswachstum oder -expansion
Wenn ein Unternehmen ein signifikantes Wachstum oder eine Expansion erlebt, ist dies der ideale Zeitpunkt für die Einführung von Gehaltsspannen. Werden neue Positionen geschaffen und Teams vergrößert, sorgt eine strukturierte Gehaltsstruktur für Konsistenz und Fairness. Außerdem unterstützt sie die Budgetplanung für neue Stellen und das effiziente Lohnmanagement.
2. Fusionen und Übernahmen
Bei Fusionen und Übernahmen kann die Integration unterschiedlicher Unternehmenskulturen und Vergütungsstrukturen herausfordernd sein.
Die Einführung neuer Gehaltsspannen hilft, Vergütungspraktiken über die zusammengeführten Unternehmen hinweg zu harmonisieren und sorgt für Gerechtigkeit und Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden.
3. Veränderungen am Markt
Der Arbeitsmarkt entwickelt sich ständig weiter. Bedeutende Veränderungen in Branchenstandards, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder regionalen Gehaltsentwicklungen können eine Überprüfung und Neueinführung von Gehaltsspannen erforderlich machen.
Mit diesen Veränderungen Schritt zu halten, stellt sicher, dass Ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und Talente anzieht sowie bindet.
4. Umstrukturierung des Unternehmens
Wenn ein Unternehmen eine Umstrukturierung durchläuft, wie zum Beispiel die Neudefinition von Rollen oder das Einführen neuer Ebenen innerhalb der Organisation, bietet sich die Überarbeitung oder Einführung von Gehaltsspannen an. So wird gewährleistet, dass die neue Struktur von einem fairen und transparenten Vergütungssystem unterstützt wird.
5. Hohe Fluktuationsraten
Wenn in Ihrem Unternehmen hohe Fluktuation herrscht, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Vergütungspakete nicht wettbewerbsfähig sind oder dass Ihre Mitarbeitenden Ihre Gehaltspraktiken nicht als fair empfinden.
Der Wert von Gehaltstransparenz wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Die Arbeitszufriedenheit und die Bindung steigen, wenn Lohngerechtigkeit und Transparenz gefördert werden.
6. Mitarbeiterfeedback
Regelmäßiges Feedback von Mitarbeitenden zu Unzufriedenheit mit der Bezahlung oder Anliegen kann den Bedarf auslösen, Gehaltsspannen zu überprüfen. Das Zuhören und Reagieren auf Rückmeldungen mit gut definierten Gehaltsstrukturen kann die Moral und das Vertrauen innerhalb der Organisation stärken.
7. Neue regulatorische Anforderungen
Änderungen im Arbeitsrecht und neue regulatorische Vorgaben können ebenfalls die Notwendigkeit aufzeigen, Gehaltsspannen festzulegen.
Die Einhaltung neuer Vorschriften stellt sicher, dass Ihr Unternehmen rechtliche Probleme vermeidet und im Einklang mit der Vergütungsphilosophie des Unternehmens bleibt.
8. Leistungs- und Gehaltsüberprüfungen
Jährliche oder halbjährliche Leistungs- und Gehaltsüberprüfungen machen häufig Diskrepanzen sichtbar oder zeigen die Notwendigkeit von Anpassungen der Gehaltsspannen auf.
Diese Überprüfungen bieten die Gelegenheit, aktualisierte Gehaltsspannen festzulegen, die den aktuellen Leistungsstandards und Marktbedingungen entsprechen.
5 zentrale Vorteile der Einführung von Gehaltsspannen
Es klingt nach gesundem Menschenverstand, aber klar definierte Gehaltsspannen bewirken weit mehr als bloß geordnete Lohnbänder. Wenn sie durchdacht implementiert werden, können Gehaltsspannen das Vertrauen der Mitarbeitenden, die Bindung sowie die Ausrichtung der Organisation grundlegend verbessern.
1. Mehr Transparenz
Klare Gehaltsspannen helfen Mitarbeitenden zu verstehen, wie ihre Vergütung berechnet wird und welche Entwicklungsmöglichkeiten sie haben. Transparenz reduziert Spekulationen, minimiert die Wahrnehmung von Voreingenommenheit und stärkt das Vertrauen in die Führung.
Laut SHRM zeigen Statistiken, dass Unternehmen mit transparenten Gehaltsspannen eine Erhöhung der Mitarbeiterbindung um 15 % verzeichnen.
2. Verbesserte Mitarbeiterbindung
Glauben Mitarbeitende daran, dass Vergütungsentscheidungen fair und konsistent getroffen werden, bleiben sie dem Unternehmen eher treu. Gehaltsspannen schaffen Klarheit darüber, wie Gehaltssteigerungen berechnet werden, und reduzieren das Risiko, dass Unzufriedenheit oder Ungleichbehandlung zur Fluktuation führen.
Strukturierte Gehaltsbänder geben den Mitarbeitenden ferner die Sicherheit, dass Beförderungen und Lohnerhöhungen an messbare Faktoren geknüpft sind – nicht an Willkür. Diese Vorhersehbarkeit stärkt die Motivation und die langfristige Loyalität.
3. Einfachere Budgetierung und Planung
Aus Sicht der Organisation bieten Gehaltsspannen verlässliche Rahmenbedingungen für die Personalkosten. Personalverantwortliche und Finanzleiter können künftige Lohnkosten besser prognostizieren, Ressourcen gezielter einsetzen und unerwartete Gehaltsspitzen vermeiden.
Ein strukturiertes Vorgehen stellt sicher, dass neue Positionen in die richtigen Bänder eingegliedert werden, ohne interne Ungleichgewichte oder Budgetüberschreitungen zu verursachen.
4. Mehr Führungskonsistenz
Gehaltsspannen geben Führungskräften und Managern einen Rahmen für konsistente Entscheidungen. Ohne diese neigen Manager dazu, individuelle Angebote auszuhandeln, was interne Lohnungleichheiten und Frust zur Folge haben kann. Mit klaren Spannen können Führungskräfte wettbewerbsfähige Angebote machen, die innerhalb der Organisation stets fair bleiben.
Diese Konsistenz reduziert nicht nur Verwirrung, sondern schützt auch die Glaubwürdigkeit der Organisation aus Sicht der Mitarbeitenden.
5. Klare Karriereentwicklung
Gerade für kleinere Organisationen können Gehaltsspannen für Klarheit in der beruflichen Entwicklung sorgen. Breitere Gehaltsbänder ermöglichen es Mitarbeitenden zu erkennen, wo sie aktuell stehen, wie Entwicklung aussehen kann und wie sich ihr Gehalt bei Weiterqualifikation und längerer Zugehörigkeit entwickeln kann.
Gut gestaltete Gehaltsspannen schaffen auf mehreren Ebenen Mehrwert: Mitarbeitende gewinnen an Transparenz und Vertrauen, Führungskräfte an Konsistenz, und Organisationen an Vorhersehbarkeit. Zusammen machen diese Vorteile Gehaltsspannen nicht nur zu einem Vergütungsinstrument, sondern zu einem starken Hebel für Engagement und Bindung.
3 Häufige Herausforderungen bei der Festlegung von Gehaltsspannen
Gehaltsspannen entwickeln sich weiter, manchmal sehr schnell. Das führt zu einem nie endenden Bedarf an Analyse und Anpassung. Folgende Faktoren führen dazu.
1. Umgang mit Marktunterschieden
Verschiedene Märkte und Regionen haben unterschiedliche Gehaltsniveaus und gesetzliche Regelungen. Suchen Sie hierfür nach möglichst lokalen Gehaltsdaten und passen Sie die Gehaltsspannen entsprechend an den Wohnort der Kandidat:innen an, inklusive möglicher Anpassungen an die Lebenshaltungskosten.
Webseiten wie das Bureau of Labor Statistics bieten einen guten Ausgangspunkt für regionale Einblicke.
2. Umgang mit internen Gehaltsunterschieden
Bereits bestehende Gehaltsunterschiede können Unzufriedenheit, fehlendes Engagement und Spannungen in der Belegschaft verursachen.
Die Durchführung eines Pay Equity Audits und die Umsetzung notwendiger Anpassungen sorgt für Fairness und festigt das Vertrauen der Mitarbeitenden. Dieser Prozess macht Korrekturbedarf sichtbar und stellt sicher, dass alle für ihre Rolle gleich bezahlt werden.
Flexibilität bewahren
Flexibilität bei Gehaltsspannen ist entscheidend, um außergewöhnliche Kandidat:innen zu gewinnen – besonders in wettbewerbsintensiven oder Nischenmärkten. Entwickeln Sie Richtlinien für Gehaltsausnahmen und Freigabeprozesse, um besonders gelagerte Fälle abzudecken, ohne die Grundstruktur Ihres Systems zu untergraben.
Selbst mit guter Planung zeigen diese Herausforderungen, dass Gehaltsspannen kein "Setzen und vergessen"-Instrument sind. Sie erfordern regelmäßige Überprüfung, konsequente Anwendung und wohlüberlegte Anpassungen, um wirksam zu bleiben.
Die gute Nachricht: Es steht heute eine Vielzahl an Vergütungs-Tools und Ressourcen zur Verfügung, die diesen Prozess wesentlich einfacher machen.
Hilfsmittel zur Festlegung von Gehaltsspannen
Die Festlegung und Pflege von Gehaltsspannen erfordert genaue Daten und eine konsistente Methodik. Während einige Unternehmen dies manuell zusammenstellen, bieten moderne Vergütungstools eine schnellere und verlässlichere Möglichkeit, Vergütungen zu vergleichen, Gerechtigkeit zu analysieren und die Einhaltung von Arbeitsgesetzen sicherzustellen.
Ob Sie ein kleines Unternehmen mit Bedarf an leicht zugänglichen Einblicken sind oder ein größeres Unternehmen, das robuste Benchmarks benötigt – diese Tools machen den Prozess effizienter und vermindern Fehlerquellen.
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Während kostenlose Tools wie Glassdoor oder Payscale einen guten Ausgangspunkt bieten, warnen Vergütungsexpert:innen davor, sich ausschließlich auf diese zu verlassen, da dies Ungenauigkeiten verursachen kann.
Stattdessen sollten Arbeitgeber:innen Daten verwenden, die auf Unternehmensgröße, Branche, Umsatz und Standort abgestimmt sind, um Fehlausrichtungen zu vermeiden. Für viele Organisationen bedeutet das, in externe Gehaltsstudien von Anbietern wie Mercer oder Willis Towers Watson zu investieren oder mit HR-Berater:innen zusammenzuarbeiten, um Vergleichswerte zu validieren.
Das richtige Tool hängt von Ihrer Unternehmensgröße, Branche und Ihrem Budget ab – das Ziel bleibt jedoch gleich: faire, wettbewerbsfähige und zur Vergütungsstrategie passende Gehaltsspannen sicherzustellen.
FAQs
Welche Schritte sollte ich befolgen, um wirksame Gehaltsspannen festzulegen?
Folgen Sie diesen Schritten: Marktforschung durchführen, interne Daten analysieren, Aufgabenbereiche und Ebenen definieren, Parameter für die Gehaltsspanne festlegen sowie regelmäßig überprüfen und anpassen.
Wie oft sollten Gehaltsspannen überprüft werden?
Gehaltsspannen sollten in der Regel jährlich oder halbjährlich überprüft werden, um wettbewerbsfähig und fair zu bleiben.
Welche Hilfsmittel gibt es zur Festlegung und Verwaltung von Gehaltsspannen?
Tools wie PayScale, Glassdoor, SHRM, CompAnalyst von Salary.com und die Radford Global Compensation Database können bei der Festlegung und Verwaltung von Gehaltsspannen unterstützen. Vielleicht die beste Lösung ist jedoch ein Lohnabrechnungsdienstleister, der diese Aufgabe übernimmt und dabei Daten von anderen Kund:innen sowie externe Daten einbezieht.
Auch Lohnabrechnungssoftware oder Software zur Entgeltgleichheit können mit ihren umfangreichen Tools für Aufgaben wie das Benchmarking von Gehältern wertvoll sein.
Warum sind Gehaltsspannen wichtig?
Gehaltsspannen gewährleisten Transparenz, Fairness und Wettbewerbsfähigkeit und tragen zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung bei.
Wie kann ich interne Gehaltsunterschiede ansprechen?
Führen Sie ein Entgeltgleichheitsaudit durch und nehmen Sie die notwendigen Anpassungen vor, um eine faire Vergütung aller Mitarbeitenden sicherzustellen.
Zusammenfassung
Klare und wettbewerbsfähige Gehaltsspannen aufzustellen, ist essenziell, um Top-Talente zu gewinnen und zu halten. Durch Marktforschung, Analyse interner Daten, Definition von Rollen, Setzen von Parametern und regelmäßige Überprüfung schaffen Sie ein faires und transparentes Vergütungssystem.
Bedenken Sie: Regelmäßige Überprüfungen und Flexibilität sind entscheidend, um auf einem dynamischen Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.
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