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Viele Organisationen nutzen Mitarbeiterbefragungen zusammen mit anderen Methoden des Mitarbeiter-Feedbacks, um wichtiges Feedback von Mitarbeitenden zu sammeln.

Doch viele der Personen, mit denen wir sprechen, haben mit niedrigen Rücklaufquoten zu kämpfen und damit, aus den Ergebnissen umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen.

Kommt Ihnen das bekannt vor? 

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Nutzen Sie diesen Leitfaden, um Befragungen besser zu verstehen und zu erfahren, wie Sie sie erstellen und durchführen.

Was ist eine Mitarbeiterbefragung und warum sollte man sie durchführen?

Eine Mitarbeiterbefragung ist eine Methode, um Feedback von Teammitgliedern zu einem bestimmten Aspekt ihrer Erfahrungen am Arbeitsplatz zu sammeln.

Wenn sie effektiv durchgeführt werden, sind Mitarbeiterbefragungen nützliche Instrumente, die HR-Fachkräften und dem Management dabei helfen, positive Veränderungen in der Organisation umzusetzen.

In Kombination mit Kennzahlen wie der Mitarbeiterfluktuation und Daten aus anderen Feedbackmethoden wie Bleibeinterviews, Austrittsinterviews, Skip-Level-Gesprächen und 1:1-Gesprächen sind Mitarbeiterbefragungen eine hervorragende Möglichkeit, ein Bild von den verschiedenen Facetten der Mitarbeitererfahrung zu zeichnen.

So nutzte beispielsweise American Express Mitarbeiterbefragungen, um seine erfolgreiche hybride Arbeitsstrategie Amex Flex umzusetzen und zu optimieren.

Arten von Mitarbeiterbefragungen mit Beispielfragen

Mitarbeiterbefragungen gibt es in vielen verschiedenen Ausprägungen, wobei jede darauf abzielt, unterschiedliche Aspekte der Erfahrungen am Arbeitsplatz zu messen.

Sie können Personen zwar zu so ziemlich jedem Thema befragen, im Folgenden stelle ich jedoch kurz die gängigsten Arten vor.

Bewerberbefragungen

Viele Recruiting-Teams nutzen Bewerberbefragungen, um den Rekrutierungsprozess zu verbessern, indem sie Feedback zu Elementen wie Kontaktmethoden, Bewerbungsformularen und Vorstellungsgesprächen sammeln.

Beispiele für Fragen in Bewerberbefragungen

  • Der Bewerbungsprozess war effizient und hat meine Zeit respektiert.
  • Die Erwartungen an die Stelle wurden mir klar vermittelt.
  • Die ausgeschriebene Stellenbeschreibung entsprach dem, was mir während des Bewerbungsprozesses vorgestellt wurde.
  • Meine Gesprächspartner waren gut vorbereitet.
  • Was würde Ihrer Meinung nach unseren Einstellungsprozess verbessern?

Onboarding-Befragung

Onboarding-Befragungen erfassen Daten darüber, wie willkommen und einbezogen sich jemand gefühlt hat, wie klar die Person ihre Rolle und Verantwortlichkeiten versteht und ob sie alles hatte, was sie benötigte, um schnell produktiv zu werden.

Viele Softwarelösungen für das Onboarding können Sie bei der Gestaltung von Befragungen und der Datenerfassung in Echtzeit unterstützen.

Beispiele für Fragen in Onboarding-Befragungen

  • Ich habe Zugriff auf die Ressourcen und Tools, die ich benötige, um bestmögliche Arbeit zu leisten.
  • Ich habe ausreichend Schulungen erhalten, um meine Rolle effektiv auszuführen.
  • Ich habe das Gefühl, dass mir die Informationen zur Verfügung gestellt werden, die ich benötige, um meine Rolle effektiv auszuführen.
  • Ich verstehe, wie meine Rolle die Mission des Unternehmens unterstützt.
  • Meine Ziele und zu liefernden Ergebnisse sind für mich klar.
  • Ich habe das Gefühl, dass meine derzeitige Rolle mit meinen Karrierezielen übereinstimmt.
  • Haben Sie Vorschläge, wie der Onboarding-Prozess verbessert werden könnte?

Weitere Fragen finden Sie in unserem Artikel über Onboarding-Befragungen.

Mitarbeiterbefragung zum Mitarbeiterengagement

Diese Befragungen sollen ermitteln, wie engagiert jemand ist, also wie hoch das Maß an geistiger und emotionaler Verbundenheit mit Ihrer Organisation und der geleisteten Arbeit ist.

Beispiele für Fragen in Mitarbeiterbefragungen zum Mitarbeiterengagement

  • Ich fühle mich motiviert und freue mich darauf, zur Arbeit zu kommen.
  • Ich verstehe meine Rolle und Verantwortlichkeiten genau.
  • Ich verstehe, wie meine Arbeit zum Gesamterfolg der Organisation beiträgt.
  • Ich fühle mich in die Organisation einbezogen und wohl dabei, meine Meinungen zu äußern und Vorschläge zu machen.
  • Ich glaube, dass es hier gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für mich gibt.
  • Ich habe das Gefühl, dass mein Arbeitspensum zu bewältigen ist und die Arbeit meine privaten Verpflichtungen nur selten beeinträchtigt.
  • Ich fühle mich bei meiner beruflichen Entwicklung unterstützt.
  • Ich habe das Gefühl, für meine Arbeit fair entlohnt zu werden.
  • Ich fühle mich stark mit der Vision, Mission und den Werten der Organisation verbunden.
  • Ich würde [X Company] Verwandten und Freunden als großartigen Arbeitgeber empfehlen.

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Umfrage zur Arbeitsplatzkultur

Ziel einer Umfrage zur Unternehmenskultur ist es, ein besseres Verständnis der sozialen Dynamiken am Arbeitsplatz zu erlangen, um toxische Verhaltensweisen zu minimieren und eine einladendere und integrativere Arbeitskultur für alle zu schaffen.

Eine Umfrage zur Unternehmenskultur konzentriert sich auf Fragen zu Themen wie Teamdynamik, Führungsstilen, Fairness und Verantwortlichkeit, Arbeitsweisen, Anerkennung von Mitarbeitenden, Barrierefreiheit und Inklusion, Bewältigbarkeit des Arbeitspensums, Unternehmenswerten und -richtlinien, Transparenz sowie anderen Bereichen, in denen sich Unternehmensidentität und soziale Dynamiken am Arbeitsplatz überschneiden.

Beispiele für Fragen zur Arbeitsplatzkultur

  • Ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird.
  • Gute Arbeit wird anerkannt und gefeiert.
  • Ich erhalte regelmäßig konstruktives Feedback.
  • Ich habe das Gefühl, dass Mitarbeitende in diesem Unternehmen gleichberechtigt behandelt werden.
  • Ich habe das Gefühl, dass meine Meinungen am Arbeitsplatz wertgeschätzt werden.
  • Wenn organisatorische Veränderungen vorgenommen werden, habe ich das Gefühl, dass die Gründe für diese Veränderungen wirksam kommuniziert werden.
  • Wenn Sie eine Sache an der Organisation ändern könnten, welche wäre das?
  • Ich habe das Gefühl, dass das Unternehmen seinen Werten gerecht wird.
  • Meine Führungskraft gibt mir das Gefühl, inspiriert und motiviert zu sein.

Umfrage zu Vergütung und Zusatzleistungen für Mitarbeitende

In Kombination mit Daten wie Auslastungsquoten sind Umfragen eine hervorragende Möglichkeit, Einblicke darin zu erhalten, wie Ihre Mitarbeitenden ihre Vergütung und Zusatzleistungen empfinden.

Sie können Ihnen dabei helfen festzustellen, ob es bestimmte Vergünstigungen oder Zusatzleistungen gibt, deren Einführung sich Ihre Mitarbeitenden wünschen, oder ob bestimmte Bedürfnisse von Mitarbeitenden unerfüllt bleiben.

Beispiele für Fragen zu Vergütung und Zusatzleistungen

  • Ich bin mit den Zusatzleistungen, die ich erhalte, zufrieden.
  • Ich habe das Gefühl, für meine Arbeit fair entlohnt zu werden.
  • Welche Zusatzleistungen und Vergünstigungen sollen wir Ihrer Meinung nach einführen?
  • Ich habe das Gefühl, dass Leistungsbeurteilungen klar formuliert sind.
  • Ich habe das Gefühl, dass Leistungsbeurteilungen zutreffend sind.

Umfrage zur beruflichen Entwicklung

Ziel einer Umfrage zur beruflichen Entwicklung ist es, ein tieferes Verständnis der Auswirkungen Ihrer aktuellen Programme für Schulung sowie Lernen und Entwicklung zu erlangen.

Sie kann Ihnen auch Einblicke in die Arten von Schulungen und Weiterbildungen geben, die Ihre Mitarbeitenden gerne absolvieren würden – einschließlich bestimmter Kurse und Schulungen, für die sie sich bereits interessieren.

Beispiele für Fragen zur beruflichen Entwicklung

  • Ich habe das Gefühl, mich in dieser Rolle beruflich weiterzuentwickeln.
  • Ich fühle mich durch meine Arbeit herausgefordert.
  • Ich sehe in diesem Unternehmen Möglichkeiten für berufliches Wachstum.
  • Ich habe das Gefühl, dass meine Fähigkeiten effektiv eingesetzt werden.
  • Ich habe das Gefühl, dass mir die nötige Unterstützung gegeben wird, um meine Arbeit gut zu erledigen.
  • Ich habe das Gefühl, dass ich Verantwortung für meine Arbeit trage.
  • Die Ziele und zu liefernden Ergebnisse meines Teams sind dem gesamten Team klar.

Net Promoter Score für Mitarbeitende (eNPS)

Die eNPS-Umfrage stellt Mitarbeitenden nur eine einfache, aber wirkungsvolle Frage:

„Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie [Namen des Unternehmens einfügen] einem Freund oder Familienmitglied als Arbeitgeber empfehlen?“

Der eNPS-Wert entspricht dem Prozentsatz der Befürworter abzüglich des Prozentsatzes der Kritiker. Der niedrigste Wert liegt bei -100 und der höchste bei 100. Dies ist eine einfache Möglichkeit, die Stimmung der Mitarbeitenden zu erfassen und erste Einblicke in zugrunde liegende Probleme zu gewinnen.

Lesen Sie mehr in unserem Artikel über die Berechnung des eNPS.

Mitarbeiterbefragungen durchführen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nutzen Sie diese Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine effektive Mitarbeiterbefragung durchzuführen.

1. Zweck festlegen

Zunächst ist es wichtig zu klären, warum Sie die Befragung durchführen. Gibt es beispielsweise eine bestimmte Initiative oder Veränderung, zu der Sie Feedback wünschen, oder möchten Sie das Engagement der Mitarbeitenden allgemein bewerten? 

2. Befragung gestalten

Gestalten Sie auf Grundlage des Zwecks eine Reihe klarer und relevanter Fragen. Überlegen Sie, welche Art (oder Arten) von Fragen Sie stellen möchten.

Werden Sie offene Fragen stellen? Verwenden Sie ein Bewertungssystem oder eine gleitende Skala (stimme voll und ganz zu, stimme zu, neutral, stimme nicht zu, stimme überhaupt nicht zu)? Werden Sie ein Kommentarfeld bereitstellen, damit Mitarbeitende ihre Meinung äußern und/oder ihre Bewertungen erklären können? 

Formulieren Sie jede Frage möglichst präzise und spezifisch und vermeiden Sie suggestive Fragen sowie Fachjargon. Umfragetools.

3. Befragung testen 

Vor dem Start ist es insbesondere bei wichtigen Befragungen sinnvoll, die Befragung mit einer kleinen Gruppe probeweise durchzuführen, um verwirrende oder unklare Fragen zu erkennen.

4. Befragung verteilen

Verteilen Sie die Befragung über Ihre bevorzugte Methode.

Bei der Verteilung ist es wichtig, die Mitarbeitenden über den Zweck der Befragung, den benötigten Zeitaufwand und die Verwendung ihres Feedbacks zu informieren.

Dies trägt dazu bei, mehr und bessere Antworten zu erhalten.

5. Überwachen und erinnern

Verfolgen Sie die Rücklaufquote und senden Sie Mitarbeitenden, die die Befragung noch nicht abgeschlossen haben, Erinnerungen. Halten Sie Fristen ein, geben Sie jedoch ausreichend Zeit für alle Antworten.

6. Ergebnisse analysieren

Analysieren Sie die Daten, sobald die Befragung geschlossen wurde. Quantitative Antworten können mit Diagrammen und Grafiken zusammengefasst werden, während qualitative Antworten nach Themen gruppiert werden können.

7. Ergebnisse teilen

Fassen Sie die Ergebnisse zusammen und teilen Sie sie mit der Organisation. Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse und, sofern angemessen, detaillierte Einblicke. Heben Sie Verbesserungsbereiche und Stärken hervor.

8. Aktionsplan erstellen

Erstellen Sie auf Grundlage des Feedbacks einen Aktionsplan, der die wichtigsten angesprochenen Themen behandelt. Stellen Sie sicher, dass dieser klare Ziele, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne für die Umsetzung enthält.

9. Nachfassen

Fassen Sie nach der Umsetzung des Aktionsplans bei den Mitarbeitenden nach. Informieren Sie sie darüber, welche Maßnahmen auf Grundlage ihres Feedbacks ergriffen wurden und wie die Ergebnisse der Befragung diese Entscheidungen beeinflusst haben.

Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass sich Mitarbeitende auch in Zukunft an Ihren Befragungen beteiligen.

Bewährte Verfahren für Mitarbeiterbefragungen

Hier sind unsere wichtigsten Tipps für effektivere Mitarbeiterbefragungen:

  1. Formulieren Sie ein klares Ziel. Überlegen Sie sorgfältig, was Sie mit der Umfrage erreichen möchten, also was Sie messen oder worauf Sie Feedback erhalten möchten. Dadurch wird es einfacher, Ihre Umfrage so zu gestalten, dass sie die benötigten Informationen liefert.
  1. Kommunizieren Sie klar das Warum hinter der Umfrage. Menschen antworten viel eher und engagieren sich stärker im Prozess, wenn sie den Grund für die Umfrage verstehen und wissen, wie sie ihnen zugutekommen kann.
  2. Erkennen Sie die Ergebnisse an und kommunizieren Sie die Maßnahmen. Dies hilft, Unterstützung für etwaige Änderungen zu gewinnen, und zeigt, dass sich der Aufwand für Umfragen lohnt.
  3. Ziehen Sie Anonymität für ehrlicheres Feedback in Betracht. Wenn Mitarbeitende glauben, dass ihre Antworten auf sie zurückgeführt werden können, befürchten sie möglicherweise Repressalien, wenn sie offen antworten.
  4. Vergleichen Sie Abteilungen miteinander und verfolgen Sie die Ergebnisse im Laufe der Zeit. Dies kann Ihnen helfen, Problembereiche wie schlechte Führungskräfte zu identifizieren, wenn sich die Mitarbeiterzufriedenheit zwischen den Abteilungen stark unterscheidet.
  5. Halten Sie sie kurz. Als Faustregel gilt, dass Ihre Umfrage in 20 Minuten oder weniger abgeschlossen werden kann. Versuchen Sie, kürzere bzw. kleinere Umfragen zu bestimmten Themenbereichen durchzuführen.
  1. Die Häufigkeit ist entscheidend. Durch regelmäßigere „Pulsbefragungen“ erhalten Sie aktuellere Daten, als wenn Sie nur die übliche jährliche Umfrage durchführen.
  2. Überspringen Sie einen Schritt mit Vorlagen für Mitarbeiterbefragungen. Im Internet sind zahlreiche hervorragende Ressourcen und Vorlagen für Umfragen verfügbar, die auf Methoden der Verhaltenswissenschaften basieren.
  3. Schaffen Sie keine finanziellen oder sonstigen Anreize für die Teilnahme an Umfragen. Die Belohnung sollte dem Zweck der Umfrage selbst innewohnen: ein besserer Arbeitsplatz.
  4. Der Ort, an dem Sie demografische Fragen platzieren, ist entscheidend. Platzieren Sie solche Fragen in Mitarbeiterbefragungen ganz am Ende. 
  5. Führen Sie dieselbe Umfrage nach einiger Zeit erneut durch. Wenn Sie nach der Umsetzung von Änderungen in bestimmten Abständen dieselbe Umfrage durchführen, können Sie die Auswirkungen der vorgenommenen Änderungen messen.

Effektive Fragen für Mitarbeiterbefragungen formulieren

Das Formulieren effektiver Fragen für Mitarbeiterbefragungen ist teils Kunst, teils Wissenschaft. Nutzen Sie diese bewährten Methoden als Unterstützung.

  1. Zahlen können besser sein als Wörter. Eine Antwortskala, die Zahlen in regelmäßig verteilten Abständen verwendet, ermöglicht es den Befragten, eine „Bewertung“ abzugeben. Außerdem sind Ihre Daten dadurch besser quantifizierbar. 
  2. Stellen Sie Fragen zu spezifischem, beobachtbarem Verhalten. Mitarbeitende nach ihrer Meinung zu den Gedanken oder Motiven eines Kollegen oder einer Führungskraft zu fragen, ist weniger effektiv, als nach beobachtbarem Verhalten zu fragen 
  3. Versuchen Sie nicht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Vermeiden Sie es, in derselben Frage auf zwei Themen einzugehen, da dies zu Verwirrung und ungenauen Antworten führen kann.
  4. Stellen Sie leicht zu beantwortende Fragen. Wenn Sie selbst Schwierigkeiten hätten, die Frage zu beantworten, sollten Sie sie wahrscheinlich umformulieren.
  5. Berücksichtigen Sie die Art bzw. Arten der Fragen und Antworten, die Sie verwenden werden. Werden Sie offene Fragen stellen? Werden Sie ein Bewertungssystem oder eine gleitende Skala verwenden (stimme voll und ganz zu, stimme zu, neutral, stimme nicht zu, stimme überhaupt nicht zu)?
  6. Vermeiden Sie Wörter und Ausdrücke mit starken Konnotationen. Obwohl Metaphern eine wichtige Rolle dabei spielen, wie wir Erfahrungen und Menschen beschreiben, können sie auch Assoziationen auslösen, die Antworten auf Umfragen verzerren.
  7. Nutzen Sie Konsistenz zu Ihrem Vorteil. Versuchen Sie, Abschnitte der Umfrage so zu gestalten, dass sie eine ähnliche Anzahl von Elementen enthalten, und formulieren Sie Fragen mit einer ähnlichen Wortanzahl. 
  8. Variieren Sie Ihre Fragen je nach gewünschter Antwort. Wenn jede Frage in einem Abschnitt eine gewünschte positive Antwort hat, können Mitarbeitende die Fragen leicht beantworten, ohne sich wirklich mit ihnen auseinanderzusetzen. Variieren Sie dies bei ungefähr einem Drittel der Fragen. 

Fügen Sie Antwortoptionen wie „nicht zutreffend“ oder „ich weiß es nicht“ hinzu. Ohne diese Option könnten sich die Befragten gezwungen fühlen, Antworten zu geben, von denen sie wissen, dass sie wertlos sind.

Tools für Mitarbeiterbefragungen

Wie bereits erwähnt, stehen verschiedene Tools und Vorlagen zur Verfügung, um die Durchführung von Mitarbeiterbefragungen zu erleichtern. Hier sind einige Tools für Mitarbeiterbefragungen, die Sie in Betracht ziehen sollten.

Die folgende Tabelle bietet eine schnelle Übersicht über einige bemerkenswerte Tools, die wir noch genauer vorstellen werden.

WerkzeugKostenIntegrationenUmfragetypenZusätzliche Informationen
Google FormsKostenlosGoogle SheetsAnpassbare Umfragen- Mit jedem Gerät kompatibel
Anpassbares Design
-Automatisch erstellte visuelle Berichte
- Robuster Datenschutz
SurveyMonkeyKostenpflichtigNicht angegebenMitarbeiterengagement, Marktforschung, Kundenerlebnis- Spezialisiertes Werkzeug für Mitarbeiterengagement
- Hohe Datenschutzstandards
SparkbayNicht angegebenNicht angegebenPulsbefragungen (Engagement, Mitarbeiterbindung, Veränderungsmanagement, D&I, Remote-Teams)- Automatisierte Erfassung von Feedback
- Wissenschaftlich fundierte Fragen
- Fragen in 9 Sprachen verfügbar
QuestionProKostenpflichtigTableau, Salesforce, Microsoft Dynamics und andereVerschiedene (Markt, akademische Forschung, Kundenerlebnis, Belegschaft)- Über 250 anpassbare Vorlagen
- Unterstützt mehr als 100 Sprachen
- Robuste Integration von Daten und Analysen

Google Forms

Google-Forms-Bildschirmaufnahme
Quelle: Google Forms

Google Forms kann verwendet werden, um Umfragen für jeden Zweck zu erstellen und unterwegs durchzuführen, da es mit jedem Gerät kompatibel ist – Mobilgerät, Tablet oder Desktop. Das bedeutet auch, dass die Befragten von überall auf Ihre Umfragen zugreifen und sie ausfüllen können.

Sie können die Farben, Schriftarten, Bilder und mehr Ihrer Umfrage anpassen, um das Erscheinungsbild Ihrer Marke widerzuspiegeln. Außerdem können Sie eine benutzerdefinierte Logik erstellen, die Fragen auf Grundlage vorheriger Antworten anpasst.

Google Forms erstellt automatisch visuelle Berichte auf Grundlage der Umfrageantworten. Sie können die Daten auch an ein Google Sheet senden, um eigene Analysen oder Automatisierungen anzuwenden. 

Was die Sicherheit betrifft, hält sich Forms an dieselben Datenschutzverpflichtungen und Datenschutzmaßnahmen wie die übrigen Unternehmensdienste von Google Cloud.

SurveyMonkey

SurveyMonkey-Bildschirmaufnahme
SurveyMonkey-Bildschirmaufnahme

SurveyMonkey ist ein weiteres beliebtes Umfragetool, das häufig für Marktforschung, Bewertungen des Kundenerlebnisses und verschiedene Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit verwendet wird.

Es verfügt über ein spezialisiertes Tool für Umfragen zum Mitarbeiterengagement namens SurveyMonkey Engage. Dieses umfasst vorgefertigte Umfragen und automatisierte Bereitstellungen, sodass der Verwaltungsaufwand bei der Erfassung von Mitarbeiterfeedback entfällt.

Die Vorlagenfragen von SurveyMonkey basieren auf den Sozialwissenschaften und verfolgen einen „ganzheitlichen Ansatz zum Verständnis der Beziehung Ihrer Mitarbeiter zu ihrem Arbeitsplatz“.

SurveyMonkey bietet hohe Datenschutzstandards. Die Sicherheit wird durch Verschlüsselung, SSO-, SSAE-16- und SOC-II-konforme Rechenzentren unterstützt. Außerdem erfüllt der Dienst die Anforderungen von HIPAA und DSGVO.

Sparkbay

Sparkbay-Bildschirmaufnahme
Sparkbay-Bildschirmaufnahme
Quelle: Sparkbay

Sparkbay ist eine Plattform für Mitarbeiterengagement, die eine Vielzahl verschiedener Pulsbefragungsprogramme anbietet. Diese decken unter anderem die Bereiche Mitarbeiterengagement, Mitarbeiterbindung, Veränderungsmanagement, Vielfalt und Inklusion sowie Remote-Teams ab.

Sparkbay erfasst Mitarbeiterfeedback automatisch über Pulsbefragungen, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden (Berichten zufolge entscheiden sich 70 % der Kunden für monatliche Umfragen). 

Die Fragen von Sparkbay sind wissenschaftlich fundiert, und die Plattform bietet eine breite Palette an Anpassungsmöglichkeiten, z. B. die gezielte Ansprache bestimmter Mitarbeitergruppen mit maßgeschneiderten Fragensätzen, personalisierte Vergleichswerte, Fluktuationsprognosen, Heatmaps sowie weitere nützliche Analyse- und Antwortfunktionen. 

Die Umfragefragen von Sparkbay sind derzeit in 9 Sprachen verfügbar, nämlich Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Deutsch, Niederländisch, Hindi und Thai.

QuestionPro

QuestionPro-Screenshot
QuestionPro-Screenshot
Quelle: QuestionPro

QuestionPro ist eine Umfragesoftware, die sich an alle richtet – von Anfängern bis hin zu Experten.

QuestionPro-Nutzer können mehrere Fragetypen hinzufügen und auf mehr als 88 Funktionen zugreifen. Außerdem steht ihnen eine Bibliothek mit mehr als 250 anpassbaren professionellen Umfragevorlagen zur Verfügung, mit denen sie Umfragen mit ihrem eigenen Branding personalisieren können.

Nutzer können ihre Online-Umfragen mithilfe einer Klicklogik steuern und so ganz einfach Umfrageverzweigungen, Überspringlogik, Texteinspeisung, Umfrageschleifen, Extraktionen und Randomisierungen erstellen.

QuestionPro unterstützt außerdem die Integration von Umfragedaten und Analysen mit Tools wie Tableau, Salesforce, Microsoft Dynamics und einer Reihe weiterer führender Plattformen. Die API gibt Ihnen vollständige Kontrolle über Ihre Daten. 

Mitarbeiterbefragungen bieten das Geschenk des Feedbacks

Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Das bedeutet, dass die Umfrageergebnisse jedes Unternehmens – und die als Reaktion darauf erforderlichen Maßnahmen – unterschiedlich ausfallen werden.

Sicher ist, dass eine gut durchgeführte Umfrage Ihnen dabei helfen kann, eine gesündere und produktivere Organisation zu schaffen sowie die Mitarbeiterbindung und das Engagement zu steigern. Wenn Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung jedoch nicht ausreichen, ist die Durchführung gründlicher Austrittsgespräche entscheidend, um zu verstehen, warum sich Mitarbeitende für den Weggang entscheiden.

Wie wir in dieser Publikation häufig betonen, ist Feedback ein Geschenk. Daher sollten Personalabteilungen, Führungskräfte und einzelne Mitarbeitende stets nach Möglichkeiten suchen, Feedback zu sammeln und zu geben.

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Häufig gestellte Fragen

Finn Bartram

Finn ist Redakteur bei People Managing People. Er setzt sich leidenschaftlich dafür ein, Organisationen zu gestalten, in denen Menschen sich kontinuierlich weiterentwickeln und wirklich gerne zur Arbeit kommen. Ist er nicht am Schreibtisch, treibt er Sport oder genießt die Natur.