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Es besteht kein Zweifel, dass Remote-Arbeit gekommen ist, um zu bleiben. Aktuelle Studien haben ergeben, dass 58 % der US-Arbeitnehmer mindestens einmal pro Woche von zu Hause aus arbeiten und 35 % an allen fünf Tagen ausschließlich im Homeoffice tätig sind.

Für Führungskräfte und Teammitglieder, die es gewohnt sind, persönlich zusammenzuarbeiten, bringt dies eine Vielzahl neuer Herausforderungen mit sich – nicht zuletzt die Frage, wie man neue Remote-Mitarbeiter einarbeitet. Das ist etwas, woran ich mich seit meinem Einstieg bei People Managing People anpassen musste.

Nehmen wir an, heute ist der erste Tag eines neuen Mitarbeiters. Er freut sich auf seinen ersten Tag und ist hochmotiviert. Er hat bereits etwas Erfahrung mit Remote-Arbeit und macht einen sympathischen Eindruck – ist aber verständlicherweise ein wenig nervös.  

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Wie stellen Sie sicher, dass er sich zu 100 % wie zu Hause fühlt, wenn er – und der Rest Ihres Teams – sich nicht auf dem Flur begegnen oder den Arbeitstag mit Gesprächen an der Kaffeemaschine auflockern kann?

Wie können Sie das Onboarding für neue Remote-Mitarbeitende persönlich und bedeutsam gestalten, insbesondere wenn Sie internationale Mitarbeitende einstellen?

Dieser Leitfaden gibt Ihnen wichtige Tipps, um Ihren virtuellen Einarbeitungsprozess zu verbessern und Ihnen zu helfen, zu definieren, wie Erfolg in Ihrer Organisation aussieht – auch wenn Sie Onboarding-Erfolg unterschiedlich messen können.

Überarbeiten Sie Ihren bestehenden Einarbeitungsprozess

Ein Bericht der Boston Consulting Group hat ergeben, dass Unternehmen mit effektiven Onboarding-Strategien ein 2,5-fach höheres Umsatzwachstum erzielen als ihre Wettbewerber. 

Wenn Sie kürzlich auf eine Remote-Arbeitsumgebung umgestellt haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Stellenbeschreibungen, Ihren Preboarding-Prozess, Willkommens-E-Mails und Handbücher zu überprüfen, um mehr Richtlinien für Remote-Arbeit zu integrieren – dazu gehört, wenn möglich, auch flexiblere Arbeitszeiten.  

Ein Remote-Onboarding-Plan wird völlig andere Prioritäten haben als Ihr ursprünglicher Onboarding-Prozess, der höchstwahrscheinlich für ein traditionelles Büro vor Ort entwickelt wurde.  Außerdem lohnt es sich zu überlegen, wie Sie die Erfahrung für die Einarbeitung von selbständigen Auftragnehmenden im Vergleich zu Festangestellten anpassen können.

Machen Sie Ihr Mitarbeiterhandbuch Remote-freundlich

Falls noch nicht geschehen, ist es an der Zeit, Ihr Mitarbeiterhandbuch in eine digital zugängliche Form zu bringen. Hier sind einige Tipps, wie Sie diesen Prozess optimieren: 

  • Bewahren Sie die wichtigsten Richtlinien in einem PDF-Dokument auf, inklusive aller wichtigen Formulare oder Links zu Steuer- und Sozialleistungsdokumenten. 
  • Verwenden Sie Links, um auf Vorschriften und Ressourcen zu verweisen. 
  • Nutzen Sie spezielle Software für Mitarbeiterhandbücher, um Aktualisierungen von Richtlinien zu vereinfachen (so bleibt Ihr Handbuch immer aktuell).
  • Binden Sie Links zu Multimedia-Ressourcen ein (etwa Webinare und digitale Lernmodule), um zusätzliche Informationen bereitzustellen. 

Wenn Ihr bestehendes Mitarbeiterhandbuch so umfangreich ist, dass es neue Mitarbeitende überfordern könnte, ziehen Sie in Betracht, ein kompaktes Handbuch für neue Mitarbeiter:innen zu erstellen. So ermöglichen Sie den Einstieg, ohne von zu viel Information erschlagen zu werden.

Analysieren Sie Ihr bestehendes Onboarding-Programm

Die Einarbeitung von Mitarbeitenden in Remote-Teams ist eine gute Gelegenheit, die bisherigen Abläufe zu prüfen und anzupassen. Dabei sollten Sie unter anderem folgende Punkte berücksichtigen:  

  • Was beinhaltet Ihr aktueller Einarbeitungsplan?
  • Wie gut funktioniert Ihr aktuelles Onboarding? 
  • Welche Inhalte fanden Mitarbeitende hilfreich? 
  • Gab es Punkte, die Mitarbeitende als überfordernd oder nicht hilfreich empfunden haben?
  • Haben Sie eine digitale Onboarding-Checkliste im Einsatz?
  • Was fehlt im Vergleich zu früher, was das Ankommen im Team erleichtert hat? 
  • Hat der Umstieg auf Remote-Arbeit Ihre Unternehmenskultur verändert?
  • Was lässt Mitarbeitende sich wirklich wertgeschätzt fühlen? 
  • Haben Sie unterhaltsame Elemente integriert, etwa Kennenlern-Runden oder Teambuilding-Aktivitäten?

Wenn Sie diese Fragen beantworten, werden Sie Schwachstellen im Onboarding-Prozess identifizieren, die hinsichtlich Remote-Arbeit angepasst werden sollten.

Gehen Sie auf typische Herausforderungen der Remote-Arbeit ein

Art und Ausmaß der Herausforderungen, denen Remote-Mitarbeitende und Führungskräfte begegnen, hängen in gewissem Maße davon ab, wie sehr die Teammitglieder an das digitale Arbeiten gewöhnt sind.  

Häufige Schwierigkeiten, mit denen jeder bei der Fernarbeit konfrontiert werden kann, sind:  

  • Fehlende Produktivität oder Überarbeitung
  • Mangel an Kameradschaft
  • Klare Kommunikation von Unternehmensrichtlinien und -verfahren
  • Verwalten von Personalunterlagen, wie zum Beispiel die Anmeldung für Direktüberweisung
  • Herausforderungen bei Videokonferenzen, inklusive Erschöpfung 
  • Ein neuer Mitarbeiter fühlt sich möglicherweise nicht motiviert, mit anderen Mitarbeitenden zu sprechen 
  • Mangelhafte Schulungswerkzeuge und/oder Struktur
  • Unerreichbarkeit des Managements 
  • Mangel an unmittelbarer, persönlicher Verbindung 
  • Mangel an nonverbalen Hinweisen in Gesprächen
  • Fehlende Flexibilität bei der Arbeitszeitplanung. 

Neue Mitarbeitende, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben – ob virtuell oder vor Ort –, bringen vermutlich schon etablierte Arbeitsstile und Gewohnheiten mit.

Führungskräfte sollten dies offen ansprechen und während der Einarbeitungsphase Klarheit über Präferenzen in Bezug auf Arbeitsstil und Arbeitszeiten schaffen.  

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Erwartungen während der Einarbeitung klären

Virtuelle Umgebungen führen oft dazu, dass die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen, und Mitarbeitende können Schwierigkeiten haben, eine gesunde Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten – entweder arbeiten sie zu wenig oder es fällt ihnen schwer, wirklich „abzuschalten“.

Der Einsatz von Recruiting-Software kann helfen, indem Prozesse automatisiert und der Remote-Einstellungsprozess optimiert werden. So wird sichergestellt, dass neue Remote-Mitarbeitende gut zum virtuellen Arbeitsumfeld passen und die Wichtigkeit einer ausgewogenen Balance verstehen.

Wenn Erwartungen in Bezug auf Arbeitszeiten, Kommunikation und Produktivität nicht gleich zu Beginn angesprochen werden, können später Probleme entstehen. 

Deshalb ist es wichtig, als Führungskraft klare Erwartungen zu setzen und so konkret wie möglich in Bezug auf Strukturen und Grenzen während der Einarbeitung zu sein. 

Dies kann so einfach sein wie: 

  • Das Einrichten von täglichen oder wöchentlichen festen Besprechungen  
  • Klarstellung, zu welchen Zeiten die Mitarbeitenden online sein sollen
  • Bekanntgabe der üblichen Fristen für Projekte und Aufgaben
  • Bestätigung der jeweils angemessenen und zuverlässigen Kommunikationskanäle für bestimmte Situationen    

Hier sind weitere Tipps, um die Work-Life-Balance Ihrer Mitarbeitenden zu verbessern.

Tipps, damit sich Remote-Mitarbeitende eingebunden und verbunden fühlen

Gerade in schwierigen Zeiten wie einer weltweiten Pandemie ist es wichtiger denn je, neuen Mitarbeitenden ein wirklich unterstützendes Umfeld zu bieten.

Hier sind weitere Überlegungen dazu, wie Sie Remote-Mitarbeitende so einarbeiten, dass sie sich wohl, eingebunden und inspiriert fühlen. 

Stellen Sie mit diesen Anregungen sicher, dass Ihre Mitarbeitenden ausreichend Gelegenheit haben, die eigene virtuelle Erfahrung zu reflektieren. Bitten Sie regelmäßig um Feedback und ermutigen Sie dazu, ein persönliches Protokoll oder Tagebuch über ihre Fortschritte zu führen.

Hier finden Sie eine Checkliste der Best Practices für die Einarbeitung, die Ihnen hilft, neue Remote-Mitarbeitende bestmöglich willkommen zu heißen. 

1. Fragen Sie, was funktioniert

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Remote-Mitarbeitende effektiv einarbeiten, fragen Sie einfach! Fragen Sie Ihr Team, Partnerunternehmen oder Menschen, die Sie zuvor bereits eingearbeitet haben. 

Wenn Sie schon länger in einem Remote-Team arbeiten, haben Sie wahrscheinlich bereits Kommunikationsvorlieben etabliert. Klären Sie frühzeitig: 

  • Bevorzugte Kommunikationskanäle 
  • Zeitzonen
  • Dokumentenmanagement- und Zugriffswerkzeuge
  • Die virtuelle Unternehmenskultur und Organisationsstruktur 
  • Den neuen Mitarbeitenden mit der richtigen Technik ausstatten 
  • Bevorzugte Werkzeuge für das Projektmanagement 
  • Erwartungen zu Arbeitszeiten und Produktivität
  • Management von Zeit und Wohlbefinden  
  • Lernkurven im Umgang mit Technologie, Software und anderen Werkzeugen 

Stellen Sie sicher, dass der neue Mitarbeitende ausreichend Ressourcen und Informationen bekommt, ohne ihn zu überfordern. 

Verwandte Lektüre: 10 Beste Software für Remote-Arbeit für verteilte Teams

2. Planen Sie für die lange Frist

Vielleicht haben Sie bereits einen Onboarding-Plan, der eine Woche, einen Monat oder drei Monate abdeckt (falls nicht, hier erfahren Sie, wie Sie einen erstellen). Bedenken Sie jedoch, dass beim Onboarding von Remote-Mitarbeitenden ein größerer Bedarf an kontinuierlicher Unterstützung besteht.

Sie können das in einen regelmäßigen Plan integrieren, aber stellen Sie sicher, dass Sie auch außerhalb formeller Pläne regelmäßig Kontakt aufnehmen und nachfragen.  

3. Legen Sie einige zentrale Onboarding-Ziele fest

In einer Remote-Umgebung stehen Themen wie Inklusion, Befähigung und Wohlbefinden stärker im Fokus. Dinge, die früher informell abliefen, müssen möglicherweise formaler gestaltet werden – etwa virtuelle Kaffeepausen – um gesunde Routinen aufzubauen und das Engagement zu fördern. 

Stellen Sie sicher, dass virtuelle Teammitglieder ihre Rolle sowie ihren Beitrag zur Unternehmensvision und -mission im Rahmen der Einführung neuer Mitarbeitender verstehen.

Author's Tip

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Sie können außerdem Kennzahlen wie die Fluktuation neuer Mitarbeitender, die Zeit bis zur Produktivität und Testergebnisse verfolgen, um die Wirksamkeit Ihres Onboarding-Prozesses zu messen und das Onboarding für zukünftige Einstellungen zu optimieren.

4. Bleiben Sie bei regelmäßigen Check-ins dran 

Falls Sie noch klassische Mitarbeitergespräche führen, ist es vielleicht an der Zeit, diese durch häufigere und weniger formelle Treffen zu ersetzen.  

Fragen Sie, wie es Ihrem neuen Mitarbeitenden geht und stellen Sie sicher, dass er oder sie sich sowohl in sozialer Hinsicht als auch in Bezug auf Erwartungen und Aufgaben sicher fühlt. 

Wahrscheinlich werden dazu mehrere Videochats mit weiteren wichtigen Teammitgliedern gehören. 

Ziel ist es, dass sie sich wirklich wohl und motiviert fühlen (das gilt natürlich für alle, nicht nur für neue Teammitglieder!) 

5. „Informelle“ Aktivitäten formalisieren 

Zugehörigkeit und Zusammenarbeit sollten hier zentrale Ziele sein. 

Unabhängig davon, ob Sie interne Onboarding-Prozesse etabliert und mit einer Onboarding-Software-Plattform verknüpft haben, braucht es beim Onboarding von Remote-Mitarbeitenden gezielte Strukturen für soziale Interaktion und Lernen, die Menschen gezielt in bestimmte Umgebungen bringen, damit sie automatisch vernetzen und zusammenarbeiten.

Etablieren Sie Strukturen (denken Sie an sie als buchstäbliche Räume), die als Treffpunkte mit Zweck dienen. 

Stellen Sie die passenden Ressourcen bereit, sodass sie: 

  • allein und gemeinsam mit anderen lernen können 
  • Sicherheit und Selbstwirksamkeit in ihrer Rolle entwickeln 
  • Ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln 
  • problemlos mit anderen zusammenarbeiten können.  

Früher konnten Leute in der Teeküche oder in anderen spontanen Situationen plaudern, das passiert im Remote-Setting aber nicht von selbst. 

Organisieren Sie deshalb Spiele und ähnliche Aktivitäten, damit alle (nicht nur neue Mitarbeitende) miteinander in Kontakt kommen und sich wohlfühlen. 

Engagement-Aktivitäten sollten für neue Teammitglieder angenehm sein und nicht zu aufwändig. Sie sollten zudem „High Touch“ – also persönlich und unterhaltsam – sein.  

6. Austausch-Räume mit Fokus auf Wohlbefinden schaffen 

Manche Unternehmen haben Dokumente eingeführt, in denen Mitarbeitende regelmäßig Rückmeldung zum Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben geben – inklusive Themen wie Ernährung und Schlafziele sowie beruflichen Zielen. 

Eine weitere Idee ist die Nutzung einer Gesundheits- oder Produktivitäts-App mit sozialer Komponente, über die sich Teammitglieder verbinden können. 

Man kann dies als Alternative zu Mittagspausen-Yoga oder einem Wellness-Seminar betrachten – jedoch mit stärkerem Fokus auf organische Verbindung.

Das Ziel ist dabei nicht, Leute zu drängen, persönliche Gesundheitsdaten zu teilen, sondern das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu fördern und anzuregen, während sich alle an das Arbeiten von zuhause gewöhnen.  

7. Virtuelle Räume für Schulung & Support schaffen und unterstützen 

Das Hauptinstrument für das Training und Onboarding von Remote-Mitarbeitenden werden Videochats und Schulungsvideos sein. Sie sollten auch Themen wie Wohlbefinden, Produktivität und Zeitmanagement einbeziehen.

Wenn Sie zum Beispiel ein kollaboratives Tool wie Slack nutzen, könnten Sie einen oder mehrere Kanäle einrichten, die speziell auf Schulungs- und Produktivitätsthemen ausgerichtet sind. Sie könnten jemanden bestimmen, der diese Kanäle betreut und sie aktiv hält. 

Selbst wenn ein „Coach“ ab und zu im Kanal vorbeischaut, kann dies helfen, das Team auf Kurs zu halten. Zum Beispiel könnte er einen Kanal nutzen, um mit Check-in-Fragen wie diesen das Gespräch anzuregen: 

  • Was ist deine liebste 5-Minuten-Pause-Aktivität?  
  • Was ist dein bester Produktivitätstipp? 
  • Teile dein lustigstes Lieblingsvideo!

Es geht darum, eine virtuelle Büroumgebung zu schaffen, in der sowohl von Führungskräften als auch von Teammitgliedern regelmäßig Ressourcen und Unterstützung angeboten werden. Dies hilft neuen Mitarbeitenden, tägliche Routinen zu etablieren und sich wohler zu fühlen, während sie sich einarbeiten.

8. Erstellen Sie ein geteiltes Dokument für Fragen 

In einem einzigen Google-Dokument können Personen Fragen, Notizen und Antworten notieren. Teilen Sie das Dokument mit allen, denen Sie zutrauen, qualifizierte Antworten für den neuen Mitarbeitenden zu liefern. Stellen Sie außerdem sicher, dass der neue Mitarbeitende weiß, wie er andere bei dringenden Anliegen am besten benachrichtigt. 

Halten Sie die Kommunikation dabei sachlich und locker – ernsthafte Gespräche sollten für persönliche Videogespräche aufgespart werden. 

9. Geben Sie neuen Mitarbeitenden einen Onboarding-Buddy

Ein Onboarding-Buddy ist eine Person, die sowohl ein freundlicher „Ansprechpartner“ für den neuen Mitarbeitenden ist als auch über das nötige Wissen verfügt, um bei Fragen fachlich weiterzuhelfen. 

Dieser Harvard Business Review-Artikel hebt hervor, wie effektiv ein „Onboarding-Buddy“ ist. Die Autoren, die das Buddy-Programm bei Microsoft eingeführt haben, stellten fest, dass neue Mitarbeitende mit Buddy nach der ersten Woche 23 % zufriedener mit dem Onboarding waren als diejenigen, die keinen hatten. Darüber hinaus korrelierte eine höhere Produktivität mit häufigeren Treffen mit dem Buddy.  

Das kann für beide Seiten vorteilhaft sein, da der Buddy die Möglichkeit erhält, als Mentor und Lehrender zu agieren. 

Stellen Sie sicher, dass der Buddy Zeit hat und mit dem neuen Teammitglied klare Absprachen über Erwartungen trifft. Im Idealfall ist dies auch jemand, der gutes Wissen über die neue Rolle mitbringt. 

10. Erstellen Sie einen Willkommens-Kanal, damit sich neue Mitarbeitende als Teil des Teams fühlen

Wenn Sie ein Projektmanagement-Tool wie Slack nutzen, ist ein Willkommenskanal ein großartiger Weg, um eine Verbindung zwischen dem neuen Mitarbeitenden und dem restlichen Team herzustellen. 

Fügen Sie als Einführung eine Kurzvorstellung hinzu und etablieren Sie als Routine, neue Mitarbeitende mit einer „Gif“-Welle zu begrüßen. Sie werden überrascht sein, wie leicht durch ein paar animierte Bilder ein Gespräch ins Rollen kommt! 

Nutzen Sie diesen Kanal als Ausgangspunkt, um Vorstellungen zwischen Personen mit ähnlichen Rollen oder Interessen zu organisieren. Ermuntern Sie einige Teammitglieder, 1:1-Chats mit dem Neuzugang zu beginnen. 

Die einzige echte „Regel“ dabei ist, dass dieser Raum komplett informell und spaßig bleibt!

Know Your Team How To Onboard Remote Employees Screenshot
Know Your Team ist ein großartiges Tool, um Teammitglieder zu begrüßen und den Teamzusammenhalt zu fördern.

11. Verbindungen zwischen Kolleg:innen schaffen

Auch wenn viele gerne im Homeoffice arbeiten, kann die damit verbundene Isolation ein großes Hindernis für soziale Kontakte und Produktivität sein. 

Neue Mitarbeitende werden in den ersten Wochen und Monaten eines neuen Jobs zwangsläufig Fehler machen und sich am Anfang manchmal unwohl fühlen – und manche ziehen sich im Homeoffice eher zurück, wenn sie sich nicht wohlfühlen. 

Führungskräfte und andere Teammitglieder sollten sich in der Einarbeitungsphase besonders bemühen, den Kontakt zu neuen Mitarbeitenden regelmäßig zu suchen – das muss aber keine formelle Übung sein! Wir haben unten einige kreative Vorschläge aufgelistet. 

Virtuelle Teams führen gelingt durch regelmäßige Check-ins, damit sich neue Mitarbeitende auch im Homeoffice verbunden fühlen.

12. Mit Multimedia für Spaß sorgen 

Wenn neue Remote-Mitarbeitende eingearbeitet werden, werden sie wahrscheinlich schnell genug von Zoom-Meetings und Schulungsvideos haben. Deshalb ist es wichtig, auch andere Möglichkeiten zum Austausch anzubieten. 

Überlegen Sie, ob Sie virtuelle Kaffeetreffen, eine Happy Hour oder andere informelle Videoanrufe organisieren – idealerweise mit ein paar Eisbrecher-Aktionen und kleinen Spielen, wann immer möglich.

Hier ein paar Vorschläge: 

  • Teilen Sie Spotify-Playlisten 
  • Diskutieren Sie über ein Lieblingsfoto oder ein Kunstwerk 
  • Verschicken Sie Überraschungsgeschenke per Post und lassen Sie alle diese in einem Meeting gleichzeitig öffnen  
  • Richten Sie eine Film- oder Buchclub-Nacht für Mitarbeitende ein 
  • Denkbar sind Spiele auf Basis von Pictionary oder Words with Friends 
  • Überlegen Sie ein Gamification-Programm, das zu Ihrer Unternehmenskultur und den Mitarbeiterzielen passt.

13. Automatisieren Sie die langweiligen Aufgaben, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können

Die Automatisierung sich wiederholender Onboarding-Aufgaben verschafft HR-Teams mehr Zeit, um sich auf die Schaffung spannender und kreativer Erlebnisse für neue Mitarbeitende zu konzentrieren.

Wenn Sie sich um alltägliche Prozesse wie Dokumentensammlung, Aufgabenverfolgung und E-Mail-Erinnerungen kümmern, können Sie Aktivitäten priorisieren, die Verbindungen schaffen, die Unternehmenskultur fördern und das Onboarding für alle angenehm machen.

HR-Workflow-Software kann Ihre langweiligen Verwaltungsaufgaben automatisieren, wie zum Beispiel:

  • Dokumenten­sammlung: Fordern Sie Mitarbeiterunterlagen automatisch an und speichern Sie diese.
  • Aufgabenzuweisungen: Weisen Sie Onboarding-Aufgaben den relevanten Beteiligten zu.
  • Begrüßungs-E-Mails: Versenden Sie personalisierte Nachrichten an neue Mitarbeitende automatisch.
  • Trainings­planung: Automatisieren Sie Buchungen und Erinnerungen für Schulungen.
  • Richtlinien­bestätigungen: Verfolgen Sie den Abschluss von Handbuch- und Richtlinienbestätigungen.
  • Systemzugänge: Automatisieren Sie die Einrichtung von Konten und Software-Berechtigungen.
  • Fortschritts­verfolgung: Überwachen Sie automatisiert den Abschluss von Aufgaben und Onboarding-Meilensteinen.
  • Feedback-Erfassung: Planen und senden Sie Onboarding-Umfragen für Rückmeldungen zum Onboarding.

Räumen Sie diese Dinge aus dem Weg, damit Sie sich auf die Art von Interaktionen konzentrieren können, die Software nicht abdecken kann: Bedeutungsvolle Verbindungen schaffen – und dafür sorgen, dass sie bleiben.

Wenn Sie Tipps benötigen, wie man die beste Onboarding-Software auswählt, können wir Ihnen auch dabei helfen.

Onboarding prägt die Employee Experience

Onboarding ist eine der zentralen Herausforderungen im Management von Remote-Mitarbeitenden.

Ein erfolgreiches Remote-Onboarding zu etablieren, ist eine neuere Herausforderung im HR-Bereich. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass HR-Fachleute hier weiterhin nach Antworten suchen. Einen Kurs zum Mitarbeiter-Onboarding zu belegen, um mit den neuesten Trends und Methoden beim Onboarding von Remote-Mitarbeitenden Schritt zu halten, hilft dabei.

Sobald Sie einen Remote-Onboarding-Prozess etabliert haben, können Sie Teile davon nutzen, um sich von ihnen bei Onboarding unabhängiger Auftragnehmender inspirieren zu lassen.

Wenn Sie Top-Talente vom ersten Tag an fördern, fühlen sie sich wichtig und wertgeschätzt. Das schafft die Grundlage für hohe Zufriedenheit und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Wenn Sie mehr erfahren möchten, bietet dieser Artikel weitere Tipps zur Optimierung Ihres Onboarding-Prozesses von Anfang bis Ende.

Sie können auch auf einen Employer of Record oder eine Professional Employer Organization zurückgreifen, um viele der administrativen Aufgaben zu übernehmen und sicherzustellen, dass Sie rechtskonform bleiben.