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Ein klarer Überblick über die Preise von Recruiting-Software erleichtert die Evaluierung passender Lösungen erheblich. Die Kosten variieren stark, abhängig von Unternehmensgröße, Einstellungsvolumen und den benötigten Funktionen – von günstigen Tarifen für kleine Unternehmen bis hin zu individuell angepassten Enterprise-Lösungen.

In diesem Leitfaden erläutern wir die typischen Preismodelle für Recruiting-Software, geben einen Überblick über die zu erwartenden Kosten, nennen wichtige Kostenfaktoren und weisen auf versteckte Gebühren hin. Am Ende wissen Sie, wie Sie effektiv budgetieren und die richtige Lösung für Ihr Team auswählen.

Wie viel kostet Recruiting-Software?

Recruiting-Software kostet in der Regel nur $15–$75 pro Nutzer und Monat für kleine Teams, bis hin zu mehreren Tausend Dollar pro Monat für Enterprise-Lösungen. Die meisten Anbieter haben gestaffelte Preismodelle, die sich nach Unternehmensgröße, Nutzeranzahl, Einstellungsvolumen und den gewünschten Funktionen richten.

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Während es noch einige Anbieter mit lokalen Anwendungen gibt, handelt es sich bei den meisten um cloudbasierte Recruiting-Software-Abonnements.

Recruiting-Software-Preise nach Unternehmensgröße

Hier ist eine kurze Übersicht der Kosten abhängig von der Unternehmensgröße:

UnternehmensgrößeTypische PreisspanneEnthaltene Leistungen
Kleine Unternehmen$15–$75 pro Nutzer/Monat oder $100–$300+/Monat für EinsteigerpaketeGrundlegendes Bewerbermanagement, begrenzte Stellenanzeigen, einfache Karriereseite, E-Mail-Benachrichtigungen
Mittlere Unternehmen$100–$200 pro Nutzer/Monat oder $300–$600/Monat gesamtZusätzliche Funktionen wie KI-gestütztes Screening, Analysen, Berichte, Integrationen
Enterprise*$200–$600 pro Nutzer/Monat (teilweise bis $1.000+), oder mehrere Tausend USD/MonatFortgeschrittene Automatisierung, Analysen, Integrationen, globale Compliance, individuelle Unterstützung

*Hinweis: Viele Anbieter im Enterprise-Bereich machen individuelle Angebote. Große Organisationen verhandeln oft nutzungsbasierte oder unternehmensweite Tarife, statt eine Abrechnung pro Nutzer.

Kleine Unternehmen 

Für kleine Unternehmen mit wenigen Nutzern und geringem Funktionsbedarf kostet Recruiting-Software meist zwischen $15 und $75 pro Nutzer und Monat. Einsteigerpakete beginnen typischerweise bei $100 bis $300 pro Monat, je nach Nutzeranzahl und aktiven Stellenanzeigen.

Viele Anbieter bieten Recruiting-Software für kleine Unternehmen mit skalierbaren Preisen an, sodass Sie nach Bedarf neue Funktionen hinzubuchen können. Manchmal gibt es auch kostenlose oder Freemium-Versionen mit eingeschränkter Funktionalität – gut zum Testen, aber oft ohne Integrationen, Analysen oder Kundenservice.

Kleine Unternehmen nutzen teilweise auch Open-Source-HR-Software, die in der Regel eine kostenlose Community-Edition bietet. Allerdings müssen Sie das System selbst implementieren und warten – es gibt keinen Support durch ein Kundenservice-Team.

Mittlere Unternehmen

Bei mittelgroßen Firmen liegen die Kosten für Recruiting-Software meist zwischen $100 und $200 pro Nutzer und Monat oder etwa $300 bis $600 monatlich für Mehrnutzer-Lösungen.

Die Preise variieren abhängig von der Nutzeranzahl und von Funktionen wie KI-gestütztes Bewerberscreening, fortgeschrittener Analytik, gebrandeten Karriereseiten und individuellen Integrationen mit anderer HR-Software.

Enterprise-Unternehmen 

Enterprise-Recruiting-Software kann $200–$600 pro Nutzer und Monat kosten, bei starker Individualisierung sogar $1.000+ pro Nutzer. Üblicher ist aber ein angepasster Vertrag, bei dem ein bis mehrere Tausend USD pro Monat gezahlt werden – angepasst an Größe und Anforderungen.

Solche Lösungen sind für ein hohes Einstellungsvolumen, internationale Teams und komplexe Workflows ausgelegt, beinhalten oft KI-gestützte Analytik, fortgeschrittene Integrationen, Compliance-Tools und dedizierte Betreuung. Die Preise werden in der Regel individuell ausgehandelt und für größere Verträge gibt es Rabatte.

Recruiting-Software Preisvergleich

Bei der Vielzahl an Recruiting-Tools auf dem Markt ist ein Preisvergleich auf den ersten Blick oft schwierig. Damit es einfacher wird, haben wir eine Auswahl beliebter Recruiting-Software-Plattformen zusammengestellt und ihre Einstiegspreise, Testmöglichkeiten und wichtige Hinweise zu den Preisen zusammengefasst.

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Tool Best For Trial Info Price
1

Am besten für interne Talentakquisitions- und HR-Teams

Kostenlose Demo verfügbar

Ab $600/Monat (Jahresvertrag) Website
2

Am besten geeignet, um qualifizierte passive Kandidaten mit KI zu finden

Die erste Stellenausschreibung ist kostenlos

Ab $129/Job/Monat Website
3

Am besten geeignet für KI-gestützte Hintergrundprüfungen

Kostenlose Demo verfügbar

Ab $29.99/Bericht Website
4

Am besten geeignet zur Verwaltung grenzüberschreitender Einstellungsprozesse

Preise auf Anfrage Website
5

Am besten geeignet für großvolumige Kandidatenakquise

Kostenlose Demo verfügbar

Preise auf Anfrage Website
6

Am besten für modernes, textbasiertes Recruiting

Kostenlose Demo verfügbar

Preise auf Anfrage Website
7

Am besten geeignet für Recruiting-Tools innerhalb einer vollständigen HRIS-Suite

7 Tage kostenlos testen

Ab $6,20/Nutzer/Monat Website
8

Beste Recruiting-Software für Personalvermittlungsagenturen

15 Tage kostenlos testen

Ab $25/Nutzer/Monat Website
9

Am besten geeignet für gestufte Videointerviews

Kostenlose Demo verfügbar

Preis auf Anfrage Website
10

Am besten für KI-gestützte Recruiting-Automatisierung

14-tägige kostenlose Testphase + kostenlose Demo

Ab $15/Nutzer/Monat Website

Preismodelle für Recruiting-Software

Anbieter von Recruiting-Software gestalten ihre Preise anhand verschiedener Preismodelle – abhängig vom Typ der Recruiting-Software und dem Umfang der Funktionen. Hier finden Sie eine Übersicht der gängigsten Preismodelle, jeweils mit ihren Vor- und Nachteilen.

1. Preis pro Benutzer

Funktionsweise: Beim Preis-pro-Benutzer-Modell zahlen Unternehmen entsprechend der Anzahl der Nutzer, die auf die Software zugreifen. Jeder Nutzer – meist ein Mitarbeiter oder Recruiter – erhält eine Lizenz oder ein Abonnement. Die Kosten steigen entsprechend mit jeder weiteren Person.

Typische Preisspannen

  • Kleine Unternehmen: $15 bis $75 pro Benutzer und Monat.
  • Mittlere Unternehmen: $100 bis $200 pro Benutzer und Monat.
    • Funktionen: Umfangreichere Möglichkeiten wie Analysen, Integrationen sowie automatisierte Workflows.
  • Große Unternehmen/Konzerne: $200 - $600+ pro Benutzer und Monat.
    • Funktionen: Umfassende Lösungen mit KI-basierten Analysen, weitreichenden Integrationen, fortschrittlichem Reporting und individuellen Anpassungen.
VorteileNachteile
Skalierbarkeit: Nutzer können je nach Bedarf einfach hinzugefügt oder entfernt werden.Potenzial für hohe Kosten: Bei größeren Teams können die Kosten stark steigen.
Kostenkontrolle: Klare, vorhersehbare Kosten durch nutzerbasierte Abrechnung.Komplexität: Nutzerlizenzen zu verwalten und den Gebrauch zu verfolgen, kann umständlich sein.
Flexibilität: Für Unternehmen jeder Größe geeignet, ermöglicht schrittweises Wachstum.Begrenzte Funktionen: Einsteigerpakete enthalten oft keine erweiterten Funktionen, es fallen dann Zusatzkosten an.

Fazit: Das Preis-pro-Benutzer-Modell erlaubt es Unternehmen, ihre Kosten genau an den tatsächlichen Bedarf anzupassen und nur für genutzte Ressourcen zu zahlen. Allerdings ist eine sorgfältige Verwaltung nötig, damit die Kosten bei wachsendem Team nicht aus dem Ruder laufen.

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2. Festpreis-Modell

Funktionsweise: Beim Festpreis-Modell fällt eine feste monatliche oder jährliche Gebühr an – unabhängig von der Anzahl der Nutzer. Dieser Betrag gilt für alle Benutzer und umfasst meist ein festgelegtes Funktionspaket.

Typische Preisspannen

  • Kleine Unternehmen: $200 bis $500 pro Monat
    • Funktionen: Basisfunktionen wie Stellenanzeigen, Kandidatenverwaltung und einfache Berichte.
  • Mittlere Unternehmen: $600 bis $1.200 pro Monat.
    • Funktionen: Erweiterte Möglichkeiten wie Analysen, Integrationen und automatisierte Workflows.
  • Große Unternehmen/Konzerne: $1.500 bis mehrere Tausend Dollar pro Monat.
    • Funktionen: Umfassende Lösungen mit KI-gestützten Analysen, weitreichenden Integrationen, fortgeschrittenem Reporting und individuellen Anpassungen.
VorteileNachteile
Vorhersehbarkeit: Einfaches Budgetieren mit konstanten, vorhersehbaren Kosten.Höhere Anfangskosten: Höhere Vorauszahlung im Vergleich zur nutzerbasierten Abrechnung bei kleinen Teams.
Vereinfachte Verwaltung: Kein Nachverfolgen einzelner Nutzerlizenzen erforderlich.Mögliches Überbezahlen: Man zahlt für mehr Kapazität als benötigt, wenn die Nutzerzahl gering ist.
Mehrwert für größere Teams: Kosteneffizienter, je mehr Nutzer es gibt.

Fazit: Pauschalpreise sind für Unternehmen von Vorteil, die ein stabiles, vorhersehbares Budget benötigen und alle Funktionen der Software mit einem größeren Team voll ausnutzen können. Für kleinere Teams oder bei stark schwankender Nutzerzahl kann dieses Modell jedoch weniger wirtschaftlich sein.

3. Staffelpreise

Wie es funktioniert: Das Modell der Staffelpreise bietet mehrere Tarifpläne mit unterschiedlichen Funktionsumfängen und Leistungen. Unternehmen wählen eine Stufe entsprechend ihren Bedürfnissen und ihrem Budget, wobei höhere Stufen erweiterte Funktionen beinhalten.

Typische Preisspannen

  • Kleine Unternehmen: $50 bis $200 pro Monat.
    • Funktionen: Basisstufe beinhaltet Stellenausschreibungen, Bewerberverwaltung und einfache Berichte.
  • Mittlere Unternehmen: $300 bis $800 pro Monat.
    • Funktionen: Mittlere Stufe umfasst erweiterte Analysen, Integrationen und gewisse Automatisierungen.
  • Große Unternehmen/Konzerne: $1,000 bis mehrere tausend Dollar pro Monat.
    • Funktionen: Höchste Stufe mit KI-gestützten Analysen, umfassenden Integrationen, ausführlichen Berichten und voller Individualisierung.
VorteileNachteile
Flexibilität: Auswahl des am besten passenden Tarifs möglich.Komplexität: Die Wahl des optimalen Tarifs kann verwirrend sein.
Skalierbarkeit: Einfache Hoch- oder Herabstufung entsprechend dem Bedarf.Mögliches Überbezahlen: Gefahr, für Funktionen zu zahlen, die nicht voll genutzt werden.
Individualisierung: Möglichkeit, Funktionen auszuwählen, die den Geschäftsanforderungen entsprechen.

Fazit: Staffelpreise bieten Flexibilität und Skalierbarkeit, sodass Unternehmen ihre Investition gezielt auf die eigenen Anforderungen abstimmen können. Es ist jedoch eine sorgfältige Auswahl nötig, um nicht für unnötige Funktionen zu zahlen.

4. Preismodell pro Einstellung

Wie es funktioniert: Beim Preismodell pro Einstellung fallen Kosten entsprechend der Anzahl erfolgreicher Neueinstellungen über die Software an. Unternehmen zahlen eine Gebühr, wann immer eine Person eingestellt wird.

Typische Preisspannen

  • Kleine Unternehmen: $500 bis $1,500 pro Einstellung, je nach Komplexität und Position.
    • Funktionen: Grundlegende ATS-Funktionalität, eingeschränkte Integrationen.
  • Mittlere Unternehmen: $1,500 bis $3,000 pro Einstellung.
    • Funktionen: Erweiterte Funktionen inklusive besserer Berichterstattung, Integrationen und Support.
  • Große Unternehmen/Konzerne: $3,000 bis $10,000+ pro Einstellung.
    • Funktionen: Umfassende Lösungen mit umfangreichen Anpassungen, Integrationen und Premium-Support-Optionen.
VorteileNachteile
Kosteneffizienz: Es wird nur bezahlt, wenn auch wirklich eingestellt wird – Kosten entsprechen so direkt dem Ergebnis.Unvorhersehbare Kosten: Die Ausgaben können je nach Einstellungsbedarf stark schwanken.
Skalierbarkeit: Geeignet für schwankende Einstellungsvolumina, da die Kosten am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden.Potenziell hohe Kosten: Häufige Einstellungen können zu erheblichen Gesamtkosten führen.
Leistungsorientiert: Motiviert Anbieter, auf qualitativ hochwertige Einstellungen hinzuarbeiten.

Zusammenfassung: Dieses Modell koppelt die Kosten direkt an den Erfolg der Einstellungen, kann jedoch zu hohen Kosten führen, wenn häufig oder für hochrangige Positionen eingestellt wird. In der Praxis ist dieses Modell bei Softwareanbietern recht selten und wird häufiger von Personalvermittlungsagenturen genutzt.

5. Individuelle Preisgestaltung

Funktionsweise: Das Modell der individuellen Preisgestaltung bietet maßgeschneiderte Lösungen und Preise, die auf den spezifischen Bedürfnissen und dem Umfang des Unternehmens basieren. Dieses Modell beinhaltet ausführliche Beratungen mit dem Anbieter, um die genauen Anforderungen zu ermitteln und einen individuellen Preisplan zu erstellen.

Typische Preisspannen

  • Kleine Unternehmen: $500 bis $1.000 pro Monat.
    • Funktionen: Individuelle Features, die z. B. erweiterte Analysen, spezifische Integrationen und maßgeschneiderten Support umfassen können.
  • Mittlere Unternehmen: $1.000 bis $5.000 pro Monat.
    • Funktionen: Fortgeschrittenere Anpassungen, einschließlich KI-Tools, umfassende Integrationen und detaillierte Berichtsoptionen.
  • Große Unternehmen/Konzerne: $5.000 bis zu mehreren zehntausend Dollar pro Monat.
    • Funktionen: Umfassende Lösungen mit vollständiger Anpassung, dedizierten Account-Managern, umfassendem Support und allen erweiterten Funktionen.
VorteileNachteile
Anpassung: Hochgradig individuell, um die spezifischen Bedürfnisse und Abläufe des Unternehmens zu erfüllen.Komplexität: Erfordert Zeit und Aufwand für Gespräche mit einem Vertriebsmitarbeiter.
Skalierbarkeit: Kann wachsen und sich anpassen, wenn sich das Unternehmen weiterentwickelt.Unklare Preise: Anfangskosten sind ohne genaue Beratung möglicherweise nicht transparent.
Umfassende Lösungen: Enthalten häufig erweiterte Funktionen und dedizierten Support.

Zusammenfassung: Individuelle Preisgestaltung bietet maximale Flexibilität und maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Unternehmensanforderungen, erfordert jedoch einen ausführlichen Beratungsprozess, um die passenden Kosten und Features festzulegen.

6. Freemium-Modelle

Funktionsweise: Das Freemium-Preismodell bietet eine Basis-Version der Recruiting-Software kostenlos an, mit der Möglichkeit, für zusätzliche Funktionen und Leistungen zu bezahlen. Dieses Modell ermöglicht Unternehmen den Einstieg ohne Anfangsinvestition und das Aufrüsten bei wachsendem Bedarf.

VorteileNachteile
Niedrige Einstiegskosten: Keine Anfangsinvestition – ideal für kleine Unternehmen und Start-ups.Limitierte Funktionen: Kostenlose Versionen bieten oft eingeschränkte Funktionalitäten, Nutzerlimits und eingeschränkten Support.
Testmöglichkeiten: Unternehmen können die Software ausprobieren, bevor sie sich für ein kostenpflichtiges Paket entscheiden.Datenbeschränkungen: Kostenlose Pläne verfügen oftmals über begrenzten Speicherplatz und Posting-Möglichkeiten für Stellenanzeigen.
Skalierbarkeit: Unternehmen können bei wachsendem Bedarf auf kostenpflichtige Pläne umsteigen.
  1. Zoho Recruit: Bietet einen kostenlosen Tarif mit Basisfunktionalität. Kostenpflichtige Pläne enthalten erweiterte Analysen, Integrationen und Automatisierung.
  2. SmartRecruiters: Kostenlose Stellenanzeigen und gemeinsames Recruiting. Premium-Pläne bieten erweiterte Berichte und Recruiting-CRM-Funktionen.
  3. Breezy HR: Kostenloser Tarif mit Stellenanzeigen und Lebenslauf-Parsing. Kostenpflichtige Pläne bieten erweiterte Terminplanung, Integrationen und Automatisierung.
  4. Workable: Basisplan kostenlos mit Stellenanzeigen und Bewerberverwaltung. Kostenpflichtige Pläne bieten erweiterte Suchmöglichkeiten, KI-gestützte Empfehlungen und umfangreiche Berichte.

Mögliche Zusatzkosten für Recruiting-Software

Zusätzlich zum Preis pro Nutzer oder Paket können weitere Kosten anfallen, auf die Sie achten sollten:

Implementierung und Onboarding

Einige Anbieter berechnen Implementierungsgebühren, um die Datenmigration, Schulungen und Systemkonfiguration abzudecken. Die Höhe dieser Kosten hängt von der Komplexität Ihrer Anforderungen ab – fragen Sie hierzu unbedingt im Rechercheprozess nach.

Zum Beispiel beginnt die Preisgestaltung von PC Recruiter bei etwa 85 $ pro Nutzer und Monat für einen einfachen Zweijahresvertrag, zuzüglich einer Einrichtungsgebühr für Schulung und Implementierung.

Anpassung

Die Anpassung der Software an Ihren Arbeitsablauf oder das Hinzufügen zusätzlicher Funktionen kann zusätzliche Kosten verursachen. Zum Beispiel könnten für die Erstellung eines individuellen Dashboards 800 $ berechnet werden.

Integrationen

Einige Anbieter verlangen Gebühren für die Integration mit anderen HR-Systemen, Jobbörsen oder Drittanbieter-Anwendungen (insbesondere wenn diese individuell entwickelt werden müssen). 

Die Kosten können zwischen 30 $ und 100 $ zusätzlich pro Monat liegen. Fragen Sie deshalb unbedingt nach und lesen Sie das Kleingedruckte.

Support und Wartung

Viele Anbieter bieten hervorragenden Support als Standard, allerdings können für Prioritäts-Support wie 24/7-Unterstützung oder Live-Chat zusätzliche Gebühren anfallen.

Datenspeicherung

Wenn Ihre Organisation eine große Menge an Daten generiert, müssen Sie möglicherweise für zusätzlichen Speicherplatz bezahlen.

Zum Beispiel bietet das Bewerber-Tracking-System Crelate im Professional-Tarif bis zu 15 GB Speicher an, mit der Option, auf 25 GB zu erweitern.

Drittanbieter-Dienstleistungen

Einige Anbieter bieten Dienstleistungen von Drittanbietern an, wie Hintergrundprüfungen, Jobbörsenveröffentlichungen und Bewerberbewertungen.

Kosten für Datenmigration

Je nach Komplexität der Datenmigration bieten einige Anbieter ihre Expertise als zusätzliche Dienstleistung an.

Schulung, Implementierung und Nutzerakzeptanz

Einige Anbieter berechnen zusätzliche Schulungskosten, insbesondere wenn Ihr Recruiting-Team umfassende Weiterbildung benötigt, um die neue Software zu nutzen.

Überschreitungen

Einige Softwareanbieter verlangen zusätzliche Gebühren für Überschreitungen, z. B. wenn die Anzahl der Nutzer, Jobinserate oder Tests zur Bewertung von Bewerbern aus Ihrem Tarif überschritten wird.

Maximierung des ROI mit Recruiting-Software

Letztendlich investieren wir in neue Recruiting-Software, um langfristig Zeit und Geld zu sparen. Nutzen Sie diesen Prozess, um die für Sie passende Lösung auszuwählen und den Return on Investment zu maximieren.

1. Definieren Sie Ihre Anforderungen

  • Herausforderungen identifizieren: Benennen Sie konkrete Schmerzpunkte wie langwierige und unstrukturierte Einstellungsprozesse, Mangel an qualifizierten Kandidaten oder unzureichende Daten. Diese Herausforderungen werden Sie nach der Implementierung zur Erfolgsmessung nutzen.
  • Gewünschte Funktionen: Listen Sie unverzichtbare Funktionen auf, wie Bewerbermanagement, anpassbare Einstellungs-Dashboards, Recruiting-Automatisierungs-Tools und Integrationsmöglichkeiten.
  • Zukünftige Skalierbarkeit: Berücksichtigen Sie Ihr zukünftiges Wachstum und stellen Sie sicher, dass die Software mit Ihren Unternehmenszielen mitwachsen kann.

2. Recherchieren und eine Vorauswahl treffen

  • Anbieter-Recherche: Untersuchen Sie verschiedene Anbieter und vergleichen Sie Funktionen, Kundenbewertungen und Fallstudien. Glücklicherweise gibt es im Internet viele Informationsquellen (wie diese Website), die die besten Recruiting-Software-Tools miteinander vergleichen. Sie können auch HR-Communities beitreten oder Ihr Netzwerk nach Empfehlungen befragen. 
  • Kriterien für die Kurzliste: Konzentrieren Sie sich auf Lösungen, die Ihren Anforderungen und Ihrem Budget am nächsten kommen.

3. Demos und Testphasen anfordern

  • Informationsanfragen: Senden Sie jedem Anbieter eine Informationsanfrage (RFI – Request for Information), um die Optionen direkt miteinander vergleichen zu können.
  • Angebotsanfragen: Wenn Sie besonders gründlich sein möchten, senden Sie jedem Anbieter Ihrer Shortlist eine Angebotsanfrage (RFP – Request for Proposal). Diese enthält wichtige Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre spezifischen Anforderungen, einen Fragebogen für Anbieter und alle Abgaberegeln für Angebote wie Einreichungsfristen.
  • Meetings und Demos vereinbaren: Vereinbaren Sie ein Gespräch mit dem Vertriebsmitarbeiter und gehen Sie Ihre Fragen durch. Achten Sie auf Bedienoberfläche, Benutzerfreundlichkeit und Effektivität der Funktionen.
  • Überprüfung: Systemkompatibilität, API- und Datenaustausch sowie Schulungs- und Supportoptionen.

Tipps für die Verhandlung mit Anbietern

Wenn es darum geht, mit Anbietern zu verhandeln, zahlt es sich aus, gut vorbereitet zu sein. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen, mit einer starken Position in die Verhandlungen zu gehen:

  1. Marktrecherche: Verstehen Sie die allgemeinen Marktpreise, Angebote der Wettbewerber und Ihre eigenen Bedürfnisse.
  2. Paket- und Mengenrabatte: Versuchen Sie, mögliche Rabatte für den Kauf mehrerer Produkte oder größerer Mengen zu nutzen.
  3. Fordern Sie kostenlose Testversionen oder Demos an: Stellen Sie sicher, dass das Produkt Ihren Anforderungen entspricht, bevor Sie sich festlegen.
  4. Wettbewerb ausnutzen: Setzen Sie Konkurrenzangebote als Verhandlungsinstrument ein.
  5. Mehrwertdienste anfragen: Verhandeln Sie immer über zusätzlichen Support, Schulungen oder Funktionen.

Denken Sie daran, dass der Markt für Recruiting-Software hart umkämpft ist – Sie sitzen also am längeren Hebel. Zur besseren Anbieter-Vergleichbarkeit nutzen Sie außerdem diese praktische Bewertungsvorlage.

4. Die wirtschaftliche Begründung aufstellen

Mit all den gesammelten Daten ist es Zeit, Ihren Business Case aufzustellen und die Freigabe zu erhalten.

Das muss kein zehnseitiges Dokument sein, auch ein einseitiges Memo reicht (denn wer hat schon Zeit, zehn Seiten zu lesen).

Entscheidungsträger suchen Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie viel kostet es? 
  • Welche Probleme werden durch die Software gelöst?
  • Was passiert, wenn wir nicht in die Software investieren?
  • Wie lange dauert die Einführung?
  • Warum sollten wir jetzt investieren?
  • Wie hoch ist die Rendite (ROI bei der Einführung von HR-Software)?

Beispielrechnung ROI für ein neues ATS

ROI-Formel: (Gesamteinsparungen + Umsatzeffekt − Gesamtkosten) / Gesamtkosten x 100

Beispielrechnung:

  1. Kosten:
    • Ersteinrichtung und Schulung: $5,000
    • Jährliche Lizenz: $10,000
    • Gesamtkosten: $15,000
  2. Einsparungen:
    • Reduzierte Time-to-Hire: $8,000 (Zeitersparnis)
    • Geringere Kosten pro Einstellung: $5,000 (verringerte Rekrutierungskosten)
    • Gesamteinsparungen: $13,000
  3. Umsatzeffekt:
    • Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender führt zu zusätzlichem Umsatz von $10,000.
  4. ROI-Rechnung:
    • (13,000+10,000−15,000)/15,000 x 100 = 53,3%

Dieses Beispiel zeigt einen ROI von 53,3 %, was auf eine positive Kapitalrendite durch den Einsatz des ATS hinweist.

5. Effektivität messen

Erinnern Sie sich an Schritt eins, bei dem Sie Ihre Schmerzpunkte wie z. B. langwierige Einstellungsprozesse notiert haben? Jetzt ist es an der Zeit zu überprüfen, wie das neue Tool diese Probleme tatsächlich lindert.

Einige gängige Recruiting-Metriken, bei denen Ihr neues Tool (vermutlich) Verbesserungen bringt:

  • Time to Fill: Die Anzahl der Tage, die benötigt werden, um eine offene Stelle zu besetzen – vom Zeitpunkt der Veröffentlichung bis zur Annahme des Angebots.
  • Time to Hire: Die Anzahl der Tage vom ersten Kontakt mit einem Kandidaten bis zur Annahme des Stellenangebots durch den Kandidaten.
  • Anzahl der Bewerber: Die Gesamtzahl an Kandidaten, die sich auf eine offene Stelle bewerben.
  • Qualität der Kandidaten: Lässt sich daran messen, wie viele Prozent es bis zum ersten Vorstellungsgespräch oder sogar bis zur Angebotserstellung schaffen.
  • Geschwindigkeit des Recruiting-Funnels: Die Geschwindigkeit, mit der Bewerber die einzelnen Phasen des Recruiting-Prozesses – von der Bewerbung bis zur Einstellung – durchlaufen.
  • Candidate Net Promoter Score (CNPS): Ein Messwert, der die Zufriedenheit der Bewerber und deren Bereitschaft misst, Ihren Recruiting-Prozess weiterzuempfehlen.
  • Vielfalt im Kandidatenpool: Die Vielfalt der Bewerber im Recruiting-Pipeline, gemessen an Faktoren wie Geschlecht, Ethnizität und Hintergrund.
  • Durchschnittliche Kosten pro Einstellung: Die gesamten Rekrutierungskosten geteilt durch die Anzahl der Einstellungen und somit der durchschnittliche Aufwand pro Besetzung.

Fragen, die Sie Anbietenden von Recruiting-Software stellen sollten

Hier sind einige Fragen, die Sie bei Verkaufsgesprächen und Produktdemos stellen sollten, um alle wichtigen Aspekte abzudecken und eine informierte Entscheidung zu treffen:

  • Funktionen: Wie kann Ihre Software uns dabei unterstützen, Problem X oder Herausforderungen zu lösen?
  • Gesamtkosten: Können Sie die Kostenstruktur aufschlüsseln, einschließlich eventueller Zusatzgebühren für Funktionen, Integrationen oder erweiterten Support?
  • Individuelle Anpassung: Kann die Software an unsere spezifischen Recruiting-Prozesse und Anforderungen angepasst werden? Fallen hierfür zusätzliche Kosten an?
  • Integrationen: Lässt sich das Tool in andere Tools in unserem HR-Tech-Stack integrieren? Gibt es dafür zusätzliche Kosten?
  • Live-Demo: Können wir eine Live-Demonstration des Produkts und der Funktionen sehen? (Wenn Sie es nicht live sehen können, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht wie versprochen funktioniert).
  • Implementierung: Wie sieht der typische Implementierungszeitraum aus und welche Meilensteine gibt es? Welche Unterstützung wird hierbei angeboten und von wem?
  • Schulungen und Ressourcen: Welche Schulungsressourcen und Supportoptionen stehen für die Einarbeitung unseres Teams und für die effektive Nutzung zur Verfügung?
  • Partnerschaften: Welche Partnerschaften bestehen mit anderen Anbietern und Drittanbietern? Welche Kosten entstehen hierfür?
  • Rabatte: Bieten Sie Ermäßigungen für Startups in der frühen Phase, gemeinnützige Organisationen oder Bildungseinrichtungen an?
  • Vertragslaufzeit und Verlängerung: Wie lange läuft der Vertrag und welche Bedingungen gelten für Verlängerung oder Kündigung?
  • Preisgarantie: Bieten Sie eine Preisbindung an, um vor unerwarteten Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit zu schützen?
  • Produkt-Roadmap: Wie sieht Ihre Roadmap für zukünftige Funktionen und Updates aus und wie häufig wird die Software aktualisiert (nehmen Sie diese Aussage aber mit Vorsicht auf)?
  • Referenzen: Fordern Sie diese frühzeitig und regelmäßig an.

Was folgt als Nächstes:

Wenn Sie sich gerade mit der Recherche zu Preisen für Recruiting-Software beschäftigen, können Sie kostenlos mit einer/m SoftwareSelect-Berater:in sprechen und persönliche Empfehlungen erhalten.

Sie füllen ein Formular aus und führen ein kurzes Gespräch, in dem Ihre spezifischen Anforderungen aufgenommen werden. Anschließend erhalten Sie eine Software-Shortlist zur Auswahl. Sie werden sogar während des gesamten Beschaffungsprozesses unterstützt – einschließlich Preisverhandlungen.