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Seit der Pandemie ist das hybride Arbeitsmodell das am weitesten verbreitete Arbeitsmodell in den USA. Vom Sonderfall zum Status quo innerhalb weniger Jahre geworden, ist hybrides Arbeiten bei Mitarbeitenden sehr begehrt, aber mitunter schwer umsetzbar.

Nutzen Sie diesen Leitfaden, um das hybride Modell besser zu verstehen, zu entscheiden, ob es für Sie geeignet ist und in welcher Form, sowie einige Best Practices für hybrides Arbeiten kennenzulernen.

Was ist ein hybrides Arbeitsmodell?

Ein hybrides Arbeitsmodell kombiniert das Arbeiten im Homeoffice mit der Arbeit im Büro, sodass Mitarbeitende ihre Zeit zwischen beiden Umgebungen aufteilen können.

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Das Modell kann von Organisation zu Organisation stark variieren—manche geben bestimmte Tage für die Büroarbeit vor, während andere Mitarbeitenden die Entscheidung überlassen, wann sie ins Büro kommen.

Das Ziel ist, die Vorteile des Arbeitens aus der Ferne—wie konzentriertes Arbeiten und weniger Pendelzeit—mit den Vorzügen von persönlicher Zusammenarbeit und Beziehungsaufbau im Büro in Einklang zu bringen.

Welche Typen von hybriden Arbeitsmodellen gibt es?

Wie erwähnt, gibt es verschiedene Ausprägungen von hybrider Arbeit:

Büro-basiert mit begrenztem Arbeiten aus der Ferne

  • Mitarbeitende arbeiten überwiegend im Büro, mit gelegentlichen Tagen im Homeoffice.
  • Typischerweise gibt es klare Vorgaben, wie oft man von zu Hause arbeiten darf (z. B. ein- bis zweimal pro Woche).
  • Dieses Modell legt besonderen Wert auf die Zusammenarbeit vor Ort, während es dennoch ein gewisses Maß an Flexibilität bietet.

Büro-basiert mit großzügigem Arbeiten aus der Ferne

  • Ähnlich wie das erste Modell, aber Mitarbeitende haben mehr Freiheit, auch mehrere Tage pro Woche remote zu arbeiten.
  • Die Organisation schätzt die Arbeit vor Ort, erkennt aber auch die Vorteile von mehr Flexibilität und versucht, starke Teamkohäsion mit individuellen Wünschen nach Remote-Arbeit zu vereinen.

Digital-First mit Bürostandort

  • Die Organisation arbeitet überwiegend digital oder remote, hält aber ein physisches Büro für Zusammenarbeit, Meetings oder Veranstaltungen vor.
  • Gemeinschaftsräume wie Konferenzräume können häufig mit einer Software zur Buchung von Besprechungsräumen oder ähnlichem reserviert werden.
  • Mitarbeitende arbeiten überwiegend remote und nutzen das Büro bei Bedarf für spezielle Aufgaben oder persönliche Teamtreffen.
  • In diesem Modell stehen digitale HR-Apps und Flexibilität im Mittelpunkt, während trotzdem ein physischer Raum für diejenigen geboten wird, die ihn schätzen.

Digital-First ohne Bürostandort

  • Die Organisation arbeitet vollständig remote und hat keine fest zugeordnete Bürofläche.
  • Mitarbeitende arbeiten von überall aus und nutzen ausschließlich digitale Werkzeuge für Kommunikation und Zusammenarbeit.
  • Dieses Modell ist maximal flexibel, ausgelegt auf eine Remote-First-Kultur und spricht häufig Talente an, die eine vollständige Integration von Arbeit und Privatleben suchen.

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Welche Faktoren treiben hybrides Arbeiten an?

Wie Sie sicherlich aus eigener Erfahrung wissen, hat COVID-19 viele Menschen zu vollständiger Remote-Arbeit gezwungen. Danach sind viele (widerwillig) ins Büro zurückgekehrt, meist in einem hybriden Modell. Faktoren, die zur Einführung von hybriden Arbeitsmodellen beitragen:

  1. Präferenzen der Mitarbeitenden: Viele Mitarbeitende bevorzugen hybrides Arbeiten, um produktiver zu sein und eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen.
  2. Gewinnung und Bindung von Talenten: Da viele Beschäftigte Wert auf hybrides Arbeiten legen, kann dieses Modell Unternehmen helfen, Top-Talente anzuziehen und zu halten, insbesondere in umkämpften Arbeitsmärkten.
  3. Technologischer Fortschritt: Verbesserte Kommunikations- und Kollaborationstools machen es Teams leichter, auch aus der Ferne gemeinsam zu arbeiten.
  4. Kosteneinsparungen: Durch eine effektive Büroflächenverwaltung und Methoden wie Hot Desking und Hoteling können Organisationen ihre Betriebskosten für Büroräume und Versorgungsleistungen durch hybride Modelle senken.
  5. Globalisierung: Da Unternehmen weltweit expandieren, ermöglicht hybrides Arbeiten den Zugang zu einem größeren Talentpool ohne geografische Einschränkungen.
  6. Fokus auf Ergebnisse: Viele Organisationen verlagern den Fokus weg von der Arbeitszeit hin zur Leistungsmessung anhand von Ergebnissen, was mehr Flexibilität ermöglicht.
  7. Umweltaspekte: Weniger Pendeln und geringerer Energieverbrauch im Büro können den Nachhaltigkeitszielen entsprechen – attraktiv für umweltbewusste Mitarbeitende und Unternehmen.

Welche Vorteile bietet hybrides Arbeiten?

Hybrides Arbeiten ist ein bisschen wie Erdbeeren. Sie sind süß und lecker, aber auch gesund – also das Beste aus beiden Welten!

Wie profitieren Mitarbeitende vom hybriden Arbeiten?

  1. Vielfältige Arbeitsumgebungen: Beschäftigte profitieren sowohl von Vorteilen des Homeoffice als auch des Büros und können je nach Aufgabe und Stimmung den passenden Ort wählen.
  2. Geringere Pendelzeiten: Mobiles Arbeiten reduziert Reisezeit und damit verbundene Belastungen, was mehr Freizeit und eine bessere Work-Life-Balance ermöglicht.
  3. Mehr Autonomie: Durch mehr Kontrolle über die Arbeitsumgebung steigen Motivation und Produktivität.

Wie profitieren Organisationen vom hybriden Arbeiten?

  1. Steigerung der Produktivität: Zahlreiche Studien zeigen, dass Mitarbeitende produktiver sind, wenn sie flexibel in ihrer bevorzugten Umgebung arbeiten können. Nachforschungen von Pew ergaben, dass 56 % der Beschäftigten angeben, dass das Arbeiten im Homeoffice ihnen hilft, Aufgaben zu erledigen und Fristen einzuhalten.
  2. Gewinnung und Bindung von Talenten: Das Angebot hybrider Arbeit macht Organisationen für Bewerber attraktiver, insbesondere in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsumfeld.
  3. Kosteneinsparungen: Unternehmen reduzieren Ausgaben für Büroflächen und Versorgungsleistungen und können freiwerdende Mittel anderweitig investieren.
  4. Zugang zu einer breiteren Talentauswahl: Organisationen können potenziell Mitarbeitende aus unterschiedlichen Regionen einstellen, was zu einer vielfältigeren Belegschaft führt.
  5. Innovation und Zusammenarbeit: Hybride Modelle fördern Kreativität, da der Austausch im Büro möglich ist, während die Unabhängigkeit des Homeoffice ebenfalls Vorteile bringt.

Herausforderungen des hybriden Arbeitens

Wie bei vielem im Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Menschen ist hybrides Arbeiten nicht ohne Herausforderungen:

  • Unzufriedenheit bei Mitarbeitenden: Nicht alle sind begeistert zurück ins Büro zu kommen – es kann zu Diskussionen geben, wie viele Tage vor Ort oder remote gearbeitet werden soll und wer das entscheidet.
  • Büroflächennutzung: Verkleinerungen können Hotdesking erfordern, was Anpassungen und Koordination bei der Bürogestaltung notwendig macht.
  • Technologie: Der Wechsel zwischen Büro und Fernarbeit setzt eine leistungsfähige IT-Infrastruktur voraus (Netzwerke, Hardware, Kollaborationstools). Manchmal sind dafür auch spezialisierte Lösungen wie gemeinsame Whiteboards oder E-Signatur-Tools nötig.
  • Datensicherheit: Das Arbeiten aus der Ferne erhöht das Risiko von Datenpannen und erfordert verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
  • Onboarding: Neue Mitarbeitende, vor allem Berufseinsteiger, benötigen mehr Unterstützung, um sich in die Unternehmenskultur und Netzwerke einzufinden.
  • Inklusion und Gerechtigkeit: Es besteht das Risiko, Beschäftigte im Büro gegenüber Remote-Mitarbeitenden zu bevorzugen, was Einfluss auf Sichtbarkeit und Netzwerkchancen haben kann.
  • Effektive Zusammenarbeit: Mitarbeitende im Homeoffice oder in Außenstellen können in der Zusammenarbeit mit den Teams vor Ort auf Hürden stoßen.
  • Virtuelle Meeting-Müdigkeit: Hohe kognitive Belastung durch ständiges Wechseln zwischen Tools, fehlende nonverbale Signale und Bildschirmzeit führen zu Erschöpfung.

Später im Artikel gehen wir auf einige bewährte Methoden ein, um diese Herausforderungen zu überwinden.

Hybrides Arbeiten: Arbeiter vs. Angestellte

Amazon teilte kürzlich seinen Mitarbeitern mit, dass ab Januar 2025 die Rückkehr ins Büro in Vollzeit erforderlich ist. Medienberichten zufolge bewerben sich die Angestellten massiv auf andere Stellen.

Tatsache ist, viele Menschen haben sich an die Flexibilität der Remote-Arbeit gewöhnt. Laut einer Studie von FlexJobs wünschen sich 95 % der Beschäftigten irgendeine Form von Remote-Arbeit.

Eine weitere Umfrage von FlexJobs ergab, dass 79 % der Befragten das Vermeiden des Pendelns als Hauptgrund für die Bevorzugung von Remote-Arbeit angaben.

Wie bereits erwähnt, ist hybrides Arbeiten ein guter Kompromiss zwischen vollständigem Homeoffice und vollständiger Büropräsenz. Es ist schwer nachzuvollziehen, warum Personen, die zu Hause arbeiten könnten, nicht wenigstens 2–3 Tage pro Woche diese Möglichkeit erhalten.

Was ist ein hybrider Arbeitszeitplan?

Ein hybrider Arbeitszeitplan bezeichnet eine Arbeitsregelung, bei der Angestellte ihre Zeit zwischen dem Arbeiten im Homeoffice und der Arbeit im Büro aufteilen. 

Je nach Richtlinien des Unternehmens und den Präferenzen der einzelnen Beschäftigten kann dieses Modell sehr unterschiedlich aussehen.

Hier sind einige gängige Varianten von hybriden Arbeitszeitmodellen:

  1. Feste Büro-Tage: Die Mitarbeitenden sind an bestimmten Tagen (z. B. montags und mittwochs) im Büro und an anderen (z. B. dienstags, donnerstags und freitags) remote tätig.
  2. Flexible Arbeitszeiten: Beschäftigte können frei entscheiden, wann sie von zu Hause oder im Büro arbeiten – abhängig von ihren Aufgaben und Bedürfnissen in der jeweiligen Woche.
  3. Team-basierter Zeitplan: Teams stimmen ihre Präsenztage ab, um sicherzustellen, dass alle für wichtige Meetings oder gemeinschaftliche Arbeit vor Ort sind. An anderen Tagen bleibt individuelle Flexibilität erhalten.
  4. Kernarbeitszeiten: Mitarbeitende verbringen eine festgelegte Stundenzahl im Büro (z. B. 10 bis 15 Uhr), können jedoch außerhalb dieser Zeiten remote arbeiten.
  5. Flexible Büronutzung nach Bedarf: Beschäftigte können das Büro nach Bedarf und ohne festen Plan nutzen, was eine noch flexiblere Arbeitsgestaltung gemäß Projektanforderungen oder persönlichen Präferenzen ermöglicht.

Bewährte Methoden für hybride Teams

Hybrides Arbeiten ist für die meisten Unternehmen ein relativ neues Modell und viele suchen noch nach der optimalen Lösung. Hier sind einige Methoden, um das Beste aus hybriden Arbeitsmodellen in Ihrem Unternehmen herauszuholen.

Mitarbeiterfeedback einholen

Wie bei allen Designs für Menschen ist es gute Praxis, die Betroffenen in den Prozess einzubeziehen – und hybrides Arbeiten bildet da keine Ausnahme.

Wie American Express herausgefunden hat, ist es entscheidend, sich im Vorfeld das Feedback der Mitarbeitenden einzuholen und sie in die Entwicklung des hybriden Arbeitsansatzes einzubinden. Das fördert die Akzeptanz von Veränderungen und gewährleistet, dass das Modell möglichst gut zu ihnen passt.

Allerdings ist ein gewisses Maß an Zielgerichtetheit erforderlich, um die richtigen Informationen zu erfragen und das Feedback der Mitarbeitenden in die Planung aufzunehmen. Priya Parker bringt es treffend auf den Punkt:

„Die Frage, ob Mitarbeitende ‚ins Büro zurückkehren wollen‘, greift zu kurz. Stattdessen sollten Führungskräfte fragen: Was haben Sie vermisst, als wir uns nicht persönlich treffen konnten? Was haben Sie nicht vermisst und sind bereit aufzugeben? Welche Arten von Begegnungen haben Sie während der Pandemie aus der Not heraus erfunden, die überraschend gut funktioniert haben? Was könnten wir jetzt ausprobieren?“

Klare Richtlinien festlegen

Wo Unklarheit herrscht, gedeiht Chaos. Daher ist es wichtig, detaillierte Richtlinien für hybride Arbeitsmodelle zu entwickeln, die Erwartungen z. B. bezüglich Anwesenheit und Kommunikation festlegen – wie das regelmäßige Teilen von Updates in gemeinsamen Kanälen monatlich oder wöchentlich.

Technologie nutzen

Investieren Sie in eine geeignete Mischung aus Tools zur Zusammenarbeit im Büro und für Remote-Arbeit, die hybrides Arbeiten unterstützen (z. B. Videokonferenz-Software und Projektmanagement-Software), um Teamarbeit und Produktivität zu fördern.

Sie können außerdem Technologien wie Hot-Desk-Buchungssoftware und Büromanagement-Software einsetzen, um die Büronutzung zu optimieren.

Schulungen und Unterstützung anbieten

Bieten Sie Schulungen sowohl für Mitarbeitende als auch für Führungskräfte zu Best Practices für Remote-Arbeit, Zeitmanagement und zum effektiven Einsatz von Technologie an.

Wenn Mitarbeitende längere Zeit nicht im Büro gearbeitet haben, kann es sinnvoll sein, Ressourcen oder Schulungen anzubieten, um die Rückkehr ins Büro zu erleichtern. Dazu zählen Workshops zu Zeitmanagement oder zur Wiederherstellung von Kommunikationsfähigkeiten im persönlichen Austausch, Konfliktlösung und Mitarbeiterbeziehungen.

Wenn Sie Mitarbeitende aus der Ferne eingestellt haben, denken Sie über ein spezielles Onboarding-Programm mit einer Onboarding-Software nach, um ihnen die Eingewöhnung in die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld zu erleichtern.

Seien Sie gezielt bei Anwesenheitstagen im Büro

Die Förderung von Zusammenarbeit und Kommunikation sollte das Herzstück der Erfahrung Ihrer Mitarbeitenden im Büro bilden. 

Dafür bedarf es jedoch einer guten Planung und Abstimmung, damit Ihr Team diese Vorteile auch tatsächlich nutzen kann.  

Beachten Sie Folgendes, damit Ihre Teams das Beste aus den gemeinsamen Präsenztagen herausholen:

  • Gestalten Sie den physischen Raum optimal: Wenn Ihr Büro wie der klassische Büro-Wüstensaal voller endloser Kabinen aussieht, ist es vielleicht Zeit für eine Modernisierung. Nutzen Sie den PMP-Leitfaden zur Büroflächen-Planung dafür.
  • Koordinieren Sie sich mit Teammitgliedern: Erwartungen sollten im Vorfeld geklärt werden, damit die Zeitpläne des Teams übereinstimmen und die Mitarbeitenden verfügbar sowie auf die gemeinsamen Ziele abgestimmt sind.
  • Fördern Sie Teammeetings und persönliche Gespräche: Wichtige Touchpoints wie Teammeetings und Einzelgespräche eignen sich besonders für die Zeit vor Ort. 
  • Priorisieren Sie kollaborative Formate: Workshops, Brainstorming-Sitzungen und weitere kollaborative Meetings profitieren besonders von Präsenz.
  • Netzwerken und soziale Zeit: Schaffen Sie Raum für Networking und Austausch. Besonders für jüngere und neue Mitarbeitende ist das wertvoll.

Nutzen Sie Daten

Verwenden Sie Mitarbeitenden-Feedback, Bürobelegungsdaten und Produktivitätskennzahlen, um die Effektivität des Modells zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen.

Wie baue ich eine hybride Arbeitskultur auf?

Für erfolgreiches hybrides Arbeiten ist eine effektive hybride Arbeitskultur entscheidend. Hier einige Tipps:

Definieren Sie Ihre Werte

Wie Hope Horner, CEO von Lemonlight, treffend bemerkt: „Der Aufbau einer starken hybriden Kultur bedeutet nicht, das alte Bürogefühl nachzubilden. Es geht darum, Ihre Kultur für diese neue Realität anzupassen und die Stärken des Modells gezielt zu nutzen, während die Schwächen gemindert werden.“

Vielleicht möchten Sie Ihre Werte für das hybride Arbeiten leicht anpassen – beispielsweise mit besonderem Fokus auf Autonomie, Flexibilität, Vertrauen, Inklusion und Zusammenarbeit.

Kommunizieren Sie übermäßig

Zur Kultur zu gehören, bedeutet sich ihr verbunden zu fühlen – deshalb ist Kommunikation auf allen Ebenen entscheidend.

Wie Horner unterstreicht: „Man muss überkommunizieren. Gemeint ist regelmäßiger Austausch von Führungskräften, Versammlungen mit allen Mitarbeitenden, häufige Abstimmungen – wir informieren alle auf allen Kanälen: E-Mail, Slack, Videocalls. Es geht darum, sicherzustellen, dass jede:r im Bilde ist, egal von wo aus gearbeitet wird.“

Anerkennen, wenn die Unternehmenswerte gelebt werden​​

Ein wirksamer Weg, die eigenen Werte und die daraus folgenden organisatorischen Verhaltensweisen zu verankern, ist, deren Vorleben anzuerkennen.

Ihr Unternehmen kann zum Beispiel Slack-, Teams-Kanäle, Mitarbeiter-Recognition-Plattformen oder Newsletter nutzen, um zu würdigen, wenn Teammitglieder einen der Werte positiv umsetzen.

Wie Horner sagt: „Man muss die einzigartigen Vorteile des hybriden Modells annehmen – die Flexibilität, die Autonomie, den Fokus auf die Ergebnisse statt auf Anwesenheit. Wir legen Wert darauf, das zu feiern und hervorzuheben, was unsere Kultur besonders macht.“

Beziehungen fördern

Schaffen Sie Gelegenheiten für Teambildung – sowohl virtuell als auch vor Ort. Regelmäßige Teamevents, soziale Aktivitäten und informelle Treffen können Beziehungen stärken.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran

Führungskräfte und Manager:innen sollten die gewünschten Verhaltensweisen einer hybriden Arbeitskultur vorleben. Ihr Engagement für Flexibilität, Kommunikation und Inklusion prägt die gesamte Organisation.

Was ist die beste Kollaborationslösung für hybrides Arbeiten?

Ich habe schon oft über Technologie gesprochen und möchte daher einige nützliche Tools empfehlen, die effektives hybrides Arbeiten unterstützen.

  • Kommunikationsplattformen: Tools, die Instant Messaging, Videokonferenzen und Sprachanrufe ermöglichen. Sie helfen Teams, unabhängig vom Standort in Verbindung zu bleiben.
  • Projektmanagement-Tools: Projektmanagement-Software, die Teams dabei unterstützt, Aufgaben zu organisieren, Fristen zu setzen, Verantwortlichkeiten zuzuweisen und Fortschritte zu verfolgen. Diese Tools sorgen dafür, dass alle auf gemeinsame Projektziele und Zeitpläne ausgerichtet bleiben.
  • Dokumentenkollaboration: Dokumentenmanagement-Systeme, die es mehreren Nutzern ermöglichen, Dokumente in Echtzeit zu erstellen, zu bearbeiten und zu kommentieren. Das erleichtert die nahtlose Zusammenarbeit an Berichten, Präsentationen und anderen gemeinsamen Dateien.
  • Virtuelle Whiteboards: Digitale Boards, auf denen Teams gemeinsam Ideen entwickeln, visualisieren und in Echtzeit zusammenarbeiten können. Sie sind besonders hilfreich für kreative Prozesse und Planungssitzungen.
  • Dateifreigabe- und Speicherlösungen: Dienste, die eine sichere Speicherung und einfache Weitergabe von Dateien zwischen Teammitgliedern ermöglichen. Diese Tools stellen sicher, dass alle Zugang zu den nötigen Ressourcen haben.
  • Zeitmanagement- und Planungstools: Anwendungen, die Teams bei der Terminplanung, Kalenderverwaltung und Koordinierung von Verfügbarkeiten unterstützen. Sie helfen, Terminüberschneidungen in hybriden Arbeitsmodellen zu vermeiden.
  • Feedback- und Umfrage-Tools: Plattformen wie Umfrage-Software ermöglichen es Teams, Feedback und Meinungen der Mitglieder zu unterschiedlichen Themen einzuholen, sodass jede Stimme Gehör findet.
  • Lern- und Wissensaustausch-Plattformen: Tools wie Lernmanagement-Systeme, die Schulungen, Einarbeitung und Wissensmanagement unterstützen und Teams einen ortsunabhängigen Ressourcenaustausch und Wissensgewinn ermöglichen.
  • Professionelle Dienstleistungen: Services wie EORs und PEOs helfen bei der Suche und Einstellung von Remote-Mitarbeitenden und bieten Unterstützung beim hybriden Arbeiten.

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